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Produktbild: Perlen
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Artikelbild von Perlen
Siân Hughes

1. Perlen

Perlen Roman | »Ein zartes Buch über großen Kummer, darüber, wie er uns verändert und wie er doch heilen kann« Elke Heidenreich

Gesprochen von
159
5,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1583

Gesprochen von

Wiebke Bierwag

Spieldauer

6 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815204

Beschreibung

Rezension

»Ein eindrucksvolles Debüt, sanft und schonungslos zugleich. Behutsam erzählt, atmosphärisch dicht und intensiv.«Amanda Andreas, WDR WESTART

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1583

Gesprochen von

Wiebke Bierwag

Spieldauer

6 Stunden und 40 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

DuMont Buchverlag

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815204

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.04.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Bemerkenswertes Debut

    "Perlen" ist ein bemerkenswertes Debut. Die Protagonistin Marianne erleben wir als Kind und später als Mutter, die ihr Leben lang nach der Mutter sucht und sie betrauert. Als Kind und Teenager gibt sie sich die Schuld am Verschwinden der Mutter. Auch der Polizei kann sie keine zufriedenstellenden Antworten geben und so erfindet sie bei jeder Befragung neue Varianten des Tages. Die Reaktion scheinen die Polizisten nie zufrieden zu stellen und sie zwifelt an sich selbst. Sie durchlebt viele Phasen der Selbstzerstörung und auch der Vater kann sie da nicht rausholen. Erst nach und nach offenbart sich das Schicksal der Mutter. Das Buch ist in einer sehr sanften und einfallsreichen Sprache geschrieben, man möchte viele Sätze herausschreiben. Das Cover erschließt sich einem nicht auf den ersten Blick. Man muss schon genau hinschauen, dass die Perlen kleine Einblicke geben in Familienbilder. Und so wie die Perlen auf dem Cover entwickelt sich die Geschichte Perle um Perle. Sehr empfehlenswert!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gestern und das Heute

    „Perlen“ von Siân Hughes ist eine still erzähle Geschichte über den Verlust, die durch diese ruhig erzählte Art um so lauter schreit. Marianne ist Mutter und eben dadurch kommen alte Gedanken über die eigene Mutter wieder in ihren Gedankenkreislauf. Marianne war acht Jahre alt, als ihre Mutter Margaret spurlos verschwand. Das Leben des Kindes ist auf den Kopf gestellt, das Mädchen ist traumatisiert, kann aber in dieser vergangenen Zeit nicht mit diesem Trauma umgehen, erhält auch nicht wirklich Hilfe ihren Verlust zu verarbeiten. Die Familie um Marianne, ihr jüngerer Bruder Joe und ihr Vater Edward müssen irgendwie lernen mit diesem tragischen Verlust umzugehen. Denn auch der Vater ist traumatisiert, muss aber zugleich als Oberhaupt der Familie dafür sorgen, dass es für die Familie irgendwie weitergeht, jetzt, wo diese eine Person, die alles zusammengehalten hat, weg ist. Sie müssen umziehen, verlieren auch den Halt der gewohnten Umgebung. Und über allem schwebt dieses Warum, diese eventuelle Schuld. Habe ich etwas falsch gemacht, bin ich auch schuld am Verschwinden der geliebten Mutter, der geliebten Frau? Eine sehr schwierige Gemengelage! Der jüngere Bruder von Marianne ist zu klein, um an dieser schlimmen Situation aktiv beteiligt zu sein. Hier kommen die Folgen dann eventuell in späteren Jahren. Ein schwerwiegender Verlust! Kommt man aus solch einem Erleben wieder heraus? Schafft man es neu anzufangen? Sich ein weiteres, oder ein neues Leben aufzubauen? Siân Hughes erzählt darüber in ihrem Buch „Perlen“. Und sie erzählt ihre Geschichte einfach meisterhaft, bildschön, wortgewaltig. Ich habe „Perlen“ geliebt, wollte es in meine heiligen Bücherhallen in Buchform aufnehmen, aber eben diese heiligen Bücherregale ächzen und stöhnen. Und so warte ich noch auf die nächste Buchaussortieraktion, um danach einen Entschluss zu fassen. Marianne trägt diesen so tiefsitzenden Verlust aus ihrer Kindheit mit sich herum, trägt ihn weiter in ihren Erinnerungen. Erinnerungen an die Mutter, Erinnerungen an Lieder, an Gedichte, Erinnerungen, die Marianne Halt geben. Unter diesen Erinnerungen ist auch das titelgebende Gedicht Pearls. Und diese verschiedenen Erinnerungen an die Liebe einer Mutter lassen Marianne schlussendlich weitermachen, auch wenn hier dieses so oft erwähnte Vergessen nicht passiert. Doch wie soll man solch ein Trauma auch vergessen, wie soll das gehen? Gerade wenn die Kreisläufe des Lebens wiederkehren und damit die nicht mehr anwesende Mutter dennoch anwesend bleibt. Was schlussendlich aber auch gut sein kann, wenn es zum Verarbeiten hilft, für einen Umgang mit dem Unaussprechlichen führt. Was Marianne irgendwie passiert, und nicht nur das, irgendwie schafft sie es auch das geheimnisvolle Verschwinden der Mutter aufzulösen. Denn solch ein Verlust wiegt schwer, es ist schon schwer jemanden zu verlieren, wo man weiß, wie dies passiert ist. Aber nicht zu wissen, weshalb und wie ein geliebter Mensch verschwindet, wiegt ungleich schwerer. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass Marianne es geschafft hat, sich ein Leben aufzubauen, sich aus dem Negativen herauszuziehen. Dass ihr das sehr schwergefallen ist, kann man unschwer an ihrer Geschichte im Buch erkennen. Ein wirklich unendlich berührendes Buch, traurig, aber auch hoffnungsvoll, da es ja auch innerhalb des Negativen etwas durchaus Positives aufweist und gerade dadurch auch ein wunderschönes Kraftbuch ist. Der Roman spielt in einem kleinen Dorf der Grafschaft Cheshire im Nordwesten Englands, Wales ist recht nahe. In den Erinnerungen an die Mutter ist eine Naturverbundenheit erkennbar, was mir wirklich sehr gefallen hat. Hier tritt altes Wissen zu tage, altes Wissen was nicht verschwand. Die Moderne zog ein, aber das Alte blieb. Was ich ausnehmend schön empfand. Liebe ich sehr! Übersetzt wurde das Buch von Tanja Handels. 

