Produktbild: Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Henning Sussebach

1. Anna oder: Was von einem Leben bleibt

Anna oder: Was von einem Leben bleibt Die Geschichte meiner Urgroßmutter

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

947

Gesprochen von

Nina Petri

Spieldauer

5 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Argon Sachhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483914

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

947

Gesprochen von

Nina Petri

Spieldauer

5 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Argon Sachhörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483914

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Penzberg

    5/5

    15.07.2025

    Hörbuch-Download

    Die Geschichte eines bewegten Lebens verbunden mit einer Zeitreise. Eine beeindruckende Recherche!

    Das Cover ist malerisch und bietet einen zauberhaften, zeitlosen Weitblick, während Henning Sussebach mit seinen Recherchen weit in die Vergangenheit eintaucht. Anfangs war ich etwas skeptisch, denn der Autor lässt ehrlich anklingen, dass er Lücken mit Vermutungen ausfüllt, auch mit Hoffnungen, Ahnungen und Spekulationen, aber er macht das so charmant, dass man außerordentlich schnell von seiner akribischen Spurensuche beeindruckt ist. Man darf ihn auf eine erstaunliche Reise begleiten, die bewusst macht, wie viel in knapp 140 Jahren geschehen ist, welche unglaublichen Fortschritte und Errungenschaften die Menschheit erreicht hat, um diese in Kriegen zu verlieren. Und dann erneut, zwar gebrochen, aber doch unerschüttert, wieder einen Anfang zu wagen. Ich möchte gar nicht wissen, wie lange Henning Sussebach auf der Suche war, Kontakte knüpfte, Quellen auftat und auf Antworten wartete! Das Ergebnis dieser Recherche ist einfach umwerfend. Wenn man selbst etwas älter als der Autor ist, sich mit seiner Familie und deren Geschichte verbunden fühlt, empfindet man auch intensiv das Interesse an den Vorfahren. Auch wenn durch die Kriege bzw. Vertreibungen nicht viel erhalten ist, zeigt dieses warmherzig und bewegend erzählte Leben von Anna, dass das Schicksal Unerwartetes bereithält. Und dass man selbst seines Glückes Schmied ist. Nina Petri liest die Hörbuchversion wohltönend, meisterhaft packend und mit sehr viel Einfühlungsvermögen. Ein wunderbares Buch, bewegend, berührend und voller Herzenswärme, dass mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!

  • Nele33

    5/5

    14.07.2025

    Hörbuch-Download

    beeindruckend

    "Anna oder Was von einem Leben bleibt", erzählt das Leben von Anna Kalthoff die in der Zeitspanne von 1866 bis 1932 lebte. Der Autor Henning Sußebach hat sich auf die Spurensuche nach seiner Urgroßmutter gemacht, von der nicht viel mehr blieb als paar Fotos, wenige Notizen und etwas Schmuck. Geboren wurde sie im Sauerland, wurde früh zur Halbwaise und daraufhin ins Ausland geschickt, um Lehrerin zu werden. Anna lebte zu einer Zeit, in der die Glühbirne noch nicht erfunden, es keine Telefone gab und das Leben gerade auch für Kinder außerordentlich hart war. Mit 20 Jahren tritt sie ihre erste Lehrerinnenstelle an und landet in Coobenrode, einem kleinen Dorf im Sauerland, wo sie sich in den Dorfprinzen verliebt, und ihn nach Jahren auch heiratet. Doch nur ein paar Wochen später verstirbt ihr Mann und Anna steht in einer Welt der Männerherrschaft alleine da. Doch sie geht stolz ihren ureigenen Weg. Henning Sußebach hat für mich ein sehr berührendes Buch geschrieben, welche noch lange in mir nachhallen wird. Man stirbt immer zweimal, so eine der Kernaussagen des Buches: Einmal den körperlichen und dann schließlich irgendwann den sozialen Tod, nämlich dann, wenn sich niemand mehr an den Menschen erinnern kann. Dieses Schicksal wollte er Anna ersparen und begab sich auf eine mühsame Recherchereise, die über ältere Verwandte und Historiker schließlich dieses Buch möglich machte. Mit den wenigen Informationen hat der Autor ein beeindruckendes Werk geschaffen, für mich besonders auch mit der historischen Einordnung des Weltgeschehens zu Annas Lebenszeit. Das Hörbuch wurde exzellent von Nina Petri eingelesen und mit sehr viel Gefühl und den Emotionen transportiert.

