Produktbild: Als wir Schwäne waren

Als wir Schwäne waren Roman

143

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11151

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1751 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281967

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

11151

Erscheinungsdatum

19.08.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1751 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281967

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Poetisch und wütend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 06.04.2025

Bewertungsnummer: 2459183

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein reflektierter Text, wunderschön geschrieben mit äusserst bedachter Wortwahl. Jeder Satz sitzt perfekt, ist geschliffen und unmissverständlich formuliert. Denn so poetisch die Sprache auch klingt, in diesem Buch geht es um Wut. Jugendliche Wut, gereifte Wut, anhaltende Wut. Was sie alles zerstören kann, wie sehr sie aber auch antreibt. Ich habe diese Geschichte unglaublich gerne gelesen. Sie ist direkt, ehrlich und regt zum Nachdenken an.

Poetisch und wütend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 06.04.2025
Bewertungsnummer: 2459183
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein reflektierter Text, wunderschön geschrieben mit äusserst bedachter Wortwahl. Jeder Satz sitzt perfekt, ist geschliffen und unmissverständlich formuliert. Denn so poetisch die Sprache auch klingt, in diesem Buch geht es um Wut. Jugendliche Wut, gereifte Wut, anhaltende Wut. Was sie alles zerstören kann, wie sehr sie aber auch antreibt. Ich habe diese Geschichte unglaublich gerne gelesen. Sie ist direkt, ehrlich und regt zum Nachdenken an.

Eindringliche Geschichte

brauneye29 aus Wachtendonk am 20.08.2024

Bewertungsnummer: 2271707

Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Im Alter von 10 Jahren flieht Reza mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, genauer gesagt ins Ruhrgebiet. Die Eltern hoffen auf ein besseres Leben, bekommen aber nicht mal ihre Bildungsabschlüsse anerkannt, versuchen aber dennoch in der neuen Heimat anzukommen. Reza kommt mit der Situation deutlich schlechter klar, gleitet schließlich sogar in die Kriminalität ab. Meine Meinung: Dies ist ein eindrückliches Buch, wie es Einwanderern ergehen kann, wie schwer sie es haben anzukommen. Der Ich-Erzähler Reza schildert wie schwer es ist, wenn man am Rand der Gesellschaft steht und wie schwer es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Und das betrifft nicht nur die Eltern, sondern auch Reza, der allerdings wesentlich mehr Schwierigkeiten hat, damit umzugehen. Viele der Erlebnisse sind krass und kaum zu glauben, aber vermutlich im wahren Leben auch so. Ich finde es gut, dass der Autor seinen Finger in eine Wunde legt, die viele wahrscheinlich noch nie so gesehen haben. Der Schreibstil ist klar, manchmal sehr hart, passt aber gut zu Geschichte. Fazit: Eindringliche Geschichte

Eindringliche Geschichte

brauneye29 aus Wachtendonk am 20.08.2024
Bewertungsnummer: 2271707
Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Im Alter von 10 Jahren flieht Reza mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, genauer gesagt ins Ruhrgebiet. Die Eltern hoffen auf ein besseres Leben, bekommen aber nicht mal ihre Bildungsabschlüsse anerkannt, versuchen aber dennoch in der neuen Heimat anzukommen. Reza kommt mit der Situation deutlich schlechter klar, gleitet schließlich sogar in die Kriminalität ab. Meine Meinung: Dies ist ein eindrückliches Buch, wie es Einwanderern ergehen kann, wie schwer sie es haben anzukommen. Der Ich-Erzähler Reza schildert wie schwer es ist, wenn man am Rand der Gesellschaft steht und wie schwer es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Und das betrifft nicht nur die Eltern, sondern auch Reza, der allerdings wesentlich mehr Schwierigkeiten hat, damit umzugehen. Viele der Erlebnisse sind krass und kaum zu glauben, aber vermutlich im wahren Leben auch so. Ich finde es gut, dass der Autor seinen Finger in eine Wunde legt, die viele wahrscheinlich noch nie so gesehen haben. Der Schreibstil ist klar, manchmal sehr hart, passt aber gut zu Geschichte. Fazit: Eindringliche Geschichte

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Als wir Schwäne waren

von Behzad Karim Khani

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Michael Riethmüller

RavensBuch Osiander Ravensburg

Zum Portrait

5/5

Ein Roman voll starker Sätze

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sein Debüt „Hund Wolf Schakal“ 2022 erschienen, begeisterte mich. Was ist Heimat, wie in der Entwurzelung zurecht kommen, mit der Ausgrenzung. Die Eltern wollen die nahezu unbegreiflichen Regeln nicht verstehen, der heranwachsende Sohn muss mit den Widersprüchen, mit Ablehnung zurecht kommen. Und im Gymnasium, das er als einziger seiner Altersgenossen und „als vielleicht geeignet“ besucht, verschafft er sich, eigentlich ein Außenseiter, Respekt unter den MitschülerInnen. Dealen, Gewalt und Kleinkriminalität sind alltäglich. „In unseren Fluren riecht es nach Armut. … Aber die Armut, die so riecht, kennt Dinge, die jenseits der Armut liegen, die keinen Geruch mehr hat“. Migrationsgeschichten gibt es inzwischen einige. Aber "Als wir Schwäne waren" ist furios.
  • Michael Riethmüller
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Roman voll starker Sätze

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sein Debüt „Hund Wolf Schakal“ 2022 erschienen, begeisterte mich. Was ist Heimat, wie in der Entwurzelung zurecht kommen, mit der Ausgrenzung. Die Eltern wollen die nahezu unbegreiflichen Regeln nicht verstehen, der heranwachsende Sohn muss mit den Widersprüchen, mit Ablehnung zurecht kommen. Und im Gymnasium, das er als einziger seiner Altersgenossen und „als vielleicht geeignet“ besucht, verschafft er sich, eigentlich ein Außenseiter, Respekt unter den MitschülerInnen. Dealen, Gewalt und Kleinkriminalität sind alltäglich. „In unseren Fluren riecht es nach Armut. … Aber die Armut, die so riecht, kennt Dinge, die jenseits der Armut liegen, die keinen Geruch mehr hat“. Migrationsgeschichten gibt es inzwischen einige. Aber "Als wir Schwäne waren" ist furios.

