Produktbild: Hey guten Morgen, wie geht es dir?
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Martina Hefter

1. Hey guten Morgen, wie geht es dir?

Hey guten Morgen, wie geht es dir?

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

580

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

5 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

05.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

94

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732477913

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

580

Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

5 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

05.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

94

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732477913

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Novalie

    aus Graz

    4/5

    07.12.2024

    Hörbuch-Download

    Kreativer Ansatz

    Juno ist Künstlerin, pflegt ihren erkrankten Mann und verbringt ihre schlaflosen Nächte damit, heimlich mit Love-Scammern zu chatten. Diese Männer lügen Frauen die große Liebe vor, um an ihr Geld zu kommen. Doch Juno lügt zurück. Sie belügt die Männer und sich selbst, bis sich immer wieder neue Wahrheiten hineinschleichen. Aber dann trifft sie online den Love-Scammer Benu, der sie durchschaut. Die Idee der Geschichte fand ich sehr kreativ und auch der Erzählstil hat mir richtig gut gefallen. Juno wirkt auf mich ein bisschen suchend und orientierungslos. Sie war mir nicht wirklich sympathisch, hatte aber einen sehr eigenen Blick auf die Welt, den ich gerne verfolgt habe und der im Hörbuch auch sehr gut rübergekommen ist. Als sie begonnen hat mit den Love-Scammern zu chatten, habe ich fast schon etwas Mitleid mit den Männern bekommen, weil sie so gnadenlos war. Diese Unterhaltungen haben mir richtig gut gefallen. Es werden viele verschiedene Themen angesprochen. Juno ist ein Mensch mit verschiedenen Diversitätsmerkmalen und beginnt durch ihre Unterhaltungen mit Beno zu recherchieren, zu kontextualisieren und zu hinterfragen. Dadurch werden sehr viele Dinge, die angesprochen wurden, für meinen Geschmack nicht genug behandelt, sondern nur gestreift und einiges bleibt offen. Die Geschichte ist sicher nicht Main-Stream, aber mir hat es ganz gut gefallen, auch wenn ich glaube, dass ich nicht alles verstanden habe.

