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  • Produktbild: Unten
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Unten Zeitlos, berührend, dystopisch: Ein Roman wie ¿Momo¿ für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Dressler

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/15,4/3 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000999102

Beschreibung

Rezension

"Eine spannende Geschichte!" (Lesetipp aus der Stadtbibliothek Nordhorn in den Grafschafter Nachrichten, 05.11.2024)

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

10 - 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Dressler

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/15,4/3 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000999102

Herstelleradresse

Dressler
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
DE

Email: produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unten

    Das coolst Buch, das ich seit langem gelesen habe. Es ist eine Art "Kinder Horror", aber nicht zu gruselig oder so. Einfach toll! :) Ich würde es jedem weiterempfehlen!! :) Ich hab es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Das war es wert! Also, wenn ihr nach einem tollen Buch für alle ü. 9 sucht (9 inklusive (Eltern sollten das selbst einschätzen)), kann ich das hier nur empfehlen! :)

  • SternchenBlau

    5/5

    02.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entwickelt unglaublichen Sog

    Bei diesem Buch hat mir schon der Klappentext solch ein Unbehagen verursacht, dass ich es gleich wieder ins Regal stellen musste. Bitte beachtet, auch die CN am Ende dieser Rezi. „Nevo muss sich an die Regeln halten, sonst verliert ihre Mutter noch die Wohnung und sie müssten im Häuserblock nach unten ziehen, und dorthin will man nicht. Nevos Kosmos ist der Block, hier spielt ihr Leben. Seit Generationen hat niemand das Gebäude verlassen.“ Wie gruselig ist denn bitte, wenn seit Generationen das Gebäude niemensch mehr verlassen hat?!? Aber genau dieses Buch fand mein 11jähriger Sohn megaspannend, erst recht, als ich von meinem tiefen Unbehagen erzählte. Also hat er mich überredet, dass wir es gemeinsam lesen. Und trotz – oder vielleicht genau wegen – meines Unbehagens hat uns dieses Buch richtig tief reingezogen. Aber die Warnung vorneweg: Es ist an vielen Stellen wirklich düster und gruselig. Bei dem Entwurf ihrer Dystopie spielt Maja Ilisch geschickt mit unseren Erwartungen, aber auch mit unseren Emotionen: Angst, Ekel, Freundschaft, fehlendes Selbstvertrauen, Gefahren, Absurditäten. Ja, vor allem immer wieder Absurditäten, die einen ganz eigenen Grusel vermitteln. „»Aber..«, fing Nevo an. »Heißt das, Sie sind hier ein-geschlossen? Die ganze Nacht lang?« »Die Tür ist versperrt«, sagte sie. »Aber eingeschlossen wäre ich ja nur, wenn ich gehen wollte. Ich gehe erst am Morgen. Und dann ist die Tür wieder auf.« Nevo runzelte die Stirn und versuchte, das zu verstehen - es ergab irgendwie keinen Sinn. Aber dann musste sie daran denken, dass die Klassenräume ja auch abgeschlossen waren während des Unterrichts. Und eingesperrt fühlte man sich auch nur dann, wenn man an der Tür rüttelte, und warum sollte man das während des Unterrichts tun?“ Das Buch entwickelt einen starken Sog, wenn wir gemeinsam mit der Protagonistin Nevo im Gebäude immer weiter nach unten gehen. Dennoch schafft die Autorin das geniale Kunststück, dass sie die doch noch recht junge Zielgruppe immer wieder mit leichteren Teilen der Geschichte nicht zu sehr in der Verzweiflung zurücklässt. Gerade die Absurditäten und die Menschen, auf die Nevo trifft, tragen dazu bei. Je weiter es nach unten geht, umso mehr wird auch deutlich, wie perfide das Reglement im Haus ist. Die große Frage bleibt: Schaffen wir es wieder nach oben? Mehr möchte ich gar nicht verraten. Tolles Buch, ganz ängstliche Kinder und Jugendliche sollten besser die Finger davon lassen. 5 von 5 Sternen. CN: emotionale Kindesmisshandlung, Schusswaffen, Entzug von den Eltern, Unterdrückung Meinungsfreiheit, Ratten, Hunger, große Dunkelheit, schlimme hygienische Zustände

