Produktbild: Die Verletzlichen
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Die Verletzlichen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

105235

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

328 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vulnerables

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710000288961

Beschreibung

Rezension

»Komplex und doch leicht, bewegend und selbstironisch zugleich, trifft der Roman einen Ton, der für unsere verwirrenden Zeiten absolut stimmig ist.« ("NZZ")
»Am Ende haben wir ein kluges Buch in der Hand, mit dem subtilen Versuch, Außen- und Innenwelt in einer unwägbaren Situation behutsam abzubilden.« ("Hallo-Zeitung")
»Ein großes Buch über Nähe und Innigkeit in unwägbaren Zeiten, und ein hinreißender Roman über die Kunst des Schreibens selbst.« ("Rundschau Mühlacker")
»Der Ton von Sigrid Nunez macht süchtig.« ("Bücher am Sonntag")
»Sigrid Nunez schreibt so klug und erfrischend über Freundschaft und Lebenswege, über Angst, Schmerz und Verlust, über das, was das Leben ausmacht.« ("@the_female_reader")
»Eine sehr schöne, inspirierende, humorvolle und philosophische Lektüre« ("@isa.literature.love")
»Eine Liebeserklärung an die Literatur. Sigrid Nunez verarbeitet die Pandemie in einem zauberhaften Essay-Roman.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Nunez schreibt ohne ... reizend assoziativ, witzig und überraschend emotional. Womöglich der beste Corona-Roman bisher.« ("Luzerner Zeitung")
»Ihr Blick auf die Geschöpfe ist zwar liebevoll, aber nicht verkitscht oder sentimental. Wie Nunez’ Stil insgesamt nüchtern und schnörkellos ist.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Sigrid Nunez hat mit ›Die Verltzlichen‹ ein elegantes, humorvolles Buch über die Pandemie, über Zärtlichkeite, Blumen und Tiere geschrieben.« ("Zeit Magazin")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

105235

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.01.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

328 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vulnerables

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

EAN

2710000288961

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  • takabayashi

    aus Berlin

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarische Erinnerungen an die Pandemie

    Rezension von takabayashi: Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

  • takabayashi

    aus Berlin

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarische Erinnerungen an…

    Literarische Erinnerungen an die Pandemie Sigrid Nunez' flüssiger Schreibstil hat mich von Anfang an wieder in seinen Bann gezogen, aber ich war zuerst doch etwas irritiert: ein richtiger Roman ist das eigentlich nicht, denn es gibt auch keine richtige Geschichte, es ist eher eine Reflexion über die Zeit der Pandemie, eine Erinnerung daran. Ich habe öfter mal den Begriff "Stream of Consciousness" aus der Literaturwissenschaft gehört, und dieser Begriff kam mir beim Lesen in den Sinn. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, aber hier schien mir diese Bezeichnung sehr zutreffend, Sigrid Nunez' Text wirkt wie die Niederschrift von Gedankengängen, bei denen man vom Hundertsten ins Tausendste kommt, sozusagen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, bin ich ihr bei ihren Gedankengängen sehr gern gefolgt. Die Autorin ist eine brillante Schriftstellerin, die mit Worten umzugehen weiß, und natürlich ist das nicht einfach so vor sich hin gedacht, sondern genau geplant und gespickt mit kurzen literarischen Zitaten von unterschiedlichsten Schriftstellern zum Thema "Schreiben", denn auch mit diesem Thema beschäftigt sich die Autorin. Wie auch "Eine Feder auf dem Atem Gottes" ist dieses Buch eindeutig biographisch, die Ich-Erzählerin ist Sigrid Nunez. Ob die zentrale kleine Geschichte über das Hüten des Papageis in der Wohnung einer Freundin und das Zusammentreffen mit dem auch dort wohnenden Studenten sich tatsächlich genauso zugetragen hat oder nicht, jedenfalls ist es auch eine typische Geschichte aus der Zeit der Pandemie. Da wir alle die Pandemie erlebt haben, wird jeder ein paar Begebenheiten finden,die ihn an sein eigenes Erleben erinnern. Ich fand das Buch sehr gut lesbar, klug und amüsant und bedaure nur, dass ich mir so wenig davon merken kann, denn es quillt über vor interessanten Denkanstößen. Wenn man sich auf diese Art Buch einlassen kann, ist es eine sehr lohnende und unterhaltsame Lektüre.

