Produktbild: Die verschwundenen Jahre

Die verschwundenen Jahre

30

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

18,8/12/3,8 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Karamell / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28428-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

500

Maße (L/B/H)

18,8/12/3,8 cm

Gewicht

391 g

Farbe

Karamell / Aubergine

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-28428-8

Herstelleradresse

NOVA MD
Martinistraße 7
83370 Seeon-Seebruck
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    großes Kino

    Astrid Töpfner konnte mich von ihrem Roman „Die verschwundenen Jahre“ völlig überzeugen. In zwei Zeitebenen schildert sie das Leben in Spanien unter der Franco Diktatur. 2019 berichtet die Fernsehreporterin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco. Sie befragt dazu als Zeitzeugin ihre 102-jährige Großmutter Clara, die die Zeit miterlebt hat. Ende der 30er-Jahre wird ihre große Liebe Daniel von den Kämpfern und Sympathisanten Francos inhaftiert und verschleppt. Clara hoffte verzweifelt auf ein Lebenszeichen Daniels, der seinen Sohn leider nie hat aufwachsen sehen können. Eine Story, die mich beim Lesen ein paar Mal hat schlucken lassen. Die Tragödie wird sehr anschaulich durch die Autorin beschrieben und ich litt mit Clara. Als Leser erfuhr ich sehr viel historischen Hintergrund. Ich gebe zu, mich auch damit noch nie so wirklich auseinandergesetzt zu haben. Der Autorin ist es gelungen, mir dieses dunkle Kapitel in Spaniens Geschichte näher zu bringen. Mit Sicherheit hat die Autorin aufwendige Recherchen betrieben, um das dem Leser auch glaubhaft vermitteln zu können. Chapeau! Es ist ihr gelungen. Mich fesselte Claras traurige Geschichte sehr. Sehr tiefgründig und absolut klasse geschrieben. Leser, die historische Romane auf zwei Zeitebenen lieben, kommen hier voll auf seine Kosten.

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbekannte spanische Geschichte...

    Mit "Die verschwundenen Jahre" gelingt Astrid Töpfner ein eindrucksvoller historischer Roman, der persönliche Schicksale mit einem bewegenden Kapitel der europäischen Geschichte verbindet. Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zeigt eindrucksvoll, wie lange die Schatten der Geschichte nachwirken können. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: 1936, kurz vor dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs, und im Jahr 2019. In der Vergangenheit erleben wir die Liebesgeschichte von Clara und Daniel, deren Leben durch die politischen Umbrüche jäh auseinandergerissen wird, als Daniel plötzlich verschwindet. Jahrzehnte später stößt Claras Enkelin Marina, eine Fernsehreporterin, bei einer Recherche zur Exhumierung des Diktators Francisco Franco auf die verdrängte Familiengeschichte – und beginnt, das Geheimnis um Daniels Schicksal zu lüften. Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin historische Ereignisse mit einer sehr persönlichen Familiengeschichte verknüpft. Der Roman macht deutlich, wie tief die Wunden des Bürgerkriegs und der anschließenden Diktatur noch Jahrzehnte später in den Familien nachwirken. Gleichzeitig gelingt es Töpfner, ihre Figuren sehr lebendig und authentisch zu zeichnen. Vor allem Clara bleibt im Gedächtnis: eine starke Frau, die ein Leben lang mit Erinnerungen, Verlust und Hoffnung ringt. Auch stilistisch überzeugt das Buch. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und emotional, ohne dabei überladen zu wirken. Die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für Spannung und machen es leicht, tief in die Geschichte einzutauchen. So entsteht eine bewegende Mischung aus Liebesgeschichte, Familiensaga und historischem Roman. Das Buch vermittelte vor allem Einblicke in die mir sehr wenig bekannte Geschichte Spaniens und war somit eine lesenswerte Geschichtsstunde.

  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    so toll und bewegend

    Es ist 1936 und Spanien steht vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs. Clara wird im hohen Alter von 102 Jahren noch immer von ihrer ersten großen Liebe und ihrem ersten Ehemann Daniel in ihren Gedanken verfolgt. Ivo, ihr gemeinsamer Sohn, kam nie mit dem Schmerz mit, den Daniel in die Familie brachte, als er vom Erschießungskommando mitgenommen wurde. Stand er doch auf der falschen Seite und kam in Kriegsgefangenschaft. Clara und Daniel waren immer verbunden und auch nach all den Jahren uns seinem Tod spürt sie noch die Verbundenheit. Auch wenn sie einen anderen Mann nach Daniels Tod heiratete und auch zwei gemeinsame Kinder bekam, so schweben die Lügen, die beide voreinander haben immer über ihnen. Erst Claras Enkeltochter bringt Clara dazu über ihren Schmerz zu reden und versteht dadurch um so mehr ihre Familiengeschichte. Ein sehr bewegendes Buch mit tollen Protagonisten, die sehr nahe geschrieben ist. Ein Buch, das ich empfehlen kann.

  • Claudia

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spaniens Franco-Diktatur hautnah

    Das Buch von Astrid Töpfner erzählt vom Schicksal einer Familie während der Diktatur von Francisco Franco. Diese dauerte über 40 Jahre und hat sehr viel Leid hinterlassen. Stellvertretend für die Frauen, die nicht wussten was aus ihren Männern geworden waren, erzählt die Autorin von Clara. Sie verliert ihren ersten Mann und kann einfach keine Ruhe finden, da sie nicht weiß wo er verscharrt wurde. Als ihr 2. Mann stirbt offenbart sich eine unvorstellbare Wahrheit. Und erst Jahre später wird ihre Enkelin Marina überhaupt in der Familiengeschichte nachbohren und so das ganze Ausmaß der Tragödie zu Tage fördern. Wie gewohnt schreibt Astrid Töpfner wunderbar. Man ist sofort im Geschehen drin und fiebert sowohl mit den Personen in der Vergangenheit mit, als auch mit Marina und ihrer Familie im Jetzt. Mir hat das Buch äußerst gut gefallen und mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

  • Bewertung

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe fürs Leben

    Als die Journalistin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco aus seinem Grab in der Basilika des Tals, der Gefallenen berichten soll, wird sie mit ihrer eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie erfährt von ihrer 102-jährigen Großmutter Clara, eine Geschichte von unglaublichen Ausmaß, über welche die alte Dame bisher eisern geschwiegen hat. Marina setzt alles daran ihrer Großmutter den letzten Wunsch zu erfüllen,nämlich den um Gerechtigkeit,was die große Liebe ihres Lebens betrifft. Das Buch wird in zwei Zeitabschnitten erzählt und zwar in der Vergangenheit ab 1936-1980 und in der Gegenwart im Jahre 2019. Die Lebens - und Liebesgeschichte von Daniel und Clara ,sowie ihrem Freund Fernando und dem zweiten Mann Alejandro ,wird auf eine beeindruckende Weise mit den Ereignissen rund um die Francodiktatur und ihren weitreichenden Folgen verwoben.Ich habe mit Clara gelacht und geweint,ihr Leben und das ihrer Familie hat mich tief berührt.Durch den einfühlsamen Schreibstil fühlte ich mich teilweise als Teil der Geschichte.Außerdem habe ich viel über die Geschichte Spaniens erfahren,was mir bis jetzt nicht bekannt war. Auch wenn der historische Part der Geschichte den größten Anteil hatte,gefiel mir Marina sehr gut.Die Art ,wie sie ihr Leben durch die Erzählung ihrer Großmutter veränderte und zu neuen Erkenntnissen gelangte,war sehr eindrucksvoll geschildert.Für Liebhaber historischer Romane eine absolute Empfehlung.

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