Produktbild: Cascadia

Cascadia Roman

179

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2684 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bear

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281882

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2684 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bear

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281882

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  • Mandel120999

    5/5

    03.06.2024

    eBook (ePUB)

    Poetisch und ein bisschen tragisch

    Die Schwestern Elena und Sam leben mit ihrer todkranken Mutter in ärmlichen Verhältnissen auf einer Insel. Sie haben mies bezahlte Jobs, das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Es gibt eine Hypothek auf das kleine Haus, Schulden beim Krankenhaus und Ärzten. Sam träumt während ihrer Schichten auf der Fähre, die von fordernden und respektlosen Touristen bevölkert ist, davon, nach dem Tod der Mutter mit Elena wegzugehen. Diese Träume halten sie aufrecht. Die Schwestern sind sich innig zugetan, sie werden des Öfteren wie Schneeweißchen und Rosenrot im Märchen beschrieben. Während Elena, die Ältere, verantwortungsbewusst ist und alles regelt, lässt Sam sich treiben, ist ziellos und ihren Mitmenschen gegenüber oft abweisend. Ein Bär, der in die Gegend kommt, verändert alles und verschiebt das Familiengefüge mehr und mehr. Während Elena sich auf geheimnisvolle Weise zu dem Tier, das immer wieder auftaucht, hingezogen fühlt, spürt Sam, wie ihre Schwester ihr entgleitet. Ihrer beider Leben entwickelt sich plötzlich nicht mehr so, wie sie es sich vorgestellt hat. Um ihre Schwester zurückzubekommen, muss sie den Eindringling loswerden ... Die Sprache des Buches ist leise, poetisch, eindringlich, das Tempo gemächlich. Beim Lesen kann man jeden Satz genießen. Die Atmosphäre auf der Insel und im Wald wird so anschaulich geschildert, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein. Obwohl Sam eine spröde Person ist, die alles und jeden zurückweist, kann man sie in ihrer Verletzlichkeit verstehen. Die Bezüge zum Märchenhaften machen aus dem Buch etwas ganz Besonderes. Das Buch nimmt tragische Wendungen, die einen im ersten Moment schockieren, sie stellen jedoch logische Konsequenzen des Plots dar. Ein wunderschönes, leises Buch, das berührt und noch lange im Gedächtnis bleibt.

  • meerblick

    4/5

    14.08.2024

    eBook (ePUB)

    Gefühls-Chaos

    Elena und Sam sind Schwestern, beide um die 30 Jahre alt, leben in San Juan, einer Insel im Nordwesten der USA nahe der kanadischen Grenze. Das Leben der Bevölkerung des Eilandes mit seiner faszinierenden, malerischen Landschaft und der artenreichen Tierwelt ist geprägt durch den wohlhabenden Tourismus, eine recht ergiebige Einnahmequelle. Nicht aber für die beiden Protagonistinnen, die von Schulden geplagt kaum ihr tägliches Brot verdienen können. Dazu reiht sich die kostenintensive Pflege der schwerkranken Mutter ein. Es kommt zu sensiblen, nahezu unkontrollierten Verhaltensreaktionen als ein Bär, ein gewaltiges, zottiges Tier, eines Tages auftaucht und die Menschen in Atem hält. Insbesondere das Verhältnis von Elena und Sam zueinander wird auf eine harte Probe stellt, was dramatische Ereignisse hervorruft. Julia Philips zeichnet in ihrem Roman 'Cascadia' eindrucksvoll aus der Sicht der jüngeren Schwester Sam eine Welt voller Entbehrungen, der Einsamkeit, Verletzlichkeit und der steten Hoffnung in die Zukunft. Leise, eher unaufgeregt berichtet sie in einer schönen Sprache von Leben, das auch Ansprüche ans Erwachsenwerden stellt, um einen klaren Blick für die Wirklichkeit zu entwickeln. Sie arbeitet mit Symbolen, die die Fantasie der Lesenden anregt und eigene Interpretationen herausfordert. Leseempfehlung!

  • meerblick

    4/5

    14.08.2024

    eBook (ePUB)

