1947: Als Elisabeth Clarkwell erfährt, dass sie ein Gestüt geerbt hat, fällt die junge Witwe aus allen Wolken. Ein Onkel hat ihr das Anwesen in der Lüneburger Heide vermacht – für Elisabeth, die nach dem Tod ihres Mannes hochverschuldet ist, ein Geschenk des Himmels. Doch um den Besitz verkaufen zu können, muss sie sich mit dem zweiten Erben einigen, Javier Castillo y Olivarez. Elisabeth reist nach Navarra, um ihn zu treffen. Doch Javier weigert sich, sie zu empfangen. Elisabeth ist überzeugt, dass Javiers Haltung mit dem Geheimnis ihrer Herkunft zusammenhängt – einer Geschichte, die 1889 mit zwei ungleichen Brüdern begann, die dieselbe Frau liebten …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Illschwang
5/5
26.05.2021
eBook (ePUB)
eine grosse Saga endet...
Klappentext:
1922: Der Krieg ist seit vier Jahren vorüber, doch für Alexander von Seydell gibt es keinen Frieden. Nachdem er unter Mordverdacht aus Navarra fliehen musste, wird er erneut eines Verbrechens beschuldigt. Auch auf Seydell drängen die Sorgen. Krankheit und Hyperinflation bedrohen die Existenz des Gestüts. Dann erhält Luise eine Nachricht, die alles ändert. Kurz entschlossen reist sie zu ihrem Sohn Robert, der inzwischen in England lebt, und trifft dort nach all den Jahren auf ihre große Liebe Alexander. Finden die beiden endlich zueinander? Wenig später nimmt Robert seine Nichte Elisabeth bei sich auf und beschließt, dass der Familienzwist mit ihr enden soll, nicht ahnend, was er ihr damit aufbürdet …
Viele viele Dank an das Bloggerportal, den Pengiun Random House Verlag und den Goldmannverlag für diese tolle, tolle Buch.
Wow, wie sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut aber ich habe mich auch etwas gefürchtet vor dem Ende des Buches, weil es leider leider nur eine Trilogie war. Ich persönlich hätte gerne noch mehr gelesen.
Ich muss sagen die Autorin Sophie Martaler hat es wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Ich hoffe ich erfahre bald wer sich hinter dem Pseudonym versteckt, oder das mir einfach ein neues Buch der Autorin in die Hände fällt.
Das Cover passt zu den anderen