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Hanna Schöllkopf

OSIANDER Tübingen

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4/5

Sehr persönlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach seinem Debüt "Hund Wolf Schakal" (2022) kann ich auch Behzad Karim Khanis aktuellen Roman "Als wir Schwäne waren" sehr empfehlen. Erneut greift Khani, der als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist, jene Themen rund um Migration, Heimat und Fremde auf, die sein Leben prägen. Wie tief diese Prägung sitzt, vermittelt uns "Als wir Schwäne waren" auf eindrückliche Weise, beleuchtet Khani darin doch seine eigene Biografie, insbesondere sein Aufwachsen im Ruhrgebiet der 80er und 90er Jahre. Warum dann "nur" vier Sterne von mir? Weil sich Khani an seinem eigenen Debüt messen lassen muss, das in meinen Augen die Erzählung um die Flucht einer iranischen Familie und ihr Leben in einer deutschen Großstadt nicht nur inhaltlich vielschichtiger, sondern auch sprachlich-formal noch gekonnter umsetzt. Zudem liest sich "Als wir Schwäne waren" streckenweise wie therapeutisches Schreiben, meint: Schreiben (einzig) um des Schreibenden, vielleicht noch seiner Angehörigen, unmittelbaren Umgebung willen. Immer wieder war ich geneigt, die Frage, die Khani seinem Sohn gleich zu Beginn des Romans in den Mund legt, ebenfalls zu stellen: Warum ein Roman, warum nicht einfach ein privater Brief an den Sohn? Die Antwort folgt prompt: "Weil du [der Sohn] Verbündete brauchen wirst." Und wie furchtbar recht Khani damit hat, in einem Deutschland, das junge (männliche) Migranten zunehmend als gesichtslose Masse über einen Kamm zu scheren geneigt ist und in dem der Ruf nach pauschaler Abschiebung für Straffällige lauter wird! An dieser Stelle scheint mir wichtig zu erwähnen, dass Khani selbst in seiner Jugend straffällig wurde. In Deutschland bleiben zu können, hat ihm dann ganz offensichtlich alternative Perspektiven aufgezeigt. Ob ihm das im Iran gelungen wäre, sei dahingestellt. Auf jeden Fall hat sein Bleiben der deutschsprachigen Literatur eine bereichernde junge Stimme beschert – und dem Autor bei aller Heimatlosigkeit zumindest einen Anker in der Sprache: "Und ich werde immer auf Deutsch schreiben. Mehr Happy End gibt es nicht."
  • Hanna Schöllkopf
  • Buchhändler/-in

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4/5

Sehr persönlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach seinem Debüt "Hund Wolf Schakal" (2022) kann ich auch Behzad Karim Khanis aktuellen Roman "Als wir Schwäne waren" sehr empfehlen. Erneut greift Khani, der als Kind mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist, jene Themen rund um Migration, Heimat und Fremde auf, die sein Leben prägen. Wie tief diese Prägung sitzt, vermittelt uns "Als wir Schwäne waren" auf eindrückliche Weise, beleuchtet Khani darin doch seine eigene Biografie, insbesondere sein Aufwachsen im Ruhrgebiet der 80er und 90er Jahre. Warum dann "nur" vier Sterne von mir? Weil sich Khani an seinem eigenen Debüt messen lassen muss, das in meinen Augen die Erzählung um die Flucht einer iranischen Familie und ihr Leben in einer deutschen Großstadt nicht nur inhaltlich vielschichtiger, sondern auch sprachlich-formal noch gekonnter umsetzt. Zudem liest sich "Als wir Schwäne waren" streckenweise wie therapeutisches Schreiben, meint: Schreiben (einzig) um des Schreibenden, vielleicht noch seiner Angehörigen, unmittelbaren Umgebung willen. Immer wieder war ich geneigt, die Frage, die Khani seinem Sohn gleich zu Beginn des Romans in den Mund legt, ebenfalls zu stellen: Warum ein Roman, warum nicht einfach ein privater Brief an den Sohn? Die Antwort folgt prompt: "Weil du [der Sohn] Verbündete brauchen wirst." Und wie furchtbar recht Khani damit hat, in einem Deutschland, das junge (männliche) Migranten zunehmend als gesichtslose Masse über einen Kamm zu scheren geneigt ist und in dem der Ruf nach pauschaler Abschiebung für Straffällige lauter wird! An dieser Stelle scheint mir wichtig zu erwähnen, dass Khani selbst in seiner Jugend straffällig wurde. In Deutschland bleiben zu können, hat ihm dann ganz offensichtlich alternative Perspektiven aufgezeigt. Ob ihm das im Iran gelungen wäre, sei dahingestellt. Auf jeden Fall hat sein Bleiben der deutschsprachigen Literatur eine bereichernde junge Stimme beschert – und dem Autor bei aller Heimatlosigkeit zumindest einen Anker in der Sprache: "Und ich werde immer auf Deutsch schreiben. Mehr Happy End gibt es nicht."

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Als wir Schwäne waren

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