Produktbild: Anna oder: Was von einem Leben bleibt

Anna oder: Was von einem Leben bleibt Die Geschichte meiner Urgroßmutter

141

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7648

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4250 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836275

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

7648

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4250 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406836275

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  • bookloving

    5/5

    25.09.2025

    eBook (ePUB)

    Eine berührende Spurensuche

    Mit seinem biografischen Essay „Anna oder: was von einem Leben bleibt“ begibt sich der Journalist Henning Sußebach auf eine faszinierende Spurensuche nach dem Leben seiner Urgroßmutter Anna, das für ihn lange nur aus spärlichen anekdotischen Überlieferungen fast vollständig im Dunkeln lag, deren Lebensgeschichte für die damalige Zeit aber alles andere als gewöhnlich war. Anhand nur weniger persönlicher Erinnerungsstücke, wie Fotos, Briefen, einem Poesiealbum, Verlobungsring und einigen Alltagsgegenständen, bemüht sich Sußebach ihre Biografie zu rekonstruieren und bedeutsame Episoden ihres Lebens nachzuzeichnen. Mit großem Feingefühl und viel Empathie entwirft er das berührende und lebendige Portrait einer außergewöhnlich resilienten, eigenwilligen und selbstbestimmten Frau, die in ihrem Leben neben einigen Höhen auch tragische Verluste gemeistert hat. Geschickt verwebt Sußebach die persönlichen Spuren von Annas Lebensweg mit dem zeitgeschichtlichen Kontext, den er sorgsam recherchiert und umfangreich zusammengetragen hat. So entsteht allmählich ein facettenreiches Bild, das nicht nur Annas individuelle Biografie zeigt, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll greifbar macht. Anna Kalthoff (1866 – 1932) lebte in einer bewegten Epoche voller einschneidender Krisen und Entwicklungen, die ihren Lebensalltag stark prägten und in der Frauen strengen gesellschaftlichen Regeln und Einschränkungen unterworfen waren. So erlebte sie politische Umwälzungen, Kriege, Inflation, Industrialisierung, den beginnenden technischen Fortschritt, aber auch vielfältige soziale Umbrüche und sich wandelnde Rollenbilder. Im Jahr 1887 trat Anna eine Stelle als 20jährige Lehrerin im kleinen Dorf Cobbenrode im Sauerland an. Als junge Frau musste sie sich in einer von Männern dominierten Welt zurechtfinden, die ihr viele enge Grenzen setzte, kaum Rechte und wenig Selbstbestimmung zubilligte. Sußebach zeigt eindrücklich, wie Anna diese widersprüchlichen Welten erlebte und sich darin behauptete. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Ehemanns baute sie sich eine neue Existenz auf, wurde Gastwirtin, Unternehmerin und leitete das Postamt ihres Dorfs. Mutig und selbstbestimmt gelang es ihr als junge Mutter und Witwe, die Herausforderungen ihrer Zeit zu meistern und ihren eigenen Lebensweg zu verfolgen. Sie scheint sich vielen gängigen Konventionen widersetzt zu haben, nicht zuletzt indem sie Eigenständigkeit, Liebe und beruflichen Ehrgeiz selbstbewusst vertrat. Sußebach präsentiert uns jedoch keine klassische, chronologisch erzählte Biografie, sondern vielmehr eine facettenreiche Mischung aus akribischer historischer Recherche, biografischer Spurensuche, Spekulationen und imaginierten Lebensmomenten, die uns eindrucksvoll ein authentisches Bild jener Zeit vermittelt. Äußerst nuanciert und glaubhaft zeichnet er ihren Charakter mit all ihren Widersprüchen und Schwächen und verzichtet bewusst auf eine Idealisierung ihrer Stärken. Immer wieder pausiert er seine Erzählung zum Reflektieren und legt uns offen die Unwägbarkeiten und Leerstellen seiner Recherche dar, die stets nur eine vage Annäherung an die Persönlichkeit von seiner Urgroßmutter sein kann. Mit viel Feingefühl fügt er Annas Lebensgeschichte auch plausible fiktive Elemente hinzu, um ein möglichst lebendiges Bild entstehen zu lassen, wobei er stets eine respektvolle Haltung zu wahren versteht. Gekonnt entführt er uns so auch in die längst vergangene Welt unserer Vorfahren, deren Lebenswirklichkeit aus heutiger Sicht bisweilen fremd und ungewohnt erscheint. So regt er uns dazu an, über das fragile Gleichgewicht von Erinnerung und Vergessen nachzudenken sowie über die Bedeutung persönlicher Geschichten vor dem Hintergrund großer historischer Geschehnisse. So verdeutlicht er uns, dass in jeder Familie vielleicht eine unsichtbare Heldin wie Anna zu finden ist, eine widerstandsfähige und selbstbestimmte Frau, die sich von den Herausforderungen ihrer Zeit nicht hat brechen lassen und deren beeindruckende Lebensgeschichte inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Über die individuelle Erinnerung hinaus regt Sußebach zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte an. Dieses Buch ist somit nicht nur eine liebevolle Hommage an eine außergewöhnliche Vorfahrin, sondern auch eine Einladung, den vergessenen Lebenswegen unserer Vorfahren nachzuspüren. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche eingefügte Schwarz-Weiß-Fotografien, die vor allem aus dem Familienbesitz stammen, sowie einer kurzen Danksagung und einem Nachwort des Autor. FAZIT Eine einfühlsame Hommage an eine zu Unrecht vergessene Urgroßmutter und zugleich ein bewegendes Plädoyer für die Bedeutung von Erinnerungskultur! Es erinnert daran, wie wichtig es ist, persönliche Geschichten zu bewahren und dadurch das kollektive Gedächtnis lebendig zu halten.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    25.09.2025

