Produktbild: Bestie

Bestie Über eine Freundschaft zwischen Inszenierung und Selbstfindung - klug, modern und emotional

152

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19357

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

1305 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600394

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

19357

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

1305 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600394

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  • Bewertung

    5/5

    05.08.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Zugehörigkeit und Zerbrechlichkeit

    Selten hat mich ein Buch so berührt und mitgerissen wie „Bestie“. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in der Geschichte gefangen und von Kapitel zu Kapitel wurde die Handlung immer mitreisender. Joana Junes Sprache ist präzise, atmosphärisch und voller Zwischentöne, sodass man sich unmittelbar in Anouks und Delias (bzw. Lillys) Welt wiederfindet. Gerüche, Geräusche, Gefühle und Gedanken sind so spürbar, dass man meint, selbst Teil der Handlung zu sein. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die enorme Vielschichtigkeit. Die Figuren sind nicht glatt oder eintönig, sondern kantig, widersprüchlich sowie echt. Sei es Lillys Drang nach Zugehörigkeit und ihre Bereitschaft, dafür Grenzen zu überschreiten oder Anouks Zerbrechlichkeit und ihre soziale Isolation - all das wird mit großer Ehrlichkeit erzählt. Ich habe mich in vielen Momenten zum Teil selbst wiedererkannt. Egal, ob es die Angst ist allein zu sein oder der Wunsch Teil von etwas zu werden. Dies sind wahrscheinlich Empfindungen, die jeder bereits erlebt hat, jedoch heben die Protagonistinnen dies nochmal auf eine andere Ebene. Hinzu kommt eine thematische Tiefe, die weit über das Persönliche hinausgeht. Joana June wirft einen kritischen Blick auf die Fassade von Social Media ohne dabei zu moralisieren. Gleichzeitig verneigt sie sich spürbar vor der Kraft von Literatur, Theater und Sprache. Frauen stehen im Mittelpunkt, mit all ihren Stärken und Schwächen ohne dass männliche Figuren völlig außen vor bleiben. Gerade diese Balance macht den Roman so überzeugend. Lesende sollten sich auf emotionale Achterbahnfahrten einstellen. Wendungen und Konflikte überraschen, machen wütend, traurig, aber auch nachdenklich. Besonders spannend finde ich die Interpretationsspielräume diverser Figuren und Wörter. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht spoilern, sondern die Tür offen halten für alle, die die Reise in Anouks und Delias Welt noch vor sich haben. Auch das zwischenmenschliche Verhältnisse, besonders zwischen Anouk und Delia, haben mich beeindruckt. Die Art, wie beide miteinander umgehen, stellenweise zueinanderfinden, war fragil, realistisch und berührend. Es ist ein vorsichtiges Annähern auf Augenhöhe, was solidarisch, ehrlich und mit offenem Herzen stattfindet. So vielschichtig wie die Figuren ist auch das Ende: nicht abrupt, aber schneller als erwartet. Alle wichtigen Fragen wurden geklärt, dennoch blieb in mir der Wunsch nach mehr. Manche Aspekte hätten gerne weiterentwickelt werden dürfen und das sage ich als jemand, der offene Enden sonst liebt. Ich wollte diese Welt einfach noch nicht verlassen, denn Delia/Lilly und Anouk sind mir im Laufe der Seiten tief ans Herz gewachsen. Der Titel „Bestie“ ist so viel mehr, als er auf den ersten Blick erahnen lässt. Das Buch und die Welt ist es auf jeden Fall wert , dass man in sie eintaucht und sich in ihr verliert. „Bestie“ steht für Freundschaft, aber auch für so viel mehr. Für mich ist „Bestie“ eines der stärksten Bücher des Jahres 2025. Ein Roman, der emotional aufwühlt, intellektuell fordert und sprachlich beeindruckt. Ich bin mir sicher, dass ich beim erneuten Lesen noch viele Nuancen und Metaphern entdecken werde. Ein Werk, das bleibt und das man gerne mehr als einmal lesen möchte. **Rezensionsexemplar**

  • frxncxscx

    5/5

    05.08.2025

    eBook (ePUB)

