Robinsons Tochter

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Variante: Hörbuch-Download (2020)

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Jane Gardams wichtigster Roman endlich als Hörbuch 

England 1904 – Polly, mit sechs Jahren schon eine Pflegefamilien-Veteranin, kommt zu ihren frommen Tanten in das gelbe Haus am Meer. Hier gibt es kaum Unterhaltung, aber es gibt Bücher, und lesend entwickelt sich Polly unbemerkt zu einer stillen, unbeugsamen Rebellin. Ein Buch liest sie immer wieder: »Robinson Crusoe« wird zu ihrem Kompass in jeder Lebenslage. Ihre eigene einsame Insel verlässt Polly Flint nie ganz. Doch am Ende ihres fast ein Jahrhundert umspannenden Lebens wird sie Liebe und Enttäuschung, Depression und rettende Freundschaft kennengelernt und ihre Bestimmung gefunden haben.

Eine große Geschichte voller hinter gepolsterten Türen verborgener Geheimnisse, so raffiniert und klug, wie nur Jane Gardam sie inszenieren kann.

»Als ich fertig war, hatte ich das Gefühl, dass ich keine weiteren Bücher schreiben müsse. Take it or leave it: In ›Robinsons Tochter‹ steht alles drin, was ich zu sagen habe.« Jane Gardam

Details

Sprecher

Leslie Malton

Spieldauer

9 Stunden und 16 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Leslie Malton

Spieldauer

9 Stunden und 16 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Hörbuch Hamburg

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844925951

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Warum habe ich diese Autorin erst jetzt entdeckt?

Bewertung aus Bargteheide am 18.03.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Jane Gardam ist seit ihrer Trilogie „Ein untadeliger Mann“, „Eine treue Frau“ und „Letzte Freunde“ einem breiten Publikum bekannt und hat viele Leser*innen gefunden. Ich selbst bin mit „Ein untadeliger Mann“ leider nicht zurechtgekommen. Ich habe ein paar Seiten gelesen und dann leider aufgegeben. Aber inzwischen habe ich die Lösung für mich entdeckt. Ich lasse mir solche Romane einfach vorlesen. Allerdings nur dann, wenn die Hörbuch-Versionen ungekürzt sind. Und so habe ich es nun mit dem zuletzt erschienenen Buch der Autorin gemacht. Geschrieben hat sie es bereits 1985. Seitdem bedaure ich es, dass ich bei „Ein untadeliger Mann“ so früh aufgegeben hatte. Aber das Hörbuch läuft mir ja hoffentlich nicht weg. „Robinsons Tochter“ ist ein ganz eigenwilliges und für mich typisch englisches Buch. Robinsons Tochter ist Polly Flint. Polly Flint wurde Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Ihre Mutter war Lehrerin bis zu ihrer Geburt und ihr Vater fuhr zur See. Nachdem Pollys Mutter sehr früh gestorben