Produktbild: Ë

Ë Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13989

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2715 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389366

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

13989

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2715 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389366

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  • Bewertung

    5/5

    29.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Aufwühlende Kriegsfluchtgeschichte

    Jehona Kicaj hat es mit ihrem Debüt-Roman geschafft, mich auf einen literarischen Ausflug in die Kriegsvergangenheit des Kosovo mitzunehmen. Sie macht dies auf eine feinfühlige und dennoch brutal ehrliche Weise, die es einem leicht macht, nur so über die Seiten hinwegzufliegen. Nach dem Lesen bin ich gespannt, ob es nach dem tollen Erstling bald weiteren Lesestoff der Autorin gibt, den ich auf jeden Fall lesen werde!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    12.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch und lesenswert

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis wirklich verdient hat. Die Erzählerin ist eine junge Frau, die in verschiedenen Erzählszenarien wiederkehrende Erzählstränge schildert. Die Episoden beim Zahnarzt zeigen eindringlich, dass sie etwas Unbenanntes zu verarbeiten hat. Gleichzeitig gibt es Erinnerungen an die erste Zeit in Deutschland, prägende Begegnungen, Studium, Treffen mit der Familie und deren Erinnerungen. Dazu kommt eine Vortragsreihe über den Kosovo und grausame Details über den Krieg. Als Leser pendelt man mit der Erzählerin zwischen Distanz und Betroffenheit. Der Schreibstil ist sachlich und fast neutral, nie belehrend, aber doch auch eindringlich und die junge Erzählerin wirkte auf mich alt, entwurzelt und auch ein bisschen desillusioniert. Sehr gut beschreiben fand ich den Spagat zwischen Sprachlosigkeit und Assimilation in der neuen Heimat. Durch die Stimmen und Erinnerungen der Familie werden Fluchterinnerungen geteilt und die Ängste der Älteren, die fürchten, dass die Kinder das Wesentliche ihrer Kultur vergessen. Auf mich wirkte das Buch sehr authentisch und ich finde die Darstellungen der verschiedenen Erlebnisse und Gefühle sehr feinfühlig und reflektiert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    12.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch und lesenswert;…

    Authentisch und lesenswert; Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis wirklich verdient hat. Die Erzählerin ist eine junge Frau, die in verschiedenen Erzählszenarien wiederkehrende Erzählstränge schildert. Die Episoden beim Zahnarzt zeigen eindringlich, dass sie etwas Unbenanntes zu verarbeiten hat. Gleichzeitig gibt es Erinnerungen an die erste Zeit in Deutschland, prägende Begegnungen, Studium, Treffen mit der Familie und deren Erinnerungen. Dazu kommt eine Vortragsreihe über den Kosovo und grausame Details über den Krieg. Als Leser pendelt man mit der Erzählerin zwischen Distanz und Betroffenheit. Der Schreibstil ist sachlich und fast neutral, nie belehrend, aber doch auch eindringlich und die junge Erzählerin wirkte auf mich alt, entwurzelt und auch ein bisschen desillusioniert. Sehr gut beschreiben fand ich den Spagat zwischen Sprachlosigkeit und Assimilation in der neuen Heimat. Durch die Stimmen und Erinnerungen der Familie werden Fluchterinnerungen geteilt und die Ängste der Älteren, die fürchten, dass die Kinder das Wesentliche ihrer Kultur vergessen. Auf mich wirkte das Buch sehr authentisch und ich finde die Darstellungen der verschiedenen Erlebnisse und Gefühle sehr feinfühlig und reflektiert.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    27.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Buch hat mich sehr berührt

    Gemeinsam mit ihren Eltern floh sie vor vielen Jahren nach Deutschland. Das Ankommen gestaltete sich schwierig und schon in Kindergarten begann für sie die Erfahrung des „Andersseins“. Stets war sie darauf bedacht, niemals aufzufallen und möglichst angepasst zu sein. Oft schweifen ihre Gedanken ab in die Vergangenheit. Denn ihre Heimat kann sie nicht vergessen. Welch grausames Schicksal mussten die Menschen erleben, die im schrecklichen Krieg gegen Serbien angegriffen wurden. Realistisch und sehr emotional schildert die Autorin Jehona Kicaj in „ë“ die Erlebnisse ihrer Verwandten, die in Albanien geblieben sind. Neben den Ereignissen der Gegenwart berichtet die Ich-Erzählerin immer wieder auch Erfahrungen aus der Vergangenheit. Während des „Kosovo-Krieges“. Ein Buch, das mich berührte und beschämte. Zu wenig interessierte mich damals das Schicksal der Betroffenen des Krieges. Aus dem Grund bin ich der Autorin sehr dankbar, dass sie mir auf diese Weise die Augen öffnete. Ich nehme das Buch als Anlass für das Lesen weitergehender Literatur. Für dieses Werk gebe ich sehr gerne eine Sternenregen.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Sprache fehlt und der Körper erinnert

