Diese Frauen fühlen sich an wie eigene Freundinnen: das mitreißende Hörbuch über Freundschaft, Ehemänner und Liebhaber, vor der flirrenden Kulisse von Barcelona.
"Es geht um Frauen wie uns. Frauen ab vierzig. Berufstätige, engagierte Frauen. Um Liebe, Leidenschaft, Lust und Lustlosigkeit. Um unsere Männer. Unsere Ehemänner." Gabriela hielt inne und setzte lächelnd hinzu: "Um die Liebhaber, die wir nicht haben, aber gerne hätten."
Gabriela ist Journalistin. Nach fünfzehn Jahren Ehe beginnt sie eine Affäre mit einem Mann, den sie schon lange liebt. Silvia ist Fotografin und schwanger von ihrem Ehemann, der sie eigentlich nicht glücklich macht. Stylistin Cósima ist frisch verheiratet und spürt, dass ihr Mann sie nicht mehr begehrt. Die Frauen geben einander Halt, während sie Jahr um Jahr ihr Leben führen, auch wenn sie sich das so nie vorgestellt hatten - drei Freundinnen in ihren Vierzigern, die entdecken, dass Verheiratet-Sein kein Zustand ist, sondern ein tiefer, langer Fluss.
Der Bestseller aus Spanien, nominiert für den Premio Planeta
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Geht uns doch irgendwie allen ähnlich!
Bewertung am 16.04.2025
Bewertungsnummer: 2467530
Bewertet: Hörbuch-Download
Die Autorin Christina Campos schafft es authentisch, die alltäglichen Themen und Probleme vieler Frauen, verpackt in den Geschichten dreier, charakterlich sehr unterschiedlichen Freundinnen Gabriella, Silvia und Cosima niederzubringen. Sie durchleben Themen wie Beginn von Beziehungen, Affären, Schwierigkeiten schwanger zu werden, Endometriose, Mutterschaft, Stress in der alleinigen Bewältigung des Alltags mit Kindern und Arbeitsstress, Karriere oder Familie, Neid, Geburt, Entfremdung zum Partner und viele Aspekte von Frauenfreundschaften in den Vierzigern.
Es gab zahlreiche Momente in denen ich stark Mitfühlen konnte und innerlich genau spürte, welches Gefühl die Protagonistin in der Handlung durchmachte. Dabei hatte ich den Eindruck, dass die Autorin den negativen, schmerzlichen Aspekten mehr Beachtung schenkte und stärker zu Ausdruck bringen wollte.
Die Erzählsicht wechselt zwischen den 3 spanischen Frauen und springt auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was für mich oft nicht immer sofort zu zuordnen war und sich erst durch weitere Absätze auflöste. Zwischendurch werden auch kurze Einblicke in die Gedankenwelt der Männer in dem Buch geliefert, dies ist jedoch immer sehr kurz gehalten.
Besonders gut gefiel mir der Charakter von Silvia, mit dem ich mich am besten identifizieren konnte und die sich irgendwie am meisten entwickelt und aus ihren vorgefertigten Strukturen mit ihrer Affäre zu einer Frau am stärksten ausbricht. Gabi war mir nicht immer sympathisch, da sie sehr laut, temperamentvoll und impulsiv ist, trotzdem habe ich auch bei ihren Schicksalsschlägen mitgelebt.
Der Schreibstil war lebhaft, authentisch, berührend und kreativ in seinen Ausführungen! Es war für mich ein definitives Lesevergnügen in die Geschehnisse in den Leben der drei Frauen in Barcelona einzutauchen!
Die gelbliche, warme Farbgebung und das Motiv mit den 3 Frauen des Covers finde ich eine sehr gute Wahl, da es wahrscheinlich Frau zu diesem Buch greifen lässt.
Die Stimme der Sprecherin Heike Warmuth passte in meinen Augen sehr gut, da ihre Sitmme dem Alter der Frauen klanglich entsprach und so lebhaft ein gutes Bild übermittelte.
Fazit: Absolut empfehlenswerter Roman mit einem tiefen Einblick in die Realität von vielen Frauen, gemischt mit kleinen Lichtblicken und humorvollen Leseabschnitten.
Verheiratete Frauen
Sabine aus Köln am 12.04.2025
Bewertungsnummer: 2464198
Bewertet: Hörbuch-Download
Mir ist das Cover aufgefallen, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat, der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht – und auch wenn das Buch dann anders war als erwartet, habe ich es sehr gerne gehört.
