Produktbild: Das ist Alise
Band 9

Das ist Alise

Aus der Reihe marebibliothek
2

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2025

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/1,1 cm

Gewicht

10 g

Farbe

Silbergrau / Mokka

Originaltitel

Det er Ales

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-94002-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2025

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/1,1 cm

Gewicht

10 g

Farbe

Silbergrau / Mokka

Originaltitel

Det er Ales

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-94002-3

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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Einstieg in Jon Fosse

Bewertung am 20.07.2025

Bewertungsnummer: 2544965

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich bisher noch nichts von Jon Fosse gelesen habe und ich dieses kleine, nette Büchlein im Buchladen sah, musste es mit. Dennis Schecks Empfehlung, mit diesem Buch anzufangen, hat da tatsächlich weniger mit zu tun. Mein Eindruck aus der Novelle: lange Sätze, teilweise wirre Erzählung und viele Wiederholungen. Nichtsdestotrotz bin ich offen für weitere Literatur von ihm, denn auch wenn es keine Lektüre für nebenbei war, hat es schon auch Spaß gemacht sich auf Fosses Werk einzulassen und nachzudenken.

Einstieg in Jon Fosse

Bewertung am 20.07.2025
Bewertungsnummer: 2544965
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich bisher noch nichts von Jon Fosse gelesen habe und ich dieses kleine, nette Büchlein im Buchladen sah, musste es mit. Dennis Schecks Empfehlung, mit diesem Buch anzufangen, hat da tatsächlich weniger mit zu tun. Mein Eindruck aus der Novelle: lange Sätze, teilweise wirre Erzählung und viele Wiederholungen. Nichtsdestotrotz bin ich offen für weitere Literatur von ihm, denn auch wenn es keine Lektüre für nebenbei war, hat es schon auch Spaß gemacht sich auf Fosses Werk einzulassen und nachzudenken.

Herausragender Stil - man hält beim Lesen fast den Atem an

katis zettelchen aus Salzburg am 03.12.2023

Bewertungsnummer: 2080981

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vor Angst, Trauer und Sehnsucht verschwimmen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Erinnerung. Ein kleines, altes Häuschen an einem Fjord in Norwegen, es ist dunkel – ein gutes Winterbuch. Im Haus ist es warm und wohlig, draußen sind der Fjord, das Wetter, die Natur, unberechenbar und bedrohlich. Es sind hauptsächlich die Frauen, denen Fosse eine Stimme gibt, denen, die zurückbleiben und leiden, wenn die Männer oder Söhne / Enkel sterben oder verschwinden. Der Verlust ist immer immens, unfassbar und wird durch Fosses Schreibstil unerträglich. In der Unerträglichkeit verschwinden die Grenzen zwischen dem Heute und dem Damals, alles ist gleichzeitig präsent, mehrere Generationen Frauen, die warten und Männer, die im Fjord verschwinden. Das geht beim Lesen unglaublich nah. Fosse beschränkt sich nicht auf die Perspektive der Frauen, mitten im Satz wechselt die Perspektive. Als Leser stolpert man, wird aber gleichzeitig mitgerissen in den nächsten Satz. Hypnotisierend, fast lyrisch, werden die Sätze wiederholt und leicht abgewandelt, dadurch sehr eindringlich. Die Dialoge, in der Erinnerung in fast direkter Rede wiedergegeben, bestehen aus kurzen Sätzen, Wiederholungen, Nachfragen, sind verdichtet. Es ist eine Novelle, nicht lang, doch man wird hineingerissen in den Strudel aus konzentrierter Verzweiflung. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen, da ich kein Norwegisch kann. Der Text ist fantastisch, ich würde ihn gerne mit dem Original vergleichen können, um zu sehen, ob Fosse in der Originalsprache noch mehr hergibt. Unbedingt lesenswert. Schade, dass so wenige von Fosses Büchern momentan verfügbar sind, aber Rowohlt druckt bestimmt bald nach.

Herausragender Stil - man hält beim Lesen fast den Atem an

katis zettelchen aus Salzburg am 03.12.2023
Bewertungsnummer: 2080981
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vor Angst, Trauer und Sehnsucht verschwimmen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Erinnerung. Ein kleines, altes Häuschen an einem Fjord in Norwegen, es ist dunkel – ein gutes Winterbuch. Im Haus ist es warm und wohlig, draußen sind der Fjord, das Wetter, die Natur, unberechenbar und bedrohlich. Es sind hauptsächlich die Frauen, denen Fosse eine Stimme gibt, denen, die zurückbleiben und leiden, wenn die Männer oder Söhne / Enkel sterben oder verschwinden. Der Verlust ist immer immens, unfassbar und wird durch Fosses Schreibstil unerträglich. In der Unerträglichkeit verschwinden die Grenzen zwischen dem Heute und dem Damals, alles ist gleichzeitig präsent, mehrere Generationen Frauen, die warten und Männer, die im Fjord verschwinden. Das geht beim Lesen unglaublich nah. Fosse beschränkt sich nicht auf die Perspektive der Frauen, mitten im Satz wechselt die Perspektive. Als Leser stolpert man, wird aber gleichzeitig mitgerissen in den nächsten Satz. Hypnotisierend, fast lyrisch, werden die Sätze wiederholt und leicht abgewandelt, dadurch sehr eindringlich. Die Dialoge, in der Erinnerung in fast direkter Rede wiedergegeben, bestehen aus kurzen Sätzen, Wiederholungen, Nachfragen, sind verdichtet. Es ist eine Novelle, nicht lang, doch man wird hineingerissen in den Strudel aus konzentrierter Verzweiflung. Ich habe die deutsche Übersetzung gelesen, da ich kein Norwegisch kann. Der Text ist fantastisch, ich würde ihn gerne mit dem Original vergleichen können, um zu sehen, ob Fosse in der Originalsprache noch mehr hergibt. Unbedingt lesenswert. Schade, dass so wenige von Fosses Büchern momentan verfügbar sind, aber Rowohlt druckt bestimmt bald nach.

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