war, kam sie zu immer anderen Frauen in Pflege, bis sie letztendlich bei den beiden deutlich älteren Schwestern ihrer Mutter im gelben Haus in der Marsch landete. In dem gelben Haus lebten ihre beiden Tanten Mary, die sehr fromm war und sicherlich gerne ins Kloster gegangen wäre, und die sanftmütige Francis, sowie Mrs. Woods, eine Witwe und Freundin der beiden Tanten, und ein Dienstmädchen. In diesem Haus lebte Polly bis auf einige Ausnahmen ihr ganzes Leben. Sie ist nie zur Schule gegangen, lernte aber von Mrs. Woods Fremdsprachen. Ihr liebstes Hobby ist das Lesen, und in dem gelben Haus gab es viele Bücher. Ihr Lieblingsbuch ist „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Dieses Buch wird im Laufe ihres Lebens ihr Ratgeber, ihre Marotte und ihr einziger wirklicher Freund. Sie entwickelt sich schon sehr eigenwillig und wird selbst so etwas wie eine Einsiedlerin. Zum Glück gibt es allerdings Menschen, die sie von Zeit zu Zeit aus dem gelben Haus herauslocken, oder ihr die mal ganz deutlich die Meinung sagen. Kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs ändert sich das Leben für Polly allerdings ganz dramatisch. Ich habe es geliebt, der Stimme der Sprecherin Leslie Malton zu lauschen, die diese Geschichte so toll vorgelesen hat. Die Geschichte ist aus der Sicht von Polly in der Ich-Form erzählt. Aber Leslie Malton gibt den anderen Personen bei deren wörtlicher Rede ganz eigene Stimmen, so dass das Ganze sehr lebendig rüberkommt. >Und überhaupt hat sie eine ausgesprochen angenehme Stimme. Die ganze Geschichte ist ausgesprochen englisch. Die Hauptpersonen sind eigenwillig, ein wenig spröde, haben ihren Spleen und sind doch ausgesprochen liebenswert. Und so ist auch dieses Buch – eigenwillig, manchmal spröde, teilweise mit einem dezent daherkommenden Humor, aber ausgesprochen liebenswert. Ich habe Polly Flint und ihr späteres Dienstmädchen Alice geliebt. Ein ganz besonderes Gespann! Wenn ich da noch an das Kapitel denke, als die beiden Frauen das gut versteckte Buch „Die Abenteuer der Fanny Hill“ von John Cleland entdeckten, was offensichtlich von ihrer Großmutter gelesen und später versteckt wurde. Einfach köstlich! Es gibt auch durchaus einige Männer in diesem Buch, wobei ich hier besonders Mr. Thwaite geliebt habe. Ein großartiger englischer Gentleman alter Schule. Erst spät erfahren wir, warum er so ein Interesse an Polly hatte. Das Buch wartet also durchaus mit einigen Überraschungen auf. Für mich war dieses Buch eine ähnlich tolle Entdeckung und Überraschung wie Benjamin Myers Buch „Offene See“. Beide Bücher haben meine Sehnsucht nach England wieder aus schönste und schmerzlichste geweckt.