Im Mittelpunkt stehen drei Freundinnen – Gabriella schreibt Kolumnen und beginnt nach 15 Jahren Ehe eine Affäre, obwohl ist sie ihren Mann liebt. Ihre Freundin Cosima hat gerade geheiratet, und schon merkt sie, dass ihr Mann sie nicht mehr begehrt. Die dritte im Bunde ist Silvia, die schwanger ist, aber unglücklich in ihrer Ehe. Alle drei kämpfen in ihren Lebenswelten, und alle drei unterstützen sich bei ihren mal großen, mal kleinen Problemen.
Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort gefangen – man begleitet Gabriella bei einem Treffen mit ihrem Geliebten. Es ist eine intensive und warme Begegnung, bei der man die Liebe der beiden zueinander spürt – und trotzdem ist Gabriella klar, dass sie diese Affäre aufgeben muss, dass sie so nicht mehr weitermachen kann. Von dieser Situation ausgehend blickt man zurück in ihr Leben – wie sie ihren Ehemann kennenlernt, ihre Freundinnen Silvia und Cosima, welche Probleme alle drei haben und wie sie damit umgehen. Dabei geht es immer um Emotionen, mal zueinander, mal zu den Ehemännern, aber natürlich auch um alltägliche Sorgen und Probleme, die mal größer und mal kleiner sind. Und so begleitet man die drei in die Gegenwart, bis an die Einstiegsszene angeknüpft und die Geschichte um Gabriella von dort aus weitererzählt wird.
Ich kann nicht sagen, dass ich Gabriella oder ihre Freundinnen mit dem, was sie denken, fühlen oder machen, immer verstanden habe, dennoch war ich gerade Gabriella sehr nahe und habe sie gerne begleitet. Ihre emotionalen Berg- und Talfahrten konnte ich gut nachfühlen, und es geht hierbei nicht nur um Betrug, sondern auch um andere, sehr realistische Sorgen und Nöten.
Gabriella ist auf der einen Seite eine selbstbewusste Frau, die sich in ihrem Job als Kolumnistin beweist und klare Vorstellungen hat, auf der anderen Seite aber auch bedürftig und klein erscheint und sich von ihren Emotionen oft überfordert fühlt. Zum Glück ist die Freundschaft zu Cosima und Silvia eine sehr gute, in der sie sich austauschen können, Rat einholen und Unterstützung erfahren. Auch Silvia und Cosima haben ihre Probleme, und auch sie begleitet man als Leser (oder Hörer) – und in dem man auch in ihre Vergangenheit schaut, werden sie zu greifbaren und authentischen Figuren.
Manches Thema im Mittelteil des Romans war mir zu ausführlich und detailliert behandelt, insgesamt aber hat mich die Autorin fesseln können. Dazu hat sicher auch die zwar ruhige, aber emotionale Sprache beigetragen, die die unterschiedlichen Stimmungen sehr gut eingefangen, die aber auch die Szenerien sehr gut dargestellt hat, so dass ich immer Bilder im Kopf und vor den Augen hatte.
Es hat Spaß gemacht, Gabriella und ihre beiden Freundinnen zu begleiten, ihre Entwicklung mitzuerleben und sie als Menschen mit Ecken und Kanten, aber auch mit vielen positiven Eigenschaften kennenzulernen und zu erleben.
Heike Warmuth hat eine etwas rauchige Stimme, die ich sehr mochte und die die vielen verschiedenen Emotionen sehr gut transportiert hat. Ich habe ihr sehr gerne gelauscht und durch ihre Stimme ein Gesicht für Gabriella bekommen.
Meinung aus der Buchhandlung
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Was für eine Geschichte! Ich wurde direkt zu Beginn von der Autorin, auch durch die sehr treffende Sprache, in den Bann gezogen. Sie schildert in der ersten Szene die leidenschaftliche Affäre zwischen Gabi und Pablo, welche beide verheiratet sind. Seit einem Jahr lieben sich die beiden heimlich. Gabi möchte die Affäre beenden, da sie sehr unter der Heimlichtuerei leidet. Pablo hat damit kein Problem. Er kann problemlos zwei Frauen lieben und möchte nicht, dass Gabi ihn verlässt.
Die Geschichte schildert das Leben von drei Freundinnen in ihren Vierzigern in Barcelona. Alle sind länger verheiratet, stehen mitten im Leben und fragen sich, ob das alles war.
Sehr spannend und manchmal so wahr, dass es wehtut.
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