Produktbild: Strafe
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Strafe Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

23483

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/1,9 cm

Gewicht

223 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000872276

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Sehr gut

Verkaufsrang

23483

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

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schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/1,9 cm

Gewicht

223 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000872276

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fenster zum Gerichtshof

    Strafe ist weit mehr als ein Werk über Straftaten, sondern eröffnet für alle ein Fenster zum Gerichtshof, das für die Mehrheit verschlossen bleibt. Schirach erzählt auf wenigen Seiten und mit juristisch-narrativer Distanz zwölf Geschichten über Menschen, Erfahrungen, Gefühle und Abgründe. Die Erzählungen sind kurz, aber keineswegs kurzweilig. Der literarische Kniff von Schirach ist hierbei, dass er auf wenigen Seiten existentielle Fragen sowie Emotionen anhand der Einzelschicksale aufwirft und erzählt. Im Vordergrund steht hier nicht das Fragen nach der Schuld oder die Suche nach schuldigen Personen, sondern der Blick auf Lebensrealitäten und menschliche Vorgänge, die alle von uns (mehr oder minder) betreffen oder betreffen werden. Mittels seiner gewohnt ruhigen und distanzierten Erzählweise kann auch dieses Werk wieder glänzen und führt die Rezipient:innen (scheinbar) neutral in die menschliche Erfahrungswelt ein. Die Schilderungen mögen zwar neutral sein, aber die Subjektivität der Erfahrungen und Emotionen führen ständig zu einem selbst zurück. Schirach erzählt hier mehr als Einzelschicksale und öffnet in seinem Werk wieder den kritischen Diskurs des Justizsystems. Angeklagte sind hier nicht die Menschen, sondern das System in dem sie leben und selbst aufrechterhalten - nach der Manier: das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz. Besonders das juristische Setting und der juristische Blick eröffnen ein Fenster für alle, die nicht hinter die Fassade blicken können. Fazit: Strafe ist ein weiteres gelungenes Werk von Schirach, das tiefer reicht als der Umfang vermuten lässt. Hier werden Blickwinkel und Diskurse auf nur wenigen Seiten eröffnet, die aber lange nachwirken werden.

  • Mathay Acar

    aus Münster (Westf.)

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Lasten der Gerechtigkeit

    Jede einzelne Geschichte trifft den Leser mit einer besonderen Wucht. Wer sich ernsthaft auf sie einlässt, wird nicht umhinkommen, nach der Lektüre eine schwerere Seele zu tragen. Der Autor beleuchtet tiefgreifende strafprozessuale Konsequenzen, die nicht immer mit unserem moralischen Verständnis im Einklang stehen. Die Geschichten hinterfragen die Strafe als Reaktion auf ein Verhalten – eine Reaktion, die nicht in jedem Fall gerechtfertigt ist. Dieses Buch schenkt viel jenen, die es sich zu Herzen nehmen, und genau deshalb ist es von besonderer Bedeutung.

  • Nayezi

    aus NRW

    5/5

    29.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    STRAFE, ODER?

    Wann ist jemand schuldig? Welche Strafe ist berechtigt? Welche Grenzen sollte es in unserer Gesellschaft geben? Anhand von 12 Kurzgeschichten gibt der Autor den Leser*innen neue Denkanstöße zu diesen Fragen. Dabei zeigt er auf, das es keine klare Grenze zwischen „Gut“ und „Böse“ gibt. Das Buch hat mich damit wirklich sehr überzeugt: Ich fand es beim Lesen wirklich bereichernd. Zudem hat der Autor die einzelnen Szenarien in der Lektüre knapp, und dennoch ausreichend präzise, dargestellt, was zu einem tieferen Verständnis und einer stärkeren Hervorhebung der jeweiligen Kurzgeschichten geführt hat. Ich empfehle das Buch jedem weiter, da es eine wichtige Botschaft beinhaltet, gut ausgearbeitet ist und den eigenen Horizont etwas erweitert.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das hohe Niveau der Schreibkunst zieht sich durch das komplette Büchlein

    Die Storie-Sammlung "Strafe" von Ferdinand von Schirach erschien zwar schon im März 2018, wurde nun aber jüngst in einer Geschenkausgabe neu aufgelegt. Diese Ausgabe hat trotz des kleinen Formats eine anspruchsvolle Haptik. Der Einband ist verstärkt, das Papier hochwertig und ein rotes Lesebändchen rundet die Ausstattung ab. Apropos rund: die abgerundete rechte obere Ecke ist bei den Geschenkausgaben aus dem btb-Verlag üblich. Mit 224 Seiten hat dieses kleinformatige Büchlein wenige Seiten mehr als das reguläre Taschenbuch, der Inhalt ist jedoch unverändert. Und wo wir schon beim Thema sind: der Inhalt ist verdammt gut! In zwölf kurzen Stories erzählt Ferdinand von Schirach das Schicksal unterschiedlicher Menschen, die alle mit irgendeiner Form von Strafe in Berührung kommen. Dabei sind die Geschichten in sich sehr unterschiedlich und machen auch vor Themen wie Missbrauch, Selbstgeißelung und -justiz nicht halt. Was mich an den Geschichten besonders gefesselt hat: Ferdinand von Schirach vermag es mit nur wenigen, klaren Sätzen ein ganzes Leben und die dazugehörigen Missstände in das Gehirn und das Herz des Lesers einzubrennen. Man begreift sofort, mit welchen Problemen die jeweilige Person zu kämpfen hat und trotz der schnörkel- und schonungslosen Sätze entwickelt man als Leser*in eine vorher nicht für möglich gehaltene Empathie. Ich fand alle zwölf Geschichten, jede für sich, ein kleines erzählerisches Meisterwerk. Keine Storie ist hervorgestochen, das hohe Niveau der Schreibkunst zieht sich durch das komplette Büchlein. Das alles führt natürlich dazu, dass ich auch zukünftige oder noch nicht gelesene Werke von Ferdinand von Schirach weiterhin im Auge behalte und nicht umhin kommen werde, sie ebenfalls zu lesen.

  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    18.01.2021

    eBook (ePUB)

    Ein spannendes Buch

    Es ist wieder ein gelungenes Buch und ich kann gar nicht aufhören mit dem Lesen. So geht es mir immer wenn ich etwas von Friderich von Schirach lese.

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