Produktbild: Das letzte Aufgebot

Das letzte Aufgebot

22

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Verlag

Karibu

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1258 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961294886

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Verlag

Karibu

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1258 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961294886

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  • buecherseelen_gl

    aus Hannover

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    diese Geschichte hallt nach

    Es ist Sommer 1944 irgendwo in der Eifel. Für den 15-jährigen Jakob und seine Freunde ist die Hitlerjugend bisher nur ein Ort, um sich zu beweiten. Es ist Krieg. Ja die Väter fehlen, aber so richtig angekommen, ist der Krieg nicht. Bis die Jungen eingezogen werden und vor allem Jakob sich fragen muss, was er für ein Mensch sein will. Will er ein deutscher, heldenhafter Soldat sein oder sind ihm seine Werte wie Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Freundschaft und ja sogar Liebe viel wichtiger? Was bedeutet „Ehre fürs Vaterland“ überhaupt, wenn Juden wie Dreck behandelt werden? Kann das richtig sein? Und plötzlich ist der Krieg ganz nah und Jakob und seine Freunde stecken mitten drin. Wow, irgendwie hat dieses Buch mich total berührt. In den letzten Monaten werden 15.-16. jährige Jungen für die Front ausgebildet obwohl sie doch in dieser Zeit die erste Liebe, das erste kribbeln und die letzten Schultage erleben sollten. Doch plötzlich ist die Jugend vorbei. Was macht es mit einem jungen Menschen, wenn die eigenen Überzeugungen noch fluide sind? Wenn man noch gar nicht weißt, was richtig und was falsch ist, sondern man nur ein Bauchgefühl hat? Genau das beschreibt der Autor in seinem Debüt-Roman unglaublich eingängig. Eigentlich ist diese Geschichte ein Theaterstück und ich kann es mir sehr gut auf der Bühne vorstellen. Aber auch als Buch funktioniert es richtig gut. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen, man liest Grausamkeiten aber auch wunderschöne Momente zwischen den Charakteren. Was bleibt am Ende? Wut über die Vergangenheit, aber nicht nur das, denn auch die Jugend von heute kann aus dem Buch etwas mitnehmen: Propaganda ist e´gefährlich, mächtige oder laute Menschen sind oft ein Fähnchen im Wind und es ist gerade in solchen Zeiten besonders wichtig, die richtigen Freundschaften zu erkennen und zu wahren. Das Buch hallt auf jeden Fall nach.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Pageturner zu den Themen Jugend und Krieg.

    „Das letzte Aufgebot“ sind die letzten jungen Männer, eher Jugendliche, die mit ihren 15 und 16 Jahren an die Front geschickt werden, kurz bevor der zweite Weltkrieg verloren wird. Die Jugendlichen erleben die letzten Tage bei ihren Familien und Freunden, trainieren bei der Hitlerjugend auf dem Sportplatz, verlieben sich zum ersten Mal. „Damals.Vor drei Monaten.Als Hannes Arschbomben in der Urft uns noch die größte Gefahr zu sein schienen und die Amis unsere schlimmsten Feinde waren.“ Und dann ist es mit der Jugend vorbei, sie werden eingezogen oder unter Druck gesetzt, sich freiwillig zu melden. Manche sind darüber glücklich, denn sie sind lang genug von der Propaganda beeinflusst worden. Manche haben Angst, manche sind hin-und her- gerissen. Sie gehen trotzdem alle, nur nicht alle kehren zurück. Die weiteren Themen sind die der ersten zarten Liebe, und - wie stark kann diese sein? Oder - wie definiert man eine Freundschaft? machen das Buch zu einem emotionalen, aber keinem kitschigen Roman. Er ist spannend, berührend und liest sich als Jugendroman sehr zügig und flüssig. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich die Anmerkung, dass der Roman nach einem Theaterstück verfasst worden ist, welches das Nachwuchsensemble aus Bonn entwickelt und inszeniert hat. Der Autor hat die Idee aufgrund persönlichen Erinnerungen an die Erzählungen des Vaters aus Sonthofen.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    07.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr bewegendes Buch

