Produktbild: Die Passantin

Die Passantin

17

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2666

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1248 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036995298

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index

Verkaufsrang

2666

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1248 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036995298

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    11.08.2025

    eBook (ePUB)

    Geh deinen eigenen Weg

    Zum Inhalt: Als Jeanne aus dem Fernsehen erfährt, dass sie für Tot gehalten wird, weil sie in einem abgestürzten Flugzeug gewesen sein soll, nutzt sie die Gelegenheit und taucht unter. Weg von ihrem Mann, der für sie Obsession und Leidenschaft war und verschwindet in der Anonymität und lässt ihre Berühmtheit hinter sich. Als sie Jahre später ihren Mann in Barcelona sieht, muss sie sich ihm und vor allem sich selbst stellen. Meine Meinung: Was will uns dieses Buch eigentlich sagen, das habe ich mich immer mal wieder während der Lektüre gefragt. Am Ende sage ich, es will uns sagen, dass wir nicht wegsehen sollten, wenn sich jemand in Not befindet. Hier wählt die Protagonistin zunächst den Weg einfach zu verschwinden, aber das kann nicht der Weg sein, sondern man muss sich selbst finden und den eigenen Weg beschreiten. Das wird hier in ausgezeichneter Form dargelegt, indem man Jeanne auf dem Weg zu ihrem eigen Selbst begleitet. Den Schreibstil fand ich sehr gut. Fazit: Geh deinen eigenen Weg

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    24.06.2025

    eBook (ePUB)

    Ein lesenswertes Buch

    Die Passantin Mit diesem Buch ist es der Autorin gelungen uns Frauen wachzurütteln. Es ruft uns Frauen dazu auf genauer hinzusehen, wenn Frauen in Not sind. Als die berühmte Schauspielerin Jeanne Patou aus den Medien erfährt, dass sie bei einem Flugzeugunglück unter den Opfern ist und nicht mehr lebt, nutzt sie die Gelegenheit unterzutauchen. In einer spanischen Stadt findet sie Unterschlupf in einem Haus in dem Frauen leben, die auch ein schlimmes Schicksal zu tragen haben. In dieser Gemeinschaft, die langsam zusammenfindet, unterstützen sich die Frauen gegenseitig und passen aufeinander auf. Doch immer ist bei Jeanne, die sich inzwischen anders nennt, der Gedanke an ihre Töchter und ihre Familie. Soll sie weiterhin als tot gelten oder sich ihrer Familie zeigen?? Das Buch ist so interessant und spannend geschrieben und hat mich als Leserin so richtig in seinen Bann gezogen. Ich gebe eine klare Leseempfehlung.

  • Nina

    aus Sankt Augustin

    4/5

    27.12.2025

    eBook (ePUB)

    Identität, Selbstbestimmung…

    Identität, Selbstbestimmung und weibliche Solidarität Der neue Roman von Nina George „Die Passantin“ kommt auf leisen Sohlen und schiebt sich dann langsam und eindringlich unter die Haut. Seit dem Lavendelzimmer ist viel Zeit vergangen, Nina George hat sich weiterentwickelt. Ihr Schreibstil ist immer noch durchzogen von der feinen Poesie, aber gleichzeitig schreibt sie wütender und fordernder. Im Zentrum der Geschichte steht Jeanne Patou, eine gefeierte Filmikone, die für tot gehalten wird, da sie auf den verhängnisvollen Germanwingsflug im März 2015 gebucht war. Sie hat den Flug aber in letzter Sekunde nicht angetreten. Das ist für sie die Rettung aus einem Leben, das von Kontrolle, Angst und emotionaler Gewalt geprägt ist. Sie bleibt in Barcelona und findet Zuflucht in einem alten Haus, das sie mit anderen Frauen teilt, die ebenfalls aus ihrem früheren Leben verschwunden sind. Nina George zeichnet ein vielschichtiges Porträt von Jeanne, die keine Heldin ist, sondern eine verletzte Frau, die sich Schritt für Schritt in ein selbstbestimmtes Leben kämpft. Damit ist sie nicht allein, denn die anderen Bewohnerinnen bringen jeweils ihre eigene Geschichte und Verletzlichkeit mit. Ich begleite Jeanne sehr intensiv auf ihrem schmerzhaften, aber auch hoffnungsvollen Weg. Die erzählerische Dichte macht den Roman sehr anspruchsvoll und ich musste oft innehalten, damit es nicht zu anstrengend wird. Die Fülle an Themen und Figuren war mir manchmal etwas zu viel. Aber Nina George nimmt sich eben Zeit, die inneren Konflikte und Wandlungsprozesse behutsam zu entfalten. Gleichzeitig beschreibt sie die Atmosphäre Barcelonas, das Licht, die Geräusche und Gerüche so lebendig, dass ich mich dem kaum entziehen kann. „Die Passantin“ ist keine leichte Lektüre, aber ein sehr wichtiges Buch über Identität, Selbstbestimmung und weibliche Solidarität. Nina George erzählt feinfühlig, voller Empathie und gleichzeitig auch brutal ehrlich und direkt. Und genau das hat mir besonders gefallen.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    27.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Frau auf dem Weg zu sich selbst

