Produktbild: Die Ungezähmten

Die Ungezähmten Roman | »Wunderschön, kraftvoll und rebellisch.« Libération

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

58950

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3300 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447720

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

58950

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3300 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Katrin Segerer

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447720

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Zwischen Wut, Wildnis und Weiblichkeit

Rina aus Mannheim am 23.09.2025

Bewertungsnummer: 2605109

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Raphaella lebt zurückgezogen in den Wäldern von Kamouraska in Québec. Um der Einsamkeit etwas entgegenzusetzen, nimmt sie die Husky-Mischlingshündin Coyote bei sich auf. Als Wildhüterin ist sie täglich mit den Missständen im Wald konfrontiert: Jäger, die sich nicht an Regeln und Jagdzeiten halten, sowie Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Tieren. Die Sorge um das Leben im Wald lässt sie nicht los. Eines Tages gerät ihre treue Gefährtin in eine illegal ausgelegte Falle. Dieser Schlüsselmoment entfesselt Raphaellas Wut und treibt sie auf einen Weg der Rache. Es entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel. Das Buch vereint viele Elemente: weibliche Wut, intensive Natur- und Tierbeschreibungen, subtile Spannung sowie Freundschaft und Liebe. Besonders die beiden letzten Aspekte haben mich überrascht, da sie der Geschichte eine unerwartete Richtung geben. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings zu kämpfen. Die wechselnden Perspektiven innerhalb eines Absatzes, mal „ich“, mal „du“, machten es mir schwer, wirklich in die Handlung einzutauchen. Die Sicht des Jägers bleibt dabei fast völlig ausgespart. Dadurch entsteht einerseits Distanz, gleichzeitig wirkt die Bedrohung umso unbestimmter. Im Mittelteil konnte mich die Geschichte aber wiederum sehr fesseln. Der Roman beschäftigt sich nicht nur mit Wilderei und ihren Folgen. Er erzählt auch von Weiblichkeit, von der Verbindung zur Natur und von den Schwierigkeiten, als Frau allein in der Wildnis zu leben. Gewalt ist überall präsent, in der Zivilisation genauso wie abseits davon. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant, auch wenn sie gegen Ende etwas an Spannung verlor und eine Richtung nahm, mit der ich nicht gerechnet hatte. Die Figuren wirkten mit ihren Stärken und Schwächen nahbar und sympathisch. Am Ende bleibe ich mit etwas gemischten Gefühlen zurück. Das Buch weckt Wut, sowohl aus weiblicher Sicht als auch als Tierfreundin. Gleichzeitig frage ich mich, ob Gewalt mit Gegengewalt wirklich der richtige Weg sein kann. Weil das Buch keine einfachen Antworten liefert, wird es die Lesenden vermutlich spalten.

Zwischen Wut, Wildnis und Weiblichkeit

Rina aus Mannheim am 23.09.2025
Bewertungsnummer: 2605109
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Raphaella lebt zurückgezogen in den Wäldern von Kamouraska in Québec. Um der Einsamkeit etwas entgegenzusetzen, nimmt sie die Husky-Mischlingshündin Coyote bei sich auf. Als Wildhüterin ist sie täglich mit den Missständen im Wald konfrontiert: Jäger, die sich nicht an Regeln und Jagdzeiten halten, sowie Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Tieren. Die Sorge um das Leben im Wald lässt sie nicht los. Eines Tages gerät ihre treue Gefährtin in eine illegal ausgelegte Falle. Dieser Schlüsselmoment entfesselt Raphaellas Wut und treibt sie auf einen Weg der Rache. Es entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel. Das Buch vereint viele Elemente: weibliche Wut, intensive Natur- und Tierbeschreibungen, subtile Spannung sowie Freundschaft und Liebe. Besonders die beiden letzten Aspekte haben mich überrascht, da sie der Geschichte eine unerwartete Richtung geben. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings zu kämpfen. Die wechselnden Perspektiven innerhalb eines Absatzes, mal „ich“, mal „du“, machten es mir schwer, wirklich in die Handlung einzutauchen. Die Sicht des Jägers bleibt dabei fast völlig ausgespart. Dadurch entsteht einerseits Distanz, gleichzeitig wirkt die Bedrohung umso unbestimmter. Im Mittelteil konnte mich die Geschichte aber wiederum sehr fesseln. Der Roman beschäftigt sich nicht nur mit Wilderei und ihren Folgen. Er erzählt auch von Weiblichkeit, von der Verbindung zur Natur und von den Schwierigkeiten, als Frau allein in der Wildnis zu leben. Gewalt ist überall präsent, in der Zivilisation genauso wie abseits davon. Insgesamt fand ich die Geschichte interessant, auch wenn sie gegen Ende etwas an Spannung verlor und eine Richtung nahm, mit der ich nicht gerechnet hatte. Die Figuren wirkten mit ihren Stärken und Schwächen nahbar und sympathisch. Am Ende bleibe ich mit etwas gemischten Gefühlen zurück. Das Buch weckt Wut, sowohl aus weiblicher Sicht als auch als Tierfreundin. Gleichzeitig frage ich mich, ob Gewalt mit Gegengewalt wirklich der richtige Weg sein kann. Weil das Buch keine einfachen Antworten liefert, wird es die Lesenden vermutlich spalten.