    Puh, also dieses Buch ist wirklich harte und schwere Kost. Die Geschichte berührt und beeindruckt sehr, macht aber auch das Herz schwer und traurig. Der Klappentext ist hier zum Inhalt völlig ausreichend und es bedarf keiner weiteren Worte. Schon allein das Cover sagt hier mehr als 1000 Worte. In mir hat es ein Gefühl erweckt, was ich nicht beschreiben kann - es hat mich einfach berührt. Jakob ist hier der wichtigste Protagonist in diesem Buch. Aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt. Er ist 15 Jahre jung. Im wehrfähigen Alter werden Jakob und seine Freunde eingezogen und sollen im Krieg kämpfen. Maria, Jakobs Liebe, hat große Angst um ihn und möchte ihn durch den Krieg nicht verlieren. Jakob ist stark, so glaubt er zumindest, weil auch seine Freunde aus der Hitler-Jugend an seiner Seite sind. Sie alle möchten als Helden aus dem Krieg gehen. Was alles wirklich Schreckliches auf sie zukommt und was sie ertragen und erleben müssen, das ahnen sie zum Glück nicht. Wie schlimm muss es für einen jungen Menschen sein, wenn er dann von seinem „Freund“ verraten wird und sich entscheiden muss, ob er zu den Helden zählen möchte oder lieber zu denen, die ihre Familie und ihrer Liebsten retten – auch wenn man dann vielleicht als Verlierer für andere daraus hervorgeht. Krieg ist schrecklich so oder so. Das Buch hat viel in mir bewegt. Moritz Seibert ist es gelungen, hier dem Leser auf eine besondere Weise die deutsche Geschichte darzubieten. Ich würde mir wünschen, dass ganz besonders viele junge Leute dieses wirklich sehr gelungene Werk von Moritz Seibert lesen, damit sie vielleicht verstehen, wie gut sie es eigentlich haben und was wirklich wichtig im Leben ist. Jeder sollte sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“ auseinandersetzen und versuchen, so etwas für eine friedvolle Zukunft ohne Krieg beizutragen. Ich gebe für dieses wundervolle Buch eine absolut klare Leseempfehlung ab.

  • Dithmarscher Deern

    aus Sörup

    5/5

    05.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die nachhallt!

    Inspiriert durch die Geschichte seines Vaters, schrieb Autor Moritz Seibert 2018 ein Theaterstück über die Deutschen Kindersoldaten in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges. Inzwischen ist daraus der erste Roman Seiberts geworden. "Das letzte Aufgebot" wird vom Karibu Verlag als Jugendbuch mit 320 Seiten zu einem Preis von 16,99 € angeboten. Ja, der Roman kann sicherlich auch gut von Jugendlichen gelesen werden, denn es ist nie verkehrt, wenn man etwas über die eigene Vergangenheit seines Landes liest und auch lernt. Aber auch mir als Erwachsener hat das Buch so sehr gut gefallen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es handelt von einer Handvoll Jungen zwischen 14 und 16 Jahren in Steinbach, einem fiktiven Ort in der Eifel 1944. Der Krieg ist dort noch nicht wirklich angekommen, bis Jacob und sein bester Freund Franz, sowie der Rest der Dorfjugend eingezogen werden, oder dazu genötigt werden, sich freiwillig zu melden. Jacobs Freundin Maria bittet ihn inständig zu bleiben, aber er will seine Kumpels nicht im Stich lassen, oder als Angsthase dastehen. Die Jugendlichen meinen tatsächlich, dass, so wie man es ihnen eingeredet hat, mit ihrer Mithilfe die Amis doch noch vertrieben werden können. Sie wollen zu Kriegshelden werden. Nur leider ist die Wirklichkeit dann eine ganz andere ... Die Jugendlichen werden von der NS Propaganda und hier im Speziellen auch von Franz' Vater massiv beeinflusst, ja sie müssen sich regelrecht einer Gehirnwäsche unterziehen. Es war wirklich schön zu sehen, wie Jacob sich dann im Laufe des Romans weiterentwickelt. Ein Gewissen hatte Jacob schon immer, hat aber geglaubt, was man ihm immer wieder vorgebetet hat. Bis er schließlich doch einiges infrage stellt und letztlich erkennen muss, dass sie einfach "verarscht" wurden. Es stellt sich zum Schluss die Frage, ob die jungen Leute Verbrecher, oder Opfer der eigentlichen Verbrecher sind. Oder etwa beides? Ein unheimlich tolles Buch, das wirklich gut zu lesen ist, viele Denkanstöße gibt und noch lange nachhallt.

