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Tan Twan Eng

1. Das Haus der Türen

Das Haus der Türen Roman | Longlist The Booker Prize 2023

Gesprochen von
118
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4074

Gesprochen von

Elena Puszta

Spieldauer

10 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783987857720

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

4074

Gesprochen von

Elena Puszta

Spieldauer

10 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

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Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

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9783987857720

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Ein ausschweifend erzählter historischer Roman mit interessanten Elementen

nessabo am 14.07.2025

Bewertungsnummer: 2539693

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Hörbuch: Elena Puszta hat eine sehr angenehme Stimme und auch ihr Bestes gegeben, den Figuren eine eigene Seele einzuhauchen. Das ist ihr zwischen den Geschlechtern auch gut gelungen, aufgrund der Fülle an Figuren hatte ich aber trotzdem kein sonderlich gutes Hörerlebnis. Ich hatte immer wieder Probleme, mich zwischen den Figuren und innerhalb der Zeitebenen zu verorten. Das ist sicher vor allem der Komplexität des Werkes selbst geschuldet und nicht der Sprecherin. Auch die vielen Fremdwörter finde ich beim Hören deutlich störender als beim Lesen. Daher würde ich das Hörbuch nicht empfehlen und bei Interesse eher zum geschriebenen Werk raten. Zum Buch selbst: Ich bin nicht unbedingt ein riesiger Fan historischer Romane, aber gerade über die Geschichte anderer Länder lerne ich ganz gern etwas in Büchern. Deshalb habe ich auch zu diesem Roman gegriffen, konnte aber ehrlicherweise nicht so viel daraus mitnehmen. Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen geben dem Werk wirklich Einiges an Komplexität, die den geschichtlichen Rahmen für mein Empfinden ein wenig zu sehr in den Hintergrund drängt. Ich habe verhältnismäßig lange gebraucht, um die Figuren und ihre Verbindung zueinander zu verstehen. Die Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden, haben mich bei der Stange gehalten, aber insgesamt war mir der Schreibstil zu ausufernd und langatmig. Die koloniale, rassistische Sprache hat mich echt ganz schön angestrengt. Das ist keine Kritik am Werk und es ist so wichtig, diese Realität abzubilden, damit gerade weiße Menschen sich ihrer eigenen Geschichte bewusst werden können. Ich komme einfach nicht ganz so gut mit dieser Abwertung zurecht, weshalb ich eben auch nicht so oft historische Romane lese. Das Ende fand ich handwerklich besonders, weil sich das Buch damit quasi selbst mit in die Handlung aufnimmt. Und Menschen, die sich gerne mit realen Schriftsteller*innen sowie deren Schaffungsprozess beschäftigen, können sich von dieser Geschichte bestimmt eher begeistern lassen als ich. Mich haben die kleinen und größeren Dramen der gehobenen weißen Bevölkerung Malaysias interessiert - allerdings nicht genug, als dass mir der Roman irgendwie im Gedächtnis bleibt. Dafür war er mir schlicht zu verworren und steif.

Ein ausschweifend erzählter historischer Roman mit interessanten Elementen

nessabo am 14.07.2025
Bewertungsnummer: 2539693
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Hörbuch: Elena Puszta hat eine sehr angenehme Stimme und auch ihr Bestes gegeben, den Figuren eine eigene Seele einzuhauchen. Das ist ihr zwischen den Geschlechtern auch gut gelungen, aufgrund der Fülle an Figuren hatte ich aber trotzdem kein sonderlich gutes Hörerlebnis. Ich hatte immer wieder Probleme, mich zwischen den Figuren und innerhalb der Zeitebenen zu verorten. Das ist sicher vor allem der Komplexität des Werkes selbst geschuldet und nicht der Sprecherin. Auch die vielen Fremdwörter finde ich beim Hören deutlich störender als beim Lesen. Daher würde ich das Hörbuch nicht empfehlen und bei Interesse eher zum geschriebenen Werk raten. Zum Buch selbst: Ich bin nicht unbedingt ein riesiger Fan historischer Romane, aber gerade über die Geschichte anderer Länder lerne ich ganz gern etwas in Büchern. Deshalb habe ich auch zu diesem Roman gegriffen, konnte aber ehrlicherweise nicht so viel daraus mitnehmen. Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen geben dem Werk wirklich Einiges an Komplexität, die den geschichtlichen Rahmen für mein Empfinden ein wenig zu sehr in den Hintergrund drängt. Ich habe verhältnismäßig lange gebraucht, um die Figuren und ihre Verbindung zueinander zu verstehen. Die Geheimnisse, die nach und nach enthüllt werden, haben mich bei der Stange gehalten, aber insgesamt war mir der Schreibstil zu ausufernd und langatmig. Die koloniale, rassistische Sprache hat mich echt ganz schön angestrengt. Das ist keine Kritik am Werk und es ist so wichtig, diese Realität abzubilden, damit gerade weiße Menschen sich ihrer eigenen Geschichte bewusst werden können. Ich komme einfach nicht ganz so gut mit dieser Abwertung zurecht, weshalb ich eben auch nicht so oft historische Romane lese. Das Ende fand ich handwerklich besonders, weil sich das Buch damit quasi selbst mit in die Handlung aufnimmt. Und Menschen, die sich gerne mit realen Schriftsteller*innen sowie deren Schaffungsprozess beschäftigen, können sich von dieser Geschichte bestimmt eher begeistern lassen als ich. Mich haben die kleinen und größeren Dramen der gehobenen weißen Bevölkerung Malaysias interessiert - allerdings nicht genug, als dass mir der Roman irgendwie im Gedächtnis bleibt. Dafür war er mir schlicht zu verworren und steif.

