Produktbild: Das letzte Aufgebot

Das letzte Aufgebot Kriegsende 1945 - Ein eindrucksvoller Jugendbuch-Roman über die letzten Monate des Nationalsozialismus

20

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Abbildungen

mit 4 Abbildungen

Verlag

Karibu – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/15,6/3,5 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96129-487-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wir folgen unseren verzweifelten Helden mit Mitgefühl, Hoffnung und dem Wunsch, dass diesen Roman eigentlich alle jungen Leute in diesem Alter lesen sollten. ("Rheinische Post")
Ein Roman, der eindringlich vor falschen Ideologien warnt und Mut sowie Menschlichkeit einfordert. ("Eselsohr")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Abbildungen

mit 4 Abbildungen

Verlag

Karibu – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,5/15,6/3,5 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96129-487-9

Herstelleradresse

Karibu
Neumühlen 17
22763 Hamburg
DE

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  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    07.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr bewegendes Buch

    Puh, also dieses Buch ist wirklich harte und schwere Kost. Die Geschichte berührt und beeindruckt sehr, macht aber auch das Herz schwer und traurig. Der Klappentext ist hier zum Inhalt völlig ausreichend und es bedarf keiner weiteren Worte. Schon allein das Cover sagt hier mehr als 1000 Worte. In mir hat es ein Gefühl erweckt, was ich nicht beschreiben kann - es hat mich einfach berührt. Jakob ist hier der wichtigste Protagonist in diesem Buch. Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt. Er ist 15 Jahre jung. Im wehrfähigen Alter werden Jakob und seine Freunde eingezogen und sollen im Krieg kämpfen. Maria, Jakobs Liebe, hat große Angst um ihn und möchte ihn durch den Krieg nicht verlieren. Jakob ist stark, so glaubt er zumindest, weil auch seine Freunde aus der Hitler-Jugend an seiner Seite sind. Sie alle möchten als Helden aus dem Krieg gehen. Was alles wirklich Schreckliches auf sie zukommt und was sie ertragen und erleben müssen, das ahnen sie zum Glück nicht. Wie schlimm muss es für einen jungen Menschen sein, wenn er dann von seinem „Freund“ verraten wird und sich entscheiden muss, ob er zu den Helden zählen möchte oder lieber zu denen, die ihre Familie und ihrer Liebsten retten – auch wenn man dann vielleicht als Verlierer für andere daraus hervorgeht. Krieg ist schrecklich so oder so. Das Buch hat viel in mir bewegt. Moritz Seibert ist es gelungen, hier dem Leser auf eine besondere Weise die deutsche Geschichte darzubieten. Ich würde mir wünschen, dass ganz besonders viele junge Leute dieses wirklich sehr gelungene Werk von Moritz Seibert lesen, damit sie vielleicht verstehen, wie gut sie es eigentlich haben und was wirklich wichtig im Leben ist. Jeder sollte sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“ auseinandersetzen und versuchen, so etwas für eine friedvolle Zukunft ohne Krieg beizutragen. Ich gebe für dieses wundervolle Buch eine absolut klare Leseempfehlung ab.

  • Dithmarscher Deern

    aus Sörup

    5/5

    05.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die nachhallt!

    Inspiriert durch die Geschichte seines Vaters, schrieb Autor Moritz Seibert 2018 ein Theaterstück über die Deutschen Kindersoldaten in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges. Inzwischen ist daraus der erste Roman Seiberts geworden. "Das letzte Aufgebot" wird vom Karibu Verlag als Jugendbuch mit 320 Seiten zu einem Preis von 16,99 € angeboten. Ja, der Roman kann sicherlich auch gut von Jugendlichen gelesen werden, denn es ist nie verkehrt, wenn man etwas über die eigene Vergangenheit seines Landes liest und auch lernt. Aber auch mir als Erwachsener hat das Buch so sehr gut gefallen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es handelt von einer Handvoll Jungen zwischen 14 und 16 Jahren in Steinbach, einem fiktiven Ort in der Eifel 1944. Der Krieg ist dort noch nicht wirklich angekommen, bis Jacob und sein bester Freund Franz, sowie der Rest der Dorfjugend eingezogen werden, oder dazu genötigt werden, sich freiwillig zu melden. Jacobs Freundin Maria bittet ihn inständig zu bleiben, aber er will seine Kumpels nicht im Stich lassen, oder als Angsthase dastehen. Die Jugendlichen meinen tatsächlich, dass, so wie man es ihnen eingeredet hat, mit ihrer Mithilfe die Amis doch noch vertrieben werden können. Sie wollen zu Kriegshelden werden. Nur leider ist die Wirklichkeit dann eine ganz andere ... Die Jugendlichen werden von der NS Propaganda und hier im Speziellen auch von Franz' Vater massiv beeinflusst, ja sie müssen sich regelrecht einer Gehirnwäsche unterziehen. Es war wirklich schön zu sehen, wie Jacob sich dann im Laufe des Romans weiterentwickelt. Ein Gewissen hatte Jacob schon immer, hat aber geglaubt, was man ihm immer wieder vorgebetet hat. Bis er schließlich doch einiges infrage stellt und letztlich erkennen muss, dass sie einfach "verarscht" wurden. Es stellt sich zum Schluss die Frage, ob die jungen Leute Verbrecher, oder Opfer der eigentlichen Verbrecher sind. Oder etwa beides? Ein unheimlich tolles Buch, das wirklich gut zu lesen ist, viele Denkanstöße gibt und noch lange nachhallt.