  • Bewertung

    5/5

    13.07.2025

    Hörbuch-Download

    Anna,eine außergewöhnliche Frau

    Der Autor hat seine Urgroßmutter persönlich nie kennengelernt,genauso erging es seinen Eltern.Da ihr Name auf Familienfeiern oft auftauchte, fasste er den Entschluss, den Spuren ihres Lebens auf den Grund zu gehen.Das war in der Tat eine Mammutaufgabe,weil es kaum Erinnerungsstücke von ihr gab, lediglich ein Kaffeeservice, ein paar Fotos, Poesiealben und ein Verlobungsring existierten im Bestand der Familie. Anna wurde 1867 als Tochter eines Schankwirts geboren,sie hatte mehrere Geschwister. Nach dem Tod des Vaters wurde sie im Alter von zwölf Jahren in ein Kloster in den Niederlanden gegeben, wo sie eine Ausbildung zur Lehrerin absolvierte. Mit 20 Jahren, damals, noch vor der Volljährigkeit, trat sie ihre erste Stelle in dem kleinen Dorf Cobbenrode,an. Da man einer Frau, in der damaligen Zeit die Verbindung von Familie und Beruf nicht zutraute, musste sie sich an das sogenannte Lehrerinnen Zölibat halten und unverheiratet bleiben.Aber Anna war ihrer Zeit voraus und so schloss sie zweimal den Bund der Ehe,der erste Mann starb kurz nach der Hochzeit,einmal mit einem sehr viel jüngeren Mann, bekam zwei Kinder und war immer berufstätig. Nachdem sie den Lehrerinnen Beruf bei der ersten Eheschließung aufgegeben hatte, übernahm sie nach dem Tod ihres ersten Mannes , sowohl das im Familien Besitz befindliche Hotel, als auch die örtliche Poststation. Ihren ungewöhnlichen Lebensweg hat der Autor mit Unterstützung, von Behörden, einigen Freunden und vielen zufälligen Begegnungen, versucht zu rekonstruieren. Er hat dabei aber einige fiktive Gegebenheiten eingefügt, die aber sehr harmonisch mit der Geschichte verknüpft wurden. Besonders gut gefiel es mir, dass er reale geschichtliche Ereignisse,Erfindungen etc. nach Jahren geordnet, in die Geschichte eingefügt hat. Dadurch wurde das authentische Bild enorm verstärkt. Die Geschichte hat mich im positiven Sinne total überrascht und bei mir einen solchen Sog ausgelöst, dass ich sie nicht unterbrechen konnte. Das i-Tüpfelchen war dabei die angenehme Stimme von Nina Petri, welche das Hörbuch vorgelesen hat. Ein Buch, was ich allen geschichtlich interessierten Leser/Leserinnen. sehr ans Herz legen kann, ich vergebe fünf Sterne.

  • Lianne

    4/5

    01.08.2025

    Hörbuch-Download

    Rekonstruktion eines Lebens

    Der Autor begibt sich auf Spurensuche zur eigenen Ahnin - einer starken Frau, wie es scheint. Die sich aber dennoch ihrer Zeit beugen musste, Widerstände nicht umgehen konnte und sich ihren Weg ging. Zumindest wenn man den Gedanken des Autoren trauen kann. Denn nicht alles ist belegt, manche Dokumente skizzieren den Weg aber sehr gut. Was ich klasse fand, waren die kurzen (wenn auch teilweise reiner und sehr eiliger Infodump) zeitlichen Einordnungen, was in der Welt so passiert ist zeitgleich zu den Lebensabschnitten von Anna. Eine tolle verschriftlichte Erinnerung an ein bewegendes Leben und eine Hommage an eine interessante Frau.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    4/5

    29.07.2025

    Hörbuch-Download

    Anschaulich erzählt

    Anna oder: Was von einem Leben bleibt: Die Geschichte meiner Urgroßmutter von Henning Sußebach, gelesen von Nina Petri, erschienen als ungekürztes Hörbuch im Aragon Verlag am 10. Juli 2025. Cobbenrode im Jahr 1887. Anna Kalthoff kommt als Lehrerin ins Dorf und passt dort nicht wirklich hin. Unverheiratete Frauen können nicht am aktiven Dorfleben teilnehmen und wer nicht auf Feste gehen darf, sitzt daheim und wird im Dorf nicht ankommen. Trotzdem bandelt sie mit dem Sohn des Postargenturchefs an, dessen Vater erlaubt eine Verbindung jedoch nicht. Erst nach dessen Tod können sie und der Dorfprinz eine Verbindung eingehen. Ihren Beruf als Lehrerin muss sie aber dafür aufgeben. Inklusive ihrer Pensionsansprüche. Henning Sußebach erzählt von einer Frau, die schon hinter dem Vorhang des Vergessens verschwunden ist. Er versucht sie etwas zu einer der Frauen hochzustilisieren, denen wir unsere Frauenrechte verdanken, rudert dann aber auch selbst zurück. In seiner Familie ist nur wenig von Anna geblieben. Einige Gegenstände, einige Aussagen von ihr als Lehrerin und einige Eckdaten, die mit ihrem Beruf als Postargenturchefin und amtlichen Registern nachzuvollziehen sind. Annas Vater stirbt als sie 12 ist, und so schickt sie ihre Mutter in ein Kloster wo sie zur Lehrerin ausgebildet wird. Sie wird niemals so bezahlt wie die männlichen Lehrer, und damals gab es noch den Lehrerinnenzöllibat, weil eine Frau sich ja nicht um Mann und Kinder kümmern muss und so auch Rentenansprüche verfallen, so man denn nicht ledig bleiben möchte. Angereichert wird das Sachbuch durch die Weltereignisse, die sich in diesen Jahren ereignen. Das schlägt einen Bogen zu Büchern, die man über diese Menschen und Ereignisse gelesen hat, und veranschaulicht wie normale Menschen, und im speziellen Frauen, vom Leben ausgeschlossen wurden und im schlimmsten Fall, Maschinen nicht an die Menschen angepasst wurden, sondern Frauen eine bestimmte Körpergröße haben mussten, um als Telefonistin arbeiten zu können. Es ist schwierig sich über Anna ein Urteil zu bilden. Da sind einfach zu wenig Fakten übrig geblieben. Dorfleben und Beamtentum sind aber anschaulich erklärt und der Muff der Zeit weht durch dieses sehr schön vorgetragene Hörbuch, gelesen von Nina Petri.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (141)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wissen wir noch von unseren Urgroßeltern? Was, außer ein paar Erbstücken bleibt von einem Leben?

