Produktbild: Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen Von der Tochter von Gisèle Pelicot

37

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17670

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3647 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313802

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

17670

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3647 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Grit Weirauch

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313802

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  • Bewertung

    5/5

    21.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Wunde, die einen Namen trägt: Papa.

    Ein Buch von dem man sich wünscht es nie hätte geschrieben werden müssen. Caroline Darian erzählt die Geschichte ihres Vaters, die nicht nur ihre Mutter, seine Frau, betrifft, sondern auch sie selbst und noch viele weitere Frauen. Ihre Mutter, eine Frau, die von fast 100 Männern, das ist zumindest die Zahl die nachgewiesen werden konnte, misshandelt wurde. Die größte Rolle dabei spielte ihr eigener Vater, der all dies ermöglichte. Caroline Darians Buch ist keinesfalls leicht zu lesen, aus emotionaler Perspektive gesehen, aber gerade deshalb ist sie so unglaublich relevant für unsere Gesellschaft.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    17.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch über das Unfassbare

    Am 02.09.2024 begann in Frankreich ein Prozess, wie es ihn zuvor noch nie gab. Ein Mann wurde angeklagt. Er soll seine Frau über 10 Jahre lang unter Drogen gesetzt haben. Er bot sie auf diversen Plattformen an und ließ sie von Fremden vergewaltigen. 52 Angeklagte wurden nacheinander zu dem Fall verhört. Der Hauptangeklagte war der Vater Carolines, der Autorin von "Und ich werde dich nie wieder Papa nennen". Sie will durchsetzen, dass die „chemische Unterwerfung“ eine Tat ist, die angemessen zu bestrafen ist. Nein, hier geht es nicht um K.o.Tropfen. Es sind oft Medikamente, die es in fast jedem Haushalt gibt. Es triggert ungemein, dieses autobiographische Buch über Erniedrigung und Misshandlung. Wer es lesen möchte, sollte sich dessen bewusst sein. Die Tochter des Angeklagten Pelicot schreibt nicht nur über ihr Entsetzen. Sie gesteht ebenfalls ihr Schwanken zwischen Verachtung und Mitleid. Der Zwiespalt ist so zermürbend, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Was sie dort erlebt, lässt sie auch nach Jahren noch schaudern. So wenig Empathie und Verständnis, das hätte sie nie erwartet. Sie will dafür kämpfen, dass Menschen mit diesen Traumata besser geschützt und von guten Therapeuten begleitet werden. Achtsam sein und selbst das Unerklärbare ins Auge fassen. Das behalte ich nach dem Lesen dieses Buches für mich. Es ist ein ganz wichtiges Werk. Gerade für Mütter, die das Unfassbare nicht wahrhaben wollen.

  • Tina Dietrich

    aus Bern

    5/5

    03.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Erschütternde Lektüre

    Das dieses Buch kein Spaziergang werden würde war mir klar. Das Grauen packte mich sogleich zu Beginn. Sass frierend auf dem Sofa und konnte trotz der Schwere der Thematik nicht aufhören zu lesen. Ein bewunderswertes Buch. Toll, dass Caroline Darian den Mut gefunden hat ihr Trauma zu verarbeiten und anderen Frauen zuzusprechen die Aehnliches erlebt haben.

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nur wer den Betroffenen zu hört, kann wirklich etwas verändern

