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Annas Lied Roman

81

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,6 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Annas sang

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70983-0

Beschreibung

Rezension

[...] mit großem Geschick dafür etwas zu beschreiben, was schwer in Worte zu fassen ist [...]. ("Die Presse")
[...] unterhaltsam und bewegend zu lesende Familienroman [...]. ("Rheinische Post")
Eine faszinierende Lebensgeschichte, mitreißend und sehr berührend. ("Walsroder Zeitung")
nicht nur ein Schmöker, der einen die Nacht durchlesen lässt, sondern auch ein wichtiges Buch ("NDR Kultur")
ein richtig fesselnder “Pageturner”, der auch aufgrund des lebendigen Zeitpanoramas überzeugt. ("Kleine Zeitung - Lesezeichen")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/3,6 cm

Gewicht

393 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Annas sang

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70983-0

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Elvira P.

    aus Goch

    5/5

    11.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Berührend und atmosphärisch

    Kopenhagen, während der beiden Weltkriege: Hannah erlebt mit ihren religiösen Eltern und Brüdern in Kopenhagen ein jüdisches und sehr musikalisches Familienleben. Drei ihrer Brüder widmen ihr Leben der Musik und führen auch ihre jüngste Schwester zur Musik, zum Klavier. Hannah findet in der Musik ihre Erfüllung und möchte eine berühmte Pianistin werden. Aber obwohl ihre Brüder ihre eigene Lebensplanung durchsetzen konnten und sich Hannah in den nicht jüdischen Aksel verliebt hat, sieht insbesondere Hannahs Mutter Bruche für Hannah nur den jüdisch traditionellen Weg. Hannah will ihre Eltern nicht auch noch enttäuschen und ist folgsam. Benjamin Koppel hat das Leben seiner Großtante berührend geschildert. Höhen und Tiefen und vor allem das jüdische Leben und Brauchtum wurden atmosphärisch beschrieben. Hannas Familie ist groß und stammt ursprünglich aus Polen. Einige Familienmitglieder halten sklavisch an den alten Riten fest und lassen keine neue Gedanken zu, ähnlich wie in der heutigen Zeit. Aber die jungen Leute, vorwiegend junge Männer lassen sich nicht mehr vorschreiben, wie sie zu leben und zu lieben haben. Frauen und Mädchen haben es schwieriger, sich in ihren Familien durchzusetzen. Hannah hat es besonders schwierig. Da sich alle ihre Brüder von den jüdischen Hochzeitsriten abgewendet haben, wird Hannah standesgemäß mit Francois in Paris verheiratet und dann von ihrer Familie in Stich gelassen. Sie muss sich allein behaupten. Ab und zu kann sie sich in die Musik flüchten. Die Beschreibungen von Hannahs Empfindungen, während sie Musik hört oder am Klavier spielt sind Benjamin Koppel sagenhaft gut gelungen. Der Leser kann sich aufgrund dieser Beschreibungen und Bebilderungen von der Heilkraft der Musik überzeugen. Man entwickelt schnell Mitleid mit Hannah, hofft, dass sie sich doch noch befreien kann, aber sie entwickelt eine enorme Stärke, die sie ihr Leben meistern lässt. In meine Augen hat Benjamin Koppel eine wunderbare Familiengeschichte aufgeschrieben, die von möglichst vielen gelesen werden sollte. Chapeau!

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervolles Buch

    Benjamin Koppels Großtante Anna ist Hauptcharakter unserer Geschichte, der Biografie der Hannah Koppelman. Sie war die Schwester seines Opas. Wir befinden uns im Kopenhagen der späten 1930er Jahre, zwischen den beiden Kriegen. Die Koppelmans leben ein Leben voller Musik, Trubel und mit vielen Verwandten, die in ihrer Wohnung zusammenkommen. Hannah hat drei Geschwister. Sie möchte Musikerin werden, wie es ihre Brüder auch sind. Aber sie als Mädchen ... ??? Kann sie es schaffen, ihre Träume Wahrheit werden zu lassen ??? Diese Geschichte geht echt unter die Haut, sie ist lebendig geschrieben, ehrlich und tiefsinnig. Sie nimmt die Leser/innen mit in diese Zeit, trug mich davon in die Geschichte ansich und die Welthistorie im Besonderen. Sie erzählt von der Liebe, von Hoffnung und der Kraft, die die Musik auf uns haben kann.

