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Die schönste Version Roman | Eine radikal ehrliche Anklage an toxische Beziehungen und das System, das sie ermöglicht

205

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

184

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01438-3

Beschreibung

Rezension

«[eine] Geschichte über eine junge Frau aus Ostdeutschland mit einer toxisch-gewaltvollen Beziehung. Jedes einzelne dieser drei Themen ist mittlerweile gut bearbeitet – aber kaum jemals so brutal anmutig, wie es sich Thomas vornimmt. Mit diesem Roman, der so mühelos die Erzählregister zwischen einer panisch atemlosen Sprache und einer ausgeruhten Sanftheit wechselt.» ("Die Zeit")
«Es ist eine ganz, ganz große Stärke dieses Debütromans die Nachwende- Nullerjahre-Stimmung eingefangen zu haben. [...] Ein deutscher Nachwenderoman.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«Es ist sehr fein geschrieben, sehr stark und auch sehr klar. [...] Sie findet Worte für Dinge, für die es oft keine gibt.» Mona Ameziane, MDR ("MDR Fernsehen")
«Das Wunderbare ist dabei, dass der Roman nicht die Absicht hat, moralisch oder programmatisch zu sein [...], für das Problembewusstsein ist der Leser selbst zuständig. [...] Das Drama ist die Uneindeutigkeit, und ihre präzise Darstellung ist die große Kunst dieses Romans.» ("Die Zeit")
Dringlich, unmittelbar, höchst lohnend. ("Aachener Zeitung")
«Literarisch hervorragend.» ("RBB Radioeins")
«Thomas’ Sprache spiegelt die Ambivalenzen ihrer jungen Heldin.
«Eine Reflexion der Sozialisation als Frau, also das Frauwerden in einer Welt, die so stark von männlicher Vorstellung und männlicher Macht geprägt ist. [...] Es ist radikal hartnäckig, was Ruth-Maria Thomas macht.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«In dem Versuch, die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt gegen Frauen literarisch zu erforschen, stellt sich Thomas in eine Tradition, die von Ingeborg Bachmann bis Lana Lux reicht. Schonungslos wie einfühlsam erzählt Thomas eine Geschichte, die kein Einzelfall ist — und dennoch höchstpersönlich.» ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

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Verkaufsrang

184

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Messing

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01438-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • JD

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Intensiv, authentisch und gleichzeitig erschütternd

    Die schönste Version von Ruth-Maria Thomas hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und nachhaltig beeindruckt. Besonders gut fand ich die authentische und einfühlsame Darstellung einer toxischen Beziehung, ohne Klischees und dafür mit sehr viel Feingefühl. Ihr klarer und eindringlicher Schreibstil macht die Geschichte unglaublich intensiv. Ein bewegender Roman, der wichtige Themen anspricht und mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird!

  • Jasmin

    5/5

    01.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toxische Beziehung mit Tiefgang

    Ich möchte nicht viel spoilern, denn es sollte sich am besten jeder sein ganz eigenes Bild von diesem Buch machen. Der Klappentext verrät bereits, worum es im Großen und Ganzen geht. Doch diese Geschichte war so viel tiefer und emotionaler als ich anfangs dachte. Man fühlt sich mitten in die Szenerie hineingeworfen. Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, der den Leser packt. Man schmunzelt, schüttelt den Kopf, man ist erschrocken, fiebert mit. Eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Genau so wie die Beziehung zwischen Jella und Yannick. Am Ende saß ich mit Gänsehaut da und musste viel darüber nachdenken.

  • Lena

    aus Firrel

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bedeutend und wichtig

    Ich hatte nur vom Lesen des Klappentextes eine deutlich andere und leichtere Story erwartet. Direkt im ersten Kapitel stellte sich allerdings heraus, dass es um viel wichtigere und bedeutendere Themen gehen würde. ❤️‍ (Spoiler folgend) Das Buch behandelt häusliche Gewalt, toxische Männlichkeit und Manipulation. Es ist real und schonungslos ehrlich geschrieben. Es gibt viele Rückblicke, die sehr gut helfen, die Protagonistin Jella zu verstehen. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass Jella nicht als die perfekte Person geschrieben ist, sondern auch ihre Fehler macht. Allerdings artet es bei ihr nie so sehr aus, wie bei ihrem (Ex)-Partner, der sie beinahe erwürgt hätte. Was eben auch der entscheidende Unterschied zwischen den beiden ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Ende wurde ich auch echt emotional, da es so unfair ist, wie viele Menschen tagtäglich solche Situationen aushalten müssen. Ein bestimmter Satz am Ende des Buches ist für mich besonders herausgestochen. Die Protagonistin Jella ist sich nämlich lange nicht sicher, ob sie ihren Ex anzeigen soll, oder ob es vielleicht gar nicht so schlimm gewesen ist. Sie vertraut sich dann ihrer Freundin an und diese fragt sie: „Was würdest du mir denn raten, wenn ich an deiner Stelle wäre?“ Wirklich ein großartiges Buch.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich ergreifend