  • Monsieur

    4/5

    29.11.2024

    Hörbuch-Download

    Juno ist online

    Jedes Jahr löst die Verleihung des Deutschen Buchpreises bei vielen Leserinnen und Lesern zunächst Skepsis aus. Auch Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ fällt in diese Kategorie – ein Werk, das thematisch und methodisch auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint. Doch bei genauerer Betrachtung offenbart es eine tiefere, nachdenklich stimmende Ebene, die sich den Lesern erst nach und nach erschließt. Ohne die Nominierung für den Buchpreis wäre das Buch wahrscheinlich an einem breiten Publikum vorbeigegangen. Das Thema, in das Martina Hefter ihre Leser mitnimmt, wirkt auf den ersten Blick wenig einladend: Es geht um Love-Scamming, eine Art des Internetbetrugs, bei dem Männer versuchen, Frauen durch gefälschte romantische Absichten auszunehmen. Die Hauptfigur Juno, eine Performance-Künstlerin, fällt jedoch nicht auf diese Maschen herein. Stattdessen nutzt sie die anonymen Chatgespräche als Spiel, eine Art Bühnenauftritt in einem digitalen Raum. Hier kann sie Rollen annehmen, sich inszenieren und eine Art Kontrolle ausüben, die ihr im Alltag oft verwehrt bleibt. Juno entspricht nicht dem typischen Opferbild, das oft mit Love-Scamming verbunden wird. Sie ist weder naiv noch verzweifelt auf der Suche nach Liebe. Im Gegenteil: Ihr Leben erscheint auf den ersten Blick stabil. Sie ist nicht reich, kommt jedoch mit ihrer sparsamen Lebensweise gut zurecht. Sie betreibt regelmäßig Sport, hat Ambitionen im Ballett und führt ein künstlerisch bereicherndes, wenn auch nicht erfolgreiches Leben. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart sich, dass der Alltag sie stark fordert. Die Pflege ihres Ehemannes, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, zehrt an ihrer Energie. Sie ist ständig unterwegs, gehetzt von einem Termin zum nächsten. Diese Überforderung, die sich schon seit längerem schleichend in ihrem Leben eingeschlichen hat, mag für viele Leser nachvollziehbar sein – sie ist keine Ausnahme, sondern ein Abbild der Realität vieler Menschen. Doch warum lässt sich Juno, die weder verzweifelt noch mittellos erscheint, auf dieses Internetspiel ein? Martina Hefter nähert sich dieser Frage in kleinen, unaufdringlichen Schritten. Ist es einfach ein Zeitvertreib? Oder steckt eine tiefere Sehnsucht dahinter? Juno scheint sich selbst einzureden, dass sie die Männer durchschaut. Doch immer wieder lässt der Text erahnen, dass auch in ihr eine gewisse Hoffnung aufkeimt: Vielleicht sind die Dinge am Ende doch anders, als sie scheinen. Diese Ambivalenz macht die Figur so vielschichtig – Juno ist stark und verletzlich, kontrolliert und suchend zugleich. Interessant ist auch, wie Hefter Junos Leben abbildet. Es gibt kaum Dialoge oder intensive menschliche Interaktionen. Der Text wirkt nüchtern und fast kalt, was den monotonen Alltag der Protagonistin treffend widerspiegelt. Doch gerade diese nüchterne Erzählweise erlaubt es Hefter, tief in Junos Gefühlswelt einzudringen. Die Handlung schreitet kaum voran, die Geschichte scheint auf der Stelle zu treten – eine literarische Reflexion von Junos stagnierendem Alltag. Und doch entsteht dabei keine Langeweile. Vielmehr schafft es die Autorin, die Leser in die scheinbare Leere von Junos Leben hineinzuziehen, die gleichzeitig voller leiser Konflikte und emotionaler Nuancen ist. Ein wiederkehrendes Motiv des Romans ist Junos Fähigkeit, Rollen zu spielen – beruflich wie privat. Als Performance-Künstlerin ist sie es gewohnt, sich zu inszenieren, und im Internet kann sie diese Fähigkeit voll ausleben. Doch das Leben ist kein Drehbuch, und so stößt sie immer wieder an ihre Grenzen. In einer Szene am Ende des Romans wird sie Zeugin, wie Jugendliche gegen die Scheibe einer Bahn spucken, in der sie sitzt. Diese willkürliche Aggression überfordert sie, und sie bleibt passiv. Gleichzeitig zeigt der Roman auch ihre Stärke: So hindert sie einen Zug minutenlang an der Abfahrt, um sicherzustellen, dass der Rollstuhl ihres Mannes eingeladen wird. Diese Ambivalenz – zwischen Stärke und Hilflosigkeit, Kontrolle und Ohnmacht – macht Juno zu einer faszinierenden, vielschichtigen Figur. Der Roman stellt immer wieder die Frage, was Juno wirklich antreibt. Ist es Liebe, die sie im Internet sucht? Oder einfach nur eine Flucht aus dem monotonen Alltag? Vielleicht ist es auch etwas Dunkleres: eine Sehnsucht nach dem Ende. Der wiederkehrende Verweis auf Lars von Triers Film „Melancholia“, in dem die Erde durch einen Kometen zerstört wird, legt nahe, dass Juno sich von der Vorstellung eines absoluten Endes angezogen fühlt. Diese morbide Faszination verleiht dem Roman eine zusätzliche Tiefendimension und öffnet Raum für Interpretationen. „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ ist kein Buch, das durch große Dramatik oder tiefschürfende Konflikte besticht. Vielmehr lebt es von seiner ruhigen, unaufgeregten Erzählweise, die die Leser schrittweise in Junos Welt zieht. Der Text ist leicht zugänglich, aber keineswegs oberflächlich. Hefter hat es geschafft, eine ungewöhnliche Protagonistin zu schaffen, die auch skeptische Leser für sich einnehmen kann. Doch trotz aller Qualitäten bleibt die Frage, ob dieses Buch den Ansprüchen des Deutschen Buchpreises gerecht wird. Die Thematik ist sperrig, die Erzählweise monoton, und die Tiefe erreicht nicht die Intensität, die man von einem preisgekrönten Roman erwarten könnte. Es ist ein stimmiges, nachdenkliches Werk, das sicherlich seine Leser finden wird – doch ein Meilenstein der deutschsprachigen Literatur ist es nicht. Dennoch bleibt es ein ungewöhnliches literarisches Projekt, das nachhallt und zeigt, wie vielseitig moderne Literatur sein kann.

