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Produktbild: Die Töchter des Bärenjägers
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Die Töchter des Bärenjägers Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Found Family

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/3,7 cm

Gewicht

556 g

Auflage

1

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000290872

Beschreibung

Rezension

»Ein wilder, tiefgründiger Roman.« ("ORF Radio FM4")
»Mutig, großartig, rebellisch!« ("Aftonbladet")
»Eine unglaublich packende und eindringliche Geschichte von der Sehnsucht nach einem freien Leben – und dem Preis dafür.« ("Jury des Augustpris 2022")
»Das schonungslose Aussteigerdrama schnappt zu wie eine Bärenfalle: Es lässt nicht mehr los.« ("HÖRZU/Gong")
»Ein unglaublich einfühlsamer und spannender Roman über das Erwachsenwerden.« ("Fuersie.de")
»Ein intensives und abwechslungsreiches Leseerlebnis.« ("Instagram @im_lesehimmel")
»Die Geschichte zieht den Leser sofort in ihren Bann.« ("JAGEN WELTWEIT")
»Ein durchweg fesselnder Roman.« ("Stadtmagazin 07")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Found Family

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/3,7 cm

Gewicht

556 g

Auflage

1

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000290872

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  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein atemberaubendes Abenteuer

    Der berüchtigte Bärenjäger Heikki Leskinen ist tot, gestorben im Kampf mit einem Bären. Als kurze Zeit später die ungeliebte Mutter stirbt, machen sich die sieben Schwestern auf den Weg in die Wildnis, um sich hundertfünfzig Kilometer von der Zivilisation entfernt ein eigenes Leben aufzubauen. Völlig unbedarft und unvorbereitet stellen sich die jungen Frauen dem rauen Dasein, nicht ahnend, dass der nahende Winter keine Gnade kennt. „Ich konnte den Blick nicht von den drei Schwestern wenden. Sie zogen mich an, so diskret wie möglich umkreiste ich ihren Stand. Notierte ihre groben, von Kratzern und Wunden übersäten Hände, ihre langen Finger und die Schmutzränder unter den Nägeln, als sie ihren Kunden Pilze in Papiertüten reichten.“ (Seite 9) Eine zu Beginn namenlose Erzählerin nahm mich mit auf die Reise in die finnischen Wälder, bekundete ihre Faszination für die Familie Leskinen und erzählte eine Geschichte über die sieben Schwestern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, obwohl sogar zwei Zwillingspaare darunter waren. Anfangs tat ich mich schwer mit dem Buch und befürchtete schon, dass ich es abbrechen würde, als der Zauber zu wirken begann. Dies lag nicht etwa an den Schwestern oder ihrem Umgang miteinander, denn dieser war wild und ungestüm, von schwesterlicher Liebe gab es keine Spur, im Gegenteil war ich entsetzt darüber, wie barbarisch es zwischen ihnen zuging. Es lag auch nicht an der Sprache, die derb und oft mit den schlimmsten Schimpfausdrücken und unflätigsten Wörtern gespickt war. Anscheinend war ich einfach der gleichen Faszination erlegen, wie es der Erzählerin passiert ist, und konnte den Blick nicht mehr abwenden. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben, obwohl mich bis kurz vor dem Ende jede der sieben Schwestern regelrecht abgeschreckt, um nicht zu sagen abgestoßen hat. Es gab nichts, was dazu beigetragen hätte, dass bei mir auch nur ein Funken Sympathie für eines der Mädchen beziehungsweise jungen Frauen gewachsen wäre. Dies muss man bei einer solchen Geschichte aber aushalten können und das habe ich mit großem Genuss getan. Auf den letzten Seiten versöhnte ich mich mit einigen der Schwestern, spürte fast so etwas wie Stolz auf die Leistung manch einer von ihnen. Es war eine aufregende, manchmal anstrengende, insgesamt aber eine atemberaubende Reise in eine andere Welt. Große Leseempfehlung!

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    21.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte um Freiheit & Verurteilung. Bildlich, fesselnd geschrieben!

    **** Worum geht es? **** Sieben Töchter wachsen auf einem Bauernhof in den finnischen Wäldern auf. Ihr Vater ist der Held und die Mutter ein Geschöpf das Zweifel seht. Ohne Schulbildung und Eltern stehen die sieben eines Tages da, noch immer jung und mit einzig dem Wunsch weiter in Freiheit zu leben. Ohne regelmäßige Mahlzeiten, noch Geld für das Nötigste, versuchen sie in der Wildnis zu überleben, nur wie lange kann das gut gehen? **** Mein Eindruck **** Eine Geschichte in der bereits der erste Satz Faszination auslöst. Die Handlung, die Atmosphäre und der allgemeine Stil harmonierten auf fesselnde Weise miteinander. Ich habe beim Lesen immer wieder gespürt wie die Seiten mich einsogen und alles in mir zur Ruhe brauhten. Da waren die Töchter, die Äußeren Meinungen und das Leben in der Wildnis. Eine Realität zwischen dem Überlebenskampf und dem Gefühl völlig frei zu sein. Die Derbheit und radikalen Handlungen der Töchter waren nachvollziehbar, authentisch, manchmal auch ein bisschen ekelig (und da ist man dann selbst deren Außenwelt und urteilt ungewollt), aber vor allem einfach interessant. Die Familiengeschichte, die Vielschichtigkeit jeder einzelnen Tochter und die Strukturen untereinander waren spannend zu verfolgen und die Erzählperspektive aus der Ferne, dem Hörensagen, war für mich ein besonderes Highlight. Einige zuletzt gesagten Worte arbeiten noch immer in mir. Der Epilog hat seine ganz eigenen Tiefen und hinterlässt eine Vielzahl Interpretationsmöglichkeiten, die es lohnt zu entdecken. Eine Geschichte die ein bisschen in der Atmosphäre vom Gesang der Flusskrebse schwebt und doch ganz anders ist. **** Empfehlung? **** Schlichtweg gelungen, tiefgründig und authentisch erzählt die Autorin von einem Teil finnischer Geschichte und setzt ein Zeichen in Hinblick auf das weibliche Geschlecht. Eine klare Empfehlung! Ein Buch das wundervoll verfilmt werden könnte.