    Innerhalb eines Tages gelesen, wird mich noch lange verfolgen. Ganz toller und ergreifender Debütroman, der von einer immer toxischer werdende Beziehung handelt. Die Liebe und Wut von Jella war so echt, ich bin an so vielen Stellen ins Stocken gekommen, konnte Vergleiche ziehen etc. Ganz große Empfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    24.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erkenntnis: Gewalt beginnt nicht plötzlich, sondern wächst schleichend.

    „Die schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas ist ein Roman, der sich nicht einfach lesen lässt – er bleibt. Nicht, weil er laut wäre, sondern weil er so nah, so dicht und so präzise erzählt ist, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, als würde ich nicht nur eine Geschichte verfolgen, sondern in einen inneren Raum eintreten: einen Raum, in dem Erinnerung, Verletzung und Liebe sich untrennbar miteinander verschränken. Besonders stark ist der zeitliche und ostdeutsche Bezug, der bei mir ganz unerwartet einen echten Backflash ausgelöst hat. Dieser Hintergrund ist nicht nur Kulisse – er wirkt wie eine zweite Erzähler*in. Er erdet die Figuren in einer bestimmten Realität und verstärkt gleichzeitig das Gefühl, dass die Vergangenheit nie wirklich vorbei ist. Ich musste an eine frühere Beziehung denken, an dieses paradoxe Zusammenspiel aus tiefer Liebe und gleichzeitiger Zerstörung – wenn man spürt, dass man sich nicht guttut, aber trotzdem nicht loslassen kann. Die Sprache des Romans ist dabei beeindruckend: klar, intensiv, unaufgeregt, und gerade dadurch so wirkmächtig. Man kann sich sehr gut in die Situation hineinversetzen, weil Ruth-Maria Thomas nicht erklärt oder moralisiert, sondern zeigt. Und das macht die dargestellte Hilflosigkeit bei häuslicher Gewalt so erschütternd. Es ist eine Hilflosigkeit, die nicht immer nur von außen kommt – sondern die sich auch aus der inneren Verstrickung speist: aus Scham, aus Bindung, aus Hoffnung, aus dem Wunsch, dass es doch irgendwie „die schönste Version“ geben könnte. Für mich liegt das emotionale Zentrum der Geschichte in Jellas Wut. Sie ist nicht einfach impulsiv oder „aufgestört“ – sie ist aufsummiert. Sie ist der Ausdruck einer Verletzung, die nie aufgearbeitet wurde. Insbesondere die Situation der sexuellen Auslieferung an Weihnachten wirkt wie ein Ursprungspunkt: eine Szene, die so viel entlädt und zugleich so viel in Jella festsetzt, dass sie später kaum noch anders kann, als diese Wut in die Welt zu tragen. Und Yannik bekommt sie zu spüren – als Stellvertreter, als Projektionsfläche, als jemand, der zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort die falsche Nähe hat. Was dieses Buch so stark macht, ist, dass es nicht nach einfachen Antworten sucht. Es zeigt, wie Gewalt nicht plötzlich beginnt, sondern schleichend wächst, wie Grenzen sich verschieben und wie Liebe dabei nicht automatisch schützt – manchmal macht sie alles sogar schlimmer. Und doch bleibt der Roman nie voyeuristisch, nie sensationshungrig. Er bleibt menschlich, ernst und erschütternd ehrlich. „Die schönste Version“ ist ein Buch, das nicht nur eine Beziehung erzählt, sondern ein Gefühl: das Gefühl, in etwas gefangen zu sein, das sich über Jahre aufbaut. Für mich war es eines der seltenen Bücher, die nicht nur bewegen, sondern etwas im Inneren öffnen – und genau deshalb hat es mir gut gefallen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johanna Seiferle

    Johanna Seiferle

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Idealen und dem Boden der Tatsachen

    Wie wichtig, diese Geschichte zu erzählen - weil sie uns alle betrifft, eigene Erfahrungen auf die ein oder andere Weise spiegelt. Jella sucht Zuflucht in ihrem Kinderzimmer nachdem ihr Freund sie gewürgt hat und sie ihn bei der Polizei angezeigt hat. Sie erinnert sich zurück an ihre Kindheit und Jugend in dem kleinen Dorf in der Lausitz. An ihre Suche nach Anerkennung und Zugehörigkeit und an die Dinge, die sie dafür getan hat. Wie stark, klar und mit eindrücklicher Erzählstimme das die Autorin macht. Und dabei immer ein Feingefühl für die Nuancen ihrer Figuren behält. Ein Buch, das bei mir lange nachhallen wird.
  • Zum Bewerterprofil von Evelyn Fischer