Verborgene Geheimnisse und unerfüllte Träume: Lesleys Geschichte

beas-leseecke.de aus Passau am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2530460

Bewertet: Hörbuch-Download

DAS HAUS DER TÜREN Roman Rezensionsexemplar – Hörbuch Im Malaysia des Jahres 1921 führt Lesley Hamlyn ein scheinbar angenehmes Leben in der britischen Kolonialgesellschaft. Als ihr alter Freund Willie Somerset Maugham, ein bekannter Schriftsteller, zu Besuch kommt, bringt er frischen Wind in ihr Zuhause und weckt Erinnerungen an vergangene Erlebnisse. Lesley vertraut ihm ihre Geheimnisse an: ihre Unterstützung für politische Rebellen, eine Affäre mit einem chinesischen Mann und den Niedergang ihrer Ehe mit Robert. Durch das Schicksal einer Freundin erkennt Lesley, wie aussichtslos ihre Liebe ist und welche verheerenden Folgen sie für ihr Leben hätte. Sie würde ohne finanzielle Mittel und gesellschaftliche Akzeptanz dastehen und müsste ohne ihre Kinder leben. Wie Somerset Maugham muss auch sie ihr wahres Ich verbergen und ihre unglückliche Ehe ertragen. Trost findet sie nur in der Hoffnung, ihren Geliebten eines Tages wiederzusehen, während Robert bereits plant, nach Südafrika zu ziehen. Leider konnte mich Lesleys Geschichte nicht überzeugen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, mehrere Minuten dem Hörbuch zu lauschen, ohne wirklich den Inhalt zu erfassen. Oft hatte ich danach nicht das Gefühl, etwas Wesentliches verpasst zu haben. Der Spannungsbogen blieb insgesamt sehr flach, obwohl Lesleys Freundin, Ethan, zwischenzeitlich Spannung in die Geschichte brachte. Die Dialoge waren mir meistens leider zu lang und brachten mich dazu, mit den Gedanken abzuschweifen. Die ruhige Stimme der Sprecherin, Elena Puszta passte zu der Protagonistin. Mir war das Tempo etwas zu langsam, weswegen ich das Hörbuch in 1,5x Geschwindigkeit hörte. Dann passte es. Als Ausgleich zu der beruhigenden Stimme wünschte ich mir eine kräftigere oder männliche Stimme. Insgesamt eine schöne Geschichte, die mich in Lesleys Leben nach Asien entführte, jedoch nicht packte.

Verborgene Geheimnisse und unerfüllte Träume: Lesleys Geschichte

beas-leseecke.de aus Passau am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2530460
Bewertet: Hörbuch-Download

DAS HAUS DER TÜREN Roman Rezensionsexemplar – Hörbuch Im Malaysia des Jahres 1921 führt Lesley Hamlyn ein scheinbar angenehmes Leben in der britischen Kolonialgesellschaft. Als ihr alter Freund Willie Somerset Maugham, ein bekannter Schriftsteller, zu Besuch kommt, bringt er frischen Wind in ihr Zuhause und weckt Erinnerungen an vergangene Erlebnisse. Lesley vertraut ihm ihre Geheimnisse an: ihre Unterstützung für politische Rebellen, eine Affäre mit einem chinesischen Mann und den Niedergang ihrer Ehe mit Robert. Durch das Schicksal einer Freundin erkennt Lesley, wie aussichtslos ihre Liebe ist und welche verheerenden Folgen sie für ihr Leben hätte. Sie würde ohne finanzielle Mittel und gesellschaftliche Akzeptanz dastehen und müsste ohne ihre Kinder leben. Wie Somerset Maugham muss auch sie ihr wahres Ich verbergen und ihre unglückliche Ehe ertragen. Trost findet sie nur in der Hoffnung, ihren Geliebten eines Tages wiederzusehen, während Robert bereits plant, nach Südafrika zu ziehen. Leider konnte mich Lesleys Geschichte nicht überzeugen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, mehrere Minuten dem Hörbuch zu lauschen, ohne wirklich den Inhalt zu erfassen. Oft hatte ich danach nicht das Gefühl, etwas Wesentliches verpasst zu haben. Der Spannungsbogen blieb insgesamt sehr flach, obwohl Lesleys Freundin, Ethan, zwischenzeitlich Spannung in die Geschichte brachte. Die Dialoge waren mir meistens leider zu lang und brachten mich dazu, mit den Gedanken abzuschweifen. Die ruhige Stimme der Sprecherin, Elena Puszta passte zu der Protagonistin. Mir war das Tempo etwas zu langsam, weswegen ich das Hörbuch in 1,5x Geschwindigkeit hörte. Dann passte es. Als Ausgleich zu der beruhigenden Stimme wünschte ich mir eine kräftigere oder männliche Stimme. Insgesamt eine schöne Geschichte, die mich in Lesleys Leben nach Asien entführte, jedoch nicht packte.