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine einfühlsame Reise durch menschliche Verletzlichkeit

    Sigrid Nunez' Roman "Die verletzlichen" entfaltet sich als eine tiefgründige Erkundung menschlicher Beziehungen und Emotionen. Mit einer feinsinnigen Erzählweise und nuancierten Charakteren zeichnet sie ein bewegendes Bild von Liebe, Verlust und Einsamkeit. Die Geschichten der Protagonisten sind zugleich poetisch und realistisch, wodurch sie eine tiefgreifende emotionale Resonanz beim Leser erzeugen. Besonders beeindruckend ist Nunez' Fähigkeit, literarische und kulturelle Referenzen geschickt in die Handlung einzuflechten. Dies verleiht dem Roman eine zusätzliche Ebene der Komplexität und regt zum Nachdenken über die universellen Themen der Menschlichkeit an. Ihre Beobachtungen über zwischenmenschliche Beziehungen sind scharfsinnig und einfühlsam, wodurch sie die inneren Konflikte und Verletzlichkeiten ihrer Charaktere auf eindrucksvolle Weise darstellt. Das Buch lädt dazu ein, sich in die Gedankenwelt der Figuren zu vertiefen und reflektiert über die eigenen Erfahrungen nachzudenken. Insgesamt ist "Die verletzlichen" eine empfehlenswerte Lektüre für Leser, die sich nach einer einfühlsamen und gleichzeitig intellektuell anregenden Geschichte sehnen. Sigrid Nunez' Roman hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt dazu an, über die Komplexität menschlicher Beziehungen nachzudenken.

  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    05.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende fiktiv/reale Meditation (über) eine(r) Schriftstellerin

    Ich war noch nie so irritiert, was den Buchrücken und den tatsächlichen Inhalt eines Buches angeht. Nach dem Buch-Blurb zu urteilen, hatte ich erwartet, dass es recht schnell zu einer Begegnung der wegen ihres Alters vulnerablen Ich-Erzählerin und des jungen Studenten kommt und sich dann der Plot um diese Begegnung weiterentwickelt. Stattdessen taucht der Student erst auf Seite 98 in Szene. Grübel. Ohne negative Wertung, denn bis zu dieser Begegnung gibt es schon zahlreiche, von Nunez wunderbar beobachtete Momente zwischen Freundinnen, die sich, pre-Covid, auf einer Beerdigung treffen und tagebuchähnlich dargebotenen Szenen während des Lockdowns, die wohl jeder und jedem in der ein oder anderen Weise bekannt vorkommen. Bei mir war das z.B. die Konzentrationsschwierigkeiten bei "Lektüre zum Vergnügen". Das zweite, was mich anfangs irritiert hat, war der deutsche Titel des Buches (übersetzt von Anette Grube): "Die Verletzlichen" statt "The Vulnerables". Anfangs fand ich das nicht optimal, vor allem wegen der festgelegten medizinischen Bedeutung von Vulnerablen als nicht nur verletzlich, sondern auch schutzbedürftig. Für die große Leser:Innenschaft ist es eine nachvollziehbare Wahl: einfach verständlicher in den verschiedenen Anwendungsbereichen des Begriffes - die dann auch zum roten Faden des Buches wurden. Eingestreut sind immer wieder Literaturhappen, die mehr einer persönlichen Reflektion der Autorin zu dienen scheinen, als die (zugegeben schmale) Handlung voranzubringen. Diese Mixtur aus Fiktivem und Realem ist wirklich gut konzipiert und, genau wie Nunez Beobachtungsgabe und die Liebe für eher schmale Bücher, ein absoluter Pluspunkt für mich. Lieblingssatz: "Ich habe mich mit der Tatsache abgefunden, dass ich, wann immer ich etwas über das Schreiben oder das Dasein als Schriftstellerin schreibe, manche Leute zu Tode nerve."