  • sleepwalker

    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Annas Lied“ von Benjamin…

    „Annas Lied“ von Benjamin Koppel ist ein Buch, das mich in vielerlei Hinsicht berührt hat. Die bewegte Lebensgeschichte von Hannah Koppelmann zieht sich über fast ein Jahrhundert, von ihrer Kindheit in den 1920er-Jahren in Kopenhagen bis zu ihrem Tod 2019 in Frankreich. Der Autor, ein bekannter dänischer Jazz-Saxophonist, erzählt damit halbdokumentarisch die Geschichte seiner eigenen Familie, denn hinter der Protagonistin verbirgt sich seine Großtante Anna Koppel. Wie sehr ihn ihre Geschichte beschäftigt, zeigt die Tatsache, dass er ihr mit dem Album „Anna’s Dollhouse“ auch ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Aber von vorn und zum literarischen Denkmal. Hannah Koppelmann wurde 1921 in Kopenhagen geboren, das Buch beginnt 1929, als sie acht Jahre alt ist. Sie ist das jüngste von fünf Kindern und das einzige Mädchen. Die Wurzeln der jüdischen Familie liegen in Polen und eigentlich hatten Vater Yitzhak und Mutter Bruche geplant, nach Amerika zu auszuwandern. Gelandet ist die Familie dann aber in Kopenhagen, wo der Vater eine Schneiderwerkstatt betreibt. Alle fünf Kinder sind sehr musikalisch. Während aber drei der Brüder Musik zum Beruf machen dürfen, diktiert die Mutter Hannah ein strengeres Leben auf. Da die Brüder für die Mutter eine Enttäuschung sind (sie verweigern sich den arrangierten Ehen, heiraten gegen den Willen der Eltern Schicksen und wenden sich von der jüdischen Religion ab), bleibt Bruche bei Hannah unnachgiebig. Sie muss den Mann heiraten, den die Eltern für sie ausgewählt haben, eine Ehe mit ihrem Geliebten Aksel ist undenkbar. Parallel zum Familienleben passiert auch viel in der Welt. Die Deutschen fallen in Dänemark ein, Juden werden verfolgt und auch Familie Koppelmann muss fliehen. Der Weg führt sie nach Schweden, wo Hannah auch das gemeinsame Kind von ihr und Aksel zur Welt bringt. Dieses wird ihr direkt nach der Geburt genommen, sie wird es nie wiedersehen. Als wieder Frieden in Europa herrscht kehrt die Familie zurück nach Kopenhagen und für Hannah geht es kurze Zeit später weiter nach Frankreich, zu einem Wildfremden, den sie heiraten muss, um die Mutter nicht zu enttäuschen. Sie lernt die Sprache, fügt sich ins Eheleben, ordnet sich ihrem Mann unter und findet ihr einziges Glück in ihren Kindern und dem Klavierspiel, dem sie heimlich hinter dem Rücken ihres Mannes weiter nachgeht. Wirklich glücklich wird sie aber erst nach seinem Tod, denn da kann sie sich noch für ein paar Jahre den Traum von der Musik erfüllen. Die unglückliche und von Gewalt geprägte Ehe schaffte es nicht, sie zu brechen und ihr ihre Träume zu nehmen. Benjamin Koppel vermischt in seiner speziellen „Familienchronik“ Fakten und Fiktion, gibt Einblicke in das Zeitgeschehen und in das Leben in einer jüdischen Familie. Damit schafft er ein Buch, das mir ans Herz ging. Seine Sprache finde ich angenehm, sie ist schlicht und sachlich, die Übersetzung ist sehr gut gelungen. Mich hat das Buch sehr betroffen gemacht. Der Umgang mit den jüdischen Mitbürgern in Kopenhagen, das langsame Erstarken des Nationalsozialismus in Europa – damals so aktuell wie heute. Anna/Hannah ist ein Kind ihrer Zeit, aber auch ein Kind ihrer Eltern. Arrangierte Ehen waren zu der Zeit beispielsweise nicht selten, auch in nicht-jüdischen Familien bestimmten oft die Eltern den Ehepartner, Heiraten zwischen den Konfessionen waren häufig unmöglich. Pflichterfüllung wurde von Kindern, vor allem aber von Töchtern stets erwartet. Hannahs Mutter Bruche hatte in der Familie eindeutig das Sagen, im Zweifel setzt sie sich mit Drohungen und Wutausbrüchen durch. Für mich als Leser war es bedrückend, wie sehr Bruche ihre Familie unter Druck setzte und dass sie ihre Tochter sehenden Auges in ein unglückliches Leben zwang. Sie selbst lebt als Matriarchin eine Emanzipation, die sie ihrer Tochter traurigerweise versagt. Für die intensive Mischung aus Familien- und Zeitgeschichte gibt es von mir eine klare Lese-Empfehlung und fünf Sterne.