    Die Ich-Erzählerin knirscht mit den Zähnen und sucht Hilfe. Nach und nach wird deutlich, dass ihr Körper etwas trägt, das viel grösser ist: den Kosovokrieg und das Trauma einer Familie, obwohl sie selbst den Krieg aus Deutschland erlebt hat. „ë“ ist kein Kriegsroman im üblichen Sinn. Der Krieg ist immer da – in Bildern, Familiengeschichten, verschwundenen Angehörigen, in der Sprache, im Schweigen und im Körper. Gleichzeitig ist das Buch für mich viel grösser als der Kosovokrieg. Dieser Krieg ist die konkrete Geschichte, aber die Entmenschlichung, die der Roman zeigt, lässt sich erschreckend leicht auf andere Kriege übertragen. Menschen werden zu „den anderen“, und dann scheint plötzlich alles möglich. Jehona Kicaj erzählt nicht linear, sondern fragmentarisch und assoziativ. Sie springt zwischen Kindheit und Gegenwart, Deutschland und Kosovo. Trotzdem war ich nie verloren. Ich weiss nicht genau, wie sie das schafft, aber ich war immer bei ihr. Manche Gedanken werden später weitergeführt, andere bleiben offen. Der Roman folgt nicht der Zeit, sondern der Erinnerung. Ihre Sprache wirkt zunächst fast einfach: klar, verdichtet und ohne unnötige Erklärungen. Gerade deshalb trifft sie so stark. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie mich mit billigen Mitteln zum Weinen bringen will. Ich habe ihr vertraut. Fast jeder Satz hat mich erreicht, und oft musste ich beim Lesen mit den Tränen kämpfen. Dieses Buch war für mich kein normales Leseerlebnis. Ich sass nicht einfach da und las – ich war in dieser Geschichte drin: traurig, belastet und erschüttert, aber auch wissbegierig. Ich habe viel über den Kosovokrieg gelernt und noch mehr über Krieg, Erinnerung und darüber, wie Menschen ihre Menschlichkeit verlieren können. Dieses Buch bekommt von mir zehn von fünf Sternen. Am Ende bleibt mir nur noch: Danke, Jehona Kicaj, für dieses Buch. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (34)

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  • Zum Bewerterprofil von Johanna Seiferle

    Johanna Seiferle

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche nach der eigenen Stimme

    Der Kosovokrieg war in meiner Kindheit in den Neunzigern meist eine Randnotiz, über die Ausmaße des Leids und der Kriegsverbrechen habe ich wenig mitbekommen - zu wenig, das wurde mir beim Lesen dieses leisen, aber kraftvollen Romans bewusst. Für die Erzählerin, die als Kind mit ihren Eltern vor dem Krieg nach Deutschland floh, gibt es viele Leerstellen in ihrer eigenen Geschichte und auch in ihrem Wissen über all das, was damals in ihrem Heimatort geschah. Nicht nur die unausgesprochenen Traumata, auch ganz viel Alltägliches scheint ihr verloren gegangen zu sein. All dies äußert sich bei ihr in einem extremen Bruxismus - sie knirscht mit den Zähnen, mitunter so heftig, dass die Kauschiene zerbricht. Ein wichtiger und sehr bewegender Roman über die Suche nach der eigenen Stimme.
  • Zum Bewerterprofil von Cara Nübel

    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich komme aus der Sprachlosigkeit"

    Die Erzählerin in "ë" ist die Tochter albanischer Geflüchteter aus dem Kosovo. Sie ist in Deutschland aufgewachsen, erlebt den Krieg Ende der Neunziger als Kind und in Sicherheit, doch dennoch hinterlässt die Zerstörung Spuren an ihr und ihrer Familie, die sich durch ihr gesamtes Leben ziehen. Da ist der Großvater, der wie so viele andere im Krieg verschollen und nie gefunden wurde, aber auch das Unverständnis ihrer deutschen Mitbürger*innen, die meist nur wenig über den Krieg in ihrer Heimat wissen. Ein zutiefst berührender Roman, der einen auch lange nach dem Lesen nicht loslässt.
  • Zum Bewerterprofil von Theresa Raupp

    Theresa Raupp

    OSIANDER Schwäbisch Hall

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltige Sprachlosigkeit

    Zugegeben: Um alle Zusammenhänge in diesem Buch zu verstehen, bin ich etwas zu jung. Vom Krieg im Kosovo habe ich nur eine Klassenkameradin, die im letzten Schuljahr nicht da war, Erwachsene, die bei der Erwähnung des Kosovo ganz still werden, und das Lied der Kelly-Family in Erinngerung. Jehona Kicaj bringt aber sicherlich nicht nur mich wieder mit ihrem Buch in die späten 90er Jahre zurück und gibt sprachgewaltige Einblicke in die Geschehnisse, die einen nicht nur einmal sprachlos machen. Für mich zurecht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025!

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