Warum habe ich diese Autorin erst jetzt entdeckt?

Bewertung aus Bargteheide am 18.03.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Jane Gardam ist seit ihrer Trilogie „Ein untadeliger Mann“, „Eine treue Frau“ und „Letzte Freunde“ einem breiten Publikum bekannt und hat viele Leser*innen gefunden. Ich selbst bin mit „Ein untadeliger Mann“ leider nicht zurechtgekommen. Ich habe ein paar Seiten gelesen und dann leider aufgegeben. Aber inzwischen habe ich die Lösung für mich entdeckt. Ich lasse mir solche Romane einfach vorlesen. Allerdings nur dann, wenn die Hörbuch-Versionen ungekürzt sind. Und so habe ich es nun mit dem zuletzt erschienenen Buch der Autorin gemacht. Geschrieben hat sie es bereits 1985. Seitdem bedaure ich es, dass ich bei „Ein untadeliger Mann“ so früh aufgegeben hatte. Aber das Hörbuch läuft mir ja hoffentlich nicht weg. „Robinsons Tochter“ ist ein ganz eigenwilliges und für mich typisch englisches Buch. Robinsons Tochter ist Polly Flint. Polly Flint wurde Ende des 19. Jahrhunderts geboren. Ihre Mutter war Lehrerin bis zu ihrer Geburt und ihr Vater fuhr zur See. Nachdem Pollys Mutter sehr früh gestorben war, kam sie zu immer anderen Frauen in Pflege, bis sie letztendlich bei den beiden deutlich älteren Schwestern ihrer Mutter im gelben Haus in der Marsch landete. In dem gelben Haus lebten ihre beiden Tanten Mary, die sehr fromm war und sicherlich gerne ins Kloster gegangen wäre, und die sanftmütige Francis, sowie Mrs. Woods, eine Witwe und Freundin der beiden Tanten, und ein Dienstmädchen. In diesem Haus lebte Polly bis auf einige Ausnahmen ihr ganzes Leben. Sie ist nie zur Schule gegangen, lernte aber von Mrs. Woods Fremdsprachen. Ihr liebstes Hobby ist das Lesen, und in dem gelben Haus gab es viele Bücher. Ihr Lieblingsbuch ist „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Dieses Buch wird im Laufe ihres Lebens ihr Ratgeber, ihre Marotte und ihr einziger wirklicher Freund. Sie entwickelt sich schon sehr eigenwillig und wird selbst so etwas wie eine Einsiedlerin. Zum Glück gibt es allerdings Menschen, die sie von Zeit zu Zeit aus dem gelben Haus herauslocken, oder ihr die mal ganz deutlich die Meinung sagen. Kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs ändert sich das Leben für Polly allerdings ganz dramatisch. Ich habe es geliebt, der Stimme der Sprecherin Leslie Malton zu lauschen, die diese Geschichte so toll vorgelesen hat. Die Geschichte ist aus der Sicht von Polly in der Ich-Form erzählt. Aber Leslie Malton gibt den anderen Personen bei deren wörtlicher Rede ganz eigene Stimmen, so dass das Ganze sehr lebendig rüberkommt. >Und überhaupt hat sie eine ausgesprochen angenehme Stimme. Die ganze Geschichte ist ausgesprochen englisch. Die Hauptpersonen sind eigenwillig, ein wenig spröde, haben ihren Spleen und sind doch ausgesprochen liebenswert. Und so ist auch dieses Buch – eigenwillig, manchmal spröde, teilweise mit einem dezent daherkommenden Humor, aber ausgesprochen liebenswert. Ich habe Polly Flint und ihr späteres Dienstmädchen Alice geliebt. Ein ganz besonderes Gespann! Wenn ich da noch an das Kapitel denke, als die beiden Frauen das gut versteckte Buch „Die Abenteuer der Fanny Hill“ von John Cleland entdeckten, was offensichtlich von ihrer Großmutter gelesen und später versteckt wurde. Einfach köstlich! Es gibt auch durchaus einige Männer in diesem Buch, wobei ich hier besonders Mr. Thwaite geliebt habe. Ein großartiger englischer Gentleman alter Schule. Erst spät erfahren wir, warum er so ein Interesse an Polly hatte. Das Buch wartet also durchaus mit einigen Überraschungen auf. Für mich war dieses Buch eine ähnlich tolle Entdeckung und Überraschung wie Benjamin Myers Buch „Offene See“. Beide Bücher haben meine Sehnsucht nach England wieder aus schönste und schmerzlichste geweckt.

