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Volksweisheiten und Aberglaube im Alpenraum

2

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Servus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

18411 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710450945

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • Datenbasis von Grafiken in nicht graphischer Form verfügbar
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Servus

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

18411 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710450945

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Ein interessantes Sammelsurium an Meinungen und Sprüchen, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 15.10.2025

Bewertungsnummer: 2626786

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sehr die Grenzen von Volksweisheiten, Aberglaube und Glaube ineinanderfließen zeigt Frühwirth anhand seiner eigenen Überlegungen und Aussagen seiner Interviewpartner auf. Das sind Melanie, seine Wanderpartnerin, der tiefgläubige Volksschauspieler Karl Merkatz, Mag. Roman Schwarz, Pfarrer der burgenländischen Stadtgemeinde Purbach, die Journalistin Gabriele Kuhn, Dr. Jakob Perschy, Landesbibliothekar des Burgenlandes, der Zauberer Magic Christian, der Landarzt Dr. Hans Gasperl, die Volkskundlerin Dr. Eva Kreissl, und die Rauchfangkehrermeisterin Anna-Theres Stern. Mit ihnen redet Frühwirth über Themen wie Liebeszauber, Kalendersprüche, Bauern- und Wetterregeln, Glaube und Aberglaube, Volksmagie, Naturmedizin, Zahlenmagie, Volkskunde und Glücksbringer. Auffallend klar schreibt Frühwirth dabei über die nicht klare Trennung von Glaube und Aberglaube in der katholischen Kirche. Für den Naturmediziner Gasperl ist die Praxis des Heilens durch das sogenannte Wenten zulässig. Im Ritual der Umarmung von Birnbäumen sieht Dr. Perschy weniger die Heilkraft der Birnbaumrinde als die Wirkkraft seiner Früchte. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass Frühwirths Gesprächspartner sich manchmal doch nicht ganz klar darüber sind, ob es sich nun um ihren Glauben oder doch Aberglauben handelt, und vor allem, um welchen Glauben. Im Buch gibt es neben den erwähnten Themen noch einiges mehr. Beispielsweise eine Liste von 13 Bauernregeln, die mit Augenzwinkern zu lesen sind; bei jedem Kapitel gibt es ein Kochrezept, wobei ich den Zusammenhang mit den jeweiligen Kapiteln nicht durchschaue; weiters gibt es einen Auszug eines Gesprächs eines Zauberers aus dem 19. Jahrhundert mit dem Namen Goculorum, ein Kapitel, das sich mit Alpenpflanzen im Aberglauben beschäftigt – bei diesen Kapitel wird übrigens ein Rezept für einen Kartoffelsalat angeboten, fünf Glückssymbole werden kurz beschrieben, auf ein paar Seiten geht es abergläubisch durch den Tag und die Woche, die Seiten „Abergläubisch durchs Jahr“ – 23 Seiten – sind leer, da soll der Leser selbst etwas schreiben und schließlich noch ein Kapitel „Abergläubisches Feiertags-ABC“. Das Schlusswort des Autors „Blackout“ kann ich auch nicht ganz einreihen. Es ist eben ein interessantes Sammelsurium, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Es bietet mehrere Meinungen, in denen allesamt vielleicht doch ein wenig Aberglaube steckt.

Ein interessantes Sammelsurium an Meinungen und Sprüchen, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 15.10.2025
Bewertungsnummer: 2626786
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie sehr die Grenzen von Volksweisheiten, Aberglaube und Glaube ineinanderfließen zeigt Frühwirth anhand seiner eigenen Überlegungen und Aussagen seiner Interviewpartner auf. Das sind Melanie, seine Wanderpartnerin, der tiefgläubige Volksschauspieler Karl Merkatz, Mag. Roman Schwarz, Pfarrer der burgenländischen Stadtgemeinde Purbach, die Journalistin Gabriele Kuhn, Dr. Jakob Perschy, Landesbibliothekar des Burgenlandes, der Zauberer Magic Christian, der Landarzt Dr. Hans Gasperl, die Volkskundlerin Dr. Eva Kreissl, und die Rauchfangkehrermeisterin Anna-Theres Stern. Mit ihnen redet Frühwirth über Themen wie Liebeszauber, Kalendersprüche, Bauern- und Wetterregeln, Glaube und Aberglaube, Volksmagie, Naturmedizin, Zahlenmagie, Volkskunde und Glücksbringer. Auffallend klar schreibt Frühwirth dabei über die nicht klare Trennung von Glaube und Aberglaube in der katholischen Kirche. Für den Naturmediziner Gasperl ist die Praxis des Heilens durch das sogenannte Wenten zulässig. Im Ritual der Umarmung von Birnbäumen sieht Dr. Perschy weniger die Heilkraft der Birnbaumrinde als die Wirkkraft seiner Früchte. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass Frühwirths Gesprächspartner sich manchmal doch nicht ganz klar darüber sind, ob es sich nun um ihren Glauben oder doch Aberglauben handelt, und vor allem, um welchen Glauben. Im Buch gibt es neben den erwähnten Themen noch einiges mehr. Beispielsweise eine Liste von 13 Bauernregeln, die mit Augenzwinkern zu lesen sind; bei jedem Kapitel gibt es ein Kochrezept, wobei ich den Zusammenhang mit den jeweiligen Kapiteln nicht durchschaue; weiters gibt es einen Auszug eines Gesprächs eines Zauberers aus dem 19. Jahrhundert mit dem Namen Goculorum, ein Kapitel, das sich mit Alpenpflanzen im Aberglauben beschäftigt – bei diesen Kapitel wird übrigens ein Rezept für einen Kartoffelsalat angeboten, fünf Glückssymbole werden kurz beschrieben, auf ein paar Seiten geht es abergläubisch durch den Tag und die Woche, die Seiten „Abergläubisch durchs Jahr“ – 23 Seiten – sind leer, da soll der Leser selbst etwas schreiben und schließlich noch ein Kapitel „Abergläubisches Feiertags-ABC“. Das Schlusswort des Autors „Blackout“ kann ich auch nicht ganz einreihen. Es ist eben ein interessantes Sammelsurium, ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Es bietet mehrere Meinungen, in denen allesamt vielleicht doch ein wenig Aberglaube steckt.

Warum schreibt ein Theatermacher zu einem Thema von dem er nichts versteht?

Bewertung am 06.01.2026

Bewertungsnummer: 2694500

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe Respekt vor Christoph Frühwirth als Person, und davor was er in Rheinsberg alles zuwege gebracht hat. Doch ein Buch zu diesem Thema, gleich "über den ganzen Alpenraum" zu schreiben, nur weil man öfter in Reinsberg war, ist gelinde gesagt MUTIG. Wenn man wissenschaftliche Publikationen kennt, sagt mein eher: WAS SOLL DIESER DILETANTISMUS?

Warum schreibt ein Theatermacher zu einem Thema von dem er nichts versteht?

Bewertung am 06.01.2026
Bewertungsnummer: 2694500
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe Respekt vor Christoph Frühwirth als Person, und davor was er in Rheinsberg alles zuwege gebracht hat. Doch ein Buch zu diesem Thema, gleich "über den ganzen Alpenraum" zu schreiben, nur weil man öfter in Reinsberg war, ist gelinde gesagt MUTIG. Wenn man wissenschaftliche Publikationen kennt, sagt mein eher: WAS SOLL DIESER DILETANTISMUS?

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von Christoph Frühwirth

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