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Gebraucht Band 3

Glanz der Ferne Roman | Historische Roman-Trilogie im Berlin des 19. Jahrhunderts

Aus der Reihe Berlin-Trilogie
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

43593

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/3,9 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001294770

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

43593

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/3,9 cm

Gewicht

441 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001294770

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    26.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    spannend1

    Ich hatte mal wieder Lust auf einen historischen Schmöker, und dieses Buch liegt schon länger auf meinem „virtuellem SUB“, sprich, meinem Stapel ungelesener Bücher in meinem Ebook-Reader. 600 Seiten in der Printausgabe – also etwa 560 im eBook – sind schon mal vielversprechend; ich hab das Buch aber ewig nicht angefasst, weil mir erst spät aufgefallen ist, dass das hier der dritte Teil einer epischen Saga ist, und ich immer befürchtet habe, nicht mehr wirklich einsteigen zu können. Und das klär ich mal vorab; tatsächlich kam ich recht gut klar, die Heldin hier ist die junge Vicky, die in den anderem Bänden wohl keine große Rolle gespielt hat. Trotzdem ist sie natürlich fest verwoben in Familienstrukturen, die ich teils recht ausschweifend fand, und wo es wohl besser gewesen wäre, die Vorgängerbände zu kennen. Am Ende des eBooks habe ich festgestellt, dass es durchaus ein umfassendes Personenregister gibt, das war mal wieder typisch, hätte ich die Printausgabe gehabt, wäre mir das schon früher aufgefallen....nun ja, so ist das halt. Nichtsdestotrotz, ich kam gut klar. Okay, kurz zum Inhalt, wir sind in den letzten paar Jahren kurz vor der Jahrhundertwende (der zum 20. Jahrhundert) in Berlin bei der wohlhabenden Gesellschaft. Vicky von Gentzsch ist Tochter eines zwar ranghohen, aber nicht wirklich reichen Beamten, der aus der westfälischen Provinz in die Reichshauptstadt versetzt wird, und Vickys Stand in ihrer Familie ist schlecht, um es gelinde auszudrücken. Ihre Mutter starb einst bei Ihrer Geburt, was ihr Vater ihr nie verziehen hat, und die Stiefmama erst recht nicht. So ist Vicky das ungeliebte schwarze Schaf und fliegt auch immer wieder aus Schulen für höhere Töchter heraus. Besser wird es erst, als sie unter die Fittiche ihrer Großmutter kommt, die ihr Liebe und Verständnis entgegenbringt.... Wir sind hier einerseits immer nah bei Vicky und ihrem Leben, andererseits ist die Story recht groß angelegt und ein Panoptikum der damaligen Gesellschaft. Vickys weitläufige Familie besteht aus Fabrikanten und Adel, und zu diesen Zeiten war einerseits der Feudalismus noch sehr lebendig, andererseits gab es das aufstrebende Bürgertum; und vor allem: Geld regierte die Welt, und großangelegte Wirtschaftskriminalität gab es damals auch schon. Die Themen des Buches sind dementsprechend weitgefächert, und immer wieder auch kommen wir zu organisiertem sexuellen Missbrauch, dem sich auch Vicky entgegenstellen muss …. und das ist teils harter Tobak. Glaubwürdig definitiv, gibt’s genauso 100 prozentig heute auch, aber das in einem historischen Roman zu lesen, war schon knackig, fand ich. Heutzutage würde man das human trafficking nennen, denke ich. Also die Autoren „frühstücken“ in diesem Roman recht viele Themen ab, die ich nicht unbedingt erwartet hätte. Gerade das hat es aber auch sehr authentisch gemacht. Also ich mach es heute mal kurz; der Roman war selbstverständlich super fesselnd und historisch korrekt recherchiert. Was anderes habe ich bei dem Bestseller-Autoren-Duo auch nicht erwartet. Hier kriegt man Schmöker, und zwar richtig gut geschriebene Schmöker. Ich bin für ein paar Tage in eine andere Welt eingetaucht, ich war bestens unterhalten, und hatte durch die unerwartet ernsten Themen „food for thought“. Was will man mehr? Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle Fans von historischen Romanen!