  • SternchenBlau

    5/5

    02.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sogwirkung! Bei diesem Buch…

    Sogwirkung! Bei diesem Buch hat mir schon der Klappentext solch ein Unbehagen verursacht, dass ich es gleich wieder ins Regal stellen musste. Bitte beachtet, auch die CN am Ende dieser Rezi „Nevo muss sich an die Regeln halten, sonst verliert ihre Mutter noch die Wohnung und sie müssten im Häuserblock nach unten ziehen, und dorthin will man nicht. Nevos Kosmos ist der Block, hier spielt ihr Leben. Seit Generationen hat niemand das Gebäude verlassen.“ Wie gruselig ist denn bitte, wenn seit Generationen das Gebäude niemensch mehr verlassen hat?!? Aber genau dieses Buch fand mein 11jähriger Sohn megaspannend, erst recht, als ich von meinem tiefen Unbehagen erzählte. Also hat er mich überredet, dass wir es gemeinsam lesen. Und trotz – oder vielleicht genau wegen – meines Unbehagens hat uns dieses Buch richtig tief reingezogen. Aber die Warnung vorneweg: Es ist an vielen Stellen wirklich düster und gruselig. Bei dem Entwurf ihrer Dystopie spielt Maja Ilisch geschickt mit unseren Erwartungen, aber auch mit unseren Emotionen: Angst, Ekel, Freundschaft, fehlendes Selbstvertrauen, Gefahren, Absurditäten. Ja, vor allem immer wieder Absurditäten, die einen ganz eigenen Grusel vermitteln. „»Aber..«, fing Nevo an. »Heißt das, Sie sind hier ein-geschlossen? Die ganze Nacht lang?« »Die Tür ist versperrt«, sagte sie. »Aber eingeschlossen wäre ich ja nur, wenn ich gehen wollte. Ich gehe erst am Morgen. Und dann ist die Tür wieder auf.« Nevo runzelte die Stirn und versuchte, das zu verstehen - es ergab irgendwie keinen Sinn. Aber dann musste sie daran denken, dass die Klassenräume ja auch abgeschlossen waren während des Unterrichts. Und eingesperrt fühlte man sich auch nur dann, wenn man an der Tür rüttelte, und warum sollte man das während des Unterrichts tun?“ Das Buch entwickelt einen starken Sog, wenn wir gemeinsam mit der Protagonistin Nevo im Gebäude immer weiter nach unten gehen. Dennoch schafft die Autorin das geniale Kunststück, dass sie die doch noch recht junge Zielgruppe immer wieder mit leichteren Teilen der Geschichte nicht zu sehr in der Verzweiflung zurücklässt. Gerade die Absurditäten und die Menschen, auf die Nevo trifft, tragen dazu bei. Je weiter es nach unten geht, umso mehr wird auch deutlich, wie perfide das Reglement im Haus ist. Die große Frage bleibt: Schaffen wir es wieder nach oben? Mehr möchte ich gar nicht verraten. Tolles Buch, ganz ängstliche Kinder und Jugendliche sollten besser die Finger davon lassen. Trotzdem: 5 von 5 Sternen. CN: emotionale Kindesmisshandlung, Schusswaffen, Entzug von den Eltern, Unterdrückung Meinungsfreiheit, Ratten, Hunger, große Dunkelheit, schlimme hygienische Zustände

  • Rajets Fantastische Leseseite

    aus Grünberg

    5/5

    11.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur eine Reise nach „Unten“ oder durch die Enge des menschlichen Geistes!

