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Ich bin ein Fragezeichen ohne Antwort.
Ein Ausrufezeichen ohne Aussage.
Ein Komma ohne Satz.
Ein Punkt ohne Ende.
Ich bin die Einzige, die mich versteht.
Ina hat das Gefühl, immer und überall aus dem Takt
zu sein. In der Schule läuft es mittelmäßig,
sie hasst ihren Körper, die Ehe ihrer Eltern ist nur Fassade
und ihr Liebesleben ein einziges Chaos.
Erst als sie sich von allen Erwartungen löst,
gibt es eine Gegenwart.
Alexandra Helmig erzählt, wie ein Teenager denkt:
assoziativ, sprunghaft, emotional und voller Zweifel.
Gelesen von der Autorin.
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
Bewertung
aus Enger
5/5
09.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gedanken eines Teenagers
Ina ist ein Teenanger. Und orientierungslos! So ziemlich alles in ihrem Leben läuft im Moment anders als sie es sich vorgestellt hätte. Unzufrieden mit ihrem Körper, Probleme in der Schule und die ewigen Streitereien ihrer Eltern sorgen für eine Menge Frust in ihrem Leben. Und dann tritt auch noch Phil in ihr Leben, der süßeste Typ der Gegend. Wie soll sie sich bloß ihm gegenüber verhalten wenn doch der Rest schon so blöde ist?
Autorin Alexandra Helmig trifft mit ihrem Buch „Beat vor der eins“ genau den richtigen Ton, wenn es um die Gefühlswelt eines Teenagers geht. Der Schreibstil erinnert dabei sehr an Tagebucheinträge, die mal kürzer und mal länger sind. Gerade so wie der Tag nun mal verlaufen ist. Mal sind diese Texte mit mehr oder weniger Inhalt versehen, aber dabei trotzdem immer packend geschrieben. Als Leser/in möchte man einfach, wissen wie es Ina geht und vor allem, wie es weitergeht mit ihrem Gefühlschaos. Erwachsen werden und seinen eigenen Weg zu finden ist eine ziemlich anspruchsvolle und nicht gerade leichte Angelegenheit.
Am meisten erfährt man über den Hauptcharakter Ina, da man direkt an ihrem Gefühlsleben beteiligt ist. Die anderen Charaktere sind eher Mittel zum Zweck und werden eher oberflächlich behandelt, obwohl man auch etwas über sie erfährt.
Schön ist die Idee mit der Playlist als Begleitung zum Buch, die man sich über Spotify anhören kann und wirklich zu begeistern weiß. Fast alle dort ausgespielten Songs sind Klassiker, die zumindest auch bei meiner Entwicklung zum Erwachsen werden eine große Rolle gespielt haben. Wobei die heutige Jugend diese Lieder wahrscheinlich gar nicht kennen wird, was wirklich schade ist.
Fazit: „Beat vor der eins“ ist ein tolles Buch geworden, welches über die ganze Länge zu unterhalten weiß. Die Autorin hat einen tollen Weg gefunden, um dem Leser die innere Gefühls- und Gedankenwelt eines Teenagers authentisch näher zu bringen. Klare Leseempfehlung!
Franziska Stein
aus Hüttisheim
5/5
30.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jugendbuch in Tagebuch Style
beat vor der eins ist ein Buch was in Tagebuch vorm geschrieben wird es ist sehr flüssig und verständlich geschrieben.
Es geht um Ina die dort schreibt und ihre Gefühle zum ausdruckt bringt sie erzählt über die erst liebe, Probleme der Eltern, eine Sprachreise und über ihre Freundin Vicki. Eben alles was einen Teenager beschäftigt.
Zum Anfang im Buch gibt es einen QR-Code den man scannen kann wo dann Lieder von den 80er/90er angespielt wird. Was ich eine nette Idee finde.
Alina
5/5
26.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erwachen vergessener Erinnerungen und Gefühle
In diesem wunderschönen, herzzerreißenden Buch wird man als Lesender Teil von Inas Reise durch ihre verwirrender, aufwühlende Welt als Teenagerin. Durch die kurzen Tagebucheinträge bekommt man alle Geschehnisse und Emotionen hautnah mit und kann sich so sehr gut in Inas schwere Zeit, das Auf und Ab und Gefühlschaos hineinversetzen. Oft vergisst man, wie es war, als man selbst so jung war, kann die heutigen Jugendlichen kaum noch verstehen und nur noch den Kopf schütteln. Dieses Buch hilft, den Blick wieder zu öffnen und jungen Menschen empathisch gegenüberzutreten. Auf einfühlsame Art und Weise erweckt Inas Geschichte auch unsere eigene wieder zum Leben. Mich hat das Buch sehr berührt. Ich würde es zu 100% weiterempfehlen.
Bewertung
5/5
25.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nachvollziehbar und lesenswert.