  • ins_lebenlesen

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    03.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Als das schönste Gefühl der…

    „Als das schönste Gefühl der Welt“, so beschrieb ein Filmemacher die Erfahrung, eine Bindung mit einem wilden Geschöpf zu entwickeln.“ … „Der Kampf, der ihr oft herausforderndes Leben ist, scheint ihm sein eigenes Leben widerzuspiegeln, …“ S. 81 Und doch hat mich der Plot des Romans von Sigrid Nunez fast abgeschreckt. Ein Papagei ist allein in einer New Yorker Wohnung, weil die Familie während der Corona-Pandemie von einer Reise an die Westküste nicht in die Stadt zurückkehren darf. Die namenlose Erzählerin, eine Schriftstellerin mit Schreibblockade im Rentenalter und Freundin der Familie, nimmt sich des Tiers und der Wohnung an und sieht sich plötzlich in einer Zwangs-Wohngemeinschaft mit einem jungen Mann, der aus den Erwartungen seines Elternhauses geflohen ist und von dem sie sich so gestört fühlt, dass Sie ihn Giersch nennt. Ein Wildtier in Gefangenschaft, ein Spät-Pubertierender und Corona? Wirklich? JA unbedingt, weil es Sigrid Nunez ist und sie mich noch nie enttäuscht hat. Denn die Handlung bildet zwar den Rahmen der Geschichte, doch ihr wahrer Wert liegt in den Gedanken, durch die die Erzählerin mäandert, die Lebenslinien, die sie verfolgt. Wie sie ihr Schreiben und ihre Schreibblockade aufdröselt, die verlorene Verbindung zu sich selbst, zu den Worten, zur Natur durchleuchtet. Die Verletzlichkeit, mit der wir als Lebewesen geschlagen, aber auch gesegnet sind, darstellt. Sie hüpft leicht und fragmentarisch durch Themen wie Männlichkeit, das Älterwerden, Feminismus, baut Entwurf auf Gegenentwurf, beginnt Erzählungen und verwirft sie wieder, erinnert und enttarnt Erinnerungen. Auch hier: eine Suche. Was ist wichtig? Was ist das, was bleibt? Und was bedeutet es zu schreiben? Die Pandemie erscheint als eine Metapher für die Verletzlichkeit des natürlichen Gleichgewichts. Eingesperrt in unseren Wohnungen im Logdown fühlen wir uns abgeschnitten und entfremdet und suchen Halt und Trost in der Verbindung mit anderen Lebewesen und der Natur. Und so wird die Aufgabe, sich um den verlassenen Papageien zu kümmern „eins der wenigen Dinge, das zu erledigen (sie) sich zutraute, ohne sich fragen zu müssen: Warum tue ich das?“ Wird sie so ihr Gleichgewicht und ihre Worte wiederfinden? Voller Witz und Selbstironie, aber auch Melancholie und Verlassenheit stromert sie durch die großen Fragen des Lebens. Lakonisch und unaufgeregt, ein ruhiges Wandern durch Ansichten, Einsichten, die Literatur von Virginia Woolf, Joan Didion und anderen. Sie schneidet viele Themen an, fast wirkt es wie ein persönliches Essay. Ein Buch zum langsam lesen. Zum Markieren und Notieren. Zum Nachdenken und Nachhallen lassen. „Autobiografie mit einer dünnen Schicht Fiktion oder Fiktion mit einer Schicht Autobiografie?“ S. 215 Lasst Euch überraschen, was Ihr findet, denn ich glaube, das kann für jede*n etwas anderes sein. „Das Leben ist nicht das, was man erlebt hat, sondern woran man sich erinnert und wie man sich erinnert, um es zu erzählen.“ GABRIEL GARCIA MARQUEZ (Motto)

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    Udo Metz

    OSIANDER Reutlingen

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    5/5

    05.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Tröstlich

    Gleich auf der ersten Seite dieses wundervollen Romans findet sich der tröstliche Gedanke, dass man sich nicht alles, was man in Büchern gelesen hat, merken muss, sondern viel wichtiger ist es, was beim Lesen passiert, was beim Leser ausgelöst wird. Sehr viele Gedanken, Anekdoten und Geschichten gibt es in diesem Buch, und es entstehen Gefühle, Erinnerungen, die man sich nicht alle merken kann, so reichhaltig ist dieser Roman. Einen Gedanken will ich mir aber unbedingt merken. Es gibt in der Naturwissenschaft die Überzeugung, es gäbe keine Freundschaft zwischen Menschen und Tieren. Anhand der Beobachtung, was tatsächlich zwischen Menschen und Tieren passiert, entlarvt die Autorin diese These geschickt, indem sie zeigt, dass die Naturwissenschaft mit ihrer Definition nichts anderes als Freundschaft beschreibt. Ein Buch, das mir sehr viel gegeben hat. Lesen Sie es, aber merken Sie sich nicht alles, genießen Sie einfach.

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