    eBook (ePUB)

    *Eine berührende Spurensuche*…

    *Eine berührende Spurensuche* Mit seinem biografischen Essay „Anna oder: was von einem Leben bleibt“ begibt sich der Journalist Henning Sußebach auf eine faszinierende Spurensuche nach dem Leben seiner Urgroßmutter Anna, das für ihn lange nur aus spärlichen anekdotischen Überlieferungen fast vollständig im Dunkeln lag, deren Lebensgeschichte für die damalige Zeit aber alles andere als gewöhnlich war. Anhand nur weniger persönlicher Erinnerungsstücke, wie Fotos, Briefen, einem Poesiealbum, Verlobungsring und einigen Alltagsgegenständen, bemüht sich Sußebach ihre Biografie zu rekonstruieren und bedeutsame Episoden ihres Lebens nachzuzeichnen. Mit großem Feingefühl und viel Empathie entwirft er das berührende und lebendige Portrait einer außergewöhnlich resilienten, eigenwilligen und selbstbestimmten Frau, die in ihrem Leben neben einigen Höhen auch tragische Verluste gemeistert hat. Geschickt verwebt Sußebach die persönlichen Spuren von Annas Lebensweg mit dem zeitgeschichtlichen Kontext, den er sorgsam recherchiert und umfangreich zusammengetragen hat. So entsteht allmählich ein facettenreiches Bild, das nicht nur Annas individuelle Biografie zeigt, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll greifbar macht. Anna Kalthoff (1866 – 1932) lebte in einer bewegten Epoche voller einschneidender Krisen und Entwicklungen, die ihren Lebensalltag stark prägten und in der Frauen strengen gesellschaftlichen Regeln und Einschränkungen unterworfen waren. So erlebte sie politische Umwälzungen, Kriege, Inflation, Industrialisierung, den beginnenden technischen Fortschritt, aber auch vielfältige soziale Umbrüche und sich wandelnde Rollenbilder. Im Jahr 1887 trat Anna eine Stelle als 20jährige Lehrerin im kleinen Dorf Cobbenrode im Sauerland an. Als junge Frau musste sie sich in einer von Männern dominierten Welt zurechtfinden, die ihr viele enge Grenzen setzte, kaum Rechte und wenig Selbstbestimmung zubilligte. Sußebach zeigt eindrücklich, wie Anna diese widersprüchlichen Welten erlebte und sich darin behauptete. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Ehemanns baute sie sich eine neue Existenz auf, wurde Gastwirtin, Unternehmerin und leitete das Postamt ihres Dorfs. Mutig und selbstbestimmt gelang es ihr als junge Mutter und Witwe, die Herausforderungen ihrer Zeit zu meistern und ihren eigenen Lebensweg zu verfolgen. Sie scheint sich vielen gängigen Konventionen widersetzt zu haben, nicht zuletzt indem sie Eigenständigkeit, Liebe und beruflichen Ehrgeiz selbstbewusst vertrat. Sußebach präsentiert uns jedoch keine klassische, chronologisch erzählte Biografie, sondern vielmehr eine facettenreiche Mischung aus akribischer historischer Recherche, biografischer Spurensuche, Spekulationen und imaginierten Lebensmomenten, die uns eindrucksvoll ein authentisches Bild jener Zeit vermittelt. Äußerst nuanciert und glaubhaft zeichnet er ihren Charakter mit all ihren Widersprüchen und Schwächen und verzichtet bewusst auf eine Idealisierung ihrer Stärken. Immer wieder pausiert er seine Erzählung zum Reflektieren und legt uns offen die Unwägbarkeiten und Leerstellen seiner Recherche dar, die stets nur eine vage Annäherung an die Persönlichkeit von seiner Urgroßmutter sein kann. Mit viel Feingefühl fügt er Annas Lebensgeschichte auch plausible fiktive Elemente hinzu, um ein möglichst lebendiges Bild entstehen zu lassen, wobei er stets eine respektvolle Haltung zu wahren versteht. Gekonnt entführt er uns so auch in die längst vergangene Welt unserer Vorfahren, deren Lebenswirklichkeit aus heutiger Sicht bisweilen fremd und ungewohnt erscheint. So regt er uns dazu an, über das fragile Gleichgewicht von Erinnerung und Vergessen nachzudenken sowie über die Bedeutung persönlicher Geschichten vor dem Hintergrund großer historischer Geschehnisse. So verdeutlicht er uns, dass in jeder Familie vielleicht eine unsichtbare Heldin wie Anna zu finden ist, eine widerstandsfähige und selbstbestimmte Frau, die sich von den Herausforderungen ihrer Zeit nicht hat brechen lassen und deren beeindruckende Lebensgeschichte inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Über die individuelle Erinnerung hinaus regt Sußebach zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte an. Dieses Buch ist somit nicht nur eine liebevolle Hommage an eine außergewöhnliche Vorfahrin, sondern auch eine Einladung, den vergessenen Lebenswegen unserer Vorfahren nachzuspüren. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche eingefügte Schwarz-Weiß-Fotografien, die vor allem aus dem Familienbesitz stammen, sowie einer kurzen Danksagung und einem Nachwort des Autor. FAZIT Eine einfühlsame Hommage an eine zu Unrecht vergessene Urgroßmutter und zugleich ein bewegendes Plädoyer für die Bedeutung von Erinnerungskultur! Es erinnert daran, wie wichtig es ist, persönliche Geschichten zu bewahren und dadurch das kollektive Gedächtnis lebendig zu halten.