  • Gundi

    aus Giessen

    5/5

    27.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut zu Lesen

    Bei dem historischen Cover kann man schon in Etwa erahnen um was es in diesem Roman geht. Die Hauptfigur ist ein junges Mädchen das wohl das schwarze Schaf der Familie . Die Mutter starb bei der Geburt . Schon beim Lesen der ersten Zeilen war ich fasziniert vom Geschehen und der Handlung . Vicky von Gentzsch ist in falsche Gesellschaft geraten undwird übel beleumundet. Man versucht nun mit Ihrer Hilfe das schlimmste zu verhindern . Aber welchen Preis bezahlt die junge Frau dafür ? Man wird es sehen wie es weitergeht . Es geht um ein Komplott in den höchsten politischen Kreisen des Landes . Befürchtet von Theodor von Hartung und Achim von Gebrandt Ist es möglich den Fall zu lösen und aufzudecken ?

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    10.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Leider sehr langatmig

    Die junge Victoria (Vicky) von Gentzsch ist in ihrer Familie sehr unglücklich – der Vater gibt ihr die Schuld am Tod ihrer Mutter – und der Stiefmutter kann sie eh nicht etwas recht machen. Aufgrund ihres ungestümen Verhaltens wurde sie bereits von mehreren Schulen verwiesen – sie ist also das schwarze Schaf – und das lässt sie auch jeder spüren. Liebe und Wertschätzung erfährt sie erst im gemeinsamen Haushalt ihrer Großmutter und Tante Friedericke von Hartung. Allerdings knüpfen verschiedene Personen ein gefährliches, intrigantes Netz um derer von Hartung zu schaden. Und dabei gerät Vicky in eine Falle, die eigentlich ihren Cousinen galt… „Glanz der Ferne“ ist der letzte Teil einer Triologie – kann allerdings unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Iny Lorentz verspricht fesselnde Bücher im historischen Kontext. Meiner Meinung nach ist dies hier leider nicht so gut gelungen. Der Beginn war für mich quälend langatmig, so dass ich dieses Buch anfänglich zu Gunsten anderer mehrmals bei Seite gelegt habe. Der erneute Einstieg war dabei umso schwieriger. Bis endlich mal etwas Bewegung in die Geschichte kommt, vergeht gefühlt eine Ewigkeit, und auch dann gibt es immer wieder sehr langgezogene Stellen. Der Inhalt an sich ist recht spannend, könnte jedoch unter Reduzierung der vielen agierenden Personen doch etwas gestrafft werden. Schon allein wie die einzelnen Familienmitglieder zueinanderstehen, würde das Buch ausfüllen. Ein Personenregister ist am Ende des Buches angeführt, was wiederum durchaus hilfreich ist, um das Geflecht zu Durchschauen. Sehr interessant sind auch die geschichtlichen Anmerkungen – dieser „Brauch“ war mir bis dato noch nicht bekannt. Den Titel finde ich auch etwas unglücklich gewählt, denn damit könnte man nur den Abschluß des Buches in Verbindung bringen. Alles in allem ein Buch, das man Lesen kann, wenn man viel Zeit (oder keine andere Lektüre) hat. Ich würde es jedoch nicht noch einmal lesen.