    Der Schreibstil mag anspruchsvoll sein aber trotzdem gut zu lesen. Das Cover zeigt in bunten Farben (die auch im Roman eine Rolle spielen) ein endlos erscheinendes Treppenhaus (ohne Anfang und Ende) und ein junges Mädchen (Nevos) die ihre abenteuerliche Reise nach „Unten“ antritt. Es gibt sehr gut die Handlung des Romans wieder. Alles, was nur ein bisschen Spaß macht ist verboten. Nevo unsere Hauptprotagonistin muss sich daranhalten sonst hat es nicht nur negative Folgen für sie, sondern auch für ihre Mutter – sie würden die Wohnung verlieren und müssten in ihrem Häuserblock nach unten ziehen. Dorthin will absolut keiner! Nevos Welt besteht nur aus ihrem Block (Stockwerken) in denen sich ihr Leben (zu Hause und Schule) sowie das ihrer Mutter (in der Wäscherei) abspielt. Mehr kennen sie nicht denn seit Generationen hat niemand das Gebäude (Hochhaus) verlassen. Die Hausverwaltung sorgt dafür, dass alles in geregelten Bahnen läuft und alles seine Ordnung hat. Dann passiert beim unerlaubten Nachlaufen spielen in den Gängen das Nevos Freundin Juma in den Wäscheschacht steigt und anschließend verschwunden bleibt. Was aber noch merkwürdiger ist, die Erwachsenen tun so, als ob es Juma nie gegeben hätte. Nevo ist es gewöhnt auf ihre Fragen keine Antworten zu erhalten – aber das geht doch echt zu weit. Sie macht sich allein auf den Weg durchs Haus, um Juma wiederzufinden – und erlebt das Abenteuer ihres Lebens – und das unter Missachtung sämtlicher Regeln! Was mich am meisten schockiert hat war das dieses Setting beim besten Willen keine Utopie ist, sondern sehr realistisch wirkt. Es ist verstörend sich vorzustellen, dass Menschen ihr ganzes Leben lang nur zwischen wenigen Stockwerken zubringen – dass dies alles im Leben ist alles, was sie kennen. Keine Ausflüge nach Außen, außerhalb des Gebäudes (Hochhauses). Keine Einkäufe – wird ihnen alles gebracht, keine Ausflüge oder Reisen – nichts. Und es funktioniert dank der Hausverwaltung, die mit harter Hand alle Menschen im Griff hat. Regeln aufstellt, die sehr wenig Spielraum für „Leben“ lässt. Könnte sich das einer von uns nur vorstellen? Trotz seiner Botschaft: Wenn du frei sein willst, musst du Regeln brechen! – keine leichte und anspruchslose Kost für Leser/innen ab 10 Jahren. Faszinierend und berührend die auch Leser/innen über 10+ auf eine gekonnte Art anspricht. Das man etwas in Frage stellen muss, Widerstand leisten muss, in dem man auch „Nein“ sagt, um Neues zu entdecken und zu erkunden, Hintergründe aufdeckt und versteht. Geheimnissen auf den Grund geht und Entdeckungen macht, die vielleicht das ganze Leben in Frage stellen. Dabei spielen aber Freundschaft und Freiheit genauso wie Solidarität untereinander eine große Rolle. Was auffällig ist die Erwachsenen sind geprägt: von Regeln, Konventionen, sie stellen nichts in Frage, obwohl große Frustration herrscht – verharren sie größten Teil in Angst vor sozialem Abstieg – vor der Hausverwaltung die scheinbar alles im Griff zu haben scheint. Das Setting erscheint düster, dunkel und ohne große Freude, aber Nevo findet mehr in diesem Abstieg: Menschen mit kreativen Ideen, die ihr zur Seite stehen dem fremden Mädchen von oben. Das Haus ist eine Verdichtung der Welt mit allen ihren Schattenseiten aber auch den guten. Es zeigt sich erneut das die Sicht eines Kindes sich nicht nach der Sinnhaftigkeit der Regeln stellt, einer Welt, die zu ersticken scheint an diesen und zum Sterben verurteilt ist über kurz oder lang. Es setzt den gesunden Menschenverstand ein der allen Erwachsen abhanden gekommen zu sein scheint! Für mich ein echtes Highlight nicht nur im Bereich Jugendbuch, auch vielen Erwachsen würde es gut tun dieses Buch zu lesen und seinen Sinn zu erfassen. Es ist spannend, berührend, aufrüttelnd, beängstigend, düster und eine Mahnung: Wenn du frei sein willst, musst du Regeln brechen! Von mir verdiente 5 Sterne und die Autorin hat den Preis, den sie am 8.September in Wetzlar erhält für ihr Werk verdient. Und es zeigt anspruchsvoll muss nicht langweilig sein.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    14.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender als Netflix

