Produktbild: Let's Talk About Feelings

Let's Talk About Feelings Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41212

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6291 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313369

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

41212

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6291 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462313369

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Asche und Aperol – ein Gefühlsrausch der besonderen Art

    Gefühle. Ein Wort, das in meinem Kopf immer ein bisschen klingt wie ein ironischer Ratgeber-Podcast, den keiner hören will – und dann kommt Leif Randt daher und macht daraus ein literarisches Feuerwerk. Da läuft ein Typ namens Marian Flanders durch Berlin und die halbe Welt, und während er mit Designerklamotten jongliert, Halbgeschwister bestaunt und Flirts auslotet, stolpere ich als Leser in eine Zwischenwelt aus Trauer, Sehnsucht, absurdem Alltag und einem unfassbar trockenen Humor. Es fängt mit einem Abschied an, und man denkt: okay, jetzt kommt die große Melancholie-Keule. Pustekuchen. Stattdessen wird auf einem Partyboot die Asche verstreut, es gibt eine Rede, die so entwaffnend ehrlich ist, dass man gleichzeitig weinen und schmunzeln will. Und genau so geht’s weiter: Randt schafft es, das Leben in all seiner bittersüßen Schrägheit einzufangen, ohne jemals kitschig zu werden. Ich schwöre, manchmal hatte ich das Gefühl, er beschreibt den inneren Monolog von jemandem, der gerade im Späti überlegt, ob er Club-Mate oder Bier kaufen soll – nur auf 200 Seiten verdichtet und mit mehr Stil. Was mich komplett gekriegt hat: diese Mischung aus Optimismus und Trotz. Marian lässt sich nicht in die klassische Midlife-Crisis-Schublade stecken, er erfindet seine eigene Version davon. Zwischen Wolfsburg und Sapporo, zwischen modischer Sinnkrise und echter Nähe passiert etwas, das man schwer benennen kann, aber umso mehr spürt. Und genau dafür lese ich Bücher: nicht, um perfekte Antworten zu bekommen, sondern um das Chaos des Lebens in Worte gefasst zu sehen. Leif Randt hat hier kein klassisches Drama, keinen schnulzigen Roman und auch keine seichte Comedy geschrieben. Er hat einen Spiegel aufgestellt, in dem man sich selbst ertappt – mit einem schiefen Grinsen und ein bisschen Herzklopfen. Ganz ehrlich: selten so viel Spaß beim Mitfühlen gehabt.

  • Jürg K.

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grosse Gefühle und kleine Gesten

    Marian Flanders, 41-Jährig, lebt zwischen Mode, Erinnerungen und emotionaler Unschärfe. Seine Boutique in Westberlin ist ein ästhetischer Ort, aber kein wirtschaftlicher Erfolg. Als seine Mutter stirbt, inszeniert Marian eine alternative Trauerfeier auf einem Partyboot. Ein symbolischer Akt, der den Beginn eines introspektiven Jahres markiert. In diesem Roman wird der Leser mit vielen Themen konfrontiert. Leif Randt erzählt mit feiner Ironie und emotionaler Präzision von Verlust, Transformation und der Suche nach einem Platz in der Welt. Die Reise führt ihn nicht nur geografisch durch Städte wie Sapporo und Neu-Delhi, sondern auch emotional durch Trauer, Trotz und zarte Euphorie. Das Lesen ist dieses Romans ist ein stilles Aufbegehren gegen die eigene Leere. Mich hat fasziniert, wie die Mischung aus emotionaler Tiefe und stilistischer Eleganz wiedergegeben wird. In der Geschichte werden grosse Gefühle in kleine Gesten zu verpacken. Dieses Buch hat mich Nachdenklich zurückgelassen. Ich kann es nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der perfekte (Spät)-Sommerroman

    Eigentlich führt Marian Flanders wahrlich kein schlechtes Leben: Mittlerweile 41, Single, führt er eine Mode-Boutique in Berlin Schöneberg, finanzieller Erfolg ist auch dank den Zuschüssen seiner Mutter, dem ehemals berühmten Model Caroline Flanders, eher ein schöner Nebeneffekt. Sein Vater ist einbekannter ehemaliger Fernsehmoderator. Als Caroline nach schwerer Krankheit stirbt, hat Marian Angst, dass es von nun an nur noch bergab geht. Doch es kommt anders als gedacht und Marian findet neben neuen und alten Beziehungen, Orten und Chancen, vor allem auch sich selbst… Trotz anfänglicher Vorbehalte wegen dem doch recht klischeehaften Ausgangssetting, wie vom Autor aber auch durchaus bekannt und zu erwarten, habe ich mich sehr schnell in den Roman verliebt. Auch der Protagonist Marian und seine romantischen, unternehmerischen und sonstigen Abenteuer sind mir ans Herz gewachsen. Neben der unterhaltsamen, hoffnungsvollen und berührenden Reise von Marian, zeichnet Randt auch hier wieder ein tolles Bild einer Generation, fängt die Befindlichkeiten, Lebensweisen und Klischees moderner Großstädter wie kein anderer ein. Spannend auch die politischen Verhältnisse die der Autor für seine Geschichte wählt, und die auch durchaus immer mal wieder thematisiert werden – sehr gelungen! Fazit: Leif Randt fängt in seinem neusten Roman das ganz besondere Gefühl von Neuanfängen ein und zeichnet ganz nebenbei ein großartiges Generationenportrait nicht mehr ganz so junger, Großstädter – große Leseempfehlung, „Let’s talk about feelings“ ist der perfekte (Spät-) Sommerroman!