  • Herbstrose

    aus 87772

    5/5

    17.08.2025

    eBook (ePUB)

    Auf den Spuren der Vergangenheit

    1887 kommt die junge Anna Kalthoff ins sauerländische Dorf Cobbenrode, wo sie die Stelle als Lehrerin antritt. Obwohl es die Regeln vorschreiben, dass eine Lehrerin unverheiratet zu sein hat, entscheidet sich Anna, über ihr Leben selbst zu bestimmen. Sie verliebt sich in einen jüngeren Mann, heiratet ihn, wird aber bald Witwe. Sie übernimmt sein Wirtshaus mit der angegliederten Poststelle und zieht den inzwischen geborenen Sohn alleine groß. Jahre später heiratet sie erneut und gebiert mit 45 Jahren noch eine Tochter. Henning Sußebach, geb. 1972 in Bochum, studierte in Dortmund Journalistik. Von 1995 bis 1997 volontierte er bei der „Berliner Zeitung“, wo er anschließend als Sportredakteur und Reporter arbeitete, bis er 2001 zur „Zeit“ wechselte. Nebenbei veröffentlichte er zahlreiche Sachbücher und erhielt einige der wichtigsten deutschen Journalistenpreise. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Hamburg. In dem Buch „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ (2025, C.H.Beck-Verlag) erzählt Henning Sußebach die bewegende Geschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff. Anhand von Fotos, Poesiealben und einiger verbliebener Erinnerungsstücke, verbunden mit viel Recherchearbeit, gelang es ihm, die damalige Zeit zu rekonstruieren und ein lebendiges Bild von Annas Leben entstehen zu lassen. Er thematisiert nicht nur Annas persönliche Entscheidungen, sondern legt den Fokus auch auf die mannigfachen Herausforderungen, denen sich die Frauen seinerzeit ausgesetzt sahen. Sehr interessant sind auch die, parallel zu Annas Geschichte, chronologisch geschickt eingefügten historischen Ereignisse, die nahezu in Vergessenheit geraten sind. Fazit: Ein literarisch ansprechendes Werk, berührend und warmherzig, das den Leser dazu anregen kann, in der eigenen Familiengeschichte nachzuforschen.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    11.08.2025

    eBook (ePUB)