  • Bookwood

    aus Bad Honnef

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervolles Buch „Annas…

    Ein wundervolles Buch „Annas Lied“ von Benjamin Koppel ist ein wunderschöner Roman, den der Umstand auszeichnet, dass er eine vom Thema her eher traurige Geschichte mit einer wundervollen Leichtigkeit erzählt. Hannah, ist das jüngste von vier Geschwistern und die einzige Tochter der jüdischen Familie Koppelmann. Das ostjüdische Ehepaar Bruche und Yitzhak strandete einst bei der eigentlich nach Amerika geplanten Ausreise in Kopenhagen, wo Yitzhak jetzt eine Schneiderwerkstatt besitzt und Bruche ein strenges Regiment in der Familie führt. Alle Kinder der Koppelmanns sind Musiker und auch Hannah träumt von einer Karriere als Pianistin. Doch ihre Mutter hat für sie ganz andere Pläne. Nachdem schon Hannahs Brüder Schande über die Familie gebracht und nichtjüdische Frauen geheiratet haben, soll Hannah nun mit einem gut situierten jüdischen Ehemann aus Paris vermählt werde. Obwohl Hannah die Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule besteht und sich in den Dänen Aksel verliebt, bringt sie es nicht übers Herz, sich gegen ihre Mutter aufzulehnen. Es wird fast ihr ganzes Leben lang dauern, bis es Hannah gelingt, ein Leben zu leben, wie sie es sich erträumt hat. Es ist wirklich kein leichtes Leben, auf das Hannah Koppelmann im Alter zurückschaut. Eigentlich hat sie vieles verloren, was sie liebte: eine erfolgreiche Karriere als Pianistin blieb ihr verwehrt, die Liebe ihres Lebens durfte sie nicht heiraten und auch zwei ihrer Kinder musste sie ziehen lassen. Trotzdem ist der Roman über diese beeindruckende Frau kein bedrückendes Leseerlebnis. An vielen Stellen kann man schmunzeln, z.B. dort, wo die chaotische Familie bei traditionellen Feiern völlig außer Rand und Band gerät und eine herrliche Lebensfreude versprüht. Man erlebt eine von der klassischen Musik beseelte Hannah, wenn sie Klavier spielt, oder gemeinsam mit den Brüdern musiziert. Das hat eine solche Herzenswärme, die berührt. Man leidet natürlich auch mit Hannah, die ihre große Liebe ziehen lassen muss und ihr Leben dafür mit dem aufgezwungenen Ehemann verbringen muss, der sie quält und nicht wertschätzt. Aber auch dieses Leben meistert diese beeindruckende Frau mit einer überragenden Tapferkeit. Dass Hannah im hohen Alter endlich noch so leben kann, wie sie sich dies als junges Mädchen erträumt hat, tröstet ungemein und macht den Roman zu einem runden Leseerlebnis. Danke Benjamin Koppel für dieses wundervolle Buch.

  • Bewertung

    aus Bad Honnef

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervolles Buch

    „Annas Lied“ von Benjamin Koppel ist ein wunderschöner Roman, den der Umstand auszeichnet, dass er eine vom Thema her eher traurige Geschichte mit einer wundervollen Leichtigkeit erzählt. Hannah, ist das jüngste von vier Geschwistern und die einzige Tochter der jüdischen Familie Koppelmann. Das ostjüdische Ehepaar Bruche und Yitzhak strandete einst bei der eigentlich nach Amerika geplanten Ausreise in Kopenhagen, wo Yitzhak jetzt eine Schneiderwerkstatt besitzt und Bruche ein strenges Regiment in der Familie führt. Alle Kinder der Koppelmanns sind Musiker und auch Hannah träumt von einer Karriere als Pianistin. Doch ihre Mutter hat für sie ganz andere Pläne. Nachdem schon Hannahs Brüder Schande über die Familie gebracht und nichtjüdische Frauen geheiratet haben, soll Hannah nun mit einem gut situierten jüdischen Ehemann aus Paris vermählt werde. Obwohl Hannah die Aufnahmeprüfung für die Musikhochschule besteht und sich in den Dänen Aksel verliebt, bringt sie es nicht übers Herz, sich gegen ihre Mutter aufzulehnen. Es wird fast ihr ganzes Leben lang dauern, bis es Hannah gelingt, ein Leben zu leben, wie sie es sich erträumt hat. Es ist wirklich kein leichtes Leben, auf das Hannah Koppelmann im Alter zurückschaut. Eigentlich hat sie vieles verloren, was sie liebte: eine erfolgreiche Karriere als Pianistin blieb ihr verwehrt, die Liebe ihres Lebens durfte sie nicht heiraten und auch zwei ihrer Kinder musste sie ziehen lassen. Trotzdem ist der Roman über diese beeindruckende Frau kein bedrückendes Leseerlebnis. An vielen Stellen kann man schmunzeln, z.B. dort, wo die chaotische Familie bei traditionellen Feiern völlig außer Rand und Band gerät und eine herrliche Lebensfreude versprüht. Man erlebt eine von der klassischen Musik beseelte Hannah, wenn sie Klavier spielt, oder gemeinsam mit den Brüdern musiziert. Das hat eine solche Herzenswärme, die berührt. Man leidet natürlich auch mit Hannah, die ihre große Liebe ziehen lassen muss und ihr Leben dafür mit dem aufgezwungenen Ehemann verbringen muss, der sie quält und nicht wertschätzt. Aber auch dieses Leben meistert diese beeindruckende Frau mit einer überragenden Tapferkeit. Dass Hannah im hohen Alter endlich noch so leben kann, wie sie sich dies als junges Mädchen erträumt hat, tröstet ungemein und macht den Roman zu einem runden Leseerlebnis. Danke Benjamin Koppel für dieses wundervolle Buch.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig erzählt: Ein Roman über jüdische Traditionen, das 20. Jahrhundert, die Heilkraft der Musik

