Produktbild: Der Weg des ewigen Winters
Band 1

Der Weg des ewigen Winters Roman. Epische Fantasy vom Sänger von INSOMNIUM

Aus der Reihe INSOMNIUM
37

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

445 (Printausgabe)

Dateigröße

3667 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Ikitalven Polku

Übersetzt von

Gabriele Schrey-Vasara

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784337

Beschreibung

Produktdetails

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ePUB

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Erscheinungsdatum

28.11.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

445 (Printausgabe)

Dateigröße

3667 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Originaltitel

Ikitalven Polku

Übersetzt von

Gabriele Schrey-Vasara

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784337

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  • Bücherdrache

    5/5

    26.12.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Mythos, Macht und Moral

    Konstantinopel im Jahr 1007: Seit sieben Jahren liegt Europa unter einer unnatürlichen Kälte. Reiche sind zerfallen, Banden ziehen mordend durch das Land, und mit dem Winter sind Kreaturen gekommen, die mehr sind als bloße Mythen. Über allem steht der Verdacht einer geheimnisvollen Gestalt – der Weißen Hexe. Im Zentrum der Handlung steht das Waisenmädchen Halla. Sie scheint zunächst unscheinbar, doch rasch wird klar, dass sie von verschiedenen Fraktionen gesucht wird. Nach dem Tod ihrer Pflegeeltern flieht sie mit ihrem Onkel Orpheus, einem fahrigen Musiker, der alles andere als ein klassischer Held ist. Parallel dazu begleiten wir weitere Perspektiven: die Söldnerin Skadi, deren Auftrag zunehmend Risse bekommt, und Kaiserin Theophanu, die nach Antworten über den verschwundenen Sohn und den Ursprung des Winters sucht. Der Roman ist bewusst komplex angelegt. Mehrere Erzählstränge laufen nebeneinander, ohne sich sofort zu verbinden. Das verlangt Aufmerksamkeit, wirkt aber nie beliebig. Vielmehr entsteht der Reiz gerade daraus, dass Zusammenhänge nur angedeutet werden und sich Motive erst allmählich erschließen. Das offene Ende ist konsequent und macht klar, dass dies ein Auftakt ist – kein in sich abgeschlossener Roman. Besonders gelungen ist die Atmosphäre. Kälte und Bedrohung sind nicht bloße Kulisse, sondern prägen jede Szene. Sevänen beschreibt eine Welt, die feindlich, rau und müde wirkt. Diese Stimmung trägt sich vor allem im letzten Drittel des Buches sehr stark. Auffällig sind auch Hallas Traumsequenzen, die sich einer eindeutigen Deutung entziehen und eher Fragen aufwerfen als Antworten zu geben – erzählerisch eine der interessantesten Ebenen des Romans. Stilistisch verbindet der Autor historische Anmutung mit klarer, bildhafter Sprache. Die Vermischung von realer Geschichte, nordischer Mythologie und christlichen Motiven ist gut durchdacht und wirkt organisch. Historische Abweichungen sind deutlich erkennbar, stören aber nicht, solange man den Roman klar als Fantasy liest. Die Figuren sind klar gezeichnet, ohne schon in die Tiefe zu gehen. Vieles bleibt bewusst offen – moralisch wie inhaltlich. Wer einfache Gut-und-Böse-Zuschreibungen sucht, wird hier nicht fündig. Gerade das macht den Roman interessant und verspricht Entwicklung in den Folgebänden. Ein anspruchsvoller, atmosphärisch dichter Auftakt, der Geduld und Aufmerksamkeit belohnt. Der Weg des ewigen Winters ist keine schnelle Fantasy-Lektüre, sondern ein vielschichtiger Einstieg in eine Welt, die nach und nach ihre Geheimnisse preisgibt. Für Leserinnen und Leser, die historische Fantasy mit Tiefe, dunkler Stimmung und erzählerischem Anspruch schätzen.

  • Nicoles Bücherwelt

    3/5

    19.12.2025

    eBook (ePUB)

