Produktbild: Schwebende Lasten

Schwebende Lasten Roman

150

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6485

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

282 (Printausgabe)

Dateigröße

570 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406829741

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

6485

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

282 (Printausgabe)

Dateigröße

570 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406829741

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Test-LR

    5/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB)

    Das intensive Leben einer starken Frau

    Gestaltung: ----------- Das Titelbild ist sehr unscharf. Es sind mehrere Frauen und ein Kind zu erkennen. Für mich symbolisiert es mehrere Momente, die fotografisch übereinander in einer Collage dargestellt sind. So, als wäre der Fotograf schnell durch die Zeit gereist. Es macht neugierig und passt sehr gut zu diesem intensiven Roman. Inhalt: ----------- Hanna muss sich bereits in jungen Jahren bewähren. Ihre Mutter starb, als sie noch ein Kind war, ihr Vater war Pole und hat die Familie kurz nach Hannas Geburt verlassen. Aufgewachsen ist sie mit ihrer großen Schwester Liese und ihren Halbschwestern Rose und Margarete. Vor allem Rose behandelt Hanna nicht besonders gut. Aber sie lernt bei ihr das Blumenbinden. Ihre Liebe zu Blumen wird bis zum Lebensende halten und eine stete Konstante sein. Sie heiratet, erlebt den Zweiten Weltkrieg, bekommt mehrere Kinder, von denen einige als Totgeburt zur Welt kommen und eins verliert sie im Krieg. Nach dem Krieg wird sie Teil der neu gegründeten DDR und Blumenbinden ist nicht mehr gefragt. So wird sie Kranfahrerin und zwar eine sehr gute. Von dort oben kann sie im Werk die Mitarbeiter beobachten und sich ihre Gedanken über die Welt machen. Mein Eindruck: ----------- "Hanna existierte. Nicht mehr und nicht weniger. Sie hatte versucht, über das Menschsein nachzudenken, war aber zu keinem Ergebnis gekommen, außer dass Blumen ihr menschlicher vorkamen als ihre eigene Gattung. Sie hatte schon lange keine mehr wahrgenommen, seit sie mehr Zeit auf dem Dorf verbrachte als in der Stadt."(S. 102) Mir gefiel das Buch sehr gut. Der Schreibstil ist nüchtern und dennoch oder gerade deshalb übte der Roman einen starken Sog auf mich aus. Hannas Schicksal ist hart und es gibt viele sehr detailliert beschriebene Situationen, vor allem im Krieg. Ich dachte oft: Wie hält die Frau das aus und macht trotzdem immer weiter? Von ihren Gefühlen bekommt man beim Lesen wenig mit. Hanna machte auf mich eher den Eindruck, dass sie versucht, sehr rational und funktional an alle Probleme heranzugehen. Sie stumpft innerlich ab und schafft es nur so, weiter zu funktionieren. Während ihr Mann früh Invalide wird durch einen Werksunfall und sich dem Alkohol widmet, entfacht in Hanna immer wieder die Kraft, weiterzumachen, um für ihre Familie zu sorgen. Vor allem die Beschäftigung mit Blumen richtet sie auf und gibt ihr Kraft. So beginnt auch jedes Kapitel passend zum Inhalt mit dem Namen und der Kurzbeschreibung einer Pflanze. Mir hat dieses Stilmittel sehr gut gefallen und nebenbei habe ich viel über Botanik gelernt. Als ich über den Titel "Schwebende Lasten" nachdachte, kam mir in den Sinn, dass er zweideutig gemeint sein könnte. Zum einen bezeichnet er die Lasten, die durch den Kran transportiert werden und ist somit Symbol für die Kranfahrertätigkeit von Hanna. Zum anderen bedrohen aber auch immer wieder viele Schicksalsschläge ihr Leben und schweben als Lasten darüber. Diese Anspielung und Mehrdeutigkeit gefiel mir sehr gut. Ich habe diesen Roman verschlungen. Bei den schlimmeren Szenen verhielt es sich wie bei einem Unfall: Man will nicht hinsehen, aber man kann auch nicht wegsehen. Und so musste ich diese Erzählung immer weiterlesen, um zu erfahren, wie Hanna weitermacht und wie alles endet. Das Buch hallt noch lange in mir nach und hat mir durch die Intensität sehr viel Nachdenkenswertes beschert. Fazit: ----------- Intensiv und fesselnd erzählt - es hallt noch lange nach.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB)

    Beeindruckend!!

