Produktbild: Frau im Mond
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Frau im Mond Roman | Nominiert für den SPIEGEL Buchpreis 2025 | Eine tragikomische Familiengeschichte zwischen Kanada und dem Nahen Osten

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17312

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

10734 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081117

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

17312

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

10734 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827081117

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Der Roman der eine Biografien sein sollte

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 10.05.2025

Bewertungsnummer: 2487064

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Liebevoll, einfühlsam und mit viel Humor werden historische Fakten und wichtige Themen wie Generationenkonflikte, Familientraumata, Familiengeschichte, Zugehörigkeit, Armut und Abhängigkeit anhand fiktiver Biografien behandelt. Der Erzählstil ist wunderbar und zugleich stellenweise herausfordernd, da die Geschichte nicht chronologisch erzählt wird. Die zahlreichen Zeitsprünge und die wechselnden Perspektiven, in denen auch andere Figuren neben der Hauptfigur zu Wort kommen, machen dieses Buch besonders – gleichzeitig können sie den Lesefluss mitunter ins Stolpern bringen. Es ist eine liebevoll erzählte Familiengeschichte, die große historische Zusammenhänge greifbar macht. Auch wenn die Figuren fiktiv sind und manche historischen Fakten zugunsten der Erzählung leicht angepasst wurden, verleiht dieses Buch vielen namenlosen Schicksalen ein Gesicht. Für geschichtsinteressierte Leserinnen und Leser gibt es am Ende eine hilfreiche Übersicht, in der erklärt wird, an welchen Stellen von den historischen Fakten abgewichen wurde und in welchem Ausmaß. Besonders berührt hat mich – neben der einfühlsamen Erzählweise – der feine Humor. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die auf den Spuren ihrer armenischen Großmutter unterwegs ist – einer Frau, die den Völkermord überlebt hat. Es geht um Armut, Hilflosigkeit, Zugehörigkeit und die armenische Geschichte – alles Themen, die mit großer Sorgfalt behandelt werden. Gerade deshalb ist der Humor in diesem Buch so besonders berührend: Er macht die fiktive Hauptfigur lebendig und greifbar. Man glaubt, sie wirklich kennenzulernen. Wie im echten Leben wechseln sich bewegende Momente, die tiefes Mitgefühl wecken, mit Szenen ab, die einen herzlich zum Lachen bringen. Man lebt mit den Figuren mit und taucht tief in ihre Gefühlswelt ein. Alle Emotionen werden spürbar – Trauer, Angst, Hilflosigkeit, Hoffnung, Enttäuschung und Mut – immer wieder verbunden mit einem Lächeln oder Schmunzeln. Das Buch liest sich eher wie eine Biografie als wie ein klassischer Roman. Und obwohl man weiß, dass Lilit, Lina und Maral nicht real sind, ist man dankbar, sie kennengelernt zu haben. Das Buch wird zu einer berührenden Begegnung, die lange nachhallt. Wie die Knoten in einem Teppich fügen sich Satz für Satz zu einem großen Ganzen zusammen – und was anfangs wie ein Zufall erscheint, offenbart am Ende tiefe Verbundenheit.

