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Der Zopf meiner Großmutter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

97074

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

187 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000907855

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Auf der Suche nach liebenswerter, aber ebenso bös-witzigen Geschichten? Dann sind Sie bei Alina Bronsky genau richtig. Ihre Charaktere sind eigenwillig und schrullig, aber das macht das Buch umso interessanter und lesenswerter.« ("Frankfurter Rundschau Online")
»›Der Zopf meiner Großmutter‹ steht sinnbildlich für das Auslegen von Werten, für die Extreme von harte Schale und weicher Kern.« ("Krachfink")

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Akzeptabel

Verkaufsrang

97074

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.11.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

187 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000907855

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrlich, direkt, skurril

    Mir hat der Pragmatismus gefallen - sprachlich ehrlich und auf den Punkt und inhaltlich eben pragmatisch ohne viel Drama und gleichzeitig so emotional. Die Geschichte ist irgendwie skurril und trotzdem so alltäglich.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessanter stil

    Witz, einfühlsamkeit und ein hohes maß an realitätssinn zeichnet dieses buch aus

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbar skurrile Familiengeschichte,...

    Eine wunderbar skurrile Familiengeschichte, die mich trotz ernstem Hintergrund konstant zum Schmunzeln brachte! Das ist es, was ich an Alina Brosnky so mag!

  • Zauberberggast

    aus München

    5/5

    26.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial banal

    Bei „Der Zopf meiner Großmutter“ handelt es sich um einen Entwicklungsroman, in dem die Erlebnisse des Kindes Maxim in der Ich-Perspektive erzählt werden. Die Erzählung beginnt im Grundschulalter und endet im Teenageralter Maxims. Der Roman ist dabei sehr episodisch angelegt, was beim Lesen für mich sehr angenehm war, weil man nach jedem Kapitel Pause machen und das Gelesene Revue passieren lassen konnte. Da der Roman nur wenige Hauptcharaktere umfasst und eben sehr szenisch aufgebaut ist, könnte man sich gut vorstellen, dass man daraus auch ein Drehbuch und einen Film machen könnte. Was mir sehr gefallen hat ist der Erzählton des Ganzen – die Autorin spielt mit Mitteln der Groteske und Satire in der Darstellung ihrer Personen. Die teils eher ernsten und tragischen Elemente der Handlung werden durch die Figur der Großmutter und ihre sarkastische Haltung zum Leben überlagert. Man denkt beim Lesen oft, „Das hat sie jetzt nicht wirklich gesagt in dieser Situation“ und ähnliches. Die ganze Figur ist natürlich sehr konstruiert, aber gleichzeitig auch erschreckend lebensecht und real. Die Geschichte ist ebenfalls so normal wie gleichzeitig absurd. Diese Diskrepanz und das Spiel der Autorin mit dem Absurden und dem Gewöhnlichen machen diesen Roman so genial. Die Handlung ist trotz in ihrer Banalität spannend. Wir begleiten Maxim und seine Großeltern durch die erste Zeit im Wohnheim in Deutschland und erleben die Dreiecksbeziehung der Großeltern und der jüdischen Klavierlehrerin Nina staunend mit. Wir fragen uns, ob Maxim wirklich so krank ist, wie es die Großmutter darstellt, was es mit dem „rothaarigen Juden“ auf sich hat und was eigentlich mit Maya passiert ist. War die Großmutter wirklich mal berühmt? Alina Bronsky ist eine großartige Autorin, die es mit ihrer Prosa schafft, dass der Leser in der kleinen Wohnung der Familie sozusagen mitlebt, ihre Enge spürt und sich über den nächsten narzisstischen Ausbruch der Großmutter gleichzeitig freut und fürchtet.

  • bookloving

    5/5

    07.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Lesevergnügen

    Mit ihrem großartigen Roman „Der Zopf meiner Großmutter “ ist Alina Bronsky erneut eine berührende, bitterböse und unglaublich irrwitzige Geschichte über die Launen des Lebens, den Familienzusammenhalt, Entwurzelung und das Älterwerden gelungen. Mit ihrem unverwechselbaren temporeichen, witzigen und schwarzhumorigen Schreibstil erzählt sie die wendungsreiche, tragikomische Geschichte über eine russischen Auswandererfamilie, eine große Liebe und eine unverhoffte Patchwork-Familie. Überaus faszinierend sind Bronskys herrlich skurrile, sehr liebenswerte Charaktere gezeichnet, die in ihrer Vielschichtigkeit kaum unterschiedlicher sein könnten und außerordentlich unterhaltsam sind. Mit Maxims Großmutter steht erneut eine außergewöhnliche, äußerst charakterstarke Frauenfigur im Mittelpunkt ihrer Geschichte, die wir ausschließlich aus der Sicht des Enkels und Ich-Erzählers erleben. Als Kontingentflüchtlinge sind er und seine Großeltern aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen und leben seitdem in einem Wohnheim für Russlandflüchtlinge in einer Kleinstadt. Er ist ein sehr cleverer, aufgeweckter Junge, der allerdings in Augen seiner tyrannischen Großmutter zu einem kränklichen Weichling und lebensuntauglichen Idioten abgetan wird und der vor der bösen Welt und allen erdenklichen schädlichen Einflüssen bewahrt werden muss. Es ist unglaublich amüsant und fesselnd, diese Familie aus der naiv-unvoreingenommenen Perspektive von Max durch ihren Alltag zu begleiten. In absurden, bisweilen herrlich überspitzten Szenen erleben wir ihr bizarres und vermeintlich harmonisches Zusammenleben mit, schmunzeln und empören uns über die Marotten der temperamentvollen Großmutter. Die Geschichte lebt von den überaus witzigen, bissigen Dialogen und den verschrobenen Ideen und Verhaltensweisen der übergriffigen, autoritären und tyrannischen Großmutter, die mit ihrer erdrückenden Dominanz nicht nur über ihren Enkel „Mäxchen“ sondern über ihr gesamtes Umfeld bestimmen möchte. Schonungslos, bösartig und schockierend sind bisweilen ihr Verhalten und ihre verbalen Rundumschläge, wenn sie beispielsweise antisemitische Sprüche gegen die Juden loslässt ober sich über das deutsche Schul- und Gesundheitssystem echauffiert. Man bringt dieser absolut gewöhnungsbedürftigen Figur äußerst zwiespältige Gefühle entgegen, die von amüsiertem Schmunzeln, über tiefe Empörung und Ablehnung bis hin zu Mitleid reichen. Es dauert eine Weile bis man die tragischen Hintergründe für ihr unmögliches Verwalten begreift und hinter ihrer ruppigen Fassade viel Warmherzigkeit, Liebe und große Verletzlichkeit entdeckt. So nimmt die wendungsreiche, tragikomische Geschichte ihren Lauf, gewinnt mit den sich verdichtenden Handlungssträngen allmählich immer mehr an Tiefe und stimmt mit seiner tragischen Reichweite auch sehr nachdenklich. FAZIT Ein großartiger Roman mit einer witzigen, bitterbösen und zugleich tragikomischen Geschichte und herrlich skurrilen, liebenswerten Charaktere. Ein außerordentlich unterhaltsames und berührendes Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als ich diesen Titel gehört habe,...

    Als ich diesen Titel gehört habe, habe ich eine ganz andere Art von Geschichte erwartet. Enttäuscht wurde ich nicht, im Gegenteil! Ich liebe Bronskys Schreibstil und ihre Figuren. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt, aber voller Humor und sehr unkonventionell. Grandios!
  • Zum Bewerterprofil von Damaris Kächele

    Damaris Kächele

    OSIANDER Metzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich mag Alina Bronskys irgendwie...

    Ich mag Alina Bronskys irgendwie verschrobene und direkte Art des Erzählens unglaublich gern, und so ist auch diese Familiengeschichte nicht weichgespült sondern hat viele Ecken und Kanten und wird geprägt von liebenswert-skurillen Typen.
  • Zum Bewerterprofil von Desiree Lumbreras-Roth

    Desiree Lumbreras-Roth

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch-komische Familiengeschichte...

    Tragisch-komische Familiengeschichte erzählt aus der Perspektive des Enkels. Eines meiner Lieblingsbücher, absolut fantastisch!
  • Zum Bewerterprofil von Nicola Benz

    Nicola Benz

    RavensBuch Osiander Markdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zopf meiner Großmutter

    Eine charmante witzige Familiengeschichte, die von Patchwork, Freundschaft und Zusammenhalt erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

     Der kleine Max kommt mit seinen Großeltern von Russland nach Deutschland. Dort landen sie in einem Flüchtlingsheim. Die Großmutter tyrannisiert alle in ihrer Umgebung und steckt voller Vorurteile. Max darf nur püriertes Gemüse essen und nichts außerhalb der Wohnung anfassen, weil er sich eine Krankheit holen könnte. Als sich der Großvater in eine Nachbarin verliebt und die ein Kind von ihm bekommt, findet die Großmutter auch dafür eine Lösung. Durch Bronskys Kunst zu schreiben, verbringt man gerne seine Lesestunden mit einer Tyrannin.

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