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Andrea Sawatzki

1. Biarritz

Biarritz Nach dem SPIEGEL-Bestseller »Brunnenstraße« ein Mutter-Tochter-Roman

Gesprochen von
19
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Andrea Sawatzki

Spieldauer

3 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

65

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844937329

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Andrea Sawatzki

Spieldauer

3 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

65

Verlag

Osterwoldaudio

Sprache

Deutsch

EAN

9783844937329

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    5/5

    05.10.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Das Band zwischen Mutter und Tochter

    Hannas Mutter Emilie lebt im Seniorenheim. Sie spricht nicht mehr. Ihre frühere Freundin Marianne hat sie aufgespürt und sich im selben Seniorenheim einquartiert. Einzig sie findet Zugang zu Emilie. Hanna hat so viele Fragen und so viel Wut in sich und kommt nur sonntags zu Emilie. Und auch nur, um den Schein zu wahren, denn sie glaubt, ihre Mutter lehnt sie ab. Marianne sieht das allerdings völlig anders. Den Titel finde ich etwas unglücklich gewählt. Wenn man das Buch gelesen oder gehört hat, versteht man ihn, aber er ist kein guter Hinweis auf das, was man bekommt. Ganz ehrlich gesagt habe ich sogar gerade deshalb das Buch sehr spät für mich entdeckt. Selbst die Kurzbeschreibung auf dem Klappentext wird dem Buch nicht gerecht und führt den Leser bzw. Hörer auf eine falsche Fährte. Das unscharfe Cover-Foto ergibt am Ende einen sehr symbolischen Sinn. Wie Hanna von ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter erzählt, das einst so innig war und jetzt so distanziert, ist herzergreifend. Aber auch verständlich! Ich kann absolut gut nachvollziehen, was in ihr vorging und wie es zu der Situation kam. Ich hätte mir auch eine Marianne gewünscht, die mir offene Fragen beantwortet und Dinge erzählt, die Lücken füllen. So seltsam es klingen mag, dieses Buch hat mir genau das gegeben, obwohl meine Geschichte eine völlig andere ist. Dennoch tröstete es mich unfassbar, rückte Dinge in ein anderes Licht und war wie eine liebevolle Umarmung. So schön! Die Erinnerungen an ihre Kindheit, die alles andere als leicht war, sind oft sehr schön und liebevoll, aber auch immer wieder erschreckend und grausam. Doch auch die Vergangenheit von Emilie, von Marianne Emmi genannt, erklärt vieles. Es ist so schade, dass Eltern und Kinder über gewisse Dinge einfach nicht kommunizieren zu können scheinen. Da bedarf es Dritter, nur sind diese leider nicht immer vorhanden. Doch es ist schon eine große Hilfe, gezeigt zu bekommen, dass die Dinge selten so sind, wie man es sich zusammengedacht hat. Wie viel von diesem Roman autobiografisch ist, lässt sich für mich als Leser natürlich nicht sagen. Da ich aber weiß, dass Andrea Sawatzki bereits ein Buch mit dem Titel Brunnenstraße gibt und dieses autobiografisch ist, sich hier einige Stellen dazu einfügen und nur aus Andrea Hanna wurde, vermute ich es schon stark. Außerdem passen auch die Eckdaten auf sie. Das alles ist aber für mich irrelevant. Die Aussage des Buches ist wichtig und es berührt mich zutiefst, hallt stark nach und macht mich auf ganz besondere Weise glücklich. Die Autorin liest das Buch zudem sehr angenehm ein. Es ist also ein wahrer Genuss, rundum! Sehr kurz, aber enorm intensiv. Kein Wunder, dass ich fünf Sterne gebe, oder?