    “Die Scham muss die Seite wechseln”  Doch das gelingt nur, wenn auch irgendjemand damit anfängt das durch zusetzen und das Sprechen über Vergewaltigung und die Folgen für die Überlebenden und ihre Familien normalisiert. Aus heutigem Blickwinkel braucht es leider nach wie vor Mut, die Scham ist tief ins uns angelegt. Die Täter bestimmen oft genug, wie darüber in den Medien berichtet wird, wie generell in unserer Gesellschaft über Vergewaltigungen gesprochen wird. Wer wird als Täter wahrgenommen, wer wird als Täter in Film und Fernsehen gezeigt und wer nicht? Wer ist in True Crime Formaten im Mittelpunkt. Über wen werden Bücher geschrieben?  Caroline Darian, die Tochter von Gisèlle Pelicot hat dieses Buch geschrieben, lange bevor der Prozess stattfand. Sie erzählt also einen Teil ihrer Geschichte, bevor der Fall auch in Deutschland bekannt wurde. Bevor Gisèle Pelicot mit ihrem Eingangszitierten Satz für mediale Aufmerksamkeit sorgte und auch so viele Frauen inspiriert hat, ihren Prozess zu begleiten. Der Diskurs könnte sich in Frankreich durch den Fall entscheidend verändern.  Caroline Darian jedenfalls tritt in die Öffentlichkeit und schreibt über die Ereignisse aus ihrer Sicht. Legt sehr ehrlich auch ihre zum Teil widersprüchlichen Gefühle offen. Auch und gerade gegenüber ihrer Mutter. Sie zeigt, was der Täter hier wirklich zerrstört hat. Das Leben das die Autorin kannte, ist über Nacht zerstört worden. Alle Gewissheiten über wurden eingerissen. Immer wieder hinterfragt sie dabei nicht nur ihre Kindheit, sondern auch einzelne Erlebnisse Rückblickend muss sie vieles anders bewerten, kann vieles auch erst dadurch neu einsortieren, weil sie nun Informationen über die Persönlichkeit des Täters hat, die sie vorher nicht haben konnte. Der Täter hat sich perfide hinter Lügen versteckt, hat alle getäuscht, in dem er eine Erzählung von der schlechten Konstitution seiner Frau aufgebaut hat. Kein medizinisches Fachpersonal kam auf die Idee, nach Betäubungsmitteln zu suchen - auch weil die Aufklärung über die chemische Unterwerfung (wie der Tatbestand in Frankreich heißt, in Deutschland gibt es ihn so nicht) sehr schlecht ist. Niemand kam schlichtweg auf die Idee es könnten Symptome für eine Betäubung sein, statt z.B. für eine beginnende Demenz oder Stressreaktionen.   Mich hat beeindruckt wie offen und schonungslos Darian über ihre Gefühle spricht. Aber auch darüber, wie sie ihre Erfahrungen nutzt um nun anderen Menschen zu helfen. Sie hat die Möglichkeit ergriffen, ihre Stimme erhoben und klärt nun über eine Stiftung über die Tatsache auf, das chemische Unterwerfung ein Tatbestand ist, der immer häufiger zum Tragen kommt. Auch weil die Täter ganz genau wissen, das sie damit vermutlich weniger bis gar nicht vor ein Gericht gestellt werden (können).  Kein einfaches Buch, auch weil die Scham leider noch lange nicht die Seite gewechselt hat. Nur wenn wir zu hören und in einen echten Diskurs darüber gehen, wie sich unserer Gesellschaft verändern muss, um Überlebenden eine andere Macht zu geben als den Tätern. Wenn wir die Strukturen dahinter erkennen, die dazu führen das den oft männlichen Tätern geglaubt wird, den oft weiblichen Überlebenden selten. Ihnen sogar nach wie vor, vorgeworfen wird, sich daraus Vorteile verschaffen zu wollen,. nur dann kann sich an der Gesetzgebung etwas ändern. Nur wen endlich die Scham, die Beschämung beim Täter liegt und nicht mehr bei den Opfern. Nur dann hat sich grundlegend wirklich etwas geändert. So lange brauchen wir Bücher wie das von Caroline Darian, Denn je mutiger wir dieser Scham entgegentreten und je mehr wir werden, desto stärker die gesellschaftliche Veränderung. 

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    22.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    erschütternd und wichtig

    Das Buch ist erschütternd. Darian schildert ihre Tragödie – und die ihrer Mutter -, die unvorstellbar ist. Und die die ganze Familie betrifft, weil sich der bisher geliebte Vater als Monster entpuppt. Für Caroline und ihre Schwägerinnen bleibt die Ungewissheit, ob die Bestie auch sie missbraucht hat… Ich musste beim Lesen immer wieder Pausen einlegen, weil der Inhalt so schwer zu verkraften war – und doch denke ich, daß er Frauen Mut macht. Die Autorin spart auch nicht die Beschreibung aus, wie sie sich mit ihrer Mutter auseinander setzt, was oft schmerzhaft ist. Giséle will oft nicht wahrhaben, daß auch ihre Tochter ein Opfer ihres Ex-Mannes ist. „Papa macht das doch nicht“ und: „ er war doch auch ein guter Vater“. Das macht klar, daß Monsieur Darian auch sein Leben zerstört hat, obwohl er noch längere Zeit Jammerbriefe aus dem Gefängnis schreibt, wie schlecht es ihm geht…. Ich empfehle das Buch von Herzen, weil es wichtig ist, denn solche Verbrecher gibt es öfter als man erwartet. Man braucht als Leserin aber starke Nerven….

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Joana Semmlack

    Joana Semmlack

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Scham muss die Seite wechseln"

    Die berührende, aufwühlende, erschreckende und brutale Geschichte von Gisèle Pelicot, ihrer Tochter und Familie. Unfassbar, und genau deshalb eine wichtige Lektüre der beeindruckenden, starken, unermüdlichen Frau Caroline Darian.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Seifert

    Melanie Seifert

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd und noch lange nicht das Ende

    Dies ist der Bericht einer Frau, deren Leben sich vom einen Moment auf den anderen schlagartig geändert hat. Aber nicht nur für sie, insbesondere für ihre Mutter war der November 2020 der Monat, der die heile Welt einer Familie ins Wanken brachte. Seit fast zehn Jahren hat Dominique Pelicot seine Frau heimlich mit chemischen Substanzen betäubt, um sie im bewusstlosen Zustand zu vergewaltigen und knapp 70 fremden Männern zuzuführen. Doch die Ermittlungen zeigen, dass auch Caroline Darian, die einzige Tochter der Familie, den grausamen Taten des Vaters zum Opfer gefallen ist. Wie Tagebucheinträge liest sich das Buch der Tochter, die nicht nur einen Vater, sondern auch einen Großvater für ihr eigenes Kind verloren hat. Die Wut, die Trauer und den Schmerz verarbeitet sie völlig anders als ihre Mutter, die anfangs als das einzige Opfer genannt wurde. Und doch ist beiden Frauen der größte Respekt zu zollen, den es gibt. Mit Prozessende im Dezember 2024 hat sich zwar eine Strafe für den bzw. die Täter ergeben, jedoch macht die Autorin deutlich, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und "chemische Unterwerfung" gerade erst begonnen hat.

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