    Evelyn Fischer

    RavensBuch Osiander Markdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schönste Version für die erste Liebe sein

    Anhand von 11 Tagen wird die Geschichte von Jella erzählt, die aus der gemeinsamen Wohnung mit ihrem gewaltätigen Freund Yannik flüchtet und einen safe space in ihrem altem Kinderzimmer findet. Von dort aus schaut sie auf ihre Kindheit und Jugend in den Nullerjahren in Ostdeutschland zurück. Sie erinnert sich an vergangene Freundschaften, erste sexuellen Erfahrungen und an die vermeintlich schönen Anfänge mit Yannick. Ein schonungsloser ehrlicher Roman, der lange nachhält und einem erneut schmerzhaft vor Augen führt, dass (häusliche) Gewalt nach aktuellen Zahlen mittlerweile zur Normalität gehört.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Walz

    Lisa Walz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und psychologisch tiefblickend

    Ruth Marie-Thomas erzählt in ihrem bewegenden Debütroman von Jella, eine junge Frau, die den körperlichen Angriff ihres langjährigen Partners zur Anzeige bringt. Zurück in ihrem alten Kinderzimmer, nimmt Jella introspektiv noch einmal die Stationen ihrer Kindheit und Jugend im ehemaligen Osten auf. Die dysfunktionale Ehe ihrer Eltern, die sich schlussendlich trennen, aber auch frühe Beziehungserfahrungen, die sukzessive ein Muster erkennen lassen. Ruth Marie-Thomas erzählt explizit, präzise und ehrlich, so dass man unmittelbar am Gefühlsleben ihrer Protagonistin teilhat, aber auch am Lebensgefühl einer ganzen Generation, dem der Millennials. Fazit: Ein Buch, das man zu keinem Zeitpunkt aus der Hand legen möchte
  • Zum Bewerterprofil von Dominika Geduldig

    Dominika Geduldig

    OSIANDER Bad Säckingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein aufwühlender, bemerkenswerter Debütroman!

    Jella und Yannick sind ein Liebespaar. Er, ein ziemlich erfolgloser Künstler, sieht verdammt gut aus, sie, die Ich-Figur in dieser Coming-of-Age-Geschichte, ist eine Studentin, für die es aber Wichtigeres im Leben gibt als die Vorbereitung auf den Beruf. Sie ist hungrig nach Liebe und Entgrenzung der Körper. Wie wohl in den meisten Beziehungen kriselt es auch hier schon mal. Aber anders als üblich bricht in solchen Momenten zwischen den beiden Gewalt aus. Beide verletzen sich gegenseitig ungehemmt und brutal, seelisch wie körperlich, wobei der Mann freilich physisch überlegen ist. Wut und Hass bleiben zurück. Doch jeder Versuch, sich zu trennen, um der Gewalt zu entfliehen, scheitert. Jella muss nämlich erkennen, dass sie ausgerechnet bei den gewalttätigen Begegnungen mit Yannick die stärksten und intensivsten Augenblicke ihrer Paarbeziehung erlebt. Irgendwann ist jedoch ein Kipppunkt überschritten und Jella wendet sich an die Polizei. Gewalt, Liebe und Sex: ein heikles, schwieriges und aufwühlendes Thema. Ruth-Maria Thomas geht damit behutsam und ohne moralisierende Perspektive um. Das Buch ist großartig geschrieben und dem Sound unserer Zeit abgelauscht, gleichzeitig aber von einer psychologischen Tiefe und stilistischen Souveränität, die für einen Debütroman bemerkenswert ist.
  • Zum Bewerterprofil von Theresa Raupp

    Theresa Raupp

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Nullerjahre und ihre Schattenseiten

    Schon der Einstieg in "die schönste Version" war ganz anders, als das Buch von außen vermuten ließ. Es kommt so zart und leicht daher — und beinhaltet dann eine Geschichte voller negativer Erlebnisse aus den späten Nullerjahren bis heute. Von dem Druck, der auf jungen Mädchen lastet, "um den Jungs zu gefallen", über häusliche Gewalt, "dabei ist das doch gar nicht so einer", bis hin zu Vergewaltigung, "auch wenn da natürlich gar nichts war", ist alles Schlechte dabei, was man sich vorstellen kann. Mit der Schreisprache muss man klarkommen, auch die ganz anders, als das Buch von außen vermittelt, sehr direkt und vulgär. Aber zum Thema, zum Inhalt absolut passend.

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