Produktbild: Ich dachte, bis dahin bin ich tot

Ich dachte, bis dahin bin ich tot Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach | Aus dem Inneren der Rote Armee Fraktion

10

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44012

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

23637 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312935

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

44012

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

23637 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312935

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessantes Buch

    Hat mir sehr gefallen! Ich dachte, bis dahin bin ich tot ist ein bewegendes, ehrliches Buch über Schuld, Verantwortung und Neuanfang – intensiv erzählt, reflektiert und lange nachwirkend. Spannend, true crime!

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi

    Ein unverzichtbares Buch der RAF-Aussteigerin Silke Maier-Witt über ihre Vorgeschichte, Tätigkeit in der RAF und schließlich das untergetauchte Leben in der DDR. Das Buch liest sich wahnsinnig spannend und ist für Leser, die an dieser Thematik interessiert sind, nicht wegzudenken. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    10.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben in der RAF

    Ein Leben in der RAF So ziemlich jeder hat vermutlich schon von der RAF gehört. Ob man nun genau weiß, um was es bei ihnen geht oder nur den Begriff gehört hat. Ich bin zu jung um ihre Zeit selbst mitbekommen zu haben, doch habe ich hier und da mal etwas gehört und fand es insgesamt recht interessant, wie sie sich zusammengetan und organisiert haben. Ihre Taten natürlich nicht. Die Rote Armee Fraktion wurde in den 1960/1970er Jahren gegründet. Ein genaues Datum gibt es nicht. Sie sind mit der Zeit gewachsen. Als erste Aktion gilt die Baader-Befreiung am 14. Mai 1970 (Wikipedia) In diesem Buch geht es jedoch um Silke Maier-Witts als Person. Sie schreibt in ihrer Autobiografie "Ich dachte, bis dahin bin ich tot: Meine Zeit als RAF-Terroristin und mein Leben danach" von ihrem Leben in der Gruppierung und wie sie reingeraten ist. Denn sie wurde von der engagierten Studentin zur Terroristin der Roten Armee Fraktion. In diesem Buch schildert sie uns ihren Werdegang. Von ihrer Kindheit, Jugend, über ihre politische Einstellung während des Studiums. Bis sie sich 1977 letztendlich dazu entschied, sich der RAF anzuschließen. Sie beschreibt ihre Beteiligung an Aktionen wie der Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer und ihre anschließende Flucht in die DDR. Dort lebt sie anschließend unter falscher Identität. Ich kann und will keine der Taten gut heißen oder schön reden. Verbrechen sind eben diese. Und wenn Menschen entführt, ermordet oder sonstwie geschädigt werden, muss es dafür Konsequenzen geben. Doch finde ich es spannend, wie sie hier ihre Taten reflektiert. Wie es dazu kam, dass sie in diese Kampf gekommen ist und dass eben diese Konsequenzen nach sich ziehen. Sie hat nach ihrer Haft einen ganz anderen Weg eingeschlagen und möchte nun einen guten und positiven Beitrag leisten. Auch der Aspekt, wie leicht man in solche Organisationen geraten kann (das gleiche gilt für Sekten etc.) zeigt es sehr gut. Sie hören dir zu, geben vor, für dich da zu sein, um dich dann für ihre Dienste einspannen zu können. Für mich war es ein Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich werde mir sicher noch etwas mehr Literatur dazu ansehen und man kann am Ende nur hoffen, dass unsere Politik nicht so weit führt, dass es erneut zu solchen Dingen kommt. ISBN: 978-3462006902 Umfang: 384 Seiten Autorin: Silke Maier-Witt Verlag: Kiwi Erscheinungsdatum: 13.0225

  • Markus1708

    aus Krefeld

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannendes Stück Zeitgeschichte - aus der Sicht einer Frau die dabei war!