    "Die Passantin" ist ein weiteres Buch von Nina George, das mich gefesselt und nachdenklich gemacht hat. Jeanne, eine bekannte und beliebte Schauspielerin, entschließt sich kurz nach dem Check-In dazu, den Flieger doch nicht zu besteigen. Dann geschieht das Unwahrscheinliche: das Flugzeug rast in ein Bergmassiv, alle Passagiere sind tot. Auch Jeanne steht auf der Liste., sie beschließt unterzutauchen und alles hinter sich zu lassen. Vier Jahre später sieht sie auf der La Rambla in Barcelona ihren Ehemann Bernard in Begleitung einer Frau. Soll sie sich zu erkennen geben? Wird er sie erkennen? Warum ähnelt ihr diese Frau? Nina George behandelt in diesem Roman intensiv die Gefühle von Jeanne Patou, einen Namen, den ihr ihr Mann gab. Er hat über ihr Leben bestimmt, ihre Karriere, ihre Gefühle. Dabei hat er sich immer das genommen, was er wollte. Jeanne trifft in Barcelona auf Frauen in einem Frauenhaus, die ähnliche und doch völlig andere Schicksale erlitten haben. . Zwischen den Frauen gibt es Solidarität, etwas was Sella (wie sie sich nun nennt) so noch nicht kannte. Ich habe Sella begleiten dürfen in Ratlosigkeit, Schmerz, Wut und Erkenntnis. Der Schreibstil von Nina George hat mir schon immer gefallen, in diesem Roman ist er besonders eindrücklich. Die Beschreibungen der männlichen Vorstellungen und Handlungsweisen machen ebenso nachdenklich wie der Weg von Jeanne zu sich selbst. Die Sprache ist klar, gleichzeitig feinfühlig aber auch deutlich und prägnant. Ein Roman, den ich nicht nur Frauen empfehle. Ein Roman, den es lohnt zweimal gelesen zu werden. Gute 4 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    15.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Frau, eine Flucht, ein Neubeginn

    Was macht man, wenn die Welt plötzlich glaubt, man sei tot? Die berühmte Schauspielerin Jeanne Patou trifft in diesem Moment eine radikale Entscheidung: Sie geht nicht zurück. Kein Filmset, keine Interviews, kein Eheleben – stattdessen verschwindet sie aus allem, was sie bisher ausgemacht hat. Aus einem Impuls wird ein kompletter Neuanfang, und genau dieser Weg, mit all seinen Konsequenzen, steht im Mittelpunkt dieses Romans. Nina George erzählt diese Geschichte mit einer besonderen Mischung aus poetischen Bildern, scharfer Beobachtungsgabe und spürbarer Wut. Sie zeigt, wie subtil und gleichzeitig erdrückend patriarchale Strukturen wirken können, und wie schwer es ist, sich davon zu lösen. Gerade Jeannes Begegnungen mit anderen „Unsichtbaren“ – Frauen, die ebenfalls beschlossen haben, sich aus ihren alten Leben zurückzuziehen – fand ich eindrucksvoll. Besonders das Haus in Barcelona, in dem diese Frauen zusammenleben, ist für mich einer der stärksten Schauplätze: Dort prallen unterschiedliche Lebensgeschichten aufeinander, und trotzdem entsteht so etwas wie Vertrauen und Zusammenhalt. Das Buch ist reich an Figuren, Rückblenden und Gedanken. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass fast zu viele Ebenen gleichzeitig erzählt werden. An ein, zwei Stellen musste ich bewusst innehalten, um den roten Faden wieder aufzunehmen. Trotzdem empfinde ich gerade diese Vielschichtigkeit als eine Stärke – sie macht die Geschichte lebendig, vielschichtig und nah am echten Leben. „Die Passantin“ ist kein leichter Roman für zwischendurch. Er fordert Aufmerksamkeit und lässt einen auch nach dem Zuklappen nicht los. Er erzählt von Mut, Verlust, Befreiung – und davon, dass es nie zu spät ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mich hat er berührt, zum Nachdenken gebracht und an manchen Stellen auch richtig wütend gemacht. Für mich ist es ein starkes, mutiges Buch, das kleine Längen und Überfrachtungen hat, aber im Endeffekt sehr überzeugt. Deshalb vergebe ich gute 4 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Köber

