Produktbild: Eine Hymne an das Leben
Artikelbild von Eine Hymne an das Leben
Gisèle Pelicot

1. Eine Hymne an das Leben

Eine Hymne an das Leben Die Scham muss die Seite wechseln

Gesprochen von
25
16,59 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1541

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

9 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945041

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1541

Gesprochen von

Maria Hartmann

Spieldauer

9 Stunden

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945041

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    24.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Pflichtlektüre, auch für Männer!

    Da ich bereits die beiden Bücher ihrer Tochter Caroline gelesen habe, war „Eine Hymne für das Leben“ auch aus diesem Grund für mich Pflicht. Ich habe es diesmal als Hörbuch gehört, die Printausgabe wird aber definitiv bei mir einziehen. Gelesen wird das Hörbuch von Maria Hartmann. Es ist keine leichte Lektüre, ich habe Pausen gebraucht zum tief Durchatmen und Verarbeiten. Aber trotz der Schwere des Themas ist es gut les- und hörbar, da die Sprache und der Schreibstil einfach passten. Gisèle Pelicot beschreibt uns in ihrem Buch nicht nur die Zeit nach der Entdeckung, was für ein Monster ihr Ehemann ist, sie nimmt uns auch mit in die Vergangenheit. Sie erklärt, was sie mit Dominique verbunden hat. Sie sucht nach Ursachen für sein Handeln, das vielleicht auch mit seiner Kindheit zu tun hat. Sie lässt uns aber auch teilhaben an ihrem Entsetzen über seine Taten, ihrer Unsicherheit, ihre Aussetzer aufgrund seiner chemischen Unterwerfung (so heißt es in Frankreich, wenn jemand unter Zuhilfenahme von K.O.-Tropfen und anderen Mitteln wehrlos gemacht wird). Sie beschreibt die Auswirkungen auf die gesamte Familie, da auch der Verdacht besteht, dass ihre Tochter und Enkel Opfer sein könnten. Gisèle erkennt schließlich, dass sie den Prozess gegenüber 50 Männer öffentlich machen will. Ein nicht-öffentlicher Prozess würde sie schützen, aber auch die Täter. Und das will sie auf keinen Fall. Die Täter sollen sich öffentlich verantworten müssen. Dazu gehört sehr viel Mut! Jede Frau, der so etwas (oder ähnliches) widerfahren ist, sollte so handeln. Nicht die Frau ist schuld, der Mann als Täter trägt die alleinige Verantwortung! Die Scham muss die Seiten wechseln, wie Gisèle Pelicot richtig sagt! Was sind das für Männer, die selbst im Prozess noch der Meinung sind, sie hätten nichts Unrechtes getan? Einer von ihnen geht sogar in Berufung! Was sind das für Frauen, die sich als Verteidigerinnen für die Täter zur Verfügung stellen? Der Versuch der Täter-Opfer-Umkehr macht unglaublich wütend. Ich bewundere Gisèle Pelicot für ihren Mut, den Prozess durchzustehen, ihre Vergangenheit zu analysieren und so viel von sich preiszugeben. Und ich bewundere sie dafür, trotzdem positiv in die Zukunft zu sehen und mit 70 Jahren nicht aufzugeben! Es ist eine Autobiographie einer Frau, die jeder gelesen haben sollte. Einer Frau, die nicht aufgibt und das Leben trotz allem, was ihr widerfahren ist, liebt!

  • Kim

    aus Hamburg

    5/5

    23.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Pflichtlektüre, f. Männer und Frauen!

    Hörbuch: gut vorgetragen und angenehme Stimme. Inhalt: Eine Leidensgeschichte, die unter die Haut geht. Ein Buch was im Innern lange nachhallt. Sehr gut finde ich auch den differenzierten Blick auf die Männer - keine pauschalen Verurteilungen. (Und doch sind es fast immer Männer, die solche Taten begehen! Das ist keine Pauschalisierung, das ist Fakt)

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Buch das Geschichte schreibt

    Der Mut von Frau Pelicot, die Verhandlung öffentlich zu machen und dieses Buch zu schreiben, hat mich sehr bewegt. Sie zeigt, wie schwer es für Betroffene ist, sich gegen Täter zu behaupten – selbst wenn die Beweislage eindeutig ist. Ihre Haltung macht anderen Frauen Mut, Gewalt anzuzeigen. Ich habe das Buch aus Solidarität gekauft und war beeindruckt von der klaren Sprache und dem Feingefühl. Die warme Stimme der Sprecherin passt auf sehr stimmige Weise zum Hörbuch. Eine sehr gute Wahl. Ich empfehle dieses Buch ausdrücklich weiter.