    Selten hat mich ein Buch so…

    Selten hat mich ein Buch so berührt und mitgerissen wie „Bestie“. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in der Geschichte gefangen und von Kapitel zu Kapitel wurde die Handlung immer mitreisender. Joana Junes Sprache ist präzise, atmosphärisch und voller Zwischentöne, sodass man sich unmittelbar in Anouks und Delias (bzw. Lillys) Welt wiederfindet. Gerüche, Geräusche, Gefühle und Gedanken sind so spürbar, dass man meint, selbst Teil der Handlung zu sein. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist die enorme Vielschichtigkeit. Die Figuren sind nicht glatt oder eintönig, sondern kantig, widersprüchlich sowie echt. Sei es Lillys Drang nach Zugehörigkeit und ihre Bereitschaft, dafür Grenzen zu überschreiten oder Anouks Zerbrechlichkeit und ihre soziale Isolation - all das wird mit großer Ehrlichkeit erzählt. Ich habe mich in vielen Momenten zum Teil selbst wiedererkannt. Egal, ob es die Angst ist allein zu sein oder der Wunsch Teil von etwas zu werden. Dies sind wahrscheinlich Empfindungen, die jeder bereits erlebt hat, jedoch heben die Protagonistinnen dies nochmal auf eine andere Ebene. Hinzu kommt eine thematische Tiefe, die weit über das Persönliche hinausgeht. Joana June wirft einen kritischen Blick auf die Fassade von Social Media ohne dabei zu moralisieren. Gleichzeitig verneigt sie sich spürbar vor der Kraft von Literatur, Theater und Sprache. Frauen stehen im Mittelpunkt, mit all ihren Stärken und Schwächen ohne dass männliche Figuren völlig außen vor bleiben. Gerade diese Balance macht den Roman so überzeugend. Lesende sollten sich auf emotionale Achterbahnfahrten einstellen. Wendungen und Konflikte überraschen, machen wütend, traurig, aber auch nachdenklich. Besonders spannend finde ich die Interpretationsspielräume diverser Figuren und Wörter. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht spoilern, sondern die Tür offen halten für alle, die die Reise in Anouks und Delias Welt noch vor sich haben. Auch das zwischenmenschliche Verhältnisse, besonders zwischen Anouk und Delia, haben mich beeindruckt. Die Art, wie beide miteinander umgehen, stellenweise zueinanderfinden, war fragil, realistisch und berührend. Es ist ein vorsichtiges Annähern auf Augenhöhe, was solidarisch, ehrlich und mit offenem Herzen stattfindet. So vielschichtig wie die Figuren ist auch das Ende: nicht abrupt, aber schneller als erwartet. Alle wichtigen Fragen wurden geklärt, dennoch blieb in mir der Wunsch nach mehr. Manche Aspekte hätten gerne weiterentwickelt werden dürfen und das sage ich als jemand, der offene Enden sonst liebt. Ich wollte diese Welt einfach noch nicht verlassen, denn Delia/Lilly und Anouk sind mir im Laufe der Seiten tief ans Herz gewachsen. Der Titel „Bestie“ ist so viel mehr, als er auf den ersten Blick erahnen lässt. Das Buch und die Welt ist es auf jeden Fall wert , dass man in sie eintaucht und sich in ihr verliert. „Bestie“ steht für Freundschaft, aber auch für so viel mehr. Für mich ist „Bestie“ eines der stärksten Bücher des Jahres 2025. Ein Roman, der emotional aufwühlt, intellektuell fordert und sprachlich beeindruckt. Ich bin mir sicher, dass ich beim erneuten Lesen noch viele Nuancen und Metaphern entdecken werde. Ein Werk, das bleibt und das man gerne mehr als einmal lesen möchte.

  • Bewertung

    aus Diemelsee

    4/5

    27.01.2026

    eBook (ePUB)

    Ein starker Roman, der ein bisschen zu viel will

    Der Roman erzählt hauptsächlich davon, wie es ist, in der heutigen Zeit jung & weiblich zu sein, sich selbst erstmal finden bzw. neu erfinden zu müssen. Das gelingt meiner Meinung nach auch sehr gut. Allerdings scheint Joana June in ihrem Roman noch viel mehr verpacken zu wollen: Kapitalismuskritik, feministische Gedanken, literarische Referenzen. Für das alles sind 269 Seiten aber vielleicht einfach nicht ausreichend, und so wirkt vieles davon einfach sehr deplaziert und der Roman überladen. In der Hinsicht wäre weniger mehr gewesen, denn mehr ist manchmal einfach zu viel. Ähnlich geht es mir auch mit den Interludes, die im Stil eines Theaterstücks geschrieben wurden. Eine fantastische Idee gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Lilly selbst für die Bühne schreibt, aber da man es erst ziemlich am Ende des Romans zum ersten Mal sieht, passt es leider einfach nicht ganz zum Rest. Von der Handlung her bleiben für mich noch einige offene Fragen über die Hintergründe der beiden Hauptfiguren, z.B. über ihre familiären und freundschaftlichen Beziehungen oder darüber, wie sie sich ihren Lebensstil überhaupt leisten können. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist das Ende der beiden Geschichten; es beschreibt die durchschnittliche Erfahrung jeder Zwanzigjährigen sehr gut, finde ich, und bildet damit ein rundes Ende für diesen Roman. Außerdem positiv anzumerken ist der starke Schreibstil der Autorin - ich freue mich darauf, mehr von ihr in einem etwas weniger überladenen und dafür tiefgründigeren Roman zu lesen!