    Außergewöhnliche High-Fantasy mit besonderem Setting

    „Der Weg des ewigen Winters“ ist der Debütroman von Niilo Sevänen, dem Sänger der finnischen Melodic-Death-Metal-Band INSOMNIUM. Die epische High-Fantasy mit einem mittelalterlichen Setting ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe. Konstantinopel, im Jahr 1007: Seit sieben Jahren herrscht eine eisige Kälte über ganz Europa und ein rätselhafter blauer Stern steht über der Stadt. In diesen dunklen Zeiten ist es sehr gefährlich geworden: Mörderische Banden ziehen durch die Lande, die Zivilisation ist zusammengebrochen. In all dem Chaos versucht Xenia mit ihrer kleinen Tochter Halla gefährlichen Verfolgern zu entkommen. Als die Mutter in ihrer Verzweiflung ihren Bruder Orpheus um Hilfe bittet, überschlagen sich die Ereignisse. Der Lautenspieler, der bisher kein besonderes Ziel im Leben hatte, setzt nun alles daran, Halla vor den rätselhaften Mördern zu beschützen – und so begeben sie sich auf eine gefährliche Reise voller Schrecken. Denn das kleine Mädchen besitzt besondere mystische Kräfte, die alles verändern könnten… Die Geschichte beginnt vielversprechend und hat ein besonderes Setting: In einer mittelalterlichen Welt mit nordischen Mythen, eingebettet in einen tiefen Winter herrscht eine besondere Atmosphäre: Etwas düster und mit gut eingesetzten Mystik- und Fantasyelementen. Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wodurch man immer einen guten Überblick über das gesamte Geschehen hat. Von einer gefährlichen Flucht, einer Verfolgung bis hin zu einer Suche. Dazwischen gibt es Einblicke in die besonderen Träume des Mädchens Halla, in denen die Tierwelt eine zentrale Rolle spielt. Zudem kreuzen verschiedene Gestalten die Wege der Figuren und es geht Seltsames vor in der winterlichen Welt. Nach einem rätselhaften Beginn der neugierig auf den weiteren Verlauf macht, hat es eine Weile gedauert, bis ich in der Story angekommen war. Die Charaktere blieben mir etwas fremd – gerne hätte ich noch mehr über die einzelnen, so verschiedenen Figuren erfahren. Da es jedoch der Auftakt einer Reihe ist, kann es natürlich sein, dass sie in der Fortsetzung mehr Tiefe erhalten. Obwohl der Schreibstil detailreich und atmosphärisch dicht ist und es im Laufe der Handlung einige überraschende Entwicklungen gibt, konnte mich die Geschichte nicht komplett erreichen. Manches blieb etwas unklar, an anderen Stellen war es etwas verworren. Dennoch gibt es gibt hier Interessantes und einige Besonderheiten zu entdecken und so konnte mich der Roman mit der geheimnisvollen Winterwelt doch noch gut unterhalten. Mein Fazit: Außergewöhnliche High-Fantasy mit mittelalterlichem Setting, nordischem Flair und mystischer Atmosphäre. Die regelmäßigen wechselnden Blickwinkel geben einen guten Überblick über die Geschehnisse und einen Einblick in die Pläne von verschiedensten Figuren. Trotz der gelungenen düsteren Atmosphäre und den gut eingesetzten Fantasyelementen konnte mich die Geschichte nicht komplett erreichen – der Funke ist einfach nicht ganz übergesprungen. Dennoch ein wirklich interessanter, wenn auch etwas spezieller Fantasyroman, dem ich positive 3,5 Sterne gebe.

  • Wuselwolf

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eiskalter Auftakt, der in die nordische Mythologie entführt

    „Der Weg des ewigen Winters“ spielt in Konstantinopel im Jahr 1007 nach Christus. Seit sieben Jahren wird Europa von einer eisigen Kälte beherrscht, die den jährlichen Sommer immer weiter verdrängt und das Anbauen von Nahrung nahezu unmöglich macht. Nicht nur fehlende Lebensmittel, sondern auch mörderische Banden und obere Herrschende ohne milde Hand, machen das Überleben schwer. Halla, ein junges, aber besonderes Mädchen, das scheinbar vom Himmel fiel, wird von verschiedenen Parteien gejagt. Nicht nur Menschen haben es auf sie abgesehen. Auf ihrer Flucht quer durch die Lande wird sie von ihrem Onkel Orpheus begleitet, der junge Bruder Hallas verstorbener Adoptivmutter, der sich als Lautenspieler verdingt und alles andere als ein Held ist. Der Autor Niilo Sevänen hat mit diesem Buch einen großen nordischen Fantasyepos gestartet, bei es eiskalt und komplex hergeht. Verschiedene Erzählstränge und Perspektiven ziehen den Leser in seinen Bann. Der Spannungsbogen wird hoch gehalten mit humorvollen Szenen untersetzt. Historische Gegebenheiten werden geschickt mit der nordischen Mythologie verknüpft und ergeben ein authentisches Bild. Die Charaktere verbleiben lebhaft im Gedächtnis. Auch Fabelgestalten finden ihren Weg in dieses Buch. Geifernde Werwölfe, angriffslustige Harpyen, Traumvögel und redseelige Füchse untermalen die Geschichte. Mir fiel der Einsteig in diese Fantasygeschichte leicht, der durchgängig flüssige Schreibstil lies mich kaum innehalten und ich freue mich wahnsinnig auf das nächste Band.

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gefährliche Reise!