  • Bewertung

    aus Passau

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, mutig, erschreckend, total lesenswert und sehr beeindruckend

    Sehr geehrte Damen und Herren, dieses Buch las ich relativ rasch. Es hat mich total beeindruckt. Es ist spannend wie ein Roman. Man taucht in diese Biografie ein, wie in einen dunklen, tiefgründigen See. Aber man kann diese Story nicht vergessen. Sie animiert zum Nachdenken und Analysieren. Frau Pelicot ist eine bewundernswerte, mutige Frau, die sich nicht unterkriegen läßt. Sie war mit ihrem Mann 50 Jahre verheiratet. Als er 3 Frauen im Supermarkt unter den Rock filmte, wurde er zum Glück erwischt. Erst dadurch kam man darauf, seinen PC zu beschlagnahmen. Und erst dadurch kamen die Vergewaltigungen seiner Frau Gisèle ans Licht. Und die durch von ihrem Mann bestellten Vergewaltiger. Die sie betäubt - ohne ihr Wissen - vergewaltigt haben. Frau Pelicot ließ sich scheiden und scheute sich nicht, den Prozess öffentlich führen zu lassen. Dabei wurden auch Vergewaltigungsvideos vorgeführt. Aber nicht alle. Ihr lieben Frauen, laßt euch nicht unterkriegen, wehrt euch, wenn es nötig ist. Denkt an Madame Pelicot, ihren Mut und ihren Gerechtigkeitssinn. Ihren Kampfgeist und ihre Lebensfreude - trotz allem. Sie verlor ihre Mama mit 9 Jahren an Krebs, ihr Papa wurde früh sehr krank. Sie hatte nach dem Tod der Mutter eine lieblose Stiefmutter. 3 Kinder hat Frau Pelicot ihr Ehemann gemacht und 10 Jahre lang hat er sie heimlich gefilmt, geknipst, vergewaltigt und vergewaltigen lassen. Alles narkotisiert. Sogar 2 Schwiegertöchter und ihre Tochter hat Dominique für seine perversen Spielchen mit genutzt. Aufgrund von abscheulichen perversen Fotomontagen. 20 Jahre Haft bekam ihr Ehemann - man kann sagen nur. Denn was er Gisèle angetan hat, ist nicht wieder gut zu machen. Obwohl er gewissermaßen geisteskrank ist. Das Buch ist 2026 ein Highlight für mich - trotz der Tragik. Viele Grüße und viel Spaß bei diesem absolut lesenswerten, interessanten Buch Thaliakundin Linda aus Passau (ledig, Angestellte)

  • Dorothea

    aus Berlin

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaubliche Geschichte

    Eine unglaubliche Geschichte. Gisèle Pelicot erzählt ganz pur ihre Lebensgeschichte, angefangen in der Kindheit und dem Kennenlernen bis hin zum aufdecken der Taten, ohne reißerisch wie die Medien zu sein und ohne Anklagen. Sie schafft es, dass die Leserin* sich in der französischen Kleinstadt-Idylle wohl fühlt und somit genauso fassungslos ist wie sie selbst! Sie möchte nur, dass ihr die schönen Erinnerungen erhalten bleiben, und das ist fast das Schlimmste daran, dass ihr ganzes Leben, ihre Idylle in Frage gestellt und vernichtet werden!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bernadette Koschinski

    Bernadette Koschinski

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckendes Zeugnis von Stärke

    Mit "Eine Hymne an das Leben" erzählt Gisèle Pelicot ihre Geschichte mit großer Offenheit und Würde. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die erlittene Gewalt und der öffentliche Prozess, sondern vor allem ihr Weg zurück zu Selbstbestimmung und Lebensmut. Besondern berührt ihre Botschaft, dass die Scham nicht bei den Opfern solcher Taten, sondern bei den Tätern liegen sollte. Das Buch setzt ein starkes Zeichen für Mut, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel. Trotz seines sehr schweren Themas, vermittelt dieses Buch Hoffnung, ist unglaublich spannend zu lesen und wirkt noch einige Zeit nach.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Seifert

    Melanie Seifert

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Scham muss die Seite wechseln"

    Nachdem Pelicots Tochter Caroline bereits zwei Bücher herausgebracht hat in denen sie die schreckliche Tat ihres Vaters schildert, offenbart sich nun das Opfer - Gisele Pelicot - selbst. Anders als ihre Tochter arbeitet sie nicht nur den erschütternden Fall rund um ihre "chemische Unterwerfung" durch ihren Ehemann auf, sondern gibt dem Leser auch tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit; ihre Kindheit und Jugendjahre. Um zu vermitteln weshalb sie die Dinge so verarbeitet wie sie es tut und weshalb Wut und Aufgeben für sie niemals eine Option waren. Erschütternd, erbarmungslos und ungeschönt - der Fall Pelicot.
  • Zum Bewerterprofil von Viktoryia Kazlova

    Viktoryia Kazlova

    OSIANDER Tübingen

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich habe mir die Erlaubnis gegeben, glücklich zu sein."

    Gisele Pelicot ist eindeutig eine der wichtigsten Frauen meines Zeitalters. Die Frau, die überlebt hat und keine Angst hatte, es der ganzen Welt zu zeigen. Dieses Buch hat mir geholfen, nicht nur eine starke Heldin in ihr zu sehen, sondern auch eine Frau, die auch meine Freundin, meine Nachbarin oder meine Kollegin sein konnte.

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