    Als jemand der 1964 geboren wurde, habe ich den „deutschen Herbst“ als Schüler miterlebt, bin mit der RAF aufgewachsen, habe ich mich schon früh damit auseinandergesetzt, welche Ziele die Terroristen verfolgten und welche brutale Schneise der Entführung und Ermordung sie durch Deutschland gezogen haben. Und auch nachdem dann viel Zeit vergangen ist, die RAF sich aufgelöst hat, die in der DDR untergetauchten Mitglieder enttarnt, verhaftet und verurteilt wurden – als politisch interessierter Mensch habe ich all das verfolgt. Durch Zufall bin ich auf das Buch von Silke Maier-Witt gestoßen, einem Mitglied „der zweiten Generation“ der RAF, geboren 1950, die sich Mitte der 1970er Jahre erst radikalisiert und dann entschließt, auch „in den Untergrund“ zu gehen, selbst zur Täterin und damit zu einer der meistgesuchten Terroristinnen Deutschlands zu werden. Eine Frau, an die meine ersten Erinnerungen schwarz-weiße Fahndungsposter und Nachrichten in der Tageschau sind. Die mittlerweile in ihren 70ern ist, an Altersgebrechen leidet und zurückblickt auf ein bewegtes Leben. Und ich habe mich gefragt: Ist das relevant? Will man das wissen? Die Antwort ist ja! Will sich da jemand im nachhinein schönfärben und glorifizieren? Nach Lektüre des Buchs kann ich feststellen: Nein. Silke Maier-Witt hat eine Biographie geschrieben, die ihr Leben in chronologischen Schritten wiedergibt, schildert sachlich ihren Werdegang. Aber sie geht auch hart mit sich ins Gericht, reflektiert ihr damaliges handeln und ordnet es in den geschichtlichen Kontext ein. Zusammen mit ihrem Co-Autoren André Groenewoud schreibt sie flüssig und gut lesbar. Wir begleiten sie von Ihrer Jugend in Hamburg, über die Untergrundzeit, die Jahre in der DDR, Haft und ihr „Leben danach“ als Mitarbeiterin einer Friedensorganisation auf dem Balkan. Sie beschreibt aber nicht nur ihr Leben, sie beschreibt auch ihre Beweggründe und sie gesteht den großen Irrtum ihres Lebens: Zu glauben, dass man als Mitglied einer terroristischen Organisation ein Land zum positiven verändern kann. Dass sie Teil einer Gruppe war, die Mord als legitimes Mittel zum Kampf gegen „den Staat“ betrachtete. Silke Maier-Witt ist ein Buch der Aufarbeitung gelungen. Nicht nur in diesem Buch, sondern auch in ihren wenigen öffentlichen Auftritten, vertritt sie glaubhaft, sich geirrt zu haben und sich nicht mehr erklären zu können, wie sie wurde wer sie ist. Sie hat sich mit dem Sohn von Hanns Martin Schleyer getroffen und um Entschuldigung für ihre Taten gebeten. Sie hat ihre Strafe abgesessen und sich geläutert. Und sie hat ein Buch geschrieben, das ein kleines Mosaik im Bild des „deutschen Herbstes“ ist. Ein wichtiges und lesenswertes Buch. Mich hat es bewegt, ich habe es mit viel Interesse und Neugier gelesen. Ich habe viele Ereignisse, die mich in meiner Jugend bewegt haben, aus einer anderen Perspektive, der Perspektive der Täterin und Mitläuferin, gesehen. Was ich als sehr erhellend und aufschlussreich empfinde. Aber auch für jüngere Generationen kann dieses Buch hilfreich und wichtig sein. Denn es zeigt auch die Mechanismen auf, die eine junge Frau dazu gebracht haben, sich in die Illegalität zu begeben, Teil einer Organisation zu werden, die mit Gewalt versucht, ihre Ziele durchzusetzen. Und wer es aufmerksam liest, mag vielleicht im Vorfeld erkennen, dass der Weg der Gewalt ein Irrweg ist. Silke Maier Witt ist mittlerweile – mit allem Respekt – eine alte Frau, an der man auf der Einkaufsstraße vorbeigehen würde und sie für „die Oma von nebenan“ halten. Von der Frau auf den Fahndungsfotos ist nur noch eine gewisse Ähnlichkeit geblieben. Ihr Buch ist ein spannendes Stück Zeitgeschichte, ein Lehrstück darüber, wie es nicht laufen sollte. Aber auch, ein Buch über die Möglichkeit einer zweiten Chance, seine Fehler einzusehen, aufzuarbeiten und mit dem Wissen darum, zumindest zu versuchen, Wiedergutmachung zu leisten. Für mich ist das ein wichtiges Buch, dass ich geschichtsinteressierten Menschen sehr empfehlen kann. Für mich ein Buch, dass fünf von fünf Sterne verdient hat.