  • Schmökerwelten

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Lesehighlight

    „Das letzte Aufgebot“ ist ein unglaublich eindrucksvolles und packendes Roman Debüt von Moritz Seibert, das mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat. Der Roman ist so mitreißend geschrieben, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte spielt in Steinbach, einem fiktiven Dorf in der Eifel, in den letzten Monaten des Nationalsozialismus. Ende August 1944 werden alle wehrfähigen Jungen zum Kriegsdienst an der Westfront eingeteilt. Jakob ist gerade 15 Jahre alt geworden und meldet sich „freiwillig“, um gemeinsam mit seinen Freunden einzuziehen. Erzählt wird die Geschichte aus Jakobs Perspektive, eine Entscheidung, die das Geschehen besonders eindringlich und nahbar macht. Was zunächst noch von einer relativ unbeschwerten Zeit mit Freunden geprägt ist – der Krieg hatte das Dorf bis dahin kaum erreicht –, kippt schnell in bitteren Ernst. Die Jungen sehen und erleben Dinge, die niemand, und schon gar nicht Kinder in diesem Alter, jemals erleben sollten. Ihre vollkommen falschen Vorstellungen davon, was sie an der Front erwartet, zerbrechen brutal an der Realität. Das Geschehen durch die Augen dieser Jungen mitzuerleben, ging mir sehr an die Nieren. Umso tragischer ist es, mitanzusehen, wie gutgläubig sie den braunen Ideologien und deren Propagandaphrasen folgen, ohne zu begreifen, welchen Preis sie dafür zahlen müssen. Moritz Seiberts Schreibstil ist dabei äußerst fesselnd und eindringlich. Die Schauplätze sind so lebendig beschrieben, dass ich jede Szene klar vor Augen hatte. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Besonders beeindruckend ist, wie feinfühlig der Autor die Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte der Figuren einfängt und sprachlich transportiert. Man versteht, was sie antreibt, hofft mit ihnen und leidet an ihrer Seite. Ein Dialog, der unglaublich viel ausdrückt und über den ich noch lange nachdenken musste, ist folgender: „Weißt du noch, wie man betet?“, fragt er ihn und greift nach seiner Hand. Martin sieht ihn überrascht an. „Ja, natürlich“, antwortet er. „Ich war doch Messdiener.“ Er drückt Hannes’ Hand und zögert. „Ich bin nur nicht mehr sicher, ob es wirklich einen gibt, der zuhört.“ Dieser Moment steht sinnbildlich für die Verlorenheit, die Zweifel und die leise Hoffnung der Figuren. „Das letzte Aufgebot“ ist eine Geschichte über eine verlorene Jugend, aber auch über wahre Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und erste Liebe. Vor allem erinnert sie daran, wie wichtig es ist, selbst in dunkelsten Zeiten seine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Gerade für Jugendliche ist der Roman fantastisch geschrieben, aber auch für Erwachsene äußerst lesenswert. Für mich ist es definitiv ein Roman für alle Altersgruppen. Ein sehr wertvolles Buch, das viel Aufmerksamkeit verdient und von vielen gelesen werden sollte. Auch als Schullektüre kann ich es mir hervorragend vorstellen, um die Zielgruppe zu erreichen. „Das letzte Aufgebot“ gehört für mich eindeutig zu meinen diesjährigen Lesehighlights. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung und hochverdiente fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Recensio