  • moneslesecouch

    4/5

    04.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitte nicht zu viel Gefühl

    Marian steht mit 41 Jahren auf dem umgebauten Partyboot seines Vaters und richtet eine „alternative“ Beerdigung für seine Mutter Carolina aus. Carolina war einst ein weltberühmtes Fotomodell und enger Teil von Marians Leben. Doch was kommt nun? Wir lernen Marian an einem Punkt kennen, als er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Bislang drehte sich alles um seine Westberliner Mode-Boutique, in der er teure und besondere Kleidung handverlesener Labels verkauft. Was nun folgt, ist eine Reise bei der Marian sich selbst neu erfindet. Mit Hilfe seines besten Freundes, seiner Halbgeschwister und verschiedenster Bekanntschaften begleiten wir Marian u.a. nach Sapporo, Neu-Delhi und Wolfsburg. Wir erfahren viel über Mode und mir bis dato völlig unbekannter Labels, über Drogen, die teilweise wir Bonbons konsumiert werden und über eine Generation zwischen Jugend und Nichtwissen wo sie stehen. Marian erscheint mir mitunter wie ein Zwanzigjähriger, der seinen Platz sucht, wie ein Ertrinkender in einer Welt voller Möglichkeiten und ein stets auf der Suche befindlicher oft unsicherer und trauriger Mann im schillernden Schlaraffenland, das das oberflächliche Leben in einer Großstadt so bietet. Ob er am Ende echte Beziehungen und seinen Platz findet, das solltet ihr selbst lesen. Wenn ich nicht mit der lieben @leselausch bei einer Lesung von Leif Randt in Frankfurt gewesen wäre, dann hätte ich sicherlich nicht zu dem Roman gegriffen. So fern meiner Welt und überhaupt nicht zur Zielgruppe zugehörig fühlend, so hat er mich doch richtig gut unterhalten und ich habe zwischen Augenrollen und Kopfschütteln viel über die Gefühle und das Leben einer Generation gelesen, das mich auch nachdenklich gestimmt hat. Also von mir gibt es eine Empfehlung, auch wenn ich bis heute nicht sicher bin, wie viel Realität darin steckt. Unterhaltsam, melancholisch, ironisch und nachdenklich machend.

  • Boockpicker

    Book Circle Community

    4/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming-of-Middle-Age

    Marian ist eigentlich zufrieden mit seiner Boutique für edle angesagte Herrenkleidung. Jetzt, gut 40, scheint alles gut zu laufen, er hat einige spezielle Labels im Store und seine freundliche und kompetente Art wird von seiner Kundschaft sehr geschätzt. Der Tod seiner Mutter, die einst ein berühmtes Model war, bringt ihn zum Nachdenken. Geht’s nun bergab – fragt er sich. Anstatt in Trauer zu versinken, entdeckt er in Kontakten mit seinen Freunden langsam, aber stets, dass er etwas ändern will, da ihm das Gegenwärtige flau und langweilig erscheint. Auch auf Beziehungsebene könnte es wieder etwas cooler werden. Ein erster Versuch scheitert allerdings an einer Überdosis Drogen. Nach einer kurzen Auszeit auf Teneriffa verliebt er sich in eine sehr spezielle Kundin, die ihn allerdings noch ziemlich auf Distanz hält. Auch seine Halbschwester und den Halbbruder lernt er neu kennen und schätzen und wagt zusammen mit ihnen einen Neuanfang. Leif Randt beschreibt ein Jahr im Leben von Marian, gegliedert in Kapitel, die an verschiedenen Orten spielen. Nichts ist aufregend, es plätschert so dahin, gewinnt aber in der Ruhe an Tiefe. Was im Aussen beginnt – bei den Kleidern und bei Fashion – gewinnt zusehends an Tiefe, seine Gefühle scheinen langsam zu erwachen, er lernt auch mit seinem Inneren zu sehen und zu entscheiden. Eine unaufgeregte, aber letztlich intensive Geschichte eines Mannes in der Mitte seines Lebens, der sich getraut, innezuhalten und neu zu beginnen.

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