    "Annas Lied", das jetzt in gelungener deutscher Übersetzung beim Fischer Verlag erschien, ist nicht nur ein Schmöker, der einen die Nacht durchlesen lässt. Es ist auch ein wichtiges Buch: über das dänisch-deutsche Verhältnis, über Emanzipation, über die politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, über jüdische Traditionen, über die Heilkraft der Musik - alles wahrhaftig, menschlich, bewegend und humorvoll geschildert. Der dänische Jazzsaxofonist Daniel Koppel erzählt halbdokumentarisch die Geschichte seiner Familie über vier Generationen hinweg. Der Roman überzeugt sowohl inhaltlich als auch sprachlich, man spürt in vielen Szenen den Respekt und die Bewunderung des Autors gegenüber seiner Großtante und der Art und Weise, wie sie trotz vieler Schicksalsschläge und Bürden in ihrem Leben nie den Mut und Lebenswillen verliert. Beide verbindet die Liebe zur Musik, die bei Benjamin Koppel Lebensinhalt ist und für Hannah eine Art Rettungsanker.
  • Zum Bewerterprofil von Dominika Geduldig

    Dominika Geduldig

    OSIANDER Bad Säckingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderschöne Liebes- und Lebensgeschichte

    Annas Lied ist die bewegende Lebensgeschichte einer jüdischen Familie in Dänemark um den zweiten Weltkrieg herum. Im Mittelpunkt steht die sensible, musikalische Anna, deren großer Traum es ist, Pianistin zu werden. Doch der Einmarsch der Nationalsozialisten zwingt Anna sowohl Dänemark, als auch ihre große Liebe Aksel zu verlassen. Wunderbar berührend, mit einem feinen Gespür für die vielen unterschiedlichen Charaktere der Familienangehörigen nimmt uns Benjamin Koppel mit in eine Zeit, deren Grausamkeit heute aktueller als je zuvor ist.
  • Zum Bewerterprofil von Yvette Petri

    Yvette Petri

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnung als befreiende Kraft

    Bildlich und sehr emotional erlaubt der Autor uns einen tiefen Blick in die Seele seiner Charaktere. Es ist eine jüdische Musikerfamilie. Ab den frühen 1930er Jahren bis in die Gegenwart kämpft Hanna mit der Kraft ihrer Musik um die Hoffnung auf ein erfülltes Leben. Die familiären jüdischen Traditionen sind stark, und Ihr Pflichbewusstsein ihrer Mutter gegenüber drängen Hanna allerdings in ein Leben mit sehr vielen Zugeständnissen und Entbehrungen. Für ihren eigenen Lebenswunsch bleibt kein Raum. Warmherzig und melodisch beschreibt Benjamin Koppel die Geschichte seiner Tante Hannah.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Ventzky

    Angela Ventzky

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Autor erzählt die Geschichte...

    Der Autor erzählt die Geschichte seiner Großtante und seiner dänisch-jüdischen Musikerfamilie, die hohe Erwartungen an ihre Mitglieder hat. Trotz Krieg und Flucht sind Tradition und Pflichtbewusstsein wichtig. Kein leichtes Leben für Hannah. Das Buch hat mich sehr beeindruckt.

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