Produktbild: Was vor uns liegt

Was vor uns liegt Roman | Acht junge Frauen träumen in Rom von Selbstbestimmung | Sie sind eine Gemeinschaft - doch jede verbirgt ein Geheimnis

103

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

1848 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nessuno torna indietro

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783458784562

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

1848 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nessuno torna indietro

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783458784562

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  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    27.11.2025

    eBook (ePUB)

    Einblicke in das Leben von jungen Frauen

    Der Roman was vor uns liegt ist bereits im Jahr 1938 erschienen und jetzt wieder neu übersetzt worden. Er handelt von acht jungen Frauen die in den 1930er Jahren in Rom in Grimaldi Konvikt leben und lernen. Die jungen Frauen sind sehr unterschiedlich und wir dürfen sie ein Stück ihres Weges begleiten. Ich lese sehr gerne Romane aus der Zeit und war an diesem besonders interessiert, da er ja auch zu der Zeit geschrieben worden ist. Die Autorin hat selbst die Zeit in der sie schreibt hautnah miterlebt und weiß daher ganz genau wovon sie schreibt. Dadurch bekommt man doch einen anderen Einblick in die damaligen Ereignisse und ich denke auch das sie sich gut in ihre Charaktere hineinversetzen konnte. Ich hatte etwas Bedenken, ob acht Frauen vielleicht etwas zu viele sind, ob da allen gerecht werden kann, ob alle ihren Anteil an der Geschichte haben. Ich muss sagen es ist der Autorin gut gelungen. Vielleicht liegt es daran das sie so unterschiedlich sind und so alle interessant waren. Obwohl der Roman bereits 1938 geschrieben worden ist, liest er dich sehr gut und flüssig, was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann. Mich aber positiv überrascht hat.

  • Bewertung

    4/5

    26.11.2025

    eBook (ePUB)

    Acht Freundinnen auf der…

    Acht Freundinnen auf der Suche nach ihrem Weg Die Geschichte spielt in einem Internat in Rom. Hier leben acht junge Frauen und versuchen, ihren eigenen Weg zu finden, obwohl strenge Regeln sie einengen. Zwischen Unterricht und dem täglichen Ablauf gibt es Momente, in denen Mut, Sehnsucht und heimliche Wünsche spürbar werden. Besonders eindrucksvoll ist, wie unterschiedlich die jungen Frauen ihren Platz im Leben finden. Eine verborgene Liebesgeschichte, kreative Pläne, verletzter Stolz, stille Angst und heimliche Eifersucht zeigen, wie stark ihr Wunsch nach einem eigenen Weg ist. Die Autorin beschreibt die Figuren sensibel und nachvollziehbar. Vieles zeigt sich in den kleinen Momenten, in Gesten und Gedanken, die man nur so nebenbei mitbekommt. Auch der historische Hintergrund ist gut eingeflochten. Rom in den dreißiger Jahren wirkt nicht nur als Kulisse, sondern als Zeit mit eigenen Regeln, Erwartungen und Zwängen. Der Roman verlangt ein konzentriertes Lesen. Manche Szenen ziehen sich etwas hin, und nicht jede Nebenfigur bleibt gleich stark im Gedächtnis. Trotzdem ergibt sich ein rundes Bild. Man merkt an kleinen Dingen, wie unterschiedlich stark jede der jungen Frauen ist. 4 Sterne, weil die Geschichte berührt und mit einfachen Mitteln eine dichte Atmosphäre schafft, auch wenn einzelne Passagen weniger überzeugend wirken. Insgesamt ein ruhiger, eindringlicher Roman, der im Gedächtnis bleibt.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    26.11.2025

    eBook (ePUB)

    Acht Freundinnen auf der Suche nach ihrem Weg

    Die Geschichte spielt in einem Internat in Rom. Hier leben acht junge Frauen und versuchen, ihren eigenen Weg zu finden, obwohl strenge Regeln sie einengen. Zwischen Unterricht und dem täglichen Ablauf gibt es Momente, in denen Mut, Sehnsucht und heimliche Wünsche spürbar werden. Besonders eindrucksvoll ist, wie unterschiedlich die jungen Frauen ihren Platz im Leben finden. Eine verborgene Liebesgeschichte, kreative Pläne, verletzter Stolz, stille Angst und heimliche Eifersucht zeigen, wie stark ihr Wunsch nach einem eigenen Weg ist. Die Autorin beschreibt die Figuren sensibel und nachvollziehbar. Vieles zeigt sich in den kleinen Momenten, in Gesten und Gedanken, die man nur so nebenbei mitbekommt. Auch der historische Hintergrund ist gut eingeflochten. Rom in den dreißiger Jahren wirkt nicht nur als Kulisse, sondern als Zeit mit eigenen Regeln, Erwartungen und Zwängen. Der Roman verlangt ein konzentriertes Lesen. Manche Szenen ziehen sich etwas hin, und nicht jede Nebenfigur bleibt gleich stark im Gedächtnis. Trotzdem ergibt sich ein rundes Bild. Man merkt an kleinen Dingen, wie unterschiedlich stark jede der jungen Frauen ist. 4 Sterne, weil die Geschichte berührt und mit einfachen Mitteln eine dichte Atmosphäre schafft, auch wenn einzelne Passagen weniger überzeugend wirken. Insgesamt ein ruhiger, eindringlicher Roman, der im Gedächtnis bleibt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    16.11.2025

    eBook (ePUB)