  • Schmökerwelten

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Lesehighlight

    „Das letzte Aufgebot“ ist ein unglaublich eindrucksvolles und packendes Roman Debüt von Moritz Seibert, das mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat. Der Roman ist so mitreißend geschrieben, dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte spielt in Steinbach, einem fiktiven Dorf in der Eifel, in den letzten Monaten des Nationalsozialismus. Ende August 1944 werden alle wehrfähigen Jungen zum Kriegsdienst an der Westfront eingeteilt. Jakob ist gerade 15 Jahre alt geworden und meldet sich „freiwillig“, um gemeinsam mit seinen Freunden einzuziehen. Erzählt wird die Geschichte aus Jakobs Perspektive, eine Entscheidung, die das Geschehen besonders eindringlich und nahbar macht. Was zunächst noch von einer relativ unbeschwerten Zeit mit Freunden geprägt ist – der Krieg hatte das Dorf bis dahin kaum erreicht –, kippt schnell in bitteren Ernst. Die Jungen sehen und erleben Dinge, die niemand, und schon gar nicht Kinder in diesem Alter, jemals erleben sollten. Ihre vollkommen falschen Vorstellungen davon, was sie an der Front erwartet, zerbrechen brutal an der Realität. Das Geschehen durch die Augen dieser Jungen mitzuerleben, ging mir sehr an die Nieren. Umso tragischer ist es, mitanzusehen, wie gutgläubig sie den braunen Ideologien und deren Propagandaphrasen folgen, ohne zu begreifen, welchen Preis sie dafür zahlen müssen. Moritz Seiberts Schreibstil ist dabei äußerst fesselnd und eindringlich. Die Schauplätze sind so lebendig beschrieben, dass ich jede Szene klar vor Augen hatte. Es fiel mir wirklich schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Besonders beeindruckend ist, wie feinfühlig der Autor die Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte der Figuren einfängt und sprachlich transportiert. Man versteht, was sie antreibt, hofft mit ihnen und leidet an ihrer Seite. Ein Dialog, der unglaublich viel ausdrückt und über den ich noch lange nachdenken musste, ist folgender: „Weißt du noch, wie man betet?“, fragt er ihn und greift nach seiner Hand. Martin sieht ihn überrascht an. „Ja, natürlich“, antwortet er. „Ich war doch Messdiener.“ Er drückt Hannes’ Hand und zögert. „Ich bin nur nicht mehr sicher, ob es wirklich einen gibt, der zuhört.“ Dieser Moment steht sinnbildlich für die Verlorenheit, die Zweifel und die leise Hoffnung der Figuren. „Das letzte Aufgebot“ ist eine Geschichte über eine verlorene Jugend, aber auch über wahre Freundschaft, Zusammenhalt, Familie und erste Liebe. Vor allem erinnert sie daran, wie wichtig es ist, selbst in dunkelsten Zeiten seine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Gerade für Jugendliche ist der Roman fantastisch geschrieben, aber auch für Erwachsene äußerst lesenswert. Für mich ist es definitiv ein Roman für alle Altersgruppen. Ein sehr wertvolles Buch, das viel Aufmerksamkeit verdient und von vielen gelesen werden sollte. Auch als Schullektüre kann ich es mir hervorragend vorstellen, um die Zielgruppe zu erreichen. „Das letzte Aufgebot“ gehört für mich eindeutig zu meinen diesjährigen Lesehighlights. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung und hochverdiente fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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