    Maria Köber

    OSIANDER Bietigheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend, rasant und lange nachhallend

    Nach dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen gelten alle Passagiere als tot. Auch die fiktive Schauspielerin Jeanne Patou. Diese hatte sich allerdings kurzfristig entschieden nicht in das Flugzeug zu steigen. Sie nutzt die Chance unterzutauchen und beginnt eine neues Leben in einem Frauenhaus inmitten anderer vom Leben gezeichneter Frauen. Nach knapp fünf Jahren nimmt sie an einer Demo teil und steht plötzlich vor ihrem Ehemann.. Beeindruckend, rasant und lange nachhallend: Eine Geschichte über Emanzipation und die Suche nach dem eigenen Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Aigner

    Ines Aigner

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstfindung und Emanzipation

    Die Geschichte einer Frau, die alles zu haben scheint. Und doch entschließt sie sich unterzutauchen, als sich ihr überraschend die Möglichkeit bietet. Denn der Schein trügt. Ich war gespannt. Wer ist sie wirklich? Was will sie? Wie wird sie sich entscheiden?
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Sonntag

    Henrike Sonntag

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch wie ein wütender Aufschrei

    Seit "Die Schönheit der Nacht" habe ich auf eine Geschichte mit derselben Durchschlagskraft aus Nina Georges Feder gewartet, und mit "Die Passantin" ist sie nun endlich gekommen. Was für ein Konzept! Eine gefeierte Schauspielerin, die nach einem Flugzeugabsturz mit ihr auf der Passagierliste für tot gehalten wird, und beschließt, das auch zu bleiben - aber aus welchen Gründen! Und mit welch unnachahmlichem, unnachgiebigem Schreibstil! Einmal mehr ziehe ich meinen Hut vor dieser Schriftstellerin. Sie treibt ihre Passantin durch die Gassen, erst langsam, beobachtend, sich erinnernd, dann zielstrebig ihren eigenen Weg erkundend. Sie packt eine Erzählung über Abhängigkeit und Gewalt gegen Frauen und stellt sie vor den Hintergrund der katalanischen Proteste in Barcelona 2019, lässt die Stimmung immer mehr hochkochen, immer mehr Spannung aufkommen, bis sie sich schließlich unvermeidlich in einem befreienden Finalakt entlädt.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Rolle einer Frau

    Schauspielerin Jeanne bekommt durch Zufall die Chance, ihrem bisherigen Leben und ihrer toxischen Ehe zu entfliehen. Sich selbst kann sie nicht enkommen und sieht sich im selbst gewählten Exil mit eine Menge Fragen konfrontiert. Wie will sie in Zukunft leben? Ein absolut spannender Roman über Frauen und Frauenbilder der Gesellschaft. Nina George erzählt mit Leidenschaft und mit kühlem Verstand gleichzeitig und stellt wichtige Fragen. Von der ersten bis zur letzten Seite stark.
  • Zum Bewerterprofil von Bärbel Isermeyer

    Bärbel Isermeyer

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre, wenn man einfach verschwinden könnte?

    Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt aus all seinen Rollen in Familie und Beruf auszubrechen und einfach nur "ich" zu sein? Ohne all die Verpflichtungen, Sorgen und Nöte. Weil das Leben einen einengt. Und dann geschieht das Unglaubliche: Das Flugzeug von Flug 9525 von Barcelona nach Düsseldorf zerschellt an einer Bergwand in den Alpen. Das Unglück und das Medieninteresse ist groß, alle haben ihren Fokus auf das "warum" und "wer", sodass die paar Ungereimtheiten gar nicht so auffallen. Denn die Schauspielerin Jeanne Patou ist nicht wie geplant an Bord und entscheidet sich nun auszubrechen und unsichtbar zu werden. Dafür muss sie jedoch alles aufgeben und darf zu niemandem Kontakt aufnehmen, auch nicht zu ihren geliebten Töchtern und der Mutter. Für ihre Freiheit zahlt sie einen hohen Preis. Dafür kommt sie in Barcelona in einem Frauenhaus unter. Allen Frauen dort ist gemein, dass ihnen in unterschiedlichster Ausprägung von Männern Gewalt angetan wurde. Diese Schicksale sind die schwersten Kapitel in diesem Buch. Ansonsten liest es sich ganz leicht und die Fäden der Erzählung ziehen die Leserin immer weiter in die Geschichte. Das ist bedrückend, wütend, hoffnungsvoll, mutig und spannend bis sich schließlich der Knoten löst. Und Alva wirklich frei ist.

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