    Der erste Satz (s. Klappentext) war es, der mich sofort gepackt hat. Ein unglaublicher Satz, der das ganze Leben einer Frau umfängt. Hanna Krause wird in Magdeburg geboren und wird diese Stadt, bis auf ein kurzes Zwischenspiel in Berlin, nie verlassen. Sie verliert früh ihre Eltern, sie hat keine schöne Kindheit, und auch sonst steht sie nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Aber sie arrangiert sich. Sie arrangiert sich damit, als Kind herumgestoßen zu werden, sie arrangiert sich mit ihrem nicht immer hilfreichen Ehemann, sie arrangiert sich mit Verlusten und Lieblosigkeiten und damit, selber für den Unterhalt der Familie aufkommen zu müssen. Mit 25 Jahren erlebt Hanna ihre sechste Schwangerschaft, die sie nüchtern-lakonisch betrachtet: „Zwei Kinder, eine Fehlgeburt, zwei Abtreibungen und das hier.“ Hanna hadert nicht, sondern nimmt die Forderungen an und ist sich sicher, dass es irgendwie schon weitergehen wird. Es ist unglaublich, was Hanna leisten muss: vor dem Krieg, während des Bombengewitters in ihrer Heimatstadt, und auch nach dem Krieg, wo sie als Kranführerin im VEB Schwermaschinenbau-Kombinat Ernst Thälmann eingesetzt wird und das Leben nun von oben betrachten kann. Trotz aller Härten verliert sie niemals ihren Sinn für Schönheit, den sie als Floristin im Binden von Sträußen auslebt. Hanna liebt Blumen, und in den harten Nachkriegsjahren nutzt sie jede noch so kleine Fläche zum Anbau von Blumen. Zugleich beobachtet sie, wie auch aus den Trümmern ihres ehemaligen Blumenladens wieder Blumen hervorwachsen – ein schönes Bild, das sich die Autorin hat einfallen lassen, weil es Hannas unerschütterliche Zuversicht spiegelt, dass alles schon irgendwie weitergehen wird. Sehr schön auch die Idee der Autorin, die einzelnen Kapitel mit ihren Blumen-Überschriften quasi zu einem großen Strauß zusammenzubinden! Der Roman spielt zwar in der ehemaligen DDR, aber er ist kein DDR-Roman, der mir die Zeit und die Zustände erklären will. Und auch wenn die Protagonistin weiblich ist, ist der Roman kein Frauenroman, der Rechte einfordert oder Zustände beklagt. Hier wird in beeindruckend nüchterner, sachlicher Sprache einfach die Biografie einer Frau erzählt, die viel erleben und viel leisten musste – vermutlich wie so viele andere Frauen dieser Zeit auch, die aber niemals den Eingang in die Geschichtsbücher finden. Ein beeindruckender Roman, dem man viele Leser wünscht!

  • Klassikfan

    aus Hilter

    5/5

    09.04.2025

    eBook (ePUB)

    ich bin begeistert Inhalt…

    ich bin begeistert Inhalt dieses Buches ist das Leben einer Frau namens Hanna über fast ein Jahrhundert hinweg erzählt. Eine Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert vor den Augen des Lesers wieder auferstehen lässt, zum großen Teil im Ostteil der Republik. Die Protagonistin dieses Buches ist 1913 geboren und wächst ohne Eltern, aber mit halben und ganzen geschwistern auf. Sie wird Blumenhändlerin, zwischendrin Haushaltshilfe und zuletzt Kranführerin. Ihr Leben ist geprägt von Einfachheit und vor allem von Veränderung. Immer wieder muss sich sich auf neue Lebensumstände einstellen, Schicksalsschläge hinnehmen und doch damit klarkommen, denn das Schicksal geht nicht zimperlich mit ihr um und hält wenig Wärme für sie bereit. Doch Hanna ist eine starke Frau , die mit viel Humor und Willenstärke die Herausforderungen des Lebens meistert und sich nicht unterkriegen lässt. Blumen ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Buch, das ich auch aufgrund seines eingängigen Schreibstils gern gelesen habe. Ein Buch das mich begeistert hat und da mir im Gedächtnis bleiben wird.

  • Jürg K.

