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Produktbild: Robinsons Tochter
Gebraucht

Robinsons Tochter Roman

9

3,64 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/2,6 cm

Gewicht

254 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Crusoe’s Daughter

Übersetzt von

Isabel Bogdan

Sprache

Deutsch

EAN

2710001106547

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/2,6 cm

Gewicht

254 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Crusoe’s Daughter

Übersetzt von

Isabel Bogdan

Sprache

Deutsch

EAN

2710001106547

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Was für eine bezaubernde, kluge...

Bewertung am 16.09.2023

Bewertungsnummer: 2023593

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine bezaubernde, kluge und feinsinnig erzählte Geschichte um ein Frauenleben mit allen Höhen und Tiefen. Jane Gardam versteht es wie keine andere Autorin mit wenigen Worten eine eigene Welt zu erschaffen. Sie gehört eindeutig zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen.

Was für eine bezaubernde, kluge...

Bewertung am 16.09.2023
Bewertungsnummer: 2023593
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine bezaubernde, kluge und feinsinnig erzählte Geschichte um ein Frauenleben mit allen Höhen und Tiefen. Jane Gardam versteht es wie keine andere Autorin mit wenigen Worten eine eigene Welt zu erschaffen. Sie gehört eindeutig zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen.

Warum habe ich diese Autorin erst jetzt entdeckt?

Bewertung am 14.06.2022

Bewertungsnummer: 1730197

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jane Gardam ist seit ihrer Trilogie „Ein untadeliger Mann“, „Eine treue Frau“ und „Letzte Freunde“ einem breiten Publikum bekannt und hat viele Leser*innen gefunden. Ich selbst bin mit „Ein untadeliger Mann“ leider nicht zurechtgekommen. Ich habe ein paar Seiten gelesen und dann leider aufgegeben. Aber inzwischen habe ich die Lösung für mich entdeckt. Ich lasse mir solche Romane einfach vorlesen. Allerdings nur dann, wenn die Hörbuch-Versionen ungekürzt sind. Und so habe ich es nun mit dem zuletzt erschienenen Buch der Autorin gemacht. Geschrieben hat sie es bereits 1985. Seitdem bedaure ich es, dass ich bei „Ein untadeliger Mann“ so früh aufgegeben hatte. Aber das Hörbuch läuft mir ja hoffentlich nicht weg. „Robinsons Tochter“ ist ein ganz eigenwilliges und für mich typisch englisches Buch. Robinsons Tochter ist Polly Flint. Polly Flint wurde Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Ihre Mutter war Lehrerin bis zu ihrer Geburt und ihr Vater fuhr zur See. Nachdem Pollys Mutter sehr früh gestorben war, kam sie zu immer anderen Frauen in Pflege, bis sie letztendlich bei den beiden deutlich älteren Schwestern ihrer Mutter im gelben Haus in der Marsch landete. In dem gelben Haus lebten ihre beiden Tanten, Mary, die sehr fromm war und sicherlich gerne ins Kloster gegangen wäre, und die sanftmütige Francis, sowie Mrs. Woods, eine Witwe und Freundin der beiden Tanten, und ein Dienstmädchen. In diesem Haus lebte Polly bis auf einige Ausnahmen ihr ganzes Leben. Sie ist nie zur Schule gegangen, lernte aber von Mrs. Woods Fremdsprachen. Ihr liebstes Hobby ist das Lesen, und in dem gelben Haus gab es viele Bücher. Ihr Lieblingsbuch ist „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Dieses Buch wird im Laufe ihres Lebens ihr Ratgeber, ihre Marotte und ihr einziger wirklicher Freund. Sie entwickelt sich schon sehr eigenwillig und wird selbst so etwas wie eine Einsiedlerin. Zum Glück gibt es allerdings Menschen, die sie von Zeit zu Zeit aus dem gelben Haus herauslocken, oder ihr mal ganz deutlich die Meinung sagen. Kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs ändert sich das Leben für Polly allerdings ganz dramatisch. Ich habe es geliebt, der Stimme der Sprecherin Leslie Malton zu lauschen, die diese Geschichte so toll vorgelesen hat. Die Geschichte ist aus der Sicht von Polly in der Ich-Form erzählt. Aber Leslie Malton gibt den anderen Personen bei deren wörtlicher Rede ganz eigene Stimmen, so dass das Ganze sehr lebendig rüberkommt. Und überhaupt hat sie eine ausgesprochen angenehme Stimme. Die ganze Geschichte ist ausgesprochen englisch. Die Hauptpersonen sind eigenwillig, ein wenig spröde, haben ihren Spleen und sind doch ausgesprochen liebenswert. Und so ist auch dieses Buch – eigenwillig, manchmal spröde, teilweise mit einem dezent daherkommenden Humor, aber ausgesprochen liebenswert. Ich habe Polly Flint und ihr späteres Dienstmädchen Alice geliebt. Ein ganz besonderes Gespann! Wenn ich da noch an das Kapitel denke, als die beiden Frauen das gut versteckte Buch „Die Abenteuer der Fanny Hill“ von John Cleland entdeckten, was offensichtlich von ihrer Großmutter gelesen und später versteckt wurde. Einfach köstlich! Es gibt auch durchaus einige Männer in diesem Buch, wobei ich hier besonders Mr. Thwaite geliebt habe. Ein großartiger englischer Gentleman alter Schule. Erst spät erfahren wir, warum er so ein Interesse an Polly hatte. Das Buch wartet also durchaus mit einigen Überraschungen auf. Für mich war dieses Buch eine ähnlich tolle Entdeckung und Überraschung wie Benjamin Myers Buch „Offene See“. Beide Bücher haben meine Sehnsucht nach England wieder aus schönste und schmerzlichste geweckt.

