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Astrid Töpfner

1. Die verschwundenen Jahre

Die verschwundenen Jahre

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Kati Winter + weitere

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

49

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783995000378

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Spieldauer

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Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

49

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783995000378

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  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    15.01.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Interessante Geschichte, aber stellenweise sehr pathetisch

    Mir hat sehr gut gefallen, wie einen die Autorin in das Thema des Spanischen Bürgerkriegs einführt. Durch die beiden Erzählzeiten 1936 und 2019 wird klar, wie wenig die Familie über die Geschichte der Hundertjährigen Clara weiß. Man fragt sich unweigerlich, wie gut man die eigenen Vorfahren kennt. Der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen, auch die Details zum Spanischen Bürgerkrieg schienen mir sehr gut recherchiert. Alles in allem war die Handlung sehr gut und nachvollziehbar, mir war allerdings die Liebesgeschichte viel zu pathetisch. Die Emotionalität fand ich übertrieben und dadurch ziemlich anstrengend. Ich habe das Ganze als Hörbuch gehört und auch da ist es so, dass die Sprecher den Gefühlsteil noch mehr betont haben als den Rest und das empfand ich als ziemlich nervig. Mir haben leider nicht alle Stimmen bzw. Sprecher des Hörbuchs gefallen. Es waren einige dabei, die für meinen Geschmack zu sehr betont haben, das Sprechen war dadurch nicht mehr natürlich und wirkte sehr aufgesetzt. Daher gibt es von mir insgesamt 3,5 Sterne für das Hörbuch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    großes Kino

    Astrid Töpfner konnte mich von ihrem Roman „Die verschwundenen Jahre“ völlig überzeugen. In zwei Zeitebenen schildert sie das Leben in Spanien unter der Franco Diktatur. 2019 berichtet die Fernsehreporterin Marina über die Exhumierung des Diktators Franco. Sie befragt dazu als Zeitzeugin ihre 102-jährige Großmutter Clara, die die Zeit miterlebt hat. Ende der 30er-Jahre wird ihre große Liebe Daniel von den Kämpfern und Sympathisanten Francos inhaftiert und verschleppt. Clara hoffte verzweifelt auf ein Lebenszeichen Daniels, der seinen Sohn leider nie hat aufwachsen sehen können. Eine Story, die mich beim Lesen ein paar Mal hat schlucken lassen. Die Tragödie wird sehr anschaulich durch die Autorin beschrieben und ich litt mit Clara. Als Leser erfuhr ich sehr viel historischen Hintergrund. Ich gebe zu, mich auch damit noch nie so wirklich auseinandergesetzt zu haben. Der Autorin ist es gelungen, mir dieses dunkle Kapitel in Spaniens Geschichte näher zu bringen. Mit Sicherheit hat die Autorin aufwendige Recherchen betrieben, um das dem Leser auch glaubhaft vermitteln zu können. Chapeau! Es ist ihr gelungen. Mich fesselte Claras traurige Geschichte sehr. Sehr tiefgründig und absolut klasse geschrieben. Leser, die historische Romane auf zwei Zeitebenen lieben, kommen hier voll auf seine Kosten.

  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unbekannte spanische Geschichte...

    Mit "Die verschwundenen Jahre" gelingt Astrid Töpfner ein eindrucksvoller historischer Roman, der persönliche Schicksale mit einem bewegenden Kapitel der europäischen Geschichte verbindet. Die Autorin nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zeigt eindrucksvoll, wie lange die Schatten der Geschichte nachwirken können. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: 1936, kurz vor dem Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs, und im Jahr 2019. In der Vergangenheit erleben wir die Liebesgeschichte von Clara und Daniel, deren Leben durch die politischen Umbrüche jäh auseinandergerissen wird, als Daniel plötzlich verschwindet. Jahrzehnte später stößt Claras Enkelin Marina, eine Fernsehreporterin, bei einer Recherche zur Exhumierung des Diktators Francisco Franco auf die verdrängte Familiengeschichte – und beginnt, das Geheimnis um Daniels Schicksal zu lüften. Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin historische Ereignisse mit einer sehr persönlichen Familiengeschichte verknüpft. Der Roman macht deutlich, wie tief die Wunden des Bürgerkriegs und der anschließenden Diktatur noch Jahrzehnte später in den Familien nachwirken. Gleichzeitig gelingt es Töpfner, ihre Figuren sehr lebendig und authentisch zu zeichnen. Vor allem Clara bleibt im Gedächtnis: eine starke Frau, die ein Leben lang mit Erinnerungen, Verlust und Hoffnung ringt. Auch stilistisch überzeugt das Buch. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und emotional, ohne dabei überladen zu wirken. Die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für Spannung und machen es leicht, tief in die Geschichte einzutauchen. So entsteht eine bewegende Mischung aus Liebesgeschichte, Familiensaga und historischem Roman. Das Buch vermittelte vor allem Einblicke in die mir sehr wenig bekannte Geschichte Spaniens und war somit eine lesenswerte Geschichtsstunde.

  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    5/5

    10.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    so toll und bewegend

    Es ist 1936 und Spanien steht vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs. Clara wird im hohen Alter von 102 Jahren noch immer von ihrer ersten großen Liebe und ihrem ersten Ehemann Daniel in ihren Gedanken verfolgt. Ivo, ihr gemeinsamer Sohn, kam nie mit dem Schmerz mit, den Daniel in die Familie brachte, als er vom Erschießungskommando mitgenommen wurde. Stand er doch auf der falschen Seite und kam in Kriegsgefangenschaft. Clara und Daniel waren immer verbunden und auch nach all den Jahren uns seinem Tod spürt sie noch die Verbundenheit. Auch wenn sie einen anderen Mann nach Daniels Tod heiratete und auch zwei gemeinsame Kinder bekam, so schweben die Lügen, die beide voreinander haben immer über ihnen. Erst Claras Enkeltochter bringt Clara dazu über ihren Schmerz zu reden und versteht dadurch um so mehr ihre Familiengeschichte. Ein sehr bewegendes Buch mit tollen Protagonisten, die sehr nahe geschrieben ist. Ein Buch, das ich empfehlen kann.

  • Claudia

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spaniens Franco-Diktatur hautnah

    Das Buch von Astrid Töpfner erzählt vom Schicksal einer Familie während der Diktatur von Francisco Franco. Diese dauerte über 40 Jahre und hat sehr viel Leid hinterlassen. Stellvertretend für die Frauen, die nicht wussten was aus ihren Männern geworden waren, erzählt die Autorin von Clara. Sie verliert ihren ersten Mann und kann einfach keine Ruhe finden, da sie nicht weiß wo er verscharrt wurde. Als ihr 2. Mann stirbt offenbart sich eine unvorstellbare Wahrheit. Und erst Jahre später wird ihre Enkelin Marina überhaupt in der Familiengeschichte nachbohren und so das ganze Ausmaß der Tragödie zu Tage fördern. Wie gewohnt schreibt Astrid Töpfner wunderbar. Man ist sofort im Geschehen drin und fiebert sowohl mit den Personen in der Vergangenheit mit, als auch mit Marina und ihrer Familie im Jetzt. Mir hat das Buch äußerst gut gefallen und mich mehr als einmal zu Tränen gerührt.

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