    5/5

    30.03.2025

    eBook (ePUB)

    Sehr eindrücklich und spannend

    In diesem sehr eindrücklichen Buch beschreibt Annett Gröschner das ganze Leben der Hanna Krause. Sie war Blumenbinderin, bevor sie Kranführerin wurde. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands. Über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert. Lakonisch und herzzerreissend wird hier ein Leben in diesem fürchterlichen 20. Jahrhundert erzählt, Kriege und Verzweiflung, Liebe und Aufopferung, zarte Blumen und übermenschliche Kraft. In dieser sehr eindrücklichen Geschichte wird das Leben einer Frau aufgezeichnet, die zeitlebens für ihre Familie gearbeitet hat. Sie beweist sehr viel Feingefühl als Kranführerin inmitten des von Männern dominierten Stahlwerks. Hier gilt es sich durchzusetzen und zu beweisen. Ihr Mann gezeichnet vom Krieg war für sie keine Stütze und auch nicht für die Kinder. Diese sehr gut erzählte Geschichte hat mich beeindruckt. Hier wird Hannas Leben geschildert stellvertretend für viel Frauen von damals. Für mich ein sehr gutes Buch das man lesen sollte.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    22.03.2025

    eBook (ePUB)

    Hannas Blumen für Machdeborch

    Bisher hatte ich noch kein Buch von Annett Gröschner gelesen, nun denke ich, das war ein Fehler. Denn „Schwebende Lasten“ hat nicht umsonst schon einige Vorschusslorbeeren bekommen, auch die großen Tageszeitungen (WELT, FAZ) ließen es sich nicht nehmen, schon zum Erscheinen sehr umfangreiche und positive Rezensionen zu veröffentlichen. Dass dabei auch jede Menge Spoiler das Licht der Welt erblickten, ließ mich schlagartig zu diesem Buch greifen, das ich nach mehreren Anläufen seit Wochen als Rezensionsexemplar „vor mir hergeschoben“ habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Meine Vorliebe für Familiengeschichte, historische Romane und Geschichte im Allgemeinen, deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ganz besonders, wird von diesem Buch tatsächlich voll erfüllt. Hanna, geboren 1913, aufgewachsen ohne Eltern, aber mit ganzen und halben Schwestern, wird Blumenbinderin, sie bevorzugt auch später noch diese Bezeichnung, Floristin will ihr nicht über die Lippen. Sie wird für einige Zeit nach Berlin vermittelt, wird Haushaltshilfe bei ihrer „halben“ Schwester Margarete und schnuppert dort in den frühen 1930er Jahren die Großstadtluft. Wieder zurück in Magdeburg, heiratet sie und hat einen kleinen Blumenladen in der ärmsten Gegend der Stadt, gleich an der Johanniskirche. So wird dann auch ihr Erstgeborener Johannes heißen, Johannis war für den Standesbeamten nichts. Das erste bisschen Wärme und Zuneigung, die sie in ihrem Leben erfährt, kommt tatsächlich von ihrer Schwiegermutter Sibylle, der eigene Mann ist da wesentlich zurückhaltender. Was aber nicht verhindert, dass Hanna insgesamt sechs Kinder bekommen wird. Sie quält sich mit dem täglichen Leben und Überleben ab, Karl, ihr Ehemann hilft, mehr oder weniger begeistert, besorgt Blumen, fährt Blumen aus. Nur mit der Kindererziehung hat er es nicht so. Beim Großen hat er den Verdacht, dass der von den Großeltern zu sehr „verpimpelt“ wird. Diesen herrlichen Ausdruck habe ich schon ewig nicht gehört, kenne ihn aber aus meiner Kindheit noch gut. Hanna ist eine Frau mit starkem Willen, mit Humor und Durchsetzungskraft, was ihr nicht nur in den langen Kriegsjahren hilft, auch später wird sie sich nie unterbuttern lassen. Wer, wie ich die erste Hälfte des Lebens in der DDR gelebt hat, wird vieles wiedererkennen oder entdecken, woran er lange nicht gedacht hat. Zum Beispiel der Tag des Lehrers, 12. Juni, den hätte ich fast vergessen. Nun sehe ich aus Blumenhändlersicht, der Tag war wirklich günstiger für einen hübschen Blumenstrauß als der 8. März. Da gab es, wenn überhaupt, eigentlich nur Tulpen. Die Geschichte der Tochter Judith hat mir persönlich besonders gut gefallen, mich sehr bewegt, ich heiße auch so, bin aber fünf Jahre jünger. Mit einem Republikgeburtstag kann ich nicht mithalten, aber ich kann mir das Leben dieser Judith sehr gut vorstellen. Hier wird die DDR geschildert, wie sie von normalen Leuten eben wahrgenommen wurde. Und das war oftmals sehr ambivalent. Annett Gröschner bietet dem Leser hier die DDR pur und live an. Hanna hat ihr Kreuz damit. Fast alle Kapitel hat Annett Gröschner mit einem Blumennamen versehen und die Beschreibung mitgeliefert. Erst im Laufe des Lesens kam ich hinter das Geheimnis dieses Blumenarrangements, und da ich nicht glaube, dass alle schon die oben erwähnten Spoiler gelesen haben, will ich das Geheimnis um die Blumenvielfalt hier nicht lüften. Ich fand es wunderschön und sehr poetisch, so wie sich im Buch immer wieder auch Poesie einschleicht in den lakonischen, teilweise auch ironischen Ton der Tatsachenbeschreibungen. Fazit: Annett Gröschner hat ein Buch geschrieben, das ohne Zweifel auf das oberste Treppchen eines Literaturpreises gehört. Mir hat dieser Roman außergewöhnlich gut gefallen, Hanna bleibt mir gewiss lange in Erinnerung. Unbedingt 5 Sterne! #SchwebendeLasten #NetGalleyDE