  • Bewertung

    aus Hückelhoven

    5/5

    28.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Glanz der Ferne

    Berlin in den Jahren 1897-1900: Vicki hat es nicht leicht in ihrer Familie. Ihr Vater und ihre Brüder geben ihr die Schuld am Tod der Mutter. Deshalb behandeln sie sie immer schlecht und ungerecht. Auch die Stiefmutter lässt keine Gelegenheit aus. Sie ist neidisch auf ihre Stieftochter, weil diese eine bessere Mädchenschule besuchen durfte und mit ihrem Schulabschluss weit besser glänzt, als sie es einmal war. Vicki ist eine kluge, schöne, junge Frau und deshalb ihrer Stiefmutter ein Dorn im Auge. Sie will sie los werden und sieht darin keine andere Lösung, als sie schnellstmöglichst zu verheiraten. Nur fällt es der Stiefmutter nicht so einfach ihr einen Ehemann zu finden. Und Vickis Großmutter, Theresa von Hartung, weigert sich ihr einen Ehemann zu empfehlen, weil Vicki fürs Heiraten noch zu jung ist. Doch die Stiefmutter gibt die Suche nicht auf. Vickis Vater, Gustav Gentzsch, ist ein Beamter. Er hofft auf einen beruflichen Aufstieg. Doch sein Vorgesetzter verfolgt mit ihm weit andere Pläne. Nämlich er hat Vicki - weil sie auffallend schön ist - ausgesucht, um ihr und somit der ganzen Familie Leid zuzufügen. Vickis Onkel, Theo von Hartung hat die Leitung der Tuchfabrik von seinem Vater übernommen. In seiner Familie erfährt Vicki Liebe und Zuneigung, die ihr Zuhause verwehrt bleibt. Erst als sie die Familie Hartung regelmäßig besuchen darf, fühlt sie sich glücklich. Im Hintergrund der Geschichte verübt die hohe Gesellschaft gegenseitige Rache, kämpft um Macht und Reichtum. Immer häufiger werden die Aufträge der Tuchfabrik der Hartungs storniert oder unter fadenscheinigen Begründungen die Preise gedrückt. Theo Hartung kann sich das nicht erklären. Erst kurz vor dem Ruin erfährt er, wer dahinter steckt. Meine Meinung: Es ist der 3. Band und der Letzte dieser Trilogie. Ich finde, man muss die anderen davor nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Über jede Buchfigur steht genug geschrieben, um zu wissen, wer sie ist und was sie einmal getan hat. Das finde ich gut. Dazu steht hinten im Buch ein Personenverzeichnis. Weil so viele Personen im Buch auftauchen, habe ich des öfteren darauf zurückgreifen müssen. Hinter dem Autorennamen "Iny Lorentz" verbirgt sich ein Autorenpaar, Iny und Elmar. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig, liest sich sehr angenehm. Die Charaktere der Buchfiguren haben sie sehr gut ausgearbeitet, mit Stärken und Schwächen. Das Handeln und die Gefühle jedes einzelnen konnte ich gut nachvollziehen. Das Autorenpaar hat sehr gut recherchiert, politisch wie auch historisch. Am interessantesten finde ich, das Leben im Mädcheninternat und die Rolle der Frau. Sie hatte die Aufgabe Kinder zu gebären, sie großziehen und den Haushalt zu führen. Für alles Andere musste sie sich im Hintergrund halten, der Mann kümmerte sich um das finanzielle Wohl der Familie und politischen Fragen. Vickis schicksalhafter Weg durch das Leben, meistens durch tiefe Täler, finde ich interessant und sehr spannend. Da, wo Menschen versucht haben sie zu zerstören, hat sie nicht aufgegeben. FAZIT: Mir hat der historische Roman sehr gefallen! Die Geschichte "Glanz der Ferne" ist spannend geschrieben, enthält Geheimnisse, Intrigen und eine Liebesgeschichte. Ich hatte viel Spaß beim Lesen!

  • Bewertung

    aus Kerken

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Für Vicki beginnt ein neues Leben