    Gefühls-Chaos Elena und Sam…

    Gefühls-Chaos Elena und Sam sind Schwestern, beide um die 30 Jahre alt, leben in San Juan, einer Insel im Nordwesten der USA nahe der kanadischen Grenze. Das Leben der Bevölkerung des Eilandes mit seiner faszinierenden, malerischen Landschaft und der artenreichen Tierwelt ist geprägt durch den wohlhabenden Tourismus, eine recht ergiebige Einnahmequelle. Nicht aber für die beiden Protagonistinnen, die von Schulden geplagt kaum ihr tägliches Brot verdienen können. Dazu reiht sich die kostenintensive Pflege der schwerkranken Mutter ein. Es kommt zu sensiblen, nahezu unkontrollierten Verhaltensreaktionen als ein Bär, ein gewaltiges, zottiges Tier, eines Tages auftaucht und die Menschen in Atem hält. Insbesondere das Verhältnis von Elena und Sam zueinander wird auf eine harte Probe stellt, was dramatische Ereignisse hervorruft. Julia Philips zeichnet in ihrem Roman 'Cascadia' eindrucksvoll aus der Sicht der jüngeren Schwester Sam eine Welt voller Entbehrungen, der Einsamkeit, Verletzlichkeit und der steten Hoffnung in die Zukunft. Leise, eher unaufgeregt berichtet sie in einer schönen Sprache von Leben, das auch Ansprüche ans Erwachsenwerden stellt, um einen klaren Blick für die Wirklichkeit zu entwickeln. Sie arbeitet mit Symbolen, die die Fantasie der Lesenden anregt und eigene Interpretationen herausfordert. Leseempfehlung!

  • mrs-lucky

    aus Norddeutschland

    4/5

    04.08.2024

    eBook (ePUB)

    sprachlich überzeugend, inhaltlich für meinen Geschmack zu abstrakt

    In ihrem Roman Cascadia erzählt Julia Phillips die Geschichte der Schwestern Sam und Elena, die mit ihrer pflegebedürftigen Mutter im Nordwesten der USA auf der Insel San Juan leben. Die Schwestern versuchen mit einfachen Jobs ihr Leben zu bestreiten und gleichzeitig die Arztrechnungen ihrer Mutter zu begleichen, während sie von einer besseren, unbeschwerteren Zukunft träumen. Als eines Tages ein Bär in der Nähe ihres Hauses auftaucht, gerät das Leben der Schwestern und ihr eingespieltes Verhältnis aus den Fugen. Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht der 28-jährigen Sam, die mit ihrem Leben und ihrer Chancenlosigkeit hadert, sie wirkt verbittert und reagiert anderen Mitmenschen gegenüber ablehnend und voreingenommen. Ihre nur weniger als 2 Jahre ältere Schwester Elena musste früh die Verantwortung für die kleine Familie übernehmen, da die alleinerziehende Mutter zunächst viel Zeit bei der Arbeit verbracht hat und dann früh schwer erkrankt ist. Als der Bär in ihr Leben tritt, reagiert Sam mit Angst, während Elena fasziniert ist von der Magie des Tieres. Diese mystische Komponente wird in dem Roman aufgegriffen mit Bezügen zu dem Märchen Schneeweißchen und Rosenrot. Die Geschichte ist spannend erzählt, sie berührt einerseits durch die intensiven Schilderungen aus der Sicht von Sam, andererseits machte es Sams schroffe und verschlossene Art schwierig, Sympathien für sie zu entwickeln. Sie wirkt sehr kindlich und unselbstständig, je weiter die Entwicklungen voranschreiten, umso mehr wird deutlich, wie sehr sie sich auf ihre Schwester Elena verlässt und sich ihr Leben zusammen träumt, wie er ihr am besten gefällt, dabei aber die Realität und auch die Bedürfnisse ihrer Schwester ausblendet. Elenas Faszination für den Bären blieb für mich bei der Lektüre ebenso wenig greifbar wie für Sam. Der Roman ist einerseits sprachlich glänzend erzählt, spannend und bewegend, dennoch lässt er mich am Ende etwas ratlos zurück. Vielleicht ist das Szenario für mich zu fremd, bieten die Charaktere für mich persönlich zu wenig Fläche zur Identifikation. Es gibt sehr viel Spielraum für Interpretationen, insbesondere zu den Bindungen und der Schwestern, ihrem Schicksal, ihrer Zukunft und ihren Träumen, mir ist das am Ende zu abstrakt.

  • World of books and dreams

    4/5

    22.07.2024

    eBook (ePUB)