Naturliebe

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026

Bewertungsnummer: 3053774

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ungezähmten. Wenn schon der Titel ungemein anspricht! Ungezähmt. Mein Inneres schreit ja. Aber ist dem so? Mit einem Brotjob in der Gesellschaft verortet zu sein und noch ungezähmt sein wollen. Geht das? Denn in der Gesellschaft verortet zu sein bedeutet ja schlussendlich viele Kompromisse eingehen zu müssen. Ohne Kompromisse der Einzelnen funktionieren ja Gesellschaften nicht unbedingt. Dies mag in der kanadischen Wildnis noch etwas anders möglich sein. Vielleicht auch bei uns, wenn eben Job und das gewählte Lebensmodell noch Freiheiten zulassen. Welches Lebensmodell lässt denn den Frauen in unserer Gesellschaft noch ihre Freiheit? Ja, hier wirds schwer. Dennoch sind das Gedanken, die sich frau machen sollte.  Tief in den Wäldern Kamouraskas in Quebec in Kanada lebt Raphaëlle mit ihrer Hündin Coyote. Sie lebt größtenteils selbstbestimmt, ist Wildhüterin, dies ist ihr Job, aber auch ihr Herzblut. Sie ist Schützerin und Bewahrerin. Ihr Herz schlägt für die Natur und ihre Bewohner. Raphaëlle ist der Gegenpart unserer von der Gier zerfressenen Gesellschaft. Und Raphaëlle stellt sich gegen jene Gier. Aktiv und absolut mutig. Dies macht ihr natürlich Feinde. Denn dieses Leben allein in der Wildnis in einem Wohnwagen klingt zum Teil verlockend, wenn man mal von der doch herausfordernden Witterung in Kanada absieht. Niemand nervt dich, niemand stört. Eine Wohltat. Aber allein leben birgt auch Gefahren, besonders als Frau und besonders wenn man sich durchs eigene Tun Gegner schafft. Ihre Hündin Coyote wird durch Fallen eines Wilderers verletzt und Raphaëlle sieht rot. Sie zerstört die Fallen und bringt damit den Wilderer gegen sich auf. Und dies tut sie als Frau allein in der Wildnis. Eine schwierige Gemengelage. Naturschutz, Tierliebe, Gewalt an der Natur, Gewalt an der Frau, menschliche Gier, Rache, Liebe und Rückbesinnung auf unseren Ursprung finden sich thematisch in diesem gelungenen Buch. Dies mag vielleicht etwas viel sein für ein Buch. Durchaus. Vielleicht kostet dieses etwas zu viel dem Buch auch den eigentlich verdienten letzten Stern. Vielleicht. Denn diese ganze Thematik ist halt auch sehr passend, stimmig und trifft die momentane Zeit perfekt. Das Rachethema, nun ja, ist vielleicht nicht unbedingt menschlich einwandfrei. Aber zum eigenen Schutz in der Wildnis ist dies vielleicht auch anders zu betrachten. Mein Knackpunkt war das Liebesthema. Ich habe nichts gegen die Liebe. Aber hier wirkt die Konstruktion meines Erachtens als etwas zu gewollt. Irgendwie sind das zwei Bücher, die etwas zu abgehackt und zu wenig miteinander verwoben zusammengebracht wurden. Dies nimmt dem Buch für mich den letzten Stern. Denn ich mag das Buch sehr, die Thematik, den Blick auf die Natur, den Blick auf die Frau, den Blick auf das Wertvolle in unserer Welt. Das Wertvolle muss beschützt werden vor der Gier und mal ehrlich. Schafft man das allein mit Worten? Denn diejenigen unter uns, die der Gier frönen, zu was sind diese Kreaturen bereit? Von daher passt das dann alles. Nur dieser Rückzug in die Liebe dann, dies hätte anders gelöst werden müssen für meinen Geschmack.  Ein paar Worte über dieses Cover müssen auch noch sein. Ist das Cover schön oder ist das Cover schön?! Absolute Coverliebe von mir. ❤

