Produktbild: Ungebetene Gäste

Ungebetene Gäste

44

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9305

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

306 (Printausgabe)

Dateigröße

4467 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ruth Achlama

Sprache

Deutsch

EAN

9783036995212

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

9305

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

306 (Printausgabe)

Dateigröße

4467 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ruth Achlama

Sprache

Deutsch

EAN

9783036995212

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  • Bewertung

    5/5

    03.02.2026

    eBook (ePUB)

    1. erfahrung

    Bin begeistert mit dem lesen mit E-Book. Buch ist speziell und bis zum Schluss spannend, werde später ein weiteres Buch dieser Schriftstellerin lesen. .einmal ganz etwas anderes.!!

  • lese_freiheit

    5/5

    07.09.2025

    eBook (ePUB)

    Tiefer Einblick in einen innerstaatlichen Konflikt

    Habt ihr schon mal einen Roman von Ayelet Gundar-Goshen gelesen? Wenn nicht, dann wird es Zeit! Diese Geschichte spiegelt den innerstaatlichen Konflikt zwischen israelischen Juden und Arabern auf tiefgründige und bewegende Weise wider und schafft es dabei, wertneutral und ehrlich, die Sicht beide Seiten gekonnt zu beleuchten. Während Naomi mit ihrem kleinen Sohn Uri allein zuhause ist, erledigt ein arabischer Handwerker im Auftrag ihres Mannes ein paar Arbeiten auf dem Balkon ihrer Tel Aviver Wohnung. Die Tatsache mit ihm und dem kleinen Uri allein zu sein, bereitet ihr von Anfang an Unbehagen. Ihre Gedanken strotzen vor unbegründeten Ängsten, Ablehnung und Vorurteilen, in die sie sich immer weiter hineinsteigert, obwohl der Mann ihr keinerlei Anlass dazu liefert. In seiner Abwesenheit passiert ein Unglück und anstatt sie es mit wenigen Worten aufklärt, sorgt ihr Schweigen dafür, dass eine schlimme Kettenreaktion ihren Lauf nimmt. Aus Scham traut sie sich erst viel zu spät, das Missverständnis aufzuklären und versucht stattdessen, ihr Schuld vor sich selbst zu legitimieren - was ihr jedoch auf Dauer nicht lange gelingt. Am Ende versucht die Familie mit einem Umzug nach Nigeria einen Neuanfang, doch die Geschehnisse wirken bei allen Beteiligten nach. Man schämt sich fremd, ist ohnmächtig vor Wut und Entsetzen, über die Ungerechtigkeit, die unbeteiligten Personen hier widerfahren. Es ist furchtbar, wie Vorurteile und Rassismus eine friedliche Koexistenz erschweren und eine Versöhnung schier unmöglich scheint. Gleichzeitig ist es ein tiefer Einblick in die israelisch-palästinensische Gesellschaft, der realitätsnahe Gründe liefert, warum ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Arabern kaum möglich scheint. Die Geschichte hat mich zutiefst bewegt, manchmal auch leicht verwirrt (bei plötzlichen Wechsel des Handlungsstrangs mit neuen Protagonisten), doch letzten Endes vor allem ein außergewöhnliches Leseerlebnis beschert. Vor allem den flüssigen Schreibstil und die bildliche Erzählweise mochte ich hier sehr gern. Auch der feinfühlige Umgang mit der Thematik hat mir wirklich gut gefallen. Von Ayelet Gundar-Goshen möchte ich nach diesem Roman unbedingt noch mehr lesen!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    20.07.2025

    eBook (ePUB)