    Ein schönes Buch

    Anna oder: Was von einem Leben bleibt Das Buch handelt von einem jungen Mann, der sich auf die Suche nach Spuren aus dem Leben seiner vor langer Zeit verstorbenen Urgroßmutter macht. Für die Suche hat er nur wenig Hilfsmittel zur Verfügung. Einige Fotos und Alben, ein Kaffeeservice und einen Verlobungsring. Die Suche gestaltet sich schwierig, aber auch interessant. Die Geschichte ist gut erzählt und ich habe das Buch gerne gelesen. Daher gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    11.07.2025

    eBook (ePUB)

    Dankbar

    Sehr dankbar bin ich für diese Zeitreise, eine Reise in eine Zeit, in der auch meine Urgroßmutter und meine Großmütter (leibliche und Adoptivgroßmutter) geboren wurde. Vom gesamten Buch war ich sehr ergriffen. Sehr lebendig und auch informativ geschrieben. Kurzweilig geschrieben, so dass ich das EBook an zwei Abenden gelesen habe. Danke für dieses beeindruckende Buch!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (141)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wissen wir noch von unseren Urgroßeltern? Was, außer ein paar Erbstücken bleibt von einem Leben?

    Ein Kaffeeservice, wenige Fotos, zwei Poesiealben und der Verlobungsring. Das sind die Erinnerungsstücke, die in der Familie Sussebach noch vorhanden sind. Von der Urgroßmutter Anna, die ein scheinbar unscheinbares Leben geführt hat. Aber sich doch schon früh als junge Frau gegen Konventionen behauptet hat. In der Welt, in der die Männer den Frauen die Plätze zugewiesen haben. Das beschreibt Henning Sussebach sehr einfühlsam. Und immer mit Ergänzungen zum Weltgeschehen. Man liest nicht nur die Geschichte einer einzelnen Frau, einer Familie, die ganze Epoche wird so lebendig. Es hat mich sehr fasziniert, wie der Autor das hinkriegt. Dieses Buch ist eine wunderbare Lektüre für alle historisch interessierten Leser und Leserinnen die Freude an Sprache haben. Und wollen Sie jetzt wissen, woher das Kaffeeservice ist? Dann lesen Sie ...
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Kronbauer

    Sabine Kronbauer

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Geschichte

    Mich hat „Anna oder: Was von einem Leben bleibt" tief beeindruckt. Hennig Sussebach gelingt es, aus Briefen, Fotos und zahlreichen Archivrecherchen das Leben seiner Urgroßmutter so anschaulich zu rekonstruieren, dass Geschichte plötzlich ganz nah rückt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, nicht nur einer einzelnen Biografie zu folgen, sondern eine ganze Epoche durch ihre Augen zu erleben. Spannend fand ich auch die Überlegungen des Autors, wenn reine Recherche an ihre Grenzen stößt, was Anna wohl gefühlt, gedacht oder entschieden haben könnte - diese gedankliche Zwischentöne geben dem Buch zusätzliche Perspektiven. Ein gelungenes Buch über ein scheinbar unscheinbaren Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine beeindruckende Lebensgeschichte

    Nach der Letkrüre überlegte ich mir, wie viele Frauen es wohl gab, die gegen ihre Unterdrückung und Bevormundung aufbegehrten, ohne dass man je von Ihnen gelesen hat. Die Lebensgeschichte von Anna hat mich zudem sehr berührt. Ihr Leben und die historischen Ereignisse sind hervorragend mit einander verwoben. So wird Geschichte lebendig und erfahrbar. Und ich kann nur alle Eltern und Großeltern ermuntern ihren Kindern und Enkelkindern von ihrem Leben zu erzählen. Sie sind es wert erzählt zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren der Urgroßmutter

    Anhand weniger Fotos und Überlieferungen versucht Henning Sußebach die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff nachzuzeichnen. Als junge Lehrerin kommt sie Ende der 1880er Jahre ins Sauerland und muß sich in patriarchalischen Strukturen behaupten. Feinfühlig und mitreißend erzählt der Autor - mit kurzen Verweisen auf das Weltgeschehen zur Zeit bestimmter Ereignisse in Annas Leben.
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    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau namens Anna

    Anna lebte in heute schwer fassbaren, unübersichtlichen Zeiten. Womöglich zu wirr und widersprüchlich für ein klares Bild. Sie war Bürgerin von Vier Staaten, durchlebte Währungsreformen, Börsencrash und Inflation Anna ist "eine wie keine und eine wie viele". Ihre Biografie gibt einen Einblick in eine Zeit, die auch nicht leicht war. Einfühlsam gelingt es ihrem Urenkel ihren Lebensweg nachzuvollziehen. 

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