Kundinnen und Kunden meinen

5

99

4

39

3

9

2

3

1

0

Bewertungen (150)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jahrhundertleben

    Hanna, geboren 1913, erlebt in ihren achtzig Lebensjahren die Weimarer Republik, die Diktatur der Nationalsozialisten, den zweiten Weltkrieg, die DDR und deren Untergang. "Schwebende Lasten" hat mich überrascht, ich hatte mit einer spannenden, aber etwas langsamen Lebensgeschichte gerechnet. Hannas Leben steht aber nie still, ihre Geschichte bewegt sich von einem Ereignis zum nächsten. Besonders das Ende hat mich sehr emotional gemacht und insgesamt ist "Schwebende Lasten" ein unglaublich berührendes Buch, das die Geschichte einer Frau mit der eines ganzen Jahrhunderts verbindet.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Allen Widrigkeiten zum Trotz

    Ein Frauenleben in Magdeburg im 20. Jahrhundert mit mehr Tiefen als Höhen. Doch Hanna lässt sich nie unterkriegen: ob Blumen binden, Kran fahren, Wäscheberge bewältigen oder Diktatoren überleben - nie gibt sie auf. Auch wenn sie zwischen durch keinen Sinn mehr sieht, Aufgeben ist keine Option. Also kämpft Hanna für ihre Familie und trotzt den Widrigkeiten des Lebens mit erhoben Haupt. Und mit wachsendem Respekt und Staunen liest man ihre Geschichte und fiebert mit. Packend!
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Kronbauer

    Sabine Kronbauer

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fast ein Jahrhundert deutscher Geschichte

    Schwebende Lasten ist ein eindrucksvoller Roman, der das Leben einer scheinbar gewöhnlichen Frau in den Mittelpunkt stellt und dabei ein ganzes Jahrhundert deutscher Geschichte reflektiert. Annett Gröschner gelingt es, mit einfühlsamer Sprache und tiefgründiger Symbolik ein Portrait zu zeichnen, das sowohl individuell als auch universell ist. Der Roman ist eine Hommage an die stillen Heldinnen des Alltags und ein literarisches Denkmal für eine vergangene Epoche. „ Schwebende Lasten" ist eine bereichernde Lektüre. Es eignet sich besonders für jene, die die leisen Töne schätzen und die Geschichte derer hören möchten, die oft ungehört bleiben.
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer beeindruckenden Frau

    " Schwebende Lasten" beschreibt das Leben der Magdeburger Blumenbinderin und Kranführerin Hanna von der Weimarer Republik bis nach der Wende. Sehr früh heiratet sie Karl. Es kommt ein Kind nach dem anderen. Eine Tochter wird tot geboren, den einzigen Sohn verliert sie bei einem Bombenangriff auf Magdeburg. Sie übersteht das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg wird sie Kranführerin im Stahlwerk. Während ihr Mann abends oft in den Kneipen verschwindet und betrunken wieder heimkehrt, hält sie die Familie zusammen und kümmert sich um alles. Dennoch versteht sie es, sich kleine Freiräume zu schaffen. Auch ihre Liebe zu Blumen begleitet sie ihr ganzes Leben. Ein Auftrag, den ihr einst ein Kunde gab, ein niederländisches Gemälde mit den dargestellten Blumen nachzubilden, zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. In einfacher, aber dennoch poetischer Sprache erzählt, entwickelt der Roman einen Sog. Unbedingte Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Abeln

    Ingrid Abeln

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Blumenbinderin zur Kranführerin

    Annett Gröschner gelingt ein eindrucksvolles Porträt einer Frau, die eine Heldin im Alltag ist. So wie viele Frauen in dieser Zeit meistert sie ihren Alltag und macht uns Leser*innen zu Ihren Bewunderern. Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen, auch wenn der Krieg und der Brand in Magdeburg erschütternd sind, schafft es Gröschner diese Zeit so darzustellen, dass wir immer mit dem positiven Blick der Protagonistin auf die Geschichte blicken. 80 Jahre deutsche Geschichte grandios erzählt. Ich wünsche dem Buch viele junge Leser*innen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Schwebende Lasten