Naturliebe

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 21.02.2026
Bewertungsnummer: 3053774
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Ungezähmten. Wenn schon der Titel ungemein anspricht! Ungezähmt. Mein Inneres schreit ja. Aber ist dem so? Mit einem Brotjob in der Gesellschaft verortet zu sein und noch ungezähmt sein wollen. Geht das? Denn in der Gesellschaft verortet zu sein bedeutet ja schlussendlich viele Kompromisse eingehen zu müssen. Ohne Kompromisse der Einzelnen funktionieren ja Gesellschaften nicht unbedingt. Dies mag in der kanadischen Wildnis noch etwas anders möglich sein. Vielleicht auch bei uns, wenn eben Job und das gewählte Lebensmodell noch Freiheiten zulassen. Welches Lebensmodell lässt denn den Frauen in unserer Gesellschaft noch ihre Freiheit? Ja, hier wirds schwer. Dennoch sind das Gedanken, die sich frau machen sollte.  Tief in den Wäldern Kamouraskas in Quebec in Kanada lebt Raphaëlle mit ihrer Hündin Coyote. Sie lebt größtenteils selbstbestimmt, ist Wildhüterin, dies ist ihr Job, aber auch ihr Herzblut. Sie ist Schützerin und Bewahrerin. Ihr Herz schlägt für die Natur und ihre Bewohner. Raphaëlle ist der Gegenpart unserer von der Gier zerfressenen Gesellschaft. Und Raphaëlle stellt sich gegen jene Gier. Aktiv und absolut mutig. Dies macht ihr natürlich Feinde. Denn dieses Leben allein in der Wildnis in einem Wohnwagen klingt zum Teil verlockend, wenn man mal von der doch herausfordernden Witterung in Kanada absieht. Niemand nervt dich, niemand stört. Eine Wohltat. Aber allein leben birgt auch Gefahren, besonders als Frau und besonders wenn man sich durchs eigene Tun Gegner schafft. Ihre Hündin Coyote wird durch Fallen eines Wilderers verletzt und Raphaëlle sieht rot. Sie zerstört die Fallen und bringt damit den Wilderer gegen sich auf. Und dies tut sie als Frau allein in der Wildnis. Eine schwierige Gemengelage. Naturschutz, Tierliebe, Gewalt an der Natur, Gewalt an der Frau, menschliche Gier, Rache, Liebe und Rückbesinnung auf unseren Ursprung finden sich thematisch in diesem gelungenen Buch. Dies mag vielleicht etwas viel sein für ein Buch. Durchaus. Vielleicht kostet dieses etwas zu viel dem Buch auch den eigentlich verdienten letzten Stern. Vielleicht. Denn diese ganze Thematik ist halt auch sehr passend, stimmig und trifft die momentane Zeit perfekt. Das Rachethema, nun ja, ist vielleicht nicht unbedingt menschlich einwandfrei. Aber zum eigenen Schutz in der Wildnis ist dies vielleicht auch anders zu betrachten. Mein Knackpunkt war das Liebesthema. Ich habe nichts gegen die Liebe. Aber hier wirkt die Konstruktion meines Erachtens als etwas zu gewollt. Irgendwie sind das zwei Bücher, die etwas zu abgehackt und zu wenig miteinander verwoben zusammengebracht wurden. Dies nimmt dem Buch für mich den letzten Stern. Denn ich mag das Buch sehr, die Thematik, den Blick auf die Natur, den Blick auf die Frau, den Blick auf das Wertvolle in unserer Welt. Das Wertvolle muss beschützt werden vor der Gier und mal ehrlich. Schafft man das allein mit Worten? Denn diejenigen unter uns, die der Gier frönen, zu was sind diese Kreaturen bereit? Von daher passt das dann alles. Nur dieser Rückzug in die Liebe dann, dies hätte anders gelöst werden müssen für meinen Geschmack.  Ein paar Worte über dieses Cover müssen auch noch sein. Ist das Cover schön oder ist das Cover schön?! Absolute Coverliebe von mir. ❤