    Cover: Das Cover ist sehr auffällig. Ein junges Mädchen im roten Mantel blickt uns, etwas schüchtern, direkt in die Augen. Im Hintergrund ist eine Straße in der Großstadt Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts, mit ihren Automobilen vor den fünf- und mehrstöckigen Häusern zu sehen. Besonders auffällig ist der blaue Himmel, der den verbleibenden Platz gut füllt. Hier kommt der Titel des Buches „Glanz der Ferne“ sowie der Name der Autorin „Iny Lorentz“ gut zur Geltung. Eine schöne Covergestaltung, die einen direkt ins Ende des 19. Jahrhunderts versetzt. Dieses Cover ist mir sofort ins Auge gefallen und hat meine Neugier geweckt. Wir lernen am Tag der Geburtstagsfeier von Theresa von Hartung die ganze Familie kennen. Ihren Sohn Theodor, der die Hartung-Werke (eine Tuchfabrik) erfolgreich leitet, mit seiner Frau Friederike, deren drei Söhnen und drei Töchtern. Dann lernen wir den Schwiegersohn Gustav von Gentzsch mit seiner zweiten Frau Malwine, seinen beiden Söhnen aus der ersten Ehe mit Gunda und Tochter Victoria, dem schwarzen Schaf der Familie, die in den Augen ihres Vaters durch ihre Geburt den Tod der Mutter und geliebten Ehefrau Gunda verschuldet hat. Durch die Heirat mit Malwine gab Gustav seinen Kindern aus erste Ehe eine neue Mutter und erweiterte seine Familie um zwei weitere Söhne. Zum Schluss lernen wir noch Theresas jüngste Tochter Charlotte mit ihren Zwilingen (Mädchen und Jungen) kennen, die einen über vierzig Jahre älteren Gutsbesitzer mit siebzehn geheiratet hat, mit einundzwanzig Jahren Witwe wurde und heute mit dreiunddreißig ein zu freies Leben führt. Da sich Victoria auf der Geburtstagsfeier nicht angemessen verhalten hat, wird sie von ihrer Stiefmutter und Vater Gustav zu ihrem Onkel Theodor und Tante Friederike geschickt, um Manieren zu erlernen und mit ihren Cousinen zusammen zu sein, bevor sie die Höhe­re-Töchter-Schule absolvieren soll. Auf Schloss Steben lernt sie ein neues Leben kennen und wird in die Familie aufgenommen, erfährt Freundschaft und Liebe. Hier wird sie ein Teil der Familie, der von ihrer Großmutter, Tante und Onkel wie auch von ihren Cousinen und Cousins akzeptiert und gefördert wird. Vicki geht mit ihren Cousinen zur Höhe­re-Töchter-Schule und absolviert sie mit ausgezeichneten Noten, als zweitbeste direkt nach ihrer Cousine. In dieser Zeit lernt sie auch eine junge gut aussehende Dame kennen, die sie in die Gesellschaft einführt. Doch leider erweist sich diese Dame nicht als Freundin, sie will auch nur, wie ihre Stiefmutter, Vicki das Leben zur Hölle machen. Unverhofft bekommt Vicki Hilfe von einem jungen Mann in einer sehr schwierigen Situation. Auch für den jungen Mann ändert sich dadurch sein Leben komplett. In der damals dominierenden Männerwelt hat sich Vicki wie auch die Witwe Bettina von Baruschke, eine entfernte Verwandte von Vicki, nichts gefallen lassen und die Herren mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Am Ende haben alle Bösen ihre gerechte Strafe bekommen. Bettina von Baruschke konnte sich nach all den Jahren mit der Familie versöhnen. Vicki hat den Mann fürs Leben gefunden, der sie als gleichberechtigten Partner sieht und für sie alles ohne eine Gegenleistung tut. Schreibstil: Der Schreibstil ist fantastisch, fesseln und spannend bis zum Schluss. Die einzelnen Charaktere und ihre Eigenarten sind sehr gut beschrieben und es macht Spaß, sie durch die Zeit zu begleiten. Das Leben von Vicki, der Familie von Hartung und ihrer eigenen Familie (Gentzsch) wurde sehr bildlich dargestellt, so konnte ich in die Geschichte eintauchen und der Handlung von 1897 bis 1900 folgen als gehörte ich dazu. Sehr schön wurde der Sprung ins nächste Jahrhundert mit den modernen Autos gebracht, die die altmodischen Kutschen ablösen sollten. Ich durfte Vicki auf ihrem Lebensweg begleiten und erfahren, was sie für Prüfungen bestehen musste, wie ihr Leben in der mondänen Gesellschaft verlief und wie sie den Sprung über den Teich schaffte, um dort ein neues Leben aufzubauen. Schade fand ich nur, dass das Leben in Amerika nur kurz in einem Brief erwähnt wurde. Die Versöhnung zwischen Vater und Tochter die Familie auseinanderreißt, sodass der Vater mit drei Söhnen nach Amerika geht und einer bei der Mutter in Deutschland bleibt. Das Buch, hat mich in eine ganz andere Zeit versetzt, die ich persönlich nicht kenne, die mir sehr gut gefallen hat. Es ist wirklich schade, dass die Geschichte so schnell zu Ende war und ich nicht noch viel mehr über die Veränderungen und das Leben um die Jahrhundertwende erfahren konnte. Die Intrigen, die dort gelaufen sind, gibt es wohl nicht nur in der mondänen Gesellschaft von damals, die gibt es bestimmt noch heute in geänderter Form.

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