Produktbild: Evil Eye
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Etaf Rum

1. Evil Eye

Evil Eye

Gesprochen von
25
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Marylu Poolman

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

223

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017517

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Marylu Poolman

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

223

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017517

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  • V

    aus München

    5/5

    07.01.2026

    eBook (ePUB)

    Feine Lektüre über das Leben zwischen den Welten

    Ein feines, leises Buch über die wichtigen Fragen. Protagonistin Yara schwebt zwischen den Stühlen, zwischen Job, Familie und verschiedenen Kulturen . sie lebt in den USA, stammt aber ursprünglich aus Palästina. Arbeitet in einem modernen Job, muss gleichzeitig den Ansprüchen der Familie gerecht werden. Wie lebt es sich richtig, als Frau, zwischen verschiedenen kulturellen Welten, zwischen alt und neu, Patriarchat und Feminismus, Rassismus und Integration. Ich habe es gerne gelesen und werde sicher auch in weitere Titel der Autorin reinblättern.

  • coffeeandpaperbacks

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr gelungenes, einfühlsames buch

    Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so berührt. Evil Eye von Etaf Rum ist kein Roman, der laut ist oder mit großen Wendungen überrascht. Es ist eher dieses leise, eindringliche Gefühl, das bleibt, wenn man die letzte Seite umblättert. Yara steckt zwischen zwei Welten. Palästinensische Wurzeln, amerikanischer Alltag, Erwartungen von allen Seiten und irgendwo dazwischen sie selbst, die einfach nur atmen will. Sie versucht, alles richtig zu machen, bis sie merkt, dass sie sich selbst dabei verliert. Etaf Rum schreibt so ehrlich, dass man manchmal schlucken muss. Ich war oft genervt von Yaras Pessimismus, aber gleichzeitig konnte ich sie so gut verstehen. Das Buch erzählt von Alltagsrassismus, kulturellem Druck, patriarchalen Strukturen und von all dem, was Frauen oft still ertragen. Es ist intensiv, traurig und trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Am Ende hatte ich dieses Gefühl von Schwere und Klarheit gleichzeitig. Ein Buch, das nachhallt und das man nicht so schnell vergisst. Von Etaf Rum möchte ich auf jeden Fall mehr lesen.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Roman über Identität, Trauma und Selbstfürsorge

    Das Cover von Etaf Rums „Evil Eye“ hat mich direkt angesprochen und absichtlich den Klappentext gelesen habe, wusste ich: ich muss dieses Buch lesen. Etaf Rum gelingt mit ihrem Buch ein eindrücklicher, emotional vielschichtiger Roman über Herkunft, Trauma und das Ringen um Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Yara, eine palästinensisch-amerikanische Frau, die auf den ersten Blick ein tolles, „stabiles“ Leben führt: sie ist verheiratet, hat Kinder, einen Job als College-Dozentin – aber dennoch spürt sie eine innere Unruhe. Sie erwartet mehr vom Leben und von ihrer Beziehung, aber niemand in ihrem Umfeld kann es so richtig nachvollziehen. Alte Wunden brechen auf, als Yaras Wut, ihre Sehnsucht nach Freiheit und ihre Unzufriedenheit von den traditionellen Rollenerwartungen nicht länger verdrängt werden kann. Dabei beschreibt Etaf Rum die emotionale Innenwelt von Yara mit großer Feinfühligkeit: Man spürt die Enge, das Schweigen, die aufgestaute Angst und den leisen Widerstand. Auch Yaras depressive Symptomatik fängt Rum sehr gut ein. Ich finde, dass Rum besonders gut das subtile Aufzeigen der Traumavererbung gelungen ist – über Generationen hinweg, über Mutter-Tochter-Beziehungen, kulturelle Zwänge und nicht ausgesprochene Wahrheiten. Die Stimme Yaras bleibt dabei glaubhaft und nahbar, auch wenn man ihr nicht immer zustimmen mag. Trotzdem konnte mich der Roman nicht hundertprozentig überzeugen. Mir fehlte ein wenig Tiefe, die die Geschichte unvergesslich gemacht hätte. Mich hat auch sehr gestört, dass Rum die „typische“ Familienkonstellation erzählt, von der in der Gesellschaft immer ausgegangen wird: schwierige Schwiegermutter, dominanter Vater, die Tochter, die keine eigene Meinung haben „darf“. Daher fand ich, dass manche Motive etwas unterentwickelt geblieben sind, manche Wendungen waren fast zu erwartbar. Ein anderes Ende hätte mir in diesem Zusammenhang besser gefallen, aber ich spoilere nicht. Dennoch bleibt „Evil Eye“ ein berührender, wichtiger Roman – vor allem, weil er die Komplexität weiblicher Identität in patriarchalen Strukturen so präzise erfasst, die es so leider auch noch gibt.