  • Markus1708

    aus Krefeld

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als jemand der 1964 geboren…

    Als jemand der 1964 geboren wurde, habe ich den „deutschen Herbst“ als Schüler miterlebt, bin mit der RAF aufgewachsen, habe ich mich schon früh damit auseinandergesetzt, welche Ziele die Terroristen verfolgten und welche brutale Schneise der  Entführung und Ermordung sie durch Deutschland gezogen haben. Und auch nachdem dann viel Zeit vergangen ist, die RAF sich aufgelöst hat, die in der DDR untergetauchten Mitglieder enttarnt, verhaftet und verurteilt wurden – als politisch interessierter Mensch habe ich all das verfolgt. Durch Zufall bin ich auf das Buch von Silke Maier-Witt gestoßen, einem Mitglied „der zweiten Generation“ der RAF, geboren 1950, die sich Mitte der 1970er Jahre erst radikalisiert und dann entschließt, auch „in den Untergrund“ zu gehen, selbst zur Täterin und damit zu einer der meistgesuchten Terroristinnen Deutschlands zu werden. Eine Frau, an die meine ersten Erinnerungen schwarz-weiße Fahndungsposter und Nachrichten in der Tageschau sind. Die mittlerweile in ihren 70ern ist, an Altersgebrechen leidet und zurückblickt auf ein bewegtes Leben. Und ich habe mich gefragt: Ist das relevant? Will man das wissen? Die Antwort ist ja! Will sich da jemand im nachhinein schönfärben und glorifizieren? Nach Lektüre des Buchs kann ich feststellen: Nein. Silke Maier-Witt hat eine Biographie geschrieben, die ihr Leben in chronologischen Schritten wiedergibt, schildert sachlich ihren Werdegang. Aber sie geht auch hart mit sich ins Gericht, reflektiert ihr damaliges handeln und ordnet es in den geschichtlichen Kontext ein. Zusammen mit ihrem Co-Autoren André Groenewoud schreibt sie flüssig und gut lesbar. Wir begleiten sie von Ihrer Jugend in Hamburg, über die Untergrundzeit, die Jahre in der DDR, Haft und ihr „Leben danach“ als Mitarbeiterin einer Friedensorganisation auf dem Balkan. Sie beschreibt aber nicht nur ihr Leben, sie beschreibt auch ihre Beweggründe und sie gesteht den großen Irrtum ihres Lebens: Zu glauben, dass man als Mitglied einer terroristischen Organisation ein Land zum positiven verändern kann. Dass sie Teil einer Gruppe war, die Mord als legitimes Mittel zum Kampf gegen „den Staat“ betrachtete. Silke Maier-Witt ist ein Buch der Aufarbeitung gelungen. Nicht nur in diesem Buch, sondern auch in ihren wenigen öffentlichen Auftritten, vertritt sie glaubhaft, sich geirrt zu haben und sich nicht mehr erklären zu können, wie sie wurde wer sie ist. Sie hat sich mit dem Sohn von Hanns Martin Schleyer getroffen und um Entschuldigung für ihre Taten gebeten. Sie hat ihre Strafe abgesessen und sich geläutert. Und sie hat ein Buch geschrieben, das ein kleines Mosaik im Bild des „deutschen Herbstes“ ist. Ein wichtiges und lesenswertes Buch. Mich hat es bewegt, ich habe es mit viel Interesse und Neugier gelesen. Ich habe viele Ereignisse, die mich in meiner Jugend bewegt haben, aus einer anderen Perspektive, der Perspektive der Täterin und Mitläuferin, gesehen. Was ich als sehr erhellend und aufschlussreich empfinde. Aber auch für jüngere Generationen kann dieses Buch hilfreich und wichtig sein. Denn es zeigt auch die Mechanismen auf, die eine junge Frau dazu gebracht haben, sich in die Illegalität zu begeben, Teil einer Organisation zu werden, die mit Gewalt versucht, ihre Ziele durchzusetzen. Und wer es aufmerksam liest, mag vielleicht im Vorfeld erkennen, dass der Weg der Gewalt ein Irrweg ist. Silke Maier Witt ist mittlerweile – mit allem Respekt – eine alte Frau, an der man auf der Einkaufsstraße vorbeigehen würde und sie für „die Oma von nebenan“ halten. Von der Frau auf den Fahndungsfotos ist nur noch eine gewisse Ähnlichkeit geblieben. Ihr Buch ist ein spannendes Stück Zeitgeschichte, ein Lehrstück darüber, wie es nicht laufen sollte. Aber auch, ein Buch über die Möglichkeit einer zweiten Chance, seine Fehler einzusehen, aufzuarbeiten und mit dem Wissen darum, zumindest zu versuchen, Wiedergutmachung zu leisten. Für mich ist das ein wichtiges Buch, dass ich geschichtsinteressierten Menschen sehr empfehlen kann. Für mich ein Buch, dass fünf von fünf Sterne verdient hat.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