    Interessante Lektüre

    Auf dieses Buch, das kurz nach seiner Erstveröffentlichung verboten worden ist, lange ungelesen, nun neu übersetzt und neu aufgelegt worden ist, war ich ziemlich neugierig. Alba de Céspedes (1911-1997) beschreibt darin das Leben acht junger Frauen, die 1934 im faschistischen Italien studieren. Anna, Silvia, Emanuela, Milly, Xenia, Augusta, Vantina und Vinca - sie wohnen in Rom, im Grimaldi-Konvikt, das nach wie vor von Nonnen geführt wird, spartanische Ausstattung, zahlreiche Ge- und Verbote sowie das tägliche Licht-aus um 22 Uhr. Zunächst sind sie einander fremd, entdecken Gemeinsamkeiten und werden so etwas wie Freundinnen. Die jungen Frauen sehnen sich nach einem Leben voller Selbstbestimmung und Freiheit, abseits der familiären Strukturen, was zu jener Zeit kaum erreichbar scheint. Trotz ähnlicher Wünsche und Träume verbirgt die eine oder andere ein streng gehütetes Geheimnis. . Hat das Leben nach dem Studium mehr zu bieten als die drei K (Kirche, Kinder, Küche)? Oder müssen sich die Frauen den gesellschaftlichen Konventionen wieder unterordnen? Aus den Gesprächen, die sie führen geht schon hervor, dass die eine oder andere fürchtet, dass die lieb gewonnene Freiheit wieder beschnitten wird: „Wer könnte vergessen, schon einmal selbst über sich bestimmt zu haben?“ (S. 93) Obwohl außerhalb der Konviktmauern der Faschismus tobt, wirken die Studentinnen auf mich davon seltsam unberührt. Okay, Vinca und Luis sprechen über die drohende Gefahr eines Bürgerkriegs in Spanien. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet und die eine oder andere verlässt das Konvikt, nicht immer ganz freiwillig, so wie Emanuela, die an das Institut als eine eigene kleine Welt mit eigenen Gesetzen und Tribunalen zurückdenkt. Einige Passsagen wirken ziemlich modern und auch ein wenig distanziert, was auch an der neuen Übersetzung durch Esther Hansen liegen könnte. Schmunzeln musste ich, wenn die jungen Frauen den Nonnen frech entgegentreten. Der Titel ist gut gewählt, denn 1934 weiß noch niemand, was die Zukunft bereit hält und welche Träume zerplatzen. Nicht ganz klar ist für mich, wie viel Persönliches in diesen Roman eingeflossen ist. Die Autorin hat mit 15 (!) Jahren einen italienischen Adeligen geheiratet. Der gemeinsame Sohn kommt zwei Jahre später zur Welt. Später wird sie als Widerstandskämpferin zwei Mal verhaftet werden. Fazit: Ein interessanter Roman, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswerte Wiederentdeckung

    In “Was vor uns liegt” begleiten wir acht junge Frauen an das Grimaldi-Konvikt in Rom. Wir lernen und vor allem leben mit ihnen, begleiten sie bei ihren Erfolgen, bei ihrem Scheitern und dabei, wie aus den Mädchen junge Frauen werden, die ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Wege gehen. Alba de Céspedes Debüt-Roman wurde bereits 1938 veröffentlicht, hat also schon ein paar Jährchen hinter sich - und ist im Kern noch genauso aktuell wie damals. Natürlich haben sich die konkreten Probleme geändert, das Klostersetting unter den strengen Augen der Nonnen mag uns heute fremd erscheinen, aber die Themen rund um Selbstbestimmung, Lebensträume, Enttäuschungen und vor allem ein freies, unabhängiges Leben haben sich kaum geändert. Die Geschichte wird mit wechselnden Perspektiven erzählt, jede der acht Freundinnen kommt zu Wort, manche mehr, manche weniger, aber alle Wege sind spannend und ich habe mich bei keiner gelangweilt. Die Gedanken der Frauen sind ehrlich, ungeschönt, nicht unbedingt sympathisch, aber immer echt und ich habe mich mit jeder einzelnen von ihnen identifizieren und mich in ihren Gedanken, gerade in den hässlichen, widerfinden können. Das macht diese Erzählung wirklich großartig! “Was vor uns liegt” war für mich ein Überraschungserfolg, der mich so begeistert hat, dass ich jetzt auch unbedingt andere Werke dieser Schriftstellerin entdecken möchte. Ihre klare, schnörkellose Sprache hat sich wirklich spannend und kein bisschen verstaubt gelesen. Ganz klare Empfehlung!

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