  • Udo Reins

    aus NRW

    5/5

    16.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr aufregend

    Das Lesen dieses Romans war anstrengend, interessant, aufregend, abstoßend aber sehr unterhaltsam. Ich fühlte mich bei der Lektüre hin und her gerissen zwischen Neugier, wie die Geschichte der 7 Schwestern weitergeht und Abscheu wie Menschen so miteinander umgehen können. Die Sprache der Autorin ist sehr direkt  teilweise auch brutal aber sehr fesselnd. Ein Roman der sich sehr gelohnt hat zu lesen und der nachhallt.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienbande

    Auch dieses Buch war ein recht eigenwilliges. Diese Töchter des Bärenjägers sind eine Herausforderung, einerseits ungemein interessant, aber irgendwie auch abstoßend. Ich schwanke während der Lektüre hin und her. Einerseits erwecken diese Frauen einen gewissen Humor in mir, dann wieder eine Traurigkeit und dann wieder eine Wut. Dabei waren diese Charaktere nicht unglaubwürdig. Dies nicht. Aber ich wurde auch nicht unbedingt warm mit ihnen. Freundinnen wären wir definitiv nicht geworden. Nur ist dies alles nicht ihre Schuld. Sondern sie sind eher das Produkt ihres Umfelds. Und das müssen sie nur begreifen. Aber dieses Begreifen ist schwierig für sie. Denn sie sind intensiv beeinflusst worden. Ihnen ist die Bildung verwehrt worden, denn so lassen sie sich von diesem Bärenjäger besser lenken. Und diese Gehirnwäsche zu durchbrechen ist nicht einfach. Auch ihre Mutter, die Frau des Bärenjägers hatte keine Chance, auch sie wird durch den Bärenjäger bei ihren Kindern diffamiert. Und so hat auch die Mutter keinen Einfluss auf ihre Kinder, ist auch gefangen in dem Netz, welches der Bärenjäger für seine Familie gesponnen hat. Traurig! Sehr traurig! Aber nicht nur das, auch hier ist die Mutter beides, Opfer und Täter. Ich habe Mitleid mit ihr, aber andererseits regt sie mich ebenso auf, wie das auch ihre Töchter tun. Eine interessante Gemengelage, eine interessante Familienstruktur! Einige Töchter schaffen es eher die Familienstruktur als negativ einzuordnen, andere später, manche werden krank, manche schaffen es vielleicht gar nicht aus ihren Grenzen herauszukommen. Ein intensives Buch! Und ein spannendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ungewöhnlicher, faszinierender...

    Ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman den Anneli Jordahl erzählt. Sieben (wilde) Schwestern wachsen inmitten finnischer Wälder auf. Schonungslos beschreibt die Autorin den Überlebenskampf der Schwestern in der Wildnis. Ein Lese Erlebnis das mich nachhaltig beschäftigt hat.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte jenseits des Schönen

    Die Familie des Bärenjägers lebt allein in der finnischen Wildnis fernab der Zivilisation. Der Vater möchte, bis auf seinen Handel mit Bärenfällen, nichts mit anderen Leuten zu tun haben und hält auch seine sieben Töchter von allen anderen Leuten fern. Lesen und Schreiben oder auch technischen Fortschritt braucht man nicht um in der Wildnis zu überleben. Hier geht es nur darum stark zu sein. Nachdem die Eltern nacheinander sterben sind die sieben Schwestern auf sich allein gestellt, und der Kampf ums Überleben beginnt... Eine Geschichte jenseits des Schönen: brutal, unmoralisch, wild, exzessiv - aber eine feine Gesellschaftskritik. Das Leben von Außenseitern, die am Schluss doch in der Gesellschaft Fuß fassen möchten oder doch nur müssen?
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Lützner

    Johanna Lützner

    OSIANDER Sonthofen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaublich eindringliche & packende Geschichte von der Sehnsucht nach einem freien Leben

    Der peferkte Roman für alle diejenigen die die Natur lieben. Rau, ungezügelt, schonungslos beschreibt die Autorin das wahre Leben in der Wildnis. 7 Schwestern, die den Alltag in der freien Wildbahn auf kreative, dürstere und manchmal erschreckende Weise meistern. Es wird zwischen durch schmutzig und auch etwas brutal. Ein Leseerlebnis das unter die Haut geht. Ich war begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Florian Paschedag

    Florian Paschedag

    OSIANDER Rottenburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sieben etwas andere Schwestern...

    Nach dem Tod der Eltern beschließen sieben ungleiche Schwestern, das Leben ihrer Eltern fortzuführen. Fernab der Zivilisation, in den finnischen Wäldern. Geprägt von der Erziehung ihres Vaters (Zivilisation+Staat = böse) ziehen sie sich nach einigen Zwischenfällen noch weiter in die Wildnis zurück. Breits lange schwelende Konflikte untereinander brechen aus, der Winter schlägt unbarmherzig zu und die anfängliche Idylle wird zum nackten Überlebenskampf...

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Bewertungen (3)

  • Produktbild: Die Töchter des Bärenjägers
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    Motto
    Der Bauernhof
    Die Wildnishütte
    Die Stadt
    Über Anneli Jordahl
    Impressum