  • Jenni

    4/5

    20.08.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Freundschaft und…

    Zwischen Freundschaft und Selbstinszenierung Sich selbst neu erfinden und nochmal ganz von vorne anfangen - wer hat nicht in einem schlechten Moment schonmal darüber nachgedacht? Delia macht es wahr. Sie nennt sich Lilly und zieht nach Hamburg zu Anouk, einer Influencerin, die sie schon lange bewundert. Beide Frauen erhoffen sich etwas von dieser neuen Freundschaft und sind von Anfang an nicht ehrlich zueinander. Ich liebe Romane, die von Freundschaft handeln. Die Beziehung zwischen Delia und Anouk besteht zwar zu einem großen Teil aus Lügen und Selbstinszenierung, doch auch rührende und ehrliche Momente spielen sich zwischen den beiden ab. Diesen Spagat bekommt das Buch sehr gut hin. Es erzählt auf ehrliche Art und Weise vom Erwachsen werden in einer von Social Media geprägten Welt, von dem Ringen mit Erwartungen und Authentizität. "Bestie" lebt von den beiden Protagonistinnen. Entgegen meiner eigenen anfänglichen Erwartung, empfand ich es als um einiges leichter, mich mit Anouk zu identifizieren. Sie ist zwar überheblich und immer zu sehr auf ihr eigenes Wohl bedacht. Doch ich fand es oft stark, wie sie für sich selbst einsteht und wie reflektiert sie ihre Umwelt betrachtet, auch wenn sie nicht immer entsprechend handelt. In Delia konnte ich mich viel schwerer hineinversetzen. Ihre ständige Unsicherheit und ihr teilweise schon obsessives Verhalten hat mich beim Lesen hin und wieder irritiert und bildet einen extremen Kontrast zur Selbstbewussten Anouk. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang in ihre Vergangenheit gewünscht. Generell hätte vor allem am Ende einiges etwas mehr auserzählt werden können. Insgesamt hat "Bestie" mir jedoch - sowohl was die Themen als auch die Charaktere angeht - gut gefallen.

  • brenda_wolf

    aus Oberfranken

    2/5

    21.08.2025

    eBook (ePUB)

    Influenzercosmos Der Debütroma…

    Influenzercosmos Der Debütroman Bestie von Joana June spielt im Influenzermilieu. Eine ganz eigene Welt. Aber leider keine Welt die ich mir wünsche. Die Influencerin Anouk sucht nach einer neuen Mitbewohnerin. Lilly macht das Rennen. Was sie nicht weiß, Lilli heißt eigentlich Delia. Warum der falsche Name? Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte. Sie will sich neu erfinden und eine selbstbewusste Bühnenautorin werden. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine Freundschaft mit Spannungen, Geheimnissen und Intrigen. Die Autorin schreibt sehr dicht und atmosphärisch, aber sie konnte mich dennoch nicht erreichen. Das liegt zum einen daran, dass dieser Influenzercosmos nicht meine Welt ist. Hier läuft alles über Schein und Sein, zu viel Selbstinszenierung, Beautyrituale, Schönheits-OPs und Aufstyling und zu wenig wirkliche Gefühle. Es geht um Klicks und Likes und um Reichweite. So waren mit die beiden Hauptprotagonistinnen nicht unbedingt sympathisch. Anouk ist durchaus bewusst, dass sich ihre Bekanntschaften mit ihr ihr eigenes Ego aufpolieren wollen. Das tut sie ja auch. Sie ist immer auf der Jagd nach angesagten Menschen, will dazugehören zu den Promis. Irgendwie schon arm, wenn man danach sein Leben ausrichtet. Fazit: Kein Roman für mich. Aber evtl. etwas für junge Menschen, die das Influenzerleben mal von innen kennenlernen möchten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (152)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anne Madeleine Meyer

    Anne Madeleine Meyer

    OSIANDER Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Besties oder Bestien?

    Ich hatte das Glück, Bestie – und die total liebenswürdige Autorin Joana June – auf der Buchmesse kennenzulernen. Und was soll ich sagen? Ich war sofort gepackt. Zwei Hauptfiguren, die gänzlich verschieden sind, aber dennoch eines teilen: sie wollen - komme, was wolle - nicht die Person sein, die sie sind. Joana June weist hierbei ein feines Fingerspitzengefühl auf, zwei Figuren zu kreieren, die einem als Leser so unsympathisch sind, man das Buch aber dennoch nicht mehr aus der Hand legen kann. Denn genau darin liegt die Kunst: Das fragile Gleichgewicht zwischen Abneigung und Mitgefühl; zwischen Verstörung und Verständnis. Man will die Figuren schütteln und gleichzeitig in den Arm nehmen. Der Stil? Emotional aufgeladen, direkt, ohne Umwege. Jede Szene trifft. Besonders die Theaterszenen gegen Ende – ein Geniestreich. Sie verdichten die Konflikte, steigern die Fallhöhe, machen aus leiser Spannung ein explosives Finale. Bestie ist ein Roman über zwei „Besties“, die zu „Bestien“ werden – und über die feinen Risse, aus denen all das hervorgeht. Schonungslos. Fesselnd. Großartig.

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