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Lieder aller Lebenslagen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/2,4 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Originaltitel

Lejlighedssange

Übersetzt von

Hannes Langendörfer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000296287

Beschreibung

Rezension

»Mich begeistert Stine Pilgaards Sprache.« Caroline Peters
»Man verliebt sich geradezu in die Autorin.« Annemarie Stoltenberg, NDR
»Pilgaards Stimme ist absolut unverwechselbar: komisch, klug, anrührend, dreckig und immer etwas verloren.« Brigitte
»Wie Stine Pilgaard frech dichtet, ist eine große Wonne. Das zweite Glück an diesem Hörbuch ist, dass die sensationelle Caroline Peters das Ganze so vergnüglich spricht.« Donna
»Stine Pilgaard feiert das Sein in all seinen Facetten. Ein schönes Buch, gut geeignet für Krisenzeiten – wunderbar übersetzt von Hannes Langendörfer.« Katja Weise, NDR
»Stine Pilgaard schreibt mit Humor und einer Liebe zum Schrägen in Alltagsmomenten. Immer wieder voller Sätze, die wie Perlen herausstechen.« Martina Bauer, ORF FM4
»Stine Pilgaard hat ein perfektes Sprachgefühl, zu erkennen in einer grossen Übersetzung. Sie ist eine Meisterin von Beobachtung und ironischer ›Integration‹, indem sie nämlich kaum merklich Zitate aus Hochkultur (Inger Christensen, James Joyce) und dänischem Pop einarbeitet.« Neue Zürcher Zeitung
»Ihr perfektes Sprachgefühl, ihre genaue Beobachtungsgabe, ihr Sinn für Situationskomik und ihre sprudelnde Erzähllust garantieren höchstes Lesevergnügen.« Peter Urban-Halle, Deutschlandfunk
»Klare Leseempfehlung: ›Lieder aller Lebenslagen‹ von Stine Pilgaard ist ein beglückendes Buch.« Lea Dora Illmer, SRF

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2023

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,7/14,2/2,4 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Originaltitel

Lejlighedssange

Übersetzt von

Hannes Langendörfer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000296287

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Das Leben in einer Hausgemeinschaft

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 22.11.2023

Bewertungsnummer: 2073953

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin, eine Horoskop- und Gelegenheitsliederschreiberin zieht mit Partner*in in ein Genossenschaftshaus, wo sie sofort in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Sie soll für sie Lieder schreiben und hört ihre Geschichten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Von Oma, die mit Ruth zusammenlebt, und die ihre Liebe in der Jugend verstecken mussten; von Sagaexpertin Lisa, die mehr in den Sagas lebt als in der Realität; von Aktivistin Lotte, die sich in Grieche Agis verliebt und viele mehr. „Lieder aller Lebenslagen“ von Stine Pilgaard ist kein klassischer Roman. Es gibt keinen festen Erzählstrang, sondern nur den Kern, nämlich die Bewohner*innen des Hauses. Darauf muss man sich einlassen. Tut man es, wird man mit einer Bilderflut und Sprachintensität belohnt, die ich selten gelesen habe. Die Geschichten sind ok, aber auch austauschbar und die schiere Masse an Figuren macht es manchmal schwer zu folgen, doch darauf lag nicht mein Hauptaugenmerk und hat mich deswegen nicht gestört. Stine Pilgaards Umgang mit Worten lässt mich neidisch werden und schon allein die Quantität der Metaphern ist beeindruckend. Für manche mag das Überladen wirken, aber zur Ich-Erzählerin, die ja Dichterin ist, passt das und wirkt nicht kitschig oder abgedroschen. Und dann ist noch die böse Zunge der Erzählerin. Denn manchmal haut sie Sachen raus, die so wahr und treffend, wie bitterböse sind, ob es ihre heiratende Schwester, ihre langjährigen Beziehung oder Menschen betrifft, die sie aufs Kinderkriegen ansprechen. Damit brachte sie mich oft zum Schmunzeln. Mit „Meine Mutter sagt“ hatte mich Stine Pilgaard bereits als Leserin gewonnen, mit „Lieder aller Lebenslagen“ hat sie meine Begeisterung noch verstärkt.

Das Leben in einer Hausgemeinschaft

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 22.11.2023
Bewertungsnummer: 2073953
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin, eine Horoskop- und Gelegenheitsliederschreiberin zieht mit Partner*in in ein Genossenschaftshaus, wo sie sofort in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Sie soll für sie Lieder schreiben und hört ihre Geschichten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Von Oma, die mit Ruth zusammenlebt, und die ihre Liebe in der Jugend verstecken mussten; von Sagaexpertin Lisa, die mehr in den Sagas lebt als in der Realität; von Aktivistin Lotte, die sich in Grieche Agis verliebt und viele mehr. „Lieder aller Lebenslagen“ von Stine Pilgaard ist kein klassischer Roman. Es gibt keinen festen Erzählstrang, sondern nur den Kern, nämlich die Bewohner*innen des Hauses. Darauf muss man sich einlassen. Tut man es, wird man mit einer Bilderflut und Sprachintensität belohnt, die ich selten gelesen habe. Die Geschichten sind ok, aber auch austauschbar und die schiere Masse an Figuren macht es manchmal schwer zu folgen, doch darauf lag nicht mein Hauptaugenmerk und hat mich deswegen nicht gestört. Stine Pilgaards Umgang mit Worten lässt mich neidisch werden und schon allein die Quantität der Metaphern ist beeindruckend. Für manche mag das Überladen wirken, aber zur Ich-Erzählerin, die ja Dichterin ist, passt das und wirkt nicht kitschig oder abgedroschen. Und dann ist noch die böse Zunge der Erzählerin. Denn manchmal haut sie Sachen raus, die so wahr und treffend, wie bitterböse sind, ob es ihre heiratende Schwester, ihre langjährigen Beziehung oder Menschen betrifft, die sie aufs Kinderkriegen ansprechen. Damit brachte sie mich oft zum Schmunzeln. Mit „Meine Mutter sagt“ hatte mich Stine Pilgaard bereits als Leserin gewonnen, mit „Lieder aller Lebenslagen“ hat sie meine Begeisterung noch verstärkt.