    Wer auf Netflix den zur Coronazeit populären Film “Der Schacht” geguckt hat, erinnert sich: Denen in den oberen Etagen geht es gut, je weiter unten man ist, destwo tiefer ist man auch in der Nahrungskette. Wesentlich besser und tiefgründiger hat Maja Ilisch dieses dystopische Konzept umgesetzt. In einem Moment spielt Nevo noch mit ihrer Freundin Juma fangen, im nächsten müssen sie sich aufteilen, denn solche Spiele sieht die Hausverwaltung gar nicht gerne. Da das Etagenhaus die einzige Welt ist, die die Bewohner kennen, hat die Hausverwaltung eine beträchtliche Macht, der die Kinder nicht ausgesetzt sein wollen. Juma versteckt sich im Wäscheschacht, aber als die Wachen weg sind, kann Nevo sie nicht mehr finden. Juma versteckt sich im Wäscheschacht, doch als die Wachen weg sind, findet Nevo sie nicht mehr. Der einzige Weg zu Juma und zur Wahrheit führt nach unten, und Nevo beginnt, das System zu hinterfragen, über das sie zuvor nie nachgedacht hat. Dieses Buch öffnet eine Welt, die in sich sehr geschlossen ist und eine Gesellschaftskritik verbindet. Nevo ist ein mutiges 11-Jähriges Mädchen und nach der Beschreibung des Hochhauses zu urteilen, hätten sich nur die wenigsten nach unten getraut. An sich ging das Konzept immer auf und war gut durchdacht. Nur am Anfang blieb unklar, warum ein so kontrollierendes System überhaupt so etwas wie einen gemeinsamen Wäscheschacht zulässt, der mal eben nach unten führt.Zudem wird eine etwas banale Frage nicht geklärt: Wie wird die Wäsche der vielen Bewohner richtig zugeordnet? Da das Buch einen zum Hinterfragen anregt, bleiben diese Fragen bei der Genauigkeit der Geschichte nicht aus, diese wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Am Ende hätte mir noch etwas mehr Aufklärung des Systems gefallen, so bleibt jedoch zumindest die Fantasie angeregt. Eine kreative und spannende Geschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Frauke Lamprecht

    Frauke Lamprecht

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein riesiges Hochhaus, eine allmächtige Hausverwaltung und die beste Freundin der Welt.

    Nevo und ihre Freundin Juma leben auf dem Stockwerk "Zinnober". Das ist ihre Welt. Eine Welt, die von der Hausverwaltung ständig überwacht wird. Oben ist es angeblich besser, unten deutlich schlimmer. Man kann im Haus "aufsteigen", fürchtet sich davor, weiter nach unten ziehen zu müssen und ist deshalb "zufrieden" da, wo man ist. Als Juma eines Tages in den Wäscheschacht fällt, wird sie durch ein fremdes Mädchen "ersetzt". Kein Erwachsener scheint das zu bemerken. Nevo beschließt, sie "unten" zu suchen. Es wird eine Horrortrip! Aber Nevo lässt sich nicht beirren, sie geht immer weiter und weiter bis… sie da ankommt, wo die „Hausverwaltung“ ist.
  • Zum Bewerterprofil von Rabenclub Ravensburg

    Rabenclub Ravensburg

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unten - Ein Tipp von "Ida S."

    In dem Roman unten von Maja Ilisch geht es um Nevo, die ihre beste Freundin Juma in ihrem Wohnhaus verliert. Um sie zu suchen geht sie die Treppe immer weiter nach unten. Das ist alles neu für sie, denn sie kennt nur ihre Etage. Auf dem Weg nach unten trifft sie viele Leute, welche alle unterschiedlich auf sie reagieren. Und dann trifft sie noch auf Mat. Mat kennt sich ziemlich gut mit dem Haus aus und war auch schon mal ganz unten. Gemeinsam machen sie sich weiter nach unten auf die Suche nach Juma. Das Buch ist interessant und spannend. Deshalb gebe ich ihm 4/5 Sternen.

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Bewertungen (2)

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