  • Xenia Malwina

    aus VS

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wut aushalten können … ❤️‍

    „Wenn es nach mir ginge, dachte sie, würde ich mein Studium abschließen und einige Jahre um die Welt reisen, nur mit Rucksack, Notizbuch und Skizzenblock. Dann würde ich in jeder Stadt Museen und Bibliotheken besuchen, viel Zeit in Parks und Cafés verbringen mit einem Kaffee und einem Stift in der Hand, und meinen Platz in der Welt erforschen, indem ich mich durch diese Welt bewege und sie erlebe.“ - S. 79 Nach außen hin scheint ihr Leben perfekt, doch ihr Inneres ist aufgewühlt: Woher kommen die wiederkehrenden Wutanfälle, woher die immer größer werdende Verzweiflung? Warum fühlt sich so oft alles so falsch an? Yara war doch stets gut darin, angepasst zu sein, dankbar für ihre Privilegien und ein Leben, das sie für frei hielt - bis sie das nicht mehr konnte. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieses Buch hat mich gebrochen. @readwell.yasmin nannte es „die Wut erstmal aushalten können“ und für mich fasst das perfekt in Worte, was ich beim Lesen fühlte: Wut. Wie Yara wollte ich am liebsten etwas an die Wand werfen und es zerbrechen sehen, gleichzeitig wollte ich jeden 2. Satz in diesem Buch unterstreichen. Es war roh und echt, tragisch und heilsam, grausam und nah. Es erzählte von transgenerationalem Trauma, von Mutterschaft und Identität, von Heilung und Heimat. Und mit @etafrum lauschen wir einer Stimme Palästinas, so eindringlich, dass es wehtut; wohl wissend, dass gerade heute die Schreie Palästinas kaum gehört werden. Vielleicht tut das Buch gerade deswegen so, so weh. Wenn ihr könnt, lest es, lest es unbedingt - werft zuvor bitte einen Blick in die Triggerwarnung. ❤️‍ Ich bin dankbar dafür, durch dieses Buch so viel dazugelernt zu haben. Und ich wünsche mir, dass es gesehen wird.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    24.06.2025

    eBook (ePUB)

    Ein berührendes Werk!

    "Evil Eye" war der erste Roman von Etaf Rum, den ich gelesen habe. Es wird sicher nicht dabei bleiben! Yara, die Hauptprotagonistin, ist in Amerika geboren, hat aber palästinensische Wurzeln. Sie hat ein abgeschlossenes Studium, arbeitet halbtags, kümmert sich um ihre beiden Kinder, versorgt den Haushalt und sorgt außerdem dafür, dass ihr Ehemann Fadi abends pünktlich im Bett vor dem Fernseher sein Abendessen bekommt. Das alles unter der ständigen Kritik ihrer Schwiegermutter, die sehr traditionell denkt. Als Yara in ihrem Beruf gegenüber einer Kollegin laut wird, wird ihr empfohlen, eine Therapie zu machen. Es dauert lange, bis Yara bereit ist, sich ihren Gefühlen und deren Ursachen zu stellen. Yara's Geschichte, ihre Vergangenheit und ihr Leben haben mich sehr berührt. Etaf Rum beschreibt in sehr eindringlicher und wunderbarer Sprache ihren Weg zu sich selbst, aber auch die Ursachen ihrer Wutanfälle. Yara arbeitet mittels eines Tagebuchs ihre Kindheitstraumata auf, die sich auf ihr ganzes Leben auswirken. Sie beschreibt die toxische Beziehung zu Fadi, häusliche Gewalt und Depression. Empfindliche Personen sollten unbedingt die im Buch enthaltene Triggerwarnung beachten! Der Roman schildert Yara's Leben heute und wird immer wieder durch ihre Tagebucheinträge unterbrochen, Immer mehr verstehen die Leser:Innen Yara und ihre Persönlichkeit. Ein lesenswertes Werk, eine Geschichte, die wütend und zugleich traurig macht. Ich bin froh, es gelesen zu haben! Es ist keine leichte Lektüre, es ist ein Buch, dass lange nachhallt. Ein Buch, das hoffentlich vielen Frauen in ähnlichen Situationen Mut macht, sich ihrer Vergangenheit und sich selbst zu stellen und nicht zu versuchen, alles alleine zu bewältigen. Dieser Roman gehört sicher zu meinen Jahreshighlights und ich empfehle es sehr gerne weiter!

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Bewertungen (25)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist Glück?

    Auf den ersten Blick hat Yara das perfekte Leben: Ein erfolgreicher Ehemann, zwei Töchter und eine Anstellung als Kunstdozentin. Aber aus irgendeinem Grund ist sie trotzdem unglücklich. Im Laufe der Geschichte erfährt man nicht nur mehr über Yara, sondern vorallem auch über ihre Mutter, die als junge Frau aus Palästina in die USA ausgewandert ist, in der Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden, und über ihre Großmutter, eine Überlebende der Nakba. "Evil Eye" ist ein unglaublich berührender Roman über Träume, eine verlorene Heimat und den Einfluss, den die Geschichte unserer Familie auf uns hat.
  • Zum Bewerterprofil von Theresa Raupp

    Theresa Raupp

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnungen, Träume, Realität

    Evil Eye erzählt die Geschichte palästinensischer Einwanderer in den USA. Es erzählt die Geschichte von Hoffnungen und Träumen, von familiären Vorstellungen, den Erwartungen an Frauen und Familien im Kleinen und im großen Ganzen. Es erzählt Yaras Geschichte. Die Geschichte ihrer Teta, ihres Babas, ihrer Mama. Die Geschichte eines zerstörten Landes, einer neuen Heimat, die keine ist. In Evil Eye verbirgt sich also so viel mehr als "nur" eine Geschichte über (geplatzte?) Träume. Es erzählt vom Ankommen, Weitergehen, Zurückblicken.

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Bewertungen (2)

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