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    23.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Mein Mädelchen, am Ende ist der Himmel blau

    Vor dreieinhalb Jahren hörte und las ich „Brunnenstraße“, das autobiografische erste Buch von Andrea Sawatzki – und ich war zwar sehr traurig, aber total begeistert von ihrer coolen Art, mit jenen Kindheitserlebnissen umzugehen, die andere verstecken, verdrängen und niemals zugeben möchten. „Zerstörte Kindheit“ stand damals über meiner Rezension. Nun ist mit „Biarritz“ ein zweites Buch entstanden, das teilweise direkt an die Brunnenstraße anschließt, das aber nun auch völlig eigenständige Szenen und andere Zeiträume umfasst. Vieles kam mir aus der Brunnenstraße aber doch sehr bekannt vor. Die Autorin liest selbst, einfach fantastisch, echter geht es nicht im Leben. Das Mädchen im Buch nennt sie Hanna, was offensichtlich ein wenig Abstand zum Erzählten zulässt. Denn die Autorin geht ganz nah ran, wie mit einem Brennglas, das alles in Flammen aufgehen lassen könnte. Die Liebe zu Mutter und Vater ebenso wie den Hass, den sie fühlt, wenn sie an ihre verschwendeten und geschundenen Kinderjahre denkt. Aber sie denkt eben auch an die schönen Tage, die liebevollen Worte der Mutter, den Urlaub mit ihr in Biarritz. Eine Textstelle ist mir in Erinnerung geblieben, wenn die Autorin über ihre Mutter sagen lässt „Das Teufelchen im Nacken, das Engelchen in den Augen.“ Ich bin etwas älter als die Autorin, so erinnerte ich mich automatisch beim Hören an meine eigene Kindheit, meine alleinerziehende Mutter, meine nicht gerade einfache Vaterbeziehung, aber auch an die Zeit, als ich selbst alleinerziehende Mutter einer Tochter war. Gerade die Überforderung einer Mutter in Erziehungsfragen ist sehr realistisch dargestellt. Wenn am Ende die Mutter nicht mehr allein leben kann, wenn sie in ein Heim ziehen muss, auch wenn das Zimmer dort Appartement heißt, ist das ein schrecklicher Einschnitt in das Leben einer bis dahin absolut auf Selbstständigkeit bedachten Frau. Auch das kann ich in jeder Phase der Entwicklung nachvollziehen, es wird nichts beschönigt, nichts verklärt. Einen schönen Part im Buch hat Marianne, die sogenannte Patentante von Hanna, die plötzlich wieder an der Seite der alten Freundin ist und Hanna viel Mut zuspricht. Die Worte und die Art dieser Frau wären für mich Anlass genug, auch noch einmal das Buch zu lesen, denn mit dem Markieren und Notieren von Zitaten in einem Hörbuch tue ich mich nach wie vor schwer. Nun, im Heute und Jetzt ist die Mutter ebenso schwer dement, wie es der Vater vor seinem Tode war, aber ein Fünkchen Hoffnung auf etwas Freude in ihrem Leben bleibt bis zum Schluss. Der Himmel ist blau, das Meer ist blau. Die Stunden des Zuhörens vergingen wie im Flug. Fazit: Ohne „Brunnenstraße“ zu kennen kann man dieses Buch problemlos lesen, viele Versatzstücke sind in „Biarritz“ verbaut. Aber ich sehe das Buch trotzdem als ein ganz eigenes Werk, das dem Hörer/Leser viel Empathie und Verständnis für unorthodoxe Gedanken und Ereignisse abverlangt. Eine gute Hörempfehlung, starke Nerven sind gefragt, auch wenn es kein Thriller ist.

  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    17.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ne tolle Erzählung

    Ich war überrascht wie sehr mich doch dieses Buch mit genommen hat. Demenz ist ein hartes Thema. Die Krankheit ist heimtückisch. Schön fand ich das Ende. Wie ihre Mama doch nochmal einmal das Glück genießen kann.

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    11.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Biarritz

