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Produktbild: Gehe hin, stelle einen Wächter
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Gehe hin, stelle einen Wächter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

129415

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2015

Verlag

Dva

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/3,5 cm

Gewicht

542 g

Auflage

7

Originaltitel

Go Set A Watchman

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000990437

Beschreibung

Rezension

„Der Roman ist auf schmerzhafte Weise die bessere Literatur, weil er moralisch nicht so selbstgewiss ist, sondern unsicher wie wir alle.“ ("Der Spiegel")
"Ein immens politischer, vor allem diskursiver Roman." ("DIE WELT")
"Eine große erzählerische Kraft (…). Man wünscht sich nach der Lektüre, Harper Lee hätte (...) noch ein paar weitere Romane veröffentlicht." ("Zeit Online")
"Nur beide Bücher zusammen (...) geben einen wirklichen Einblick in den Geist jener Zeit." ("Spiegel Online")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

129415

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2015

Verlag

Dva

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/3,5 cm

Gewicht

542 g

Auflage

7

Originaltitel

Go Set A Watchman

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

2710000990437

Herstelleradresse

DVA Dt.Verlags-Anstalt
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Scout kehrt heim

    Scout ist erwachsen und kehrt heim in den Süden. Doch etwas hat sich verändert, Scout hat sich verändert. Sie passt nicht mehr hinein in das kleine Städtchen, in dem Schwarze lange als Sklaven behandelt wurden. Scout weigert sich, sich anzupassen, sei es in Bezug auf ihre Kleidung, ihre Einstellung oder ihre Lebensweise. Dies führt nicht nur mit ihrem Vater Atticus zu Konflikten... Harper Lees zweiter Roman polarisiert und ist ganz anders als "Wer die Nachtigall stört". Er ist aufgebrachter, energischer und intensiver. Scout hinterfragt, versteht nicht und rebelliert und mit ihr der Leser. "Gehe hin, stelle einen Wächter" ist um einiges schwerer zu verarbeiten als das erste Buch, es nimmt mit und wirkt nach. Großartig.

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein zeitloses Buch

    Was für eine Sensation! 2015 erschien weltweit ein 2. Buch von Harper Lee. Die meisten von uns haben wohl „Wer die Nachtigall stört“ entweder gelesen und/oder als wundervollen Film mit Gregory Peck angeschaut. Bei mir ist es beides schon etwas her, aber ich habe auch beides in sehr liebevoller Erinnerung behalten. Da erstaunte es doch, dass Harper Lee, die zu dem Zeitpunkt 89 Jahre alt war, anscheinend schon vor „Wer die Nachtigall stört“ ein Buch geschrieben hatte, welches von den Verlagen abgelehnt wurde. Wieso kam es erst 2015 heraus? Wollte die Autorin es wirklich veröffentlicht sehen? Wer mehr dazu wissen möchte, dem empfehle ich den wunderbaren Artikel von Felicitas von Lovenberg den sie am 23.07.2015 in der FAZ veröffentlich hat. Harper Lees Roman (geschrieben 1957) spielt in den 50er Jahren in Maycomb County, dem Ort, in dem auch „Wer die Nachtigall stört“ gespielt hat. Scout, die Tochter des Anwalts Atticus Finch, ist inzwischen erwachsen und lebt in New York. Sie wird jetzt auch nicht mehr Scout genannt, sondern Jean Louise. Sie kommt zu einem Sommerurlaub nach Hause und macht dort eine erschreckende Entdeckung. Ihr Geburtsort ist ihr fremd geworden. Sie war ja schon immer anders als die anderen Kinder. Und dies hat sich durch ihr Leben in New York noch verstärkt. In Maycomb herrschen noch die alten Sitten und Gebräuche. Die Frauen kümmern sich um die drei Ks. Sie machen sich jeden Tag hübsch für ihre Männer und plappern brav nach, was diese so von sich geben. Jean Louises Tante Alexandra, die inzwischen für ihren Bruder den Haushalt führt, kritisiert andauernd Jean Louises Aussehen. Kein Lippenstift und Hosen! Und dann merkt Jean Louise, dass sich auch die Stimmung vor Ort geändert hat. Während die schwarzen und weißen Mitbürger einigermaßen freundlich miteinander umgegangen sind, herrscht jetzt eine strikte Trennung. Und es hat sich in Maycomb County ein Bürgerrat gebildet, dem sehr zu Jean Louise Entsetzens auch ihr Vater und ihr Freund aus Kindertagen, Henry, angehören. Sie sind gegen die Forderung des Obersten Bundesgerichts, die den Schwarzen die gleichen Bürgerrechte zubilligen wollen. Es kommt zu einer erbitterten Auseinandersetzung mit ihrem Vater. Es ist dies ein ganz anderes Buch als „Wer die Nachtigall stört“. Bei dem zuerst erschienenen Buch wurde die Geschichte aus Kindersicht erzählt. Es war eine sehr versöhnliche Sichtweise. „Geh hin, stelle einen Wächter“ ist da ganz anders. Harper Lee wechselt zwischen der Erzählung, wie Jean Louise nach Maycomb County zurückkehrt und den Gedanken, die sich Jean Louise macht. Es ist ein Buch, welches sich sehr intensiv mit der Zeit der Rassenkonflikte in den USA beschäftigt. Jean Louise kann einfach nicht verstehen, wie die Menschen in ihrer Heimatstadt ticken. Es ist ein großartiges Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. Das einzige, was mir an diesem Buch gefehlt hat, ist ein Nachwort vom Verlag. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Entstehung des Buches, die Hintergründe und eine geschichtliche Einordnung der Zeit in den USA bekommen. Denn darüber weiß in Deutschland nicht jeder Bescheid. Als ich dieses Buch schon relativ weit gelesen hatte, hab ich festgestellt, dass dieses Buch einfach zeitlos und damit immer aktuell ist. Denn immer wird es Menschen geben, die Angst vor Menschen haben, die anders sind. Sei es die Hautfarbe, die Religion, die Nationalität, die sexuelle Orientierung oder die Gesundheit der Menschen. Was anders ist macht Angst. Der Mensch muss sich dagegen wappnen. Je nach Temperament kämpft er für oder gegen diese andersartigen Menschen. Besonders schwierig sind aber die Menschen, die einfach ihr Fähnchen in den Wind hängen, die sogenannten Mitläufer. Sie sind nämlich eine Grauzone und sehr schwer zu enttarnen. Sie stützen so manches Unrechtsregime. Und genau in diese Wunde hat Harper Lee schon sehr früh ihre Finger legt. Es war kein Wunder, dass das Buch nicht erschienen ist, als sie einen Verlag dafür gesucht hat. Es hätte nämlich zu vielen Menschen einen Spiegel vors Gesicht gehalten. Dieses Buch ist einerseits eine ideale Lektüre für Leserinnen und Leser, die gerne durchaus kritische, aber liebevolle Bücher über den Süden der USA mögen. D.h. die gerne „Gute Geister“ von Kathryn Stockett, „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg oder auch „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd gelesen haben. Allerdings ist dies Buch auch gerade jetzt sehr interessant für Menschen, die sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation beschäftigen, denn auch hier kommen wieder unsere Ängste durch.