Der Roman der eine Biografien sein sollte

Christa (Mitglied der Book Circle Community) am 10.05.2025
Bewertungsnummer: 2487064
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Liebevoll, einfühlsam und mit viel Humor werden historische Fakten und wichtige Themen wie Generationenkonflikte, Familientraumata, Familiengeschichte, Zugehörigkeit, Armut und Abhängigkeit anhand fiktiver Biografien behandelt. Der Erzählstil ist wunderbar und zugleich stellenweise herausfordernd, da die Geschichte nicht chronologisch erzählt wird. Die zahlreichen Zeitsprünge und die wechselnden Perspektiven, in denen auch andere Figuren neben der Hauptfigur zu Wort kommen, machen dieses Buch besonders – gleichzeitig können sie den Lesefluss mitunter ins Stolpern bringen. Es ist eine liebevoll erzählte Familiengeschichte, die große historische Zusammenhänge greifbar macht. Auch wenn die Figuren fiktiv sind und manche historischen Fakten zugunsten der Erzählung leicht angepasst wurden, verleiht dieses Buch vielen namenlosen Schicksalen ein Gesicht. Für geschichtsinteressierte Leserinnen und Leser gibt es am Ende eine hilfreiche Übersicht, in der erklärt wird, an welchen Stellen von den historischen Fakten abgewichen wurde und in welchem Ausmaß. Besonders berührt hat mich – neben der einfühlsamen Erzählweise – der feine Humor. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die auf den Spuren ihrer armenischen Großmutter unterwegs ist – einer Frau, die den Völkermord überlebt hat. Es geht um Armut, Hilflosigkeit, Zugehörigkeit und die armenische Geschichte – alles Themen, die mit großer Sorgfalt behandelt werden. Gerade deshalb ist der Humor in diesem Buch so besonders berührend: Er macht die fiktive Hauptfigur lebendig und greifbar. Man glaubt, sie wirklich kennenzulernen. Wie im echten Leben wechseln sich bewegende Momente, die tiefes Mitgefühl wecken, mit Szenen ab, die einen herzlich zum Lachen bringen. Man lebt mit den Figuren mit und taucht tief in ihre Gefühlswelt ein. Alle Emotionen werden spürbar – Trauer, Angst, Hilflosigkeit, Hoffnung, Enttäuschung und Mut – immer wieder verbunden mit einem Lächeln oder Schmunzeln. Das Buch liest sich eher wie eine Biografie als wie ein klassischer Roman. Und obwohl man weiß, dass Lilit, Lina und Maral nicht real sind, ist man dankbar, sie kennengelernt zu haben. Das Buch wird zu einer berührenden Begegnung, die lange nachhallt. Wie die Knoten in einem Teppich fügen sich Satz für Satz zu einem großen Ganzen zusammen – und was anfangs wie ein Zufall erscheint, offenbart am Ende tiefe Verbundenheit.

Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

V aus München am 14.10.2025

Bewertungsnummer: 2625435

Ein bewegender Roman mit aktuellem Thema. Der Libanon landet nur ab und an in den Schlagzeilen und steht meistens im Schatten anderer Konflikte, trotzdem hat das Land eine sehr bewegte Geschichte, die bis in die heutige Zeit andauert - eines der bekanntesten aktuellen Ereignisse ist sicherlich die große Explosion im Hafen von Beirut von 2020, die weite Teile der Stadt in Trümmer gelegt hat. Auch um dieses Ereignis geht es in dem Buch, zudem um den namensgebenden Abschuss einer Rakete im Jahr 1966. Diese Ereignisse werden gekonnt mit der Geschichte der Familie el Shami verwoben, die ebenso bewegt ist wie die des Landes, von dem aus sie nach Kanada ausgewandert sind. Ein gutes, unterhaltsames Buch für alle, die sich für die Historie dieser Region interessieren.

Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

V aus München am 14.10.2025
Bewertungsnummer: 2625435

Ein bewegender Roman mit aktuellem Thema. Der Libanon landet nur ab und an in den Schlagzeilen und steht meistens im Schatten anderer Konflikte, trotzdem hat das Land eine sehr bewegte Geschichte, die bis in die heutige Zeit andauert - eines der bekanntesten aktuellen Ereignisse ist sicherlich die große Explosion im Hafen von Beirut von 2020, die weite Teile der Stadt in Trümmer gelegt hat. Auch um dieses Ereignis geht es in dem Buch, zudem um den namensgebenden Abschuss einer Rakete im Jahr 1966. Diese Ereignisse werden gekonnt mit der Geschichte der Familie el Shami verwoben, die ebenso bewegt ist wie die des Landes, von dem aus sie nach Kanada ausgewandert sind. Ein gutes, unterhaltsames Buch für alle, die sich für die Historie dieser Region interessieren.