  • Eric

    aus Dresden

    5/5

    20.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das etwas andere Hauptthema wird verarbeitet

    „Hey Guten Morgen, wie geht es dir“ von Martina Hefter ist die Gewinnerin des deutschen Buchpreises 2024. Aus meinen Augen zurecht. Mit Love Scammer zu schreiben wird gewarnt. Die Profile heucheln den Opfern Liebe vor, derweil haben sie es auf das Geld der Opfer abgesehen. Nur wer sind die Menschen die mit diesen Profilen schreiben? Einsame Personen, Menschen die aus dem Alltag fliehen? Muss ich als Opfer ein schlechtes Gewissen haben oder was ist Lüge, was ist Echt? Love Scammer sind Menschen, aber was passiert, wenn sich eine Beziehung daraus entwickelt. Wenn aus der vorgetäuschten Liebe, echte Liebe wird. Eine Bindung, Gefühle entstehen. Der Abschied oder das Blockieren des Profils ist umso schmerzlicher. Hefter wirft zudem einen Blick auf die freie Kunstszene. Als Performancekünstlerin hat sie Sorge um ihre finanzielle Lage. Ein neues Stück muss produziert werden und mit bisherigen gehe ich auf Tournee. Zukunftsängste sind bedeutet. Der Roman ist ein unterhaltsames, flüssig zu lesendes Buch welche komödiantische Züge trägt, gespickt mit ernsthaften Themen. Es besitzt viele autobiographische Züge und den Blick auf die Krankheit Mulitple Sklerose, an den auch Hefter´s Mann erkrankt ist. Durch diesen Part fühlt sich der Plot sehr vertraut, nah- und fühlbar an.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juno umkreist von Jupiter, Benu und anderen

    Die Hauptperson ihres Buches ist Juno. Um sie herum kreisen viele Menschen, allen voran Jupiter und Benu. Es geht um die alltäglichen Sorgen des Alltags mit einem pflegebedürftigen Partner, um Einsamkeit, Lügen bzw Verschweigen, Sternbilder, Lovescamming,… . Martina Hefter hat für mich die Autofiktion auf eine neue Ebene gehoben. Sie nimmt einzelne Teile ihres persönlichen Lebens und kreiert eine völlig neue, davon losgelöste Geschichte. Meiner Meinung nach definitiv ein Buch, das mehrmals gelesen werden kann.

  • KS

    aus Rems-Murr-Kreis

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Positiv überrascht

    Kurz und bündig - ich bin skeptisch an dieses Buch herangegangen und wurde eines Besseren belehrt. Mir haben die Geschichte und die Erzählweise ausgesprochen gut gefallen. Für mich ist Juno (und wir lesen ihre Geschichte, ihre Sicht der Dinge) eine starke Frau, die sich Auszeiten aus ihrem derzeitigen persönlichen Schicksal, ihrer Lebenssituation, sucht. Und diese auch findet und dabei verschiedenste Erfahrungen macht. Gut erzählt und unterhaltsam. Mit Raum zum Weiterdenken.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (72)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Sättele

    Alex Sättele

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Luftig leichte, melancholische und gleichzeitig dicht komponierte Autorfiktion

    Was erwarte ich vom deutschen Buchpreis? Eine exzellent geschriebene Autorfiktion. Und das bekommt man mit diesem Roman wirklich. In ihrem Werk „Hey Guten Morgen, wie geht es dir?“ präsentiert Martina Hefter uns eine Autorfiktion, über die Autorin und Performance-Künstlerin Juno. Ihr Ehemann Jupiter ist schwer an Multipler Sklerose erkrankt und inzwischen pflegebedürftig. Da sie nachts vor Sorgen nicht schlafen kann, schreibt sie Love-Scam-Artists im Internet, die sie um ihr Geld betrügen wollen. Sie erzählt ihnen eine Vielzahl von Lügen, teilt jedoch auch ihre ehrlichen, melancholischen Gedanken. Das Buch stellt sich die Frage: Wer nutzt hier eigentlich wen aus? Der Roman bietet eine bemerkenswerte thematische Dichte und behandelt relevante Aspekte wie die Rolle älterer Frauen in der Gesellschaft, koloniale Geschichte, Bindungsängste, sowie die komplexe Liebesbeziehung zu einer schwer erkrankte, pflegebedürftigen Person. Trotz der anspruchsvollen Thematik lässt sich das Werk angenehm und leicht lesen. Die Dialoge mit den Betrügern sind äußerst authentisch gestaltet. Meiner Meinung nach komplett zurecht das Buch des Jahres 2024.
  • Zum Bewerterprofil von Bärbel Isermeyer