  • caro_phie

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Perle Mariannes Mutter…

    Eine Perle Mariannes Mutter geht als diese acht Jahre alt ist. Sie tritt aus der Haustür ohne Schuhe, ohne etwas mitzunehmen und kommt nicht wieder. Die Polizei vermutet bald Selbstmord, doch die Spuren am Fluss sind vom Regen verwischt und für die Tochter beginnt ein langer Prozess des Verarbeitens eines Verlusts, der sich kaum verarbeiten lässt. Denn könnte ihre Mutter nicht noch irgendwo dort draußen sein? Und warum hat sie ihre Tochter zurückgelassen, die sie doch so liebte? "Perlen" ist ein Schatz. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt - über die gesellschaftliche Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen - und gleichzeitig die unglaublich intensive, persönliche Geschichte einer Mutter-Tochter Beziehung erzählt. Ganz leise und poetisch kommt es am Anfang daher und trägt doch von Seite eins an eine tiefe Verzweiflung in sich - eine Zerrissenheit zwischen den kindlichen Erinnerungen von Marianne an ihre fröhliche, liebevolle Erinnerungen und dem gleichzeitigen Wissen um die psychische Erkrankung ihrer Mutter. Die anfängliche Trauer und Fassungslosigkeit schlägt mit Beginn der Pubertät in eine dumpfe Wut um und das Buch entfaltet plötzlich eine ganz neue Dynamik. Siân Hughes schreibt in ihrer Danksagung, dass sie ihr halbes Leben an diesem Buch geschrieben hat und das spürt man auf jeder Seite. Jeder Satz schein mit äußerster Sorgfalt formuliert, jede Emotion der Protagonistin spiegelt sich in der Erzählweise wider. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr getragen hat, das so mühelos zwischen unterschiedlichen Erzähltempi gewechselt hat und mich am Ende absolut sprachlos zurückgelassen hat. "Perlen" ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr - wenn nicht überhaupt - gelesen habe. Eine sehr große Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