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Frau im Mond

von Pierre Jarawan

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Antje Haensel

OSIANDER Böblingen

Zum Portrait

5/5

Tiefgründig und sehr berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman wie ein Mosaik: verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen verwoben zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Lilit und Lina el Shami wachsen in der dritten Generation libanesischer Einwanderer in Montreal auf. Aufgezogen werden sie vor allem von ihrem Großvater Maroun – ihre Großmutter Anoush haben sie nie kennengelernt. Jetzt, da sich die beiden jungen Frauen um ihren alternden Großvater kümmern und dieser beginnt, seine Lebensgeschichte zu erzählen, will Lilit mehr über ihre Großmutter erfahren. Sie reist nach Beirut und taucht ein in die Geschichte des Landes: in die Erinnerung an das goldene Zeitalter, den Bürgerkrieg und den Völkermord an den Armeniern 1915/16. Sie denkt darüber nach, einen Dokumentarfilm über die Geschichte ihrer Familie zu drehen und fragt sich „wie sich ein Jahrhundert, drei Generationen, zwei Städte auf zwei Kontinenten, ein Raketenprojekt und eine Revolution in einer Geschichte unterbringen lassen“. Pierre Jarawan hat genau das auf 496 Seiten geschafft. Für mich ist „Frau im Mond“ eine Perle, mein absolutes Highlight in diesem Jahr! Unglaublich informativ, tiefgründig und sehr berührend.
  • Antje Haensel
  • Buchhändler/-in

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5/5

Tiefgründig und sehr berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman wie ein Mosaik: verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen verwoben zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Lilit und Lina el Shami wachsen in der dritten Generation libanesischer Einwanderer in Montreal auf. Aufgezogen werden sie vor allem von ihrem Großvater Maroun – ihre Großmutter Anoush haben sie nie kennengelernt. Jetzt, da sich die beiden jungen Frauen um ihren alternden Großvater kümmern und dieser beginnt, seine Lebensgeschichte zu erzählen, will Lilit mehr über ihre Großmutter erfahren. Sie reist nach Beirut und taucht ein in die Geschichte des Landes: in die Erinnerung an das goldene Zeitalter, den Bürgerkrieg und den Völkermord an den Armeniern 1915/16. Sie denkt darüber nach, einen Dokumentarfilm über die Geschichte ihrer Familie zu drehen und fragt sich „wie sich ein Jahrhundert, drei Generationen, zwei Städte auf zwei Kontinenten, ein Raketenprojekt und eine Revolution in einer Geschichte unterbringen lassen“. Pierre Jarawan hat genau das auf 496 Seiten geschafft. Für mich ist „Frau im Mond“ eine Perle, mein absolutes Highlight in diesem Jahr! Unglaublich informativ, tiefgründig und sehr berührend.

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Elke Hawlicek

OSIANDER Schorndorf

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5/5

Eine wunderschön verwebte, bunte Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mühelos verwebt Pierre Jarawan verschiedene Fäden der Literatur. Ich stelle mir einen violetten Faden für die aufregende und zugleich berührende Familiengeschichte zwischen Kanada und dem Libanon vor. Einen gelb aufblitzenden Faden für die skurilen Fakten, wie Raketenstarts im Libanon. Grüne und blaue Fäden für Lilit, Lina und ihren Großvater. Und natürlich der roten Faden, die wunderschöne Sprache, die diese Geschichte lebendig werden lässt. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und jede Seite beim Lesen genossen. Mitfühlend, schmunzelnd, gebannt und immer wieder voller Freude über diese tolle Lektüre.
  • Elke Hawlicek
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine wunderschön verwebte, bunte Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mühelos verwebt Pierre Jarawan verschiedene Fäden der Literatur. Ich stelle mir einen violetten Faden für die aufregende und zugleich berührende Familiengeschichte zwischen Kanada und dem Libanon vor. Einen gelb aufblitzenden Faden für die skurilen Fakten, wie Raketenstarts im Libanon. Grüne und blaue Fäden für Lilit, Lina und ihren Großvater. Und natürlich der roten Faden, die wunderschöne Sprache, die diese Geschichte lebendig werden lässt. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und jede Seite beim Lesen genossen. Mitfühlend, schmunzelnd, gebannt und immer wieder voller Freude über diese tolle Lektüre.

Meinung aus der Buchhandlung

Frau im Mond

von Pierre Jarawan

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