Produktbild: Alle außer mir
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Alle außer mir Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/4,1 cm

Gewicht

450 g

Originaltitel

Sangue Giusto

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

2710001019182

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/4,1 cm

Gewicht

450 g

Originaltitel

Sangue Giusto

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

2710001019182

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Spannend - und geschichtlich eine notwendige Rückschau

Bewertung aus Thalwil am 30.11.2021

Bewertungsnummer: 1615124

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verpackt in einen etwas überspannten, aber schönen Familienroman erfährt man viel über die koloniale Vergangenheit Italiens. Der Rückblick ist wirklich geworden - normalerweise taucht dieser Vergangenheitsaspekt in der Öffentlichkeit nie auf ...

Spannend - und geschichtlich eine notwendige Rückschau

Bewertung aus Thalwil am 30.11.2021
Bewertungsnummer: 1615124
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Verpackt in einen etwas überspannten, aber schönen Familienroman erfährt man viel über die koloniale Vergangenheit Italiens. Der Rückblick ist wirklich geworden - normalerweise taucht dieser Vergangenheitsaspekt in der Öffentlichkeit nie auf ...

Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1582074

Bewertet: eBook (ePUB)

2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1582074
Bewertet: eBook (ePUB)

2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

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Alle außer mir

von Francesca Melandri

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Meinung aus der Buchhandlung

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Judith Schlepütz

OSIANDER Landsberg

Zum Portrait

5/5

Besser geht es nicht!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rom im Sommer 2010: Vor der Tür der Lehrerin Ilaria steht ein junger äthiopischer Flüchtling, der behauptet, ihr Neffe zu sein. Als sein Pass dies bestätigt, beginnt sie zu recherchieren. Und deckt dabei die grosse Lebenslüge ihre 95jährigen, mittlerweile dementen Vaters auf. Der war nämlich mitnichten der tapfere Partisan, als der er sich vor der Familie stets ausgegeben hatte, sondern Mitglied der "Schwarzhemden" unter Mussolini und Teilnehmer des Abessinien Feldzugs in den Jahre 1935-1936. Aber auch ihr eigenes Leben ist nicht frei von Widersprüchen und Selbsttäuschungen... Verdrängung, die Diskrepanz zwischen dem eigenen Idealbild und der Wirklichkeit; die Folgen, die jedes Handeln für die Zukunft hat sind die Themen dieses grossartig geschriebenen, komplexen und doch sehr spannenden Romans von Francesca Melandri, mit viel Empathie für die Unperfektheit ihrer Romanfiguren. Unbedingte Leseempfehlung!
  • Judith Schlepütz
  • Buchhändler/-in

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5/5

Besser geht es nicht!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rom im Sommer 2010: Vor der Tür der Lehrerin Ilaria steht ein junger äthiopischer Flüchtling, der behauptet, ihr Neffe zu sein. Als sein Pass dies bestätigt, beginnt sie zu recherchieren. Und deckt dabei die grosse Lebenslüge ihre 95jährigen, mittlerweile dementen Vaters auf. Der war nämlich mitnichten der tapfere Partisan, als der er sich vor der Familie stets ausgegeben hatte, sondern Mitglied der "Schwarzhemden" unter Mussolini und Teilnehmer des Abessinien Feldzugs in den Jahre 1935-1936. Aber auch ihr eigenes Leben ist nicht frei von Widersprüchen und Selbsttäuschungen... Verdrängung, die Diskrepanz zwischen dem eigenen Idealbild und der Wirklichkeit; die Folgen, die jedes Handeln für die Zukunft hat sind die Themen dieses grossartig geschriebenen, komplexen und doch sehr spannenden Romans von Francesca Melandri, mit viel Empathie für die Unperfektheit ihrer Romanfiguren. Unbedingte Leseempfehlung!

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Eva Mager

Thalia Osiander Bad Kreuznach

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die in Rom lebende Lehrerin Ilaria vor ihrer Wohnung einen jungen Flüchtling aus Äthiopien vorfindet, der behauptet, ihr Neffe zu sein, ist dies der Startpunkt für eine Reise in die Vergangenheit des eigenen Vaters, der unter Mussolini an der Eroberung Abessiniens beteiligt war und, wie sich herausstellt, in mehrfacher Hinsicht ein Doppelleben geführt hat. Der beeindruckende Roman verbindet eine packend erzählte Familiengeschichte mit der bedrückenden Schilderung kolonialer Unterdrückung und rassistischen Denkens zur Zeit des Faschismus, der im Italien Berlusconis wieder salonfähig zu werden droht. Eine absolute Empfehlung.
  • Eva Mager
  • Buchhändler/-in

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die in Rom lebende Lehrerin Ilaria vor ihrer Wohnung einen jungen Flüchtling aus Äthiopien vorfindet, der behauptet, ihr Neffe zu sein, ist dies der Startpunkt für eine Reise in die Vergangenheit des eigenen Vaters, der unter Mussolini an der Eroberung Abessiniens beteiligt war und, wie sich herausstellt, in mehrfacher Hinsicht ein Doppelleben geführt hat. Der beeindruckende Roman verbindet eine packend erzählte Familiengeschichte mit der bedrückenden Schilderung kolonialer Unterdrückung und rassistischen Denkens zur Zeit des Faschismus, der im Italien Berlusconis wieder salonfähig zu werden droht. Eine absolute Empfehlung.

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Alle außer mir

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