    Mutterschaft, Moral und der Nahostkonflikt – ein Roman der Unruhe

    „Ungebetene Gäste“ ist kein leichter Unterhaltungsroman, sondern ein gesellschaftspolitisches Psychogramm. In einer Zeit, in der politische Konflikte unser Alltagsbewusstsein prägen, führt Gundar‑Goshen vor Augen, wie persönliche Schuld und öffentliches Narrativ untrennbar verwoben sind. Die aktuellen Entwicklungen in Israel und die wachsende Rolle Nigerias als afrikanischer Partner Israels verleihen der Geschichte zusätzliche Dringlichkeit – und Nachdenklichkeit. Handlung in Kürze Der Roman beginnt in Tel Aviv, wo Naomi, eine junge Mutter mit ihrem einjährigen Sohn Uri allein zu Hause ist, während ihr Mann Juval einen arabischen Handwerker engagiert. Als Uri unbeaufsichtigt einen Hammer vom Balkon fallen lässt, trifft dieser einen Passanten tödlich. Naomi schweigt – aus Angst und Schuldgefühl – und überlässt das Verhör dem arabischen Arbeiter. Das Missverständnis entfaltet eine zerstörerische Dynamik von Schuld, Rassismus und gesellschaftlicher Scham. Nach einem Jahr muss die Familie Israel verlassen und zieht nach Lagos, Nigeria, um den Prozess und gesellschaftliche Anfeindungen hinter sich zu lassen. Gesellschaftliche und politische Tiefe Gundar‑Goshen verbindet das persönliche Drama der Familie mit grösseren politischen Konfliktfeldern: Spannungen zwischen Juden und Arabern in Israel, Vorurteile, Misstrauen und Angst nach dem 7. Oktober 2023, der Hamas‑Attacke in Israel. Der Konflikt wird nicht nur als Einzelschicksal, sondern als Symptom tiefer gesellschaftlicher Spaltung dargestellt. Mit dem Umzug nach Nigeria erweitert sie den Blick: Exil, kultureller Abstand, neue Verflechtungen in der israelischen Diaspora in Lagos, die Präsenz von Trauma – und zugleich die historische Verbindung zwischen Israel und Nigeria seit den 1960er Jahren, die in Landwirtschaft, Technologie und Diplomatie wurzelt. Bewertung Gundar‑Goshen liefert ein vielschichtiges Psychodrama: Die emotionale Spannung entsteht aus Naomis Schuld, Juvals Karriereambitionen, Nogas Vergangenheit und der Rolle des kulturellen „Anderen“. Die Verlagerung nach Nigeria fügt ein interkulturelles Geflecht, das gleichzeitig befreiend und beengend wirkt. Trotz kleiner Verworrenheiten (viele Figuren, mehrere Nebenhandlungen), bleibt das Buch durch seine Themen Schuld, Verantwortung, Trauma und kulturelle Begegnung eindrücklich. Die Figurennamen verflechten sich mit realen politischen Spannungen: Israel im Ausnahmezustand, Nigeria als ambivalenter Partner. In diesen Kontext eingebettet, wirkt die Geschichte aktuell und politisch reflektiert. Empfehlung Für Leser:innen, die Romane mit moralischen Dilemmata, psychologischem Tiefgang und politischer Relevanz suchen. Besonders lesenswert für Buchklubs, die kontroverse Themen diskutieren wollen.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2025

    eBook (ePUB)

    Aktuelle

    Zeigt die Abhängigkeit und Verflechtungen der jüdischen und palästinensischen Bevölkerung historisch und aktuell auf. Das Verständnis Eine wichtige Stimme im blutigen und unversöhnlichem Konflikt.

  • Lesefreundin

    aus Düsseldorf

    5/5

    06.07.2025

    eBook (ePUB)