    Bärbel Isermeyer

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juno, Jupiter und der Love Scammer

    Was passiert, wenn der oberste und mächtigste Gott Jupiter immer schwächer wird und er von Juno, der Göttin der Fürsorge, gepflegt wird? Dann sind wir nicht im Götterhimmel, sondern in der Realität. In dieser ist der Mann Jupiter an MS erkrank und braucht häufig die Hilfe seiner Frau Juno. Ihre Welt dreht sich ständig um ihn. Fast alle täglichen Erledigungen bleiben an ihr hängen, sie muss sich um alles kümmern und nebenbei Geld verdienen. Verständlich, dass Juno aus ihrer Einsamkeit ins Internet flieht und dort nach Bekanntschaften sucht. Mittlerweile ist sie Profi im Erkennen von Love Scammern - vor allem Männern, die Kontakt zu Frauen aufnehmen, um sie dann um ihr Geld zu bringen. Allerdings spielt Juno mit diesen und belügt sie fast durchgängig. Ist das noch Spaß? Oder schon Verzweiflung? Als Leserin schwankte ich dabei zwischen Mitleid und Traurigkeit. Aber ich musste auch häufig grinsen, weil Juno dieses Spiel raffiniert einfädelt und den Widrigkeiten zum Trotz sich etwas Gutes tut. Moralisch kann man das Verhalten natürlich anders sehen. Ein Buch für Diskussionen!?
  • Zum Bewerterprofil von Anna-Lena Waschek

    Anna-Lena Waschek

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lädt einen zum nachdenken ein

    In „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ geht es um Juno Isabella Flock, die sich um ihren Kranken Mann Jupiter kümmert und nebenher ein paar Auftritte als Performance Künstlerin hat. In ihrer freien Zeit, dann wenn sie nicht schlafen kann, antwortet sie Love-Scammern auf Instagram und lernt so eines Tages den Love-Scammer Benu kennen. Auch wenn sie mit Benu nur Oberflächlichkeiten austauscht entwickelt sich zwischen den beiden eine Internet-Freundschaft. In meinen Augen hat Martina Hefter mit „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“, ein sehr Interessantes Buch über Freundschaft, Einsamkeit,Diskriminierung, Privilegien und das Altern erschaffen. Der Schreibstil schafft es auf akkurate Weise die alltäglichsten Aufgaben mit einer tiefen Verständnis darzustellen und verleiht dem Buch ein Gefühl von Nachdenklichkeit. Sprachlich sehr empfehlenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Herad Pfeuffer

    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessantes Thema

    Die Autorin hat hier ein interessantes Thema gewählt.... love scamming... Juno, Tänzerin, Ehefrau, surft in den sozialen Netzwerken und trifft immer wieder auf Männer, die love scamming versuchen. Doch sie fällt nicht darauf rein, spielt eher mit der Gegnseite, bis sie auf Benu trifft. Mit ihm schreibt sie privat weiter. Er wird für gewisse Zeit ein wichtiger Teil ihres Lebens. Und da ist noch Jupiter, Juno's Mann, welcher eher eine Nebenrolle inne hat, nicht tragend für Juno's Leben und dies nicht nur, weil er krank ist. Der Schreibstil hat mich gefesselt, kurz, prägnat wenn es in ihrem Leben rasant zugeht. Leichter, wenn sie über ihr Tanzen und ihre Tattoos spricht. Juno ist eine Frau, die ihr Leben zu nehmen weiß, es genießt und Sachen beenden kann, wenn es sein soll und Dinge sieht, wie sie sind. Und am Ende zieht sie einen Vorteil aus den Nachrichten an Benu. Das Buch steht auf der Longlist des dt. Buchpreises 2024.
  • Zum Bewerterprofil von Maximilian Bohn

    Maximilian Bohn

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juno, Jupiter... und Benu?

    Eine Frau, auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Welt. In ihren schlaflosen Nächten findet Juno Ablenkung im Chatten mit „Love-Scammern“. Trotz ihrer Ehe zu Jupiter, welcher körperlich eingeschränkt ist, wird der Kontakt zu Benu, einem der Love-Scammer, intensiver. Sie muss sich mit ihren eigenen Gefühlen und der Frage auseinandersetzen, wie sie glücklich sein kann. Das Buch ist eine Mischung aus persönlichen Erlebnissen und Beobachtungen, in dem die Autorin humorvoll, aber auch tiefgründig die Herausforderungen des Lebens thematisiert.

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