Warum habe ich diese Autorin erst jetzt entdeckt?

Bewertung am 14.06.2022
Bewertungsnummer: 1730197
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jane Gardam ist seit ihrer Trilogie „Ein untadeliger Mann“, „Eine treue Frau“ und „Letzte Freunde“ einem breiten Publikum bekannt und hat viele Leser*innen gefunden. Ich selbst bin mit „Ein untadeliger Mann“ leider nicht zurechtgekommen. Ich habe ein paar Seiten gelesen und dann leider aufgegeben. Aber inzwischen habe ich die Lösung für mich entdeckt. Ich lasse mir solche Romane einfach vorlesen. Allerdings nur dann, wenn die Hörbuch-Versionen ungekürzt sind. Und so habe ich es nun mit dem zuletzt erschienenen Buch der Autorin gemacht. Geschrieben hat sie es bereits 1985. Seitdem bedaure ich es, dass ich bei „Ein untadeliger Mann“ so früh aufgegeben hatte. Aber das Hörbuch läuft mir ja hoffentlich nicht weg. „Robinsons Tochter“ ist ein ganz eigenwilliges und für mich typisch englisches Buch. Robinsons Tochter ist Polly Flint. Polly Flint wurde Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Ihre Mutter war Lehrerin bis zu ihrer Geburt und ihr Vater fuhr zur See. Nachdem Pollys Mutter sehr früh gestorben war, kam sie zu immer anderen Frauen in Pflege, bis sie letztendlich bei den beiden deutlich älteren Schwestern ihrer Mutter im gelben Haus in der Marsch landete. In dem gelben Haus lebten ihre beiden Tanten, Mary, die sehr fromm war und sicherlich gerne ins Kloster gegangen wäre, und die sanftmütige Francis, sowie Mrs. Woods, eine Witwe und Freundin der beiden Tanten, und ein Dienstmädchen. In diesem Haus lebte Polly bis auf einige Ausnahmen ihr ganzes Leben. Sie ist nie zur Schule gegangen, lernte aber von Mrs. Woods Fremdsprachen. Ihr liebstes Hobby ist das Lesen, und in dem gelben Haus gab es viele Bücher. Ihr Lieblingsbuch ist „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Dieses Buch wird im Laufe ihres Lebens ihr Ratgeber, ihre Marotte und ihr einziger wirklicher Freund. Sie entwickelt sich schon sehr eigenwillig und wird selbst so etwas wie eine Einsiedlerin. Zum Glück gibt es allerdings Menschen, die sie von Zeit zu Zeit aus dem gelben Haus herauslocken, oder ihr mal ganz deutlich die Meinung sagen. Kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs ändert sich das Leben für Polly allerdings ganz dramatisch. Ich habe es geliebt, der Stimme der Sprecherin Leslie Malton zu lauschen, die diese Geschichte so toll vorgelesen hat. Die Geschichte ist aus der Sicht von Polly in der Ich-Form erzählt. Aber Leslie Malton gibt den anderen Personen bei deren wörtlicher Rede ganz eigene Stimmen, so dass das Ganze sehr lebendig rüberkommt. Und überhaupt hat sie eine ausgesprochen angenehme Stimme. Die ganze Geschichte ist ausgesprochen englisch. Die Hauptpersonen sind eigenwillig, ein wenig spröde, haben ihren Spleen und sind doch ausgesprochen liebenswert. Und so ist auch dieses Buch – eigenwillig, manchmal spröde, teilweise mit einem dezent daherkommenden Humor, aber ausgesprochen liebenswert. Ich habe Polly Flint und ihr späteres Dienstmädchen Alice geliebt. Ein ganz besonderes Gespann! Wenn ich da noch an das Kapitel denke, als die beiden Frauen das gut versteckte Buch „Die Abenteuer der Fanny Hill“ von John Cleland entdeckten, was offensichtlich von ihrer Großmutter gelesen und später versteckt wurde. Einfach köstlich! Es gibt auch durchaus einige Männer in diesem Buch, wobei ich hier besonders Mr. Thwaite geliebt habe. Ein großartiger englischer Gentleman alter Schule. Erst spät erfahren wir, warum er so ein Interesse an Polly hatte. Das Buch wartet also durchaus mit einigen Überraschungen auf. Für mich war dieses Buch eine ähnlich tolle Entdeckung und Überraschung wie Benjamin Myers Buch „Offene See“. Beide Bücher haben meine Sehnsucht nach England wieder aus schönste und schmerzlichste geweckt.

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Robinsons Tochter

von Jane Gardam

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