    Intensiver Roman "Ungebetene…

    Intensiver Roman "Ungebetene Gäste" ist der erste Roman, den ich von Ayelet Gundar-Goshen lesen durfte und der mir intensive Lesestunden beschert hat. In dem Buch geht es um die Jüdin Naomi, die einen arabischen Arbeiter bei sich im Haus hat. Sie fühlt sich permanent unwohl im Beisein des Arbeiters, sie hat Angst vor ihm und scheut den Kontakt, obwohl dieser ihr und ihrem Sohn freundlich begegnet. Dann kommt es zu einem schwerwiegenden Unfall als Naomis kleiner Sohn Uri einen Hammer vom Balkon stößt, der einen Nachbarsjungen tödlich trifft. Die jüdische Nachbarschaft ist sich sicher, dass es sich um einen Terroranschlag seitens des arabischen Arbeiters handeln muss. Dieser wird festgenommen und drei Tage gefangen gehalten, bis Naomi sich entschließt die Wahrheit zu sagen. Diese Zusammenfassung ist auch das, was der Klappentext zu dem Roman preisgibt. Allerdings bildet dieses Szenario nur den Auftakt der Geschichte im ersten Teil des Buches. Danach geht es für Naomis Familie nach Nigeria. Es ist ihre Flucht vor den Geschehnissen in Israel, doch auch unzählige Kilometer von der Heimat entfernt, haften die Geschehnisse und die Frage der Schuld an ihr und ihrer Familie. Ayelet Gundar-Goshen hat ein intensives, vielschichtiges Psychodrama gezeichnet, das mit dem Handlungsstrang in Nigeria einen anderen Verlauf nimmt, als ich es zuvor erwartet hätte. Den ersten Teil des Buches fand ich großartig! Die Autorin verwebt hier eine spannende und packende Geschichte mit den Themen von Schuld, Rassismus, Ängsten und einer zerrissenen Gesellschaft. Und so hätte ich mir zwar gewünscht, dass der Handlungsstrang um den Unfall den Hauptschwerpunkt bildet (ich hätte z.B. gerne über den Gerichtsprozess gelesen), aber auch den Orts- und Schwerpunktwechsel nach Nigeria habe ich mit Spannung gelesen. Ayelet Gundar-Goshen hat es geschafft, dass der Roman eine konstant bedrückende Stimmung beibehielt und ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Fazit: Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine große Leseempfehlung! Ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rassismus im Nahen Osten: Sehr spannend und großartig erzählt!

    Tel Aviv: Bei einer jungen israelischen Familie wird renoviert. Die Mutter und der kleine Sohn sind anwesend, und der Handwerker ist ausgerechnet ein Araber! Es passiert ein Unglück, und ganz selbstverständlich scheint der Araber an allem Schuld zu sein. Das Missverständnis wird nicht aufgeklärt, und auch ein Umzug der Familie nach Laos wird das Unglück nicht vergessen lassen. Ein Buch voller menschlicher Abgründe, über Lügen, Schuld und Vorurteile. Nicht zuletzt aber auch ein Roman über Rassismus im Alltag. Sehr spannend und großartig erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Maul

    Bianca Maul

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über menschliche Abgründe

    Ein packender Roman über kleine Momente, die ganze Leben verändern können. Ayelet Gundar-Goshen schafft es immer wieder psychologisch spannende Romane über Schuld, Lügen und Vorurteile zu schreiben. Die Geschichte ist ein Pageturner und fesselt unter anderem auch durch die Frage: wie hätte ich mich selbst verhalten? Für alle, die gute Unterhaltung mit Tiefgang suchen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Abeln

    Ingrid Abeln

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuld und Sühne in Israel

    Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen zeigt uns Ayelet Gundar-Goshen die Verstrickungen von Angst, Vorurteilen und Rassismus in Israel. Wir fühlen uns selbst ertappt, denn wie hätten wir uns in dieser Situation verhalten? Ein universelles Thema, das uns in Atem hält und gleichzeitig den Spiegel vorhält. Ein Buch, das Sie nicht aus der Hand legen können und das noch lange nachwirkt. Hier kommen Spannung und Politik zusammen. Ich bin begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Martina Kraus

    Martina Kraus

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Pageturner

    Ein Moment der Unachtsamkeit führt zur Katastrophe! Gundar-Goshen ist wieder ein explosiver, pschologisch feinsinniger und politischer Roman gelungen. Schuld und Lügen, Hass und Vergebung verknüpft sie zu einer grandiosen Geschichte, der man sich nicht entziehnen kann und man stellt sich beim lesen immer wieder die Frage - was hätte ich getan.
  • Zum Bewerterprofil von Karin Hoffmann

    Karin Hoffmann

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packendes Familiendrama

    Die Jüdin Naomi ist mit ihrem einjährigen Sohn und einem Handwerker allein in ihrer Wohnung, als der kleine Junge einen Hammer vom Balkon schubst. Dieser erschlägt einen in diesem Moment vorbeigehenden jugendlichen Passanten. Des Vorfalls schnell beschuldigt und verhaftet wird der arabische Arbeiter. Die Zerissenheit der jungen Mutter zwischen Schuld und Moral hat mich von Anfang an gepackt und gefesselt. Ein aufwühlender Gewissenskonflikt, bei dem auch das aktuelle Zeitgeschehen zwischen Israel und Palästina eine Rolle spielt. Aufwühlend, beklemmend und absolut lesenswert!

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