3

3

1

2

0

1

1

Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Robert Reuter

    Robert Reuter

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht ins Dunkel bringen

    Die überlebenden Mitglieder der RAF hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile alle aus der Haft entlassen und teilweise hochbetagt verweigern sie nach wie vor die Aufarbeitung ihrer Taten, die Angehörigen ihrer Opfer müssen in Ungewissheit verharren. Silke Maier-Witt ist die Ausnahme. Von 1977-1980 in der Kommandoebene der RAF erzählt sie in Ihrem Buch von ihrer Jugend, ihrer Radikalisierung und vom Leben mit neuer Identität in der DDR. Besonders eindrücklich ist das Protokoll der Begegnung mit Jörg Schleyer. Die Nachricht von der Ermordung seines Vaters wurde 1977 von Maier-Witt an die Presse weitergegeben. Maier-Witt ringt merklich mit ihrer Schuld, das merkt man dem Buch an jeder Stelle an. Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    02.06.2025

    Hörbuch-Download

    Ehrliche Aufarbeitung

    Als die 2. Generation der RAF ihre fürchterlichen Anschläge und Morde verübte, war ich noch ein Kind, aber an die aufgewühlte und emotionale gesellschaftliche Atmosphäre kann ich mich noch gut erinnern. Es interessiert mich noch heute, wie es in der damaligen BRD soweit kommen konnte und was für Menschen hinter der Terrororganisation steckten. So habe ich mit Interesse die Biografie von Silke Meier-Witt angehört. Ich finde das Buch sehr authentisch und ehrlich. Ihr Untertauchen und Leben in der DDR ist sehr interessant und erklärt sehr gut, wie Resozialisierung funktionieren kann. Ihr Leben nach ihrer Haft war sehr ernüchternd. Ich nehme Silke Meier-Witt ihre Abkehr von der RAF wirklich ab. Das kommt auch sehr gut bei ihrem Treffen mit dem Sohn von Hans-Martin Schleyer zum Ausdruck, bei dem sie sich persönlich entschuldigt hat. Ich finde es auch sehr beeindruckend, dass sie, trotz aller Rückschläge sowohl in der DDR als auch dann später in der BRD, nie aufgehört hat darum zu kämpfen in der Gesellschaft anzukommen und ihrem Leben einen Sinn zu geben.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ich dachte, bis dahin bin ich tot