  • NiWa

    4/5

    11.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vater und Tochter

    Jean Louise Finch macht einige Tage Urlaub in ihrer Heimatstadt Maycomb. Aus dem multikulturellem New York treibt es sie ins konservative Alabama zurück, wo sie schon früher auf die Grenzen der Toleranz ihrer Mitmenschen traf. Denn Jean Louise Finch ist niemand anders als Scout, das kleine Mädchen, das im Weltklassiker „Wer die Nachtigall stört …“ tausende Herzen im Sturm erobert hat. Demzufolge handelt es sich um eine Art Fortsetzungsroman, der kaum unabhängig gelesen werden kann. Meiner Meinung nach ist es notwendig, die Figuren bereits zu kennen, damit man der Handlung folgen kann. Im Vordergrund steht wieder der Schwarz-Weiß-Konflikt. Dieser Roman behandelt die Südstaaten, die Rassentrennung und wie die Menschen in den 1950er-Jahren mit diesem Thema umgegangen sind. Gleichzeitig beschäftigt sich die Autorin mit einem Vater-Tochter-Konflikt. Sie beleuchtet genau diesen Moment, in dem Kinder - egal welchen Alters - begreifen, dass ihre Eltern doch nicht allmächtig und über alles erhaben sind. Scout kommt aus New York nach Maycomb, Alabama zurück und muss der Wahrheit ins Gesicht blicken. Der Zauber der Kindheit ist verflogen und sie ist nun eine erwachsene Frau, die vieles mit anderen Augen sieht. Die Rassentrennung wird in Maycomb nach wie vor konsequent umgesetzt, dennoch zeigt sich, dass liberalere Wege eingeschlagen werden. Die Schwarzen finden langsam zu einer gewissen Selbstbestimmtheit, während die meisten Weißen diesen Veränderungen sehr skeptisch gegenüberstehen. Das Wiedersehen mit Scout ist wunderbar! Oft stellt man sich beim Lesen die hypothetische Frage, was wohl aus diesem oder jenen Charakter geworden ist. In „Gehe hin, stelle einen Wächter“ gibt die Autorin selbst die Antwort darauf. Über manche Entwicklungen bin ich sehr traurig gewesen, weil ich mir doch bessere bzw. andere Lebenswege erhofft hatte. Trotzdem empfinde ich sie allesamt als authentisch und es wurde sehr glaubwürdig rübergebracht. Im Vordergrund der Handlung steht Scout und wie sich ihre magische Welt der Realität beugen muss. Vorbei sind die Tage, in denen sie mit ihrem Bruder auf der Veranda herum getobt ist, beantwortet die Fragen, auf die ihr Vater Atticus immer die richtige Antwort hatte, und gewesen die Momente, in denen sie sich hingebungsvoll in die liebevollen, schwarzen Arme von Haushälterin Calpurnia geworfen hat. Der Erzählstil ist sehr ruhig und besteht aus vielen Dialogen, wobei es zum Ende hin schon eher Monologe werden. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl, dass dieser Roman noch nicht fertig geschrieben ist. Oft wirkt es wie ein Entwurf, aus dem nie eine Endfassung wurde. Nichtsdestotrotz hat mich Scouts Rückkehr nach Maycomb aufgewühlt und es war schön, sich gemeinsam mit ihr an ihre Jugend zu erinnern. Denn so manche Episoden daraus sind ein herzliches Lachen wert. Ich habe gehört, dass Harper Lee dieses Buch eigentlich nicht veröffentlichen wollte und kann schon verstehen, dass sich die Autorin einige Zeit geziert hat. Denn es ist ihr natürlich nicht gelungen, die dichte Atmosphäre ihres Meisterwerks aufrecht zu erhalten. Weder die Magie der Kindheit noch die drückende Hitze der Südstaaten konnte ein weiteres Mal von ihr eingefangen werden, dennoch bleibt ein beachtlicher Roman, der gut zu hören und bestimmt auch zu lesen ist. Scout ist erwachsen geworden und die Welt hat sich verändert. Ob sie für Jean Louise Finch besser geworden ist, muss man beim Lesen oder Hören aber schon selbst erfahren. Wem „Wer die Nachtigall stört …“ gefallen hat und gern wissen möchte, was aus dem kleinen Wildfgang Scout geworden ist, dem rate ich zu dem Buch zu greifen. Auch wenn es dem Vergleich mit Harper Lees Meisterwerk keinesfalls Stand hält, regt es doch zum Nachdenken an.