    Ein Kaffeeservice, wenige Fotos, zwei Poesiealben und der Verlobungsring. Das sind die Erinnerungsstücke, die in der Familie Sussebach noch vorhanden sind. Von der Urgroßmutter Anna, die ein scheinbar unscheinbares Leben geführt hat. Aber sich doch schon früh als junge Frau gegen Konventionen behauptet hat. In der Welt, in der die Männer den Frauen die Plätze zugewiesen haben. Das beschreibt Henning Sussebach sehr einfühlsam. Und immer mit Ergänzungen zum Weltgeschehen. Man liest nicht nur die Geschichte einer einzelnen Frau, einer Familie, die ganze Epoche wird so lebendig. Es hat mich sehr fasziniert, wie der Autor das hinkriegt. Dieses Buch ist eine wunderbare Lektüre für alle historisch interessierten Leser und Leserinnen die Freude an Sprache haben. Und wollen Sie jetzt wissen, woher das Kaffeeservice ist? Dann lesen Sie ...
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Kronbauer

    Sabine Kronbauer

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Geschichte

    Mich hat „Anna oder: Was von einem Leben bleibt" tief beeindruckt. Hennig Sussebach gelingt es, aus Briefen, Fotos und zahlreichen Archivrecherchen das Leben seiner Urgroßmutter so anschaulich zu rekonstruieren, dass Geschichte plötzlich ganz nah rückt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, nicht nur einer einzelnen Biografie zu folgen, sondern eine ganze Epoche durch ihre Augen zu erleben. Spannend fand ich auch die Überlegungen des Autors, wenn reine Recherche an ihre Grenzen stößt, was Anna wohl gefühlt, gedacht oder entschieden haben könnte - diese gedankliche Zwischentöne geben dem Buch zusätzliche Perspektiven. Ein gelungenes Buch über ein scheinbar unscheinbaren Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Schuhbauer

    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine beeindruckende Lebensgeschichte

    Nach der Letkrüre überlegte ich mir, wie viele Frauen es wohl gab, die gegen ihre Unterdrückung und Bevormundung aufbegehrten, ohne dass man je von Ihnen gelesen hat. Die Lebensgeschichte von Anna hat mich zudem sehr berührt. Ihr Leben und die historischen Ereignisse sind hervorragend mit einander verwoben. So wird Geschichte lebendig und erfahrbar. Und ich kann nur alle Eltern und Großeltern ermuntern ihren Kindern und Enkelkindern von ihrem Leben zu erzählen. Sie sind es wert erzählt zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Steinhauser

    Birgit Steinhauser

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren der Urgroßmutter

    Anhand weniger Fotos und Überlieferungen versucht Henning Sußebach die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff nachzuzeichnen. Als junge Lehrerin kommt sie Ende der 1880er Jahre ins Sauerland und muß sich in patriarchalischen Strukturen behaupten. Feinfühlig und mitreißend erzählt der Autor - mit kurzen Verweisen auf das Weltgeschehen zur Zeit bestimmter Ereignisse in Annas Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau namens Anna

    Anna lebte in heute schwer fassbaren, unübersichtlichen Zeiten. Womöglich zu wirr und widersprüchlich für ein klares Bild. Sie war Bürgerin von Vier Staaten, durchlebte Währungsreformen, Börsencrash und Inflation Anna ist "eine wie keine und eine wie viele". Ihre Biografie gibt einen Einblick in eine Zeit, die auch nicht leicht war. Einfühlsam gelingt es ihrem Urenkel ihren Lebensweg nachzuvollziehen. 

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