    aus Datteln

    5/5

    31.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Roman

    Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet und zugänglich für junge Leser gemacht. In seinem Debütroman „Das letzte Aufgebot“ beleuchtet Moritz Seibert auf überraschend eindringliche Weise die letzten, sinnlosen Tage des Nationalsozialismus. Er schildert die aussprechlichen Ungeheuerlichkeiten, die junge Menschen im Zweiten Weltkrieg ertragen mussten, und macht die Absurdität dieser historischen Phase emotional greifbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine ergreifende Geschichte erzählt, sondern den Leser, egal welcher Altersgruppe er angehört, direkt in die moralische Zwickmühle der Hauptfiguren versetzt. Der Protagonist Jakob ist ein 15-jähriger Junge, der in einem kleinen Dorf lebt. Sein Vater ist bereits an der Front, und Jakob muss mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder irgendwie zu Hause zurechtkommen. Obwohl der Krieg für die Dorfbewohner zunächst eine ferne Bedrohung zu sein scheint, sind die Jugendlichen durch eine unerbittliche Propaganda in einer Illusion der Sicherheit gefangen. Sie glauben an den bevorstehenden Sieg, selbst als die Niederlage des Regimes absolut unausweichlich ist. Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare auf bei der Vorstellung, wie leichtfertig das nahende Unheil abgetan wurde. „Wir sind mitten im Krieg, aber bei uns findet er nicht statt.“ Kurz vor Kriegsende werden alle verfügbaren „Kämpfer“ eingezogen – auch Jugendliche in Jakobs Alter. Dieser skrupellose und verzweifelte Akt, bekannt als „das letzte Aufgebot“, soll die tragische Illusion eines finalen Sieges aufrechterhalten und die jungen Männer zu Helden machen. Doch Ernüchterung macht sich breit. Jakob steht vor einer fast unlösbaren Entscheidung: Soll er seine Familie und seine große Liebe Maria verlassen, um in den Krieg zu ziehen? Ist er für oder gegen die Menschlichkeit? Held oder Verräter? Jakobs Entscheidung hat weitreichende Folgen - und bald muss er erkennen, dass der Glaube allein nicht zum Sieg führen kann. Seibert verknüpft in diesen Passagen Jakobs äußeren Kampf mit einem inneren Drama, das mir sogar ein paar Tränchen abverlangt hat. Wer dabei nichts empfindet, ist innerlich tot. In meiner Seele hat das definitiv Spuren hinterlassen. Fazit: „Das letzte Aufgebot“ ist ein überaus wichtiges Buch, das die fatale Verblendung und die zerstörerische Kraft des Krieges aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet. Mich lässt dieser Roman nachdenklich und etwas traurig zurück, und ich hoffe, dass viele Menschen ihn noch lesen und vor allem verstehen werden. Gehört in jedes Buchregal und in jede Schule!

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch ist aufwühlend, beklemmend und berührend

    Der 15-jährige Jakob ist verliebt in Maria, und der Krieg ist noch nicht in Steinbach angekommen. Er muss zwar hart arbeiten, aber die Stunden mit Maria und auch seinen Freunden entschädigen ihn. Doch dann kommt der Aufruf der Wehrmacht zur freiwilligen Meldung. Die Jungs sind davon begeistert, während Maria sich große Sorgen macht. In dem Buch geht es um die Geschichte eines Jugendlichen namens Jakob, der mit seinen Freunden in den Krieg zieht. Zunächst sind sie voller Optimismus und glauben, sie würden als Helden zurückkehren, doch die Realität wird schnell erdrückend. Die Bilder des Lagers, die unzureichenden Schlafplätze, Hunger und die ständigen Sorgen, die Jakob plagen, haben mich sehr berührt. Besonders fesselnd fand ich, wie die Perspektive von Jakob zeigt, wie er mit den Brutalitäten des Krieges konfrontiert wird und langsam erkennt, wer wirklich seine Freunde sind. Seine Emotionen wurden mir nahegebracht, sodass ich seine Gedanken gut nachvollziehen konnte. Das Buch verdeutlicht anschaulich, wie aus unbescholtenen Kindern reife Erwachsene werden, die mit den Gräueln des Krieges umgehen mussten. Fazit: Das Buch ist aufwühlend, berührend und beklemmend. Es ist nicht nur eine Kriegsgeschichte, sondern auch eine Geschichte über Freundschaft, Verrat, Liebe und die schweren Entscheidungen, die im Krieg getroffen werden müssen. Der Spannungsbogen ist hervorragend gestaltet, und der Erzählstil packend. Das Buch hat mich tief berührt und ließ mich manchmal schaudern, deshalb musste ich es gelegentlich zur Seite legen. Es wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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