Polly Flint, eine starke, unbeugsame und außergewöhnliche Frau

Kaffeeelse am 11.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine junge Frau, Polly Flint, oder Robinsons Tochter, versucht im frühen 20. Jahrhundert in England möglichst selbstbestimmt ihr Leben zu leben und bezahlt natürlich einen Preis dafür. Gesellschaftskritisch betrachtet die Autorin die Rolle der Frau in diesem Buch. Mit einem etwas blitzenden Auge. Denn obwohl Polly Flint schon ein recht starkes Wesen hat, bleiben ihr dennoch bestimmte Dinge verwehrt, manche Wege sind nicht für sie begehbar. Wunderbar und absolut passend und auch ungemein auflockernd ist hier der trockene britische Humor von Jane Gardam. Ohne diesen Humor wäre die Lebensgeschichte der Polly Flint wohl etwas zu düster geraten. Polly Flint verliert früh ihre Eltern, gerät in Pflegefamilien und später kommt sie zu ihren Tanten Mary und Frances in das Gelbe Haus am Meer. Die Tanten sind fromm, aber eben auch eigenbrötlerisch. Und ebenso wie Polly ihre Tanten kennenlernt, wird auch ihre Liebe zum Lesen entwickelt. Und ein Buch beginnt eine Wichtigkeit in Pollys Leben zu bekommen, eine Wichtigkeit, die mich beim Lesen etwas bedrückt hat. Robinson Crusoe! Denn die einsame Insel Robinsons ist auch Polly bekannt. Sie verlässt diese einsame Insel eigentlich auch nie ganz, denn die Vergänglichkeit von allem ist ihr sehr früh bewusst geworden, musste ihr früh, zu früh bewusst werden und eine gewisse Abschottung kann auch ganz hilfreich sein, hilfreich, aber auch einengend. Trotzdem ereilen Polly natürlich weitere Prüfungen,. Abschiede gehören zu Pollys Leben, aber auch Liebe und Enttäuschung, wie auch eine schwere Depression, doch Freundschaft und ihre Liebe zur englischen Literatur werden ein Rettungsanker. Und Pollys Leben bekommt neue Wendungen. Dennoch empfand ich das Buch als etwas distanziert und kühl geschrieben, erst weit am Ende kommt noch etwas Gefühl in mir auf. Und dies ist für mich der Grund, diesem Buch den letzten Stern zu verwehren. Aber das Leben von Polly Flint ist für mich ein Vier-Sterne-Buch und das ist doch auch etwas!

Polly Flint, eine starke, unbeugsame und außergewöhnliche Frau

Kaffeeelse am 11.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine junge Frau, Polly Flint, oder Robinsons Tochter, versucht im frühen 20. Jahrhundert in England möglichst selbstbestimmt ihr Leben zu leben und bezahlt natürlich einen Preis dafür. Gesellschaftskritisch betrachtet die Autorin die Rolle der Frau in diesem Buch. Mit einem etwas blitzenden Auge. Denn obwohl Polly Flint schon ein recht starkes Wesen hat, bleiben ihr dennoch bestimmte Dinge verwehrt, manche Wege sind nicht für sie begehbar. Wunderbar und absolut passend und auch ungemein auflockernd ist hier der trockene britische Humor von Jane Gardam. Ohne diesen Humor wäre die Lebensgeschichte der Polly Flint wohl etwas zu düster geraten. Polly Flint verliert früh ihre Eltern, gerät in Pflegefamilien und später kommt sie zu ihren Tanten Mary und Frances in das Gelbe Haus am Meer. Die Tanten sind fromm, aber eben auch eigenbrötlerisch. Und ebenso wie Polly ihre Tanten kennenlernt, wird auch ihre Liebe zum Lesen entwickelt. Und ein Buch beginnt eine Wichtigkeit in Pollys Leben zu bekommen, eine Wichtigkeit, die mich beim Lesen etwas bedrückt hat. Robinson Crusoe! Denn die einsame Insel Robinsons ist auch Polly bekannt. Sie verlässt diese einsame Insel eigentlich auch nie ganz, denn die Vergänglichkeit von allem ist ihr sehr früh bewusst geworden, musste ihr früh, zu früh bewusst werden und eine gewisse Abschottung kann auch ganz hilfreich sein, hilfreich, aber auch einengend. Trotzdem ereilen Polly natürlich weitere Prüfungen,. Abschiede gehören zu Pollys Leben, aber auch Liebe und Enttäuschung, wie auch eine schwere Depression, doch Freundschaft und ihre Liebe zur englischen Literatur werden ein Rettungsanker. Und Pollys Leben bekommt neue Wendungen. Dennoch empfand ich das Buch als etwas distanziert und kühl geschrieben, erst weit am Ende kommt noch etwas Gefühl in mir auf. Und dies ist für mich der Grund, diesem Buch den letzten Stern zu verwehren. Aber das Leben von Polly Flint ist für mich ein Vier-Sterne-Buch und das ist doch auch etwas!

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