  • caro_phie

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Perle

    Mariannes Mutter geht als diese acht Jahre alt ist. Sie tritt aus der Haustür ohne Schuhe, ohne etwas mitzunehmen und kommt nicht wieder. Die Polizei vermutet bald Selbstmord, doch die Spuren am Fluss sind vom Regen verwischt und für die Tochter beginnt ein langer Prozess des Verarbeitens eines Verlusts, der sich kaum verarbeiten lässt. Denn könnte ihre Mutter nicht noch irgendwo dort draußen sein? Und warum hat sie ihre Tochter zurückgelassen, die sie doch so liebte? "Perlen" ist ein Schatz. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt - über die gesellschaftliche Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen - und gleichzeitig die unglaublich intensive, persönliche Geschichte einer Mutter-Tochter Beziehung erzählt. Ganz leise und poetisch kommt es am Anfang daher und trägt doch von Seite eins an eine tiefe Verzweiflung in sich - eine Zerrissenheit zwischen den kindlichen Erinnerungen von Marianne an ihre fröhliche, liebevolle Erinnerungen und dem gleichzeitigen Wissen um die psychische Erkrankung ihrer Mutter. Die anfängliche Trauer und Fassungslosigkeit schlägt mit Beginn der Pubertät in eine dumpfe Wut um und das Buch entfaltet plötzlich eine ganz neue Dynamik. Siân Hughes schreibt in ihrer Danksagung, dass sie ihr halbes Leben an diesem Buch geschrieben hat und das spürt man auf jeder Seite. Jeder Satz schein mit äußerster Sorgfalt formuliert, jede Emotion der Protagonistin spiegelt sich in der Erzählweise wider. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr getragen hat, das so mühelos zwischen unterschiedlichen Erzähltempi gewechselt hat und mich am Ende absolut sprachlos zurückgelassen hat. "Perlen" ist eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr - wenn nicht überhaupt - gelesen habe. Eine sehr große Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

  • Nähpummelchen

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhig und melancholisch

    Die Geschichte beginnt mit der elfjährigen Marianne, deren Mutter eines Nachts verschwindet – spurlos. Zurück bleibt eine drückende Stille, ein Vater, der nicht zu sprechen weiß, und ein junges Mädchen, das beginnt, sich selbst aus der Welt der Erwachsenen herauszuschälen. Hughes lässt Marianne viele Jahre später selbst erzählen, in einer Sprache, die so klar und unsentimental ist, dass der Schmerz umso stärker wirkt. Was dieses Buch so besonders macht, ist sein leiser Ton. Keine übertriebenen Gesten, keine dramatischen Wendungen. Stattdessen eine sehr britische Zurückhaltung, gepaart mit einer emotionalen Wucht, die sich aus alltäglichen Bildern speist: ein leerer Küchentisch, ein abgeblättertes Kinderfoto, ein Spaziergang durchs Watt. Diese Details tragen die große Frage nach dem, was uns prägt – und was wir vom Verlust behalten. Thematisch ist „Perlen“ eine Auseinandersetzung mit Muttersein, mit weiblicher Identität, und mit dem Unvermögen, das Unsagbare zu benennen. Besonders berührend ist die Verbindung zur mittelalterlichen Perlen-Dichtung („Pearl“), die der Titel nicht zufällig aufgreift. So wie die mittelalterliche Erzählerin ein verlorenes Kind beklagt, so tastet sich Marianne durch ihr Leben, auf der Suche nach dem, was verschwunden ist und vielleicht nie ganz fassbar war. Es ist ein ruhiges Buch – und doch bleibt es lange im Kopf. Vielleicht, weil es eine Erfahrung beschreibt, die viele kennen: das Gefühl, dass etwas fehlt, aber niemand genau sagen kann, was es war.

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Bewertungen (159)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Verlust, Trauer und Neuanfang.

    Marianne ist acht, als ihre Mutter von einem Spaziergang nicht zurückkehrt und sie mit ihrem Vater und ihrem neu geborenen Bruder zurückbleibt. Die Suche der Polizei bleibt ergebnislos. Über Jahre wird sie der Verlust und die Frage, was aus ihrer Mutter geworden ist, begleiten. Selbst, als sie selbst Mutter geworden ist, lebt sie in der Erinnerung an die glücklichen Jahre vor dem Verschwinden ihrer Mutter. Und an die Spiele, Lieder und Märchen die sie durch ihre phantasievolle und naturverbundene Mutter kennenlernte. Erst am Ende ahnt sie, was aus ihr geworden sein kann. " Perlen" ist ein einfühlsamer, ruhiger, poetischer Roman über das Leben in einem Ausnahmezustand.

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