    Schon seit Jahren kümmert sich Hanna um ihre Mutter Emmi, die in einem Altenheim lebt. Dort trifft sie auch auf Marianne, eine alte Freundin ihrer Mutter. Die Beziehung zwischen Hanna und Emmi ist von tiefer Verletzung geprägt, die sich über Jahrzehnte angesammelt hat und nie aufgelöst wurde. Hanna beschließt, ihre Mutter und deren Freundin an einen Ort zu bringen, der lange vergangene positive Erinnerungen an einen Sommer weckt. Das Hörbuch wir von der Autorin Andrea Sawatzki selbst gesprochen und taucht in die komplexen emotionalen Verletzungen zwischen Mutter und Tochter ein und erzählt von der schmerzlichen Vergangenheit, die die beiden trennt. Ich mochte das Hörbuch sehr gerne! Ich wusste nicht, dass es eine Fortsetzung des Buches „Brunnenstaße“ ist oder vielmehr eine Ergänzung, konnte der Geschichte aber trotzdem problemlos folgen. Dabei habe ich mich gut in die Situation von Hanna hineinversetzen können – ihren Schmerz und ihre Verzweiflung um die ausweglose Situation spüren können und ihren Wunsch, Frieden zu schaffen und der immer auf Autonomie bedachten Mutter ein bisschen etwas davon zurückgeben zu können. Es sind schwere Themen, die angesprochen werden, es geht um Verletzung und Heilung, um Kindheit, Liebe und Freundschaft, um vertane Chancen und Verzeihung. Trotz der düsteren und drückenden Atmosphäre gibt es aber auch immer wieder Lichtblicke, die Mut und Hoffnung spenden – vor allem Emilies Freundin Marianne hat mit ihrer positiven Art dazu beigetragen, dass auch die positiven Momente in den Leben der dreien genannt werden und in allem Leid nicht in Vergessenheit geraten. Die Charaktere sind sehr gutgezeichnet. Emilie, die fast stumme Mutter, und Hanna, die sich nach einer Auflösung sehnt, sind beide vielschichtig und authentisch. Wie schon erwähnt besticht Freundin Marianne durch ihre positive und erfrischende Art. Sie ist die Stimme der Vernunft und des Lebensmuts, die in dieser emotional aufgeladenen Situation so dringend gebraucht wird. Der Schreibstil ist angenehm und glaubwürdig, ohne in die Umgangssprache abzurutschen. Mir war, als würde mir eine gute Freundin die Geschichte erzählen, was eine besondere Nähe zur Handlung schafft. Dadurch, dass Andrea Sawatzki das Hörbuch selbst spricht, wird diese Intimität noch verstärkt. Ihre Stimme ist voller Gefühl und verleiht den Charakteren und der Erzählung eine beeindruckende Tiefe. Der Aufbau der Geschichte ist langsam und gleichzeitig spannend. Das Hörbuch entblättert langsam, was sich zwischen Mutter und Tochter ereignet hat, und offenbart Stück für Stück die Kindheitserlebnisse der Tochter. Man wird als Hörer fest an die Geschichte gefesselt und fühlt sich den Charakteren sehr nah. Der Spannungsbogen wird dabei nicht durch äußere Konflikte, sondern durch die psychologische Tiefe der Figuren und die schrittweise Enthüllung der Vergangenheit aufgebaut. Das Ende ist ein offenes und hier hätte ich mir etwas Verbindlicheres oder Konkreteres gewünscht – es ist aber ein Mut machendes Ende, das mich mit einem Lächeln die Geschichte hat beenden lassen.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    09.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Anrührend

    Die autofiktionalen Bücher von Andrea Sawatzki sind anrührend, so auch dieses. Es baut auf dem Buch „Brunnenstraße“ auf, so daß einige der Situationen bekannt sind. Nur diesmal aus der Sicht der Mutter, bzw. der Tochter, wie sie ihre Mutter wahrgenommen hat. Das Auseinandersetzen mit den „Päckchen“ der Kindheit und Jugend hat mich immer mal wieder sehr berührt. Das Hörbuch wird von der Autorin selbst vorgelesen, und das passt natürlich hervorragend zum Text.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (19)

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  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie wichtig es ist Frieden mit seinen Eltern zu schließen

    Wer das Buch Brunnenstraße von der Autorin gelesen hat, wird schon manches wissen, da die Brunnenstraße schon eine große Rolle in dem Buch einnimmt. Trotzdem hat mich die Mutter-Tochter-Beziehung sehr berührt. Im Laufe des Buches klären sich auch viele Fragen, die ihr ihre demente Mutter nicht mehr beantworten kann. Es kommt sehr gut zum Ausdruck wie der Autorin die ungeklärten Fragen und die entstandenen Verletzungen auf der Seele liegen. Und am Ende kann sie sich mit ihrer Mutter versöhnen - auch ohne Worte!

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Bewertungen (1)

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