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Das Haus der Türen

von Tan Twan Eng

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Bianca Maul

OSIANDER Reutlingen

Zum Portrait

5/5

Wunderbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Haus der Türen" taucht man ab in das exotische Penang der 1920er Jahre und in die Welt des englischen Schriftstellers William Somerset Maugham.  Es geht um das Leben in der britischen Kolonialgesellschaft, um das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und um Menschen, die ein Leben voller Luxus und Annehmlichkeiten führen, die aber doch Gefangene der gesellschaftlichen Konventionen und ihrer unterdrückten Gefühle sind. Der Autor hat einen sprachlich wunderbaren Roman voller Atmosphäre geschrieben, in dem Fiktion und Historie spannend miteinander verwoben werden.  Begleitend dazu empfehle ich W. Somerset Maugham: "Regen und andere Meistererzählungen" zu lesen, erschienen im Diogenes Verlag.
  • Bianca Maul
  • Buchhändler/-in

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Wunderbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Haus der Türen" taucht man ab in das exotische Penang der 1920er Jahre und in die Welt des englischen Schriftstellers William Somerset Maugham.  Es geht um das Leben in der britischen Kolonialgesellschaft, um das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und um Menschen, die ein Leben voller Luxus und Annehmlichkeiten führen, die aber doch Gefangene der gesellschaftlichen Konventionen und ihrer unterdrückten Gefühle sind. Der Autor hat einen sprachlich wunderbaren Roman voller Atmosphäre geschrieben, in dem Fiktion und Historie spannend miteinander verwoben werden.  Begleitend dazu empfehle ich W. Somerset Maugham: "Regen und andere Meistererzählungen" zu lesen, erschienen im Diogenes Verlag.

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Ursula Birkhold

OSIANDER Göppingen

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5/5

Britisches Kolonialleben in Malaya in den 1920ern aus Frauensicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kindermädchen, Gärtner, Hauspersonal, aber kein selbstbestimmtes Leben mit eigenen Meinungen und Entscheidungen. Eine Zeit und Gesellschaft, in der Frauen völlig abhängig von Männern sind, und mit einer verlogenen Sexualmoral, in der gelebte Homosexualität den gesellschaftlichen Tod bedeutet. Lesley Hamlyn wagt den Bruch mit den herrschenden Konventionen, unterstützt chinesische Rebellen in Penang, beginnt eine Affäre mit einem Aufständischen, bleibt aber doch bei ihrem Mann, auch nachdem sie sein Geheimnis entdeckt hat. Eine spannende, lebendige, die Atmosphäre in den Vierteln Penangs perfekt vermittelnde Geschichte, die persönliches Schicksal mit britischer und chinesischer Zeitgeschichte verbindet.
  • Ursula Birkhold
  • Buchhändler/-in

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5/5

Britisches Kolonialleben in Malaya in den 1920ern aus Frauensicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kindermädchen, Gärtner, Hauspersonal, aber kein selbstbestimmtes Leben mit eigenen Meinungen und Entscheidungen. Eine Zeit und Gesellschaft, in der Frauen völlig abhängig von Männern sind, und mit einer verlogenen Sexualmoral, in der gelebte Homosexualität den gesellschaftlichen Tod bedeutet. Lesley Hamlyn wagt den Bruch mit den herrschenden Konventionen, unterstützt chinesische Rebellen in Penang, beginnt eine Affäre mit einem Aufständischen, bleibt aber doch bei ihrem Mann, auch nachdem sie sein Geheimnis entdeckt hat. Eine spannende, lebendige, die Atmosphäre in den Vierteln Penangs perfekt vermittelnde Geschichte, die persönliches Schicksal mit britischer und chinesischer Zeitgeschichte verbindet.

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