    Stiller, nachdenklicher Roman

    Im Nordwesten der USA, auf der kleinen Insel San Juan, sind die Schwestern Elena und Sam aufgewachsen. Hier machen die Reichen Urlaub, die Einwohner jedoch kommen so gerade über die Runden. Für die beiden Schwestern kommt erschwerend hinzu, dass sie sich um ihre schwer erkrankte Mutter kümmern müssen. Doch das hat die beiden jungen Frauen noch mehr zusammengeschweißt. Bedingt durch die schwere Krankheit der Mutter häufen sich die Schulden der Schwestern immer mehr und während Sam noch ihren Träumen vom Verlassen der Insel nachhängt, verändert sich Elena immer mehr und dann tritt auch noch ein Bär in ihr Leben. Meine Meinung Das Cover ist wirklich wunderschön und da ich doch schon einige unheimlich berührende Bücher aus dem Verlag gelesen habe, war ich sehr neugierig auf Julia Phillips neuen Roman Cascadia. Die Autorin hat einen sehr nüchternen, ruhigen, fast schon sanften Schreibstil, wodurch die Widrigkeiten, in denen die Schwestern leben ein noch viel traurigeres Bild hinterlassen. Ich habe beim Lesen schnell intensiv mitfühlen können. Durch diesen sanften Schreibstil bleibt die Geschichte auch sehr ruhig, sehr malerisch und doch auf ihre Art eindringlich. Durch Rückblicke wird nach und nach die Beziehung der Schwestern aufgearbeitet und dadurch auch immer klarer, wie diese sich zueinander verändert. Allerdings wird diese Veränderung erst mit dem Auftreten des Bären so richtig deutlich. Für mich war dieser Bär einfach das große Zeichen für die Veränderungen zwischen den Schwestern, auch wenn ich diesen Symbolcharakter nicht völlig greifen konnte. Die Landschaft und die gesamte Welt war sehr gut beschrieben. Gerade diese Lücke zwischen den reichen Urlaubern und den Einwohnern ist vorstellbar da es auch einfach der Realität entspricht. Dadurch wird auch die Unzufriedenheit der Protagonistin Sam, die hier auch im Vordergrund der Geschichte ist, absolut deutlich. Sam steht hier eigentlich für eine breite Schicht der Menschen, egal wieviel sie arbeitet, das Geld reicht einfach nie. So wie ihr geht es vielen und das stimmt nachdenklich. Beide Schwestern wollen mehr vom Leben und können doch nicht aus ihren Rollen ausbrechen. So richtig sympathisch ist Sam nicht, soll sie meiner Meinung nach aber auch nicht sein. Ihr wirklicher Mittelpunkt im Leben ist ihre Schwester Elena, aber dass sie schon seit Jahren immer weiter auseinanderdriften, ist ihr gar nicht so bewusst. Mein Fazit Cascadia ist ein stiller Roman, der aber nachdenklich stimmt. Es ist ein Buch über unerfüllte Träume, über Wünsche nach Veränderung und über gefangen sein in seiner eigenen Welt. Lediglich dich Sache mit dem Bären hätte für mich noch deutlicher zu Tage gebracht werden können, auch wenn ich mir sicher bin, verstanden zu haben, was die Autorin ausdrücken wollte. Lesenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (179)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melanie Haag

    Melanie Haag

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärischer Roman über die Abgründe der Liebe

    Die Schwestern Sam und Elena leben ein einfaches und arbeitsreiches Leben auf San Juan, einer Insel im Nordwesten der USA. Ihre Mutter ist schwer krank, die Pflege verlangt ihnen alles ab, auch finanziell. Sam träumt von einem Neuanfang ohne die ständigen Geldsorgen und das Bangen um ihre Mutter. Nur der starke Zusammenhalt von Sam und Elena hält die Familie zusammen. Als eines Tages ein Bär den Kanal zur Insel durchschwimmt, ahnen die beiden jungen Frauen noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf verändern wird. Was für eine bewegende Geschichte. Brilliant!
  • Zum Bewerterprofil von Dinah Böhringer

    Dinah Böhringer

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über Träume und die Angst, dass diese sich nicht verwirklichen

    Sam und ihre Schwester Elena leben mit ihrer schwerkranken Mutter auf der Insel San Juan. Ihr Leben besteht aus arbeiten, um die vielen Schulden abzubezahlen, die sie sich angehäuft haben. Sams Traum ist es, irgendwann das Haus zu verkaufen, von der Insel zu ziehen und ein neues Leben anzufangen. Als ein Bär plötzlich vor ihrer Haustür auftaucht, verändert sich das Leben der Schwestern schlagartig. Während Elena sich von dem Bären regelrecht angezogen fühlt, will Sam mit aller Macht verhindern, dass der Bär sich ihnen weiter nähert und womöglich einen Keil zwischen die beiden Schwestern treibt. Phillips schreibt wunderschön, man fühlt sich direkt auf die Insel versetzt und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Cascadia zeigt perfekt die komplizierte Beziehung zweier Schwestern. Nicht zu lang, gefühlvoll, gezeichnet von Ängsten und Träumen.
  • Zum Bewerterprofil von Joana Semmlack

    Joana Semmlack

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Bär durchbricht den Alltag einer kleinen Küstenstadt

    Eine atmosphärische Geschichte über zwei Schwestern, darüber das Besondere im Alltag wertzuschätzen und darüber, loszulassen. Die perfekte kurzweilige Lektüre für die kommenden Herbstmonate.

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