Die Ich-Erzählerin, eine…

Desiree aus Wanne-Eickel am 22.11.2023

Bewertungsnummer: 2867733

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin, eine Horoskop- und Gelegenheitsliederschreiberin zieht mit Partner*in in ein Genossenschaftshaus, wo sie sofort in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Sie soll für sie Lieder schreiben und hört ihre Geschichten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Von Oma, die mit Ruth zusammenlebt, und die ihre Liebe in der Jugend verstecken mussten; von Sagaexpertin Lisa, die mehr in den Sagas lebt als in der Realität; von Aktivistin Lotte, die sich in Grieche Agis verliebt und viele mehr. „Lieder aller Lebenslagen“ von Stine Pilgaard ist kein klassischer Roman. Es gibt keinen festen Erzählstrang, sondern nur den Kern, nämlich die Bewohner*innen des Hauses. Darauf muss man sich einlassen. Tut man es, wird man mit einer Bilderflut und Sprachintensität belohnt, die ich selten gelesen habe. Die Geschichten sind ok, aber auch austauschbar und die schiere Masse an Figuren macht es manchmal schwer zu folgen, doch darauf lag nicht mein Hauptaugenmerk und hat mich deswegen nicht gestört. Stine Pilgaards Umgang mit Worten lässt mich neidisch werden und schon allein die Quantität der Metaphern ist beeindruckend. Für manche mag das Überladen wirken, aber zur Ich-Erzählerin, die ja Dichterin ist, passt das und wirkt nicht kitschig oder abgedroschen. Und dann ist noch die böse Zunge der Erzählerin. Denn manchmal haut sie Sachen raus, die so wahr und treffend, wie bitterböse sind, ob es ihre heiratende Schwester, ihre langjährigen Beziehung oder Menschen betrifft, die sie aufs Kinderkriegen ansprechen. Damit brachte sie mich oft zum Schmunzeln. Mit „Meine Mutter sagt“ hatte mich Stine Pilgaard bereits als Leserin gewonnen, mit „Lieder aller Lebenslagen“ hat sie meine Begeisterung noch verstärkt.

Die Ich-Erzählerin, eine…

Desiree aus Wanne-Eickel am 22.11.2023
Bewertungsnummer: 2867733
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ich-Erzählerin, eine Horoskop- und Gelegenheitsliederschreiberin zieht mit Partner*in in ein Genossenschaftshaus, wo sie sofort in die Gemeinschaft aufgenommen wird. Sie soll für sie Lieder schreiben und hört ihre Geschichten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Von Oma, die mit Ruth zusammenlebt, und die ihre Liebe in der Jugend verstecken mussten; von Sagaexpertin Lisa, die mehr in den Sagas lebt als in der Realität; von Aktivistin Lotte, die sich in Grieche Agis verliebt und viele mehr. „Lieder aller Lebenslagen“ von Stine Pilgaard ist kein klassischer Roman. Es gibt keinen festen Erzählstrang, sondern nur den Kern, nämlich die Bewohner*innen des Hauses. Darauf muss man sich einlassen. Tut man es, wird man mit einer Bilderflut und Sprachintensität belohnt, die ich selten gelesen habe. Die Geschichten sind ok, aber auch austauschbar und die schiere Masse an Figuren macht es manchmal schwer zu folgen, doch darauf lag nicht mein Hauptaugenmerk und hat mich deswegen nicht gestört. Stine Pilgaards Umgang mit Worten lässt mich neidisch werden und schon allein die Quantität der Metaphern ist beeindruckend. Für manche mag das Überladen wirken, aber zur Ich-Erzählerin, die ja Dichterin ist, passt das und wirkt nicht kitschig oder abgedroschen. Und dann ist noch die böse Zunge der Erzählerin. Denn manchmal haut sie Sachen raus, die so wahr und treffend, wie bitterböse sind, ob es ihre heiratende Schwester, ihre langjährigen Beziehung oder Menschen betrifft, die sie aufs Kinderkriegen ansprechen. Damit brachte sie mich oft zum Schmunzeln. Mit „Meine Mutter sagt“ hatte mich Stine Pilgaard bereits als Leserin gewonnen, mit „Lieder aller Lebenslagen“ hat sie meine Begeisterung noch verstärkt.

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