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Die Ungezähmten

von Gabrielle Filteau-Chiba

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Isabel Tzschaschel-Laggner

OSIANDER Landsberg

Zum Portrait

5/5

Zwischen Wut, Wildnis und Weiblichkeit - poetisch und spannend zugleich!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Raphaëlle ist Wildhüterin und lebt mit ihrer Hündin im Gebiet des Kamouraskas Flusses in Kanada, um die Tiere der Region zu schützen, die Einhaltung der Jagdvorschriften zu kontrollieren und Wilderern das Handwerk zu legen. Eines Tages gerät ihre Hündin in eine Wilderer-Falle und Raphaëlle kann sie schwer verletzt befreien. Sie hinterlässt dem Wilderer eine Botschaft, die deutlich macht, dass sie ihn zur Strecke bringen wird. Die Wut auf die staatlichen Strukturen und profitorientierten Gesetze und der Vorfall mit ihrer Hündin, führt dazu, dass sich die Raphaëlle auf einen moralisch fragwürdigen Pfad begibt. Unterstützung erhält sie dabei durch einen väterlichen Freund und durch die Einsiedlerin Anouk, zu der sie, trotz nicht immer gleicher Ansichten, eine enge, romantische Beziehung entwickelt. Das Buch liest sich wie ein Umweltthriller, in dem uns die Autorin die Ausbeutung und Verletzlichkeit der Natur vor Augen führt. Aber es geht auch um Rache. Rache an einem Menschen, vor dem die Bewohner der Gegend sich fürchten. Mit Raphaëlle hat die Autorin einen widerständigen und eigensinnigen Charakter erschaffen, dem ich mit großer Spannung durch die Schönheit von Kanadas Natur gefolgt bin.
  • Isabel Tzschaschel-Laggner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Zwischen Wut, Wildnis und Weiblichkeit - poetisch und spannend zugleich!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Raphaëlle ist Wildhüterin und lebt mit ihrer Hündin im Gebiet des Kamouraskas Flusses in Kanada, um die Tiere der Region zu schützen, die Einhaltung der Jagdvorschriften zu kontrollieren und Wilderern das Handwerk zu legen. Eines Tages gerät ihre Hündin in eine Wilderer-Falle und Raphaëlle kann sie schwer verletzt befreien. Sie hinterlässt dem Wilderer eine Botschaft, die deutlich macht, dass sie ihn zur Strecke bringen wird. Die Wut auf die staatlichen Strukturen und profitorientierten Gesetze und der Vorfall mit ihrer Hündin, führt dazu, dass sich die Raphaëlle auf einen moralisch fragwürdigen Pfad begibt. Unterstützung erhält sie dabei durch einen väterlichen Freund und durch die Einsiedlerin Anouk, zu der sie, trotz nicht immer gleicher Ansichten, eine enge, romantische Beziehung entwickelt. Das Buch liest sich wie ein Umweltthriller, in dem uns die Autorin die Ausbeutung und Verletzlichkeit der Natur vor Augen führt. Aber es geht auch um Rache. Rache an einem Menschen, vor dem die Bewohner der Gegend sich fürchten. Mit Raphaëlle hat die Autorin einen widerständigen und eigensinnigen Charakter erschaffen, dem ich mit großer Spannung durch die Schönheit von Kanadas Natur gefolgt bin.

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Elke Hawlicek

OSIANDER Schorndorf

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4/5

Ungezähmt - oder einfach bedingungslos authentisch?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Narben, körperliche und seelische, sind ein großer Teil der Landkarte unseres Lebens. Schonungslos ehrlich, erzählt die Protagonistin von ihrer Zerissenheit. Zwischen Natur und Mensch, Bewahrung und Zerstörung, inniger Liebe und tiefsten Hass. Sie erzählt von jenen Narben, eigenen und die ihrer Nächsten, die Angst in Mut umwandeln. Sie ermächtigt sich selbst, wird von der Gejagten zur Jägerin. Die Erschütterung beim Lesen ist fast greifbar und ebenso die Befreiung von Raphaelle in ihrer Selbstermächtigung. Die poetische Sprache, die der Härte des Plotts gegenübersteht, macht diesen Roman zu etwas Besonderem.
  • Elke Hawlicek
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ungezähmt - oder einfach bedingungslos authentisch?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Narben, körperliche und seelische, sind ein großer Teil der Landkarte unseres Lebens. Schonungslos ehrlich, erzählt die Protagonistin von ihrer Zerissenheit. Zwischen Natur und Mensch, Bewahrung und Zerstörung, inniger Liebe und tiefsten Hass. Sie erzählt von jenen Narben, eigenen und die ihrer Nächsten, die Angst in Mut umwandeln. Sie ermächtigt sich selbst, wird von der Gejagten zur Jägerin. Die Erschütterung beim Lesen ist fast greifbar und ebenso die Befreiung von Raphaelle in ihrer Selbstermächtigung. Die poetische Sprache, die der Härte des Plotts gegenübersteht, macht diesen Roman zu etwas Besonderem.

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Die Ungezähmten

von Gabrielle Filteau-Chiba

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