Das Buch ist im Stil eines Tagebuchs verfasst und liest sich flott. Ich konnte die Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen, weil ich einige Parallelen zu meiner eigenen Teenagerzeit entdecken konnte. Z. B. macht die Mutter der Protagonistin das Leben mit ihrer Hilflosigkeit und Unentschiedenheit schwer, und es kommt zu Versuchen der Parentifizierung, gegen die die Protagonistin sich innerlich zur Wehr setzt, es äußerlich aber nicht schafft. Auch andere Probleme und Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen, auch wenn sie mir selbst in dieser Form nicht alle begegnet sind. Ich denke, es ist eine individuelle Geschichte, die so stattfinden kann, aber nicht muss. Die Mädchen, die die Protagonistin beneidet, würden sicherlich einiges ganz anders erleben und erzählen, alle anderen ebenso. Ich habe mich beim Lesen an vieles zurückerinnert und fand die Lektüre interessant und spannend. Auch wenn einige Themen nur hier und da auftauchen und dann scheinbar in Vergessenheit geraten, denke ich, dass das, worum die Gedanken kreisen, sehr gut abgebildet ist. Wer sich damit auseinandersetzen möchte, was es für ein Kind bedeutet, wenn Eltern nicht in der Lage sind, ihre Probleme zu regeln, erhält hier außerdem interessante Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Teenagers, die mir durchaus realistisch erscheinen. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich hatte das ein oder andere Deja-vu. Die Lektüre kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Bewertung
4/5
15.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Buch über Pubertät und das Auseinandersetzen damit
Beat vor der Eins ist ein Buch das in Tagebuch Form geschrieben wird und für mich sehr flüssig zu lesen ist.
Es geht um Ina die dort schreibt und ihre Gefühle ausdrückt. Es geht um die erste Liebe, Probleme mit den Eltern, eine Sprachreise und über ihre Freundin Vicki und was einen Teenager beschäftigt.
Zum Anfang im Buch gibt es einen QR-Code den man scannen kann wo dann Lieder von den 80er/90er angespielt wird. Was ich als eine nette Idee finde.
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4/5
15.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beat vor der Eins
Das Leben der fünfzehnjährigen Ina läuft gerade alles andere als optimal. Die Ehe ihrer Eltern ist am Ende, was ihre Mutter nicht wahrhaben will. Während der Vater Zeit mit seiner Geliebten verbringt, heult sich die Mutter bei Ina aus. Ina hingegen lässt alles bei ihrer besten Freundin Vicki raus, textet sie die ganze Nacht zu, bei zu viel Alkohol und Zigaretten. Auch ihrem Klavierlehrer heult Ina vor, wie Kacke es doch gerade zuhause läuft, auch um davon abzulenken, dass sie schon wieder nicht geübt hat. In der Schule versagt sie komplett in Mathe, freut sich über jede knappe 5 und kann es nicht lassen, ihren Lehrer zu provozieren. Dann will Theo auch noch, dass sie in seiner Band singt. Obwohl sie sich darüber freut und mit Feuereifer dabei ist, hat sie beim ersten Auftritt einen totalen Blackout und wird ausgebuht. Und wo ist eigentlich Vicki, die doch in der ersten Reihe stehen und sie unterstützen wollte? Als wäre dieses ganze Chaos nicht schon genug, schlägt nun auch noch die Liebe zu, aber voll. Immer wenn Ina Phil, den neuen, coolen Typen, der aus Berlin hergezogen ist, sieht, hat sie Schmetterlinge im Bauch und bekommt kein vernünftiges Wort mehr raus. Vicki findet Phil arrogant, nur weil er aus Berlin kommt. Ist sie vielleicht nur eifersüchtig? Beide Mädchen sind dauerhaft unzufrieden mit ihrer Figur: zu dicke und kurze Waden, zu kleine Brüste … Immer wieder schmieden sie neue Pläne, um abzunehmen und probieren verschiedene Diäten, die sie aber immer nur ein paar Tage durchhalten. Ina träumt davon, so richtig dürr zu sein und dann von allen anderen Komplimente dafür zu bekommen, aber das wird wohl ein Traum bleiben. Ihr Vater nimmt sich eine Auszeit und verschwindet einfach, ihre Mutter dreht komplett am Rad. Die Sprachferien an der Côte d’Azur kommen Ina da gerade recht. Nix wie weg hier. Sie ahnt nicht, dass sie vom Regen in die Traufe gerät. Die malerische Landschaft ist nicht halb so malerisch, das Haus ist potthässlich, der Gastvater, ein ehemaliger Boxer, ist aufdringlich. Gastmutter Sylvie ist immerhin ok. Ina muss im Kinderzimmer der zweijährigen Claire schlafen, was der Gastvater als Vorwand nimmt, um nachts immer wieder hineinzuschauen, er will ja “nur” nach seiner Tochter sehen. Doch Ina wird wach, als er vor ihrem Bett steht und seinen Dödel an ihr reibt. Das Bad kann man übrigens auch nicht abschließen. Einziger Lichtblick in dem Katastrophenurlaub ist Yann, Sylvies 22-jähriger Bruder. Mit ihm hat Ina ihr erstes Mal. Als sie wieder in Deutschland ist, bleiben ihre Tage aus. Ist sie etwa schwanger? Falls ja, dann wäre sie nicht die Einzige, denn auch Vaters Geliebte hat verkündet, dass sie Nachwuchs erwartet und dass sich Inas Vater jetzt doch endlich von Inas Mutter trennen soll. Wie soll es jetzt weitergehen?
OK, am Anfang war ich ein bisschen verwirrt von der Art, wie dieses Buch geschrieben ist. Viel Text hat es nämlich nicht, und ich hatte es auch recht schnell durch. Irgendwann fand ich es dann eigentlich auch ganz spannend, in die Gefühlswelt der pubertierenden Ina einzutauchen. So ganz warm wurde ich aber nicht mit ihr. Für meinen Geschmack hatte das alles ein bisschen zu viel schnelles Drama und zu wenig Inhalt. Trotzdem ist es kein schlechtes Buch. Davon, dass es angeblich in den 90ern spielt, merkt man aber nicht viel, außer dass oft und überall geraucht wird. Als ehemaliges “Pubertier” der 90er hatte ich da auf etwas mehr gehofft. Die Playlist (über QR-Code) ist ganz nice, hat aber wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun.
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