    Mit dem ersten Band dieser Reihe öffnet der Autor uns eine Tür in die Vergangenheit, in eine Welt voller Kälte, Gefahren und Abenteuern. Konstantinopel um 1000 vor Christus. Die Welt ist seit sieben Jahren mit Eis und Schnee überzogen, die weiße Hexe und andere Gestalten und Monster verbreiten Terror unter der Bevölkerung. Mitten drin ist Hella, ein kleines Mädchen, von Geheimnissen umgeben und auf der Flucht vor verschiedenen Jägern. Eine spannende, bildgewaltige Geschichte mit verschiedenen interessanten Charakteren. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, die Stück für Stück offenlegen, um was es hier geht. Während man einerseits Einblicke in das Leben von Kaiserin Theophanu bekommt, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist, begleitet man andererseits Orpheus, Skadi, Hella und den Fuchs. Ihre Geschichten führen irgendwann zusammen, aber noch bleibt vieles im Verborgenen. Sehr beeindruckend waren Hellas Träume, die in die Tierwelt führen. Sie haben etwas märchenhaftes, etwas magisches an sich und geben zwischendurch Hinweise auf das Geschehen. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und sehr spannend geschrieben. Man bekommt nach und nach mehr Einblicke ins Geschehen, in die Vergangenheit der Figuren und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise. Dabei entwickeln sie sich weiter und überraschen manchmal. Aufregend, mystisch, auch mal humorvoll, hat der Autor hier eine komplexe Geschichte zum Leben erweckt. Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt!

  • Eskalina

    aus Hannover

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf in den ewigen Winter...

    Niilo Sevänen, bekannt als Mitglied der Band INSOMNIUM hat mit seinem ersten Buch gleich einen Volltreffer gelandet. „Der Weg des ewigen Winters“ ist eine rasante und gut geschriebene Fantasy-Story, die mit einem spannenden Setting und interessanten Figuren punktet. Das Ganze spielt 1007 nach Christus und Konstantinopel wird seit sieben Jahren von Eis und Schnee beherrscht. Niemand weiß genau, was damals geschah, doch es wird eine „weiße Hexe“ dafür verantwortlich gemacht und die scheint wieder aktiv zu werden, denn der blaue Stern, der bei ihrem ersten Erscheinen am Himmel auftauchte, ist wieder sichtbar. Orpheus ein mehr oder weniger erfolgreicher Barde, muss sich plötzlich um seine Stiefnichte Halla kümmern. Schnell, zu schnell wird ihm klar, dass dieses Mädchen kein normales Kind ist und dass es mehrere Mächte auf sie abgesehen haben. Hallas Kräfte sind gewaltig und Orpheus möchte anfangs das Kind so bald wie möglich loswerden, doch dazu muss er erst einmal fliehen. Wie so häufig in Fantasy-Geschichten bildet sich eine unfreiwillige Gruppe um die beiden, inklusive eines sprechenden Fuchses. Zusammen begleiten wir sie auf einer atemlosen Flucht vor ihren Verfolgern, die immer schon im Voraus zu wissen scheinen, wohin die Reise geht und deren Motive rätselhaft bleiben. Gleichzeitig sucht die Kaiserin Theodora nach ihrem Sohn Otto. An ihrer Seite befindet sich ein Gefangener, von dem sie vermutet, dass er weiß, wo sie Otto finden kann. Die Reise geht durch ein von Eis und Schnee bedecktes Land und überall lauern Feinde… Ich habe diese Story sehr gerne gelesen. Endlich keine „Romantasy“, keine billig zusammengeschusterte Story, die sich nur wegen des schönen Buchschnittes verkauft. Die Figuren sind sympathisch (die Guten), die verschiedenen Handlungsstränge komplex und die Spannung permanent greifbar. Den sprechenden Fuchs hätte es nicht gebraucht, doch da Halla nachts rätselhafte Träume erlebt, in denen sie sich in einen kleinen Vogel verwandelt, der mit der Tierwelt spricht und dort seine Verfolger beobachten kann, passt er in die Geschichte. Wenn man sich mit den nordischen Sagen auskennt, hilft es ein wenig, manche Sprüche und Gedanken zu verstehen, es ist aber kein Muss. Insgesamt ein sehr lesenswerter Auftakt einer Trilogie, deren nächster Band hoffentlich schon bald erscheinen wird.

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    Simone Renner

    OSIANDER Schwäbisch Hall

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    5/5

    21.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantasy mal etwas anders

    Niilo Sevänen ist mit seinem Debüt "Der Weg des ewigen Winters" ein positive Überraschung geglückt. High Fantasy trifft historischen Roman mit nordischen und griechischen Elementen. Und mit dem "Helden" Orpheus gibt es sogar eine herrlich quengelige Hauptfigur, die ihrem Heldenschicksal am liebsten davon rennen würde. Geht aber nicht, gilt es doch seine magische Zieh-Nichte vor etlichen Gefahren zu schützen. Noch sind viele Geschichten im Buch nicht zu Ende erzählt aber es ist ja erst der Auftakt zu einer Trilogie. Und die verspricht Großes.

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