  • I. Schneider

    aus Mannheim

    4/5

    11.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer die Nachtigall stört...2. Teil

    Weltweit ist nun die Fortsetzung von 'Wer die Nachtigall stört' erschienen, ein Buch, das Harper Lee bereits 1957 vor der 'Nachtigall' geschrieben hatte und das von den Verlagen abgelehnt wurde. Das Manuskript war verschollen und wurde erst jetzt durch Zufall wieder entdeckt. Scout ist nun 15 Jahre älter, wird jetzt nur noch Jean Louise genannt, und wohnt in New York. In den Ferien kommt sie in ihre Geburtsstadt Maycomb County zurück und muss feststellen, dass alles, was ihr vertraut und wichtig war, sich geändert hat, unter anderem auch die Einstellung ihres Vaters Atticus Finch, der früher immer ihr großes Vorbild gewesen ist. Das, was in der Nachtigall so fasziniert hat, Atticus und sein Kampf gegen den Rassismus, hat sich weitgehend verflüchtigt und übrig geblieben ist nur die junge Jean Louise, die vor den Kopf gestoßen ist und mit der Wahrheit über ihren Vater, den Helden,konfrontiert wird. Meiner Meinung nach kommt 'Gehe hin, stelle einen Wächter' nicht an die 'Nachtigall' heran. Leider.

  • Bewertung

    3/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer das Buch oder auch den Film...

    Wer das Buch oder auch den Film "Wer die Nachtigall stört" kennt, geht mit einer gewissen Erwartungshaltung an dieses Buch, das zwanzig Jahre später spielt, aber der Erstling der Autorin ist. Ob Erwartungen erfüllt oder enttäuscht werden, muss jeder Leser für sich entscheiden.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Meike Sauer

    Meike Sauer

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die 26-jährige Jean Louise Finch macht Ferien bei ihrer Familie in ihrer kleinen Heimatstadt in Alabama: Ihr Vater, der unangefochtene Held ihrer Kindheit, wird alt. Ob sie ihren Jugendfreund heiraten möchte, weiß sie nicht und die langjährige Haushälterin hat sich längst in den Ruhestand zurückgezogen. Ihre alte Welt gibt es nicht mehr und die Rassenunruhen der 50er Jahre machen auch vor dem kleinen Ort und ihrer Familie nicht Halt. Der Roman, der schon vor Wer die Nachtigall stört entstanden ist, schildert gleichzeitig den Umbruch einer Gesellschaft und das innere Erwachsenwerden einer jungen Frau. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gehe hin, stelle einen Wächter

    Jean Luise ist 26 und lebt mitlerweile in New York. Als sie während ihres Urlaubs nach Maycomb zurück kommt, wird sie mit dem ungebrochenen Rassismus ihrer Familie und Freunde konfrontiert. Sie muss ihrem eigenen Gewissen folgen und sich gegen ihren Vater behaupten. Nicht immer löst ein zweiter Band ein, was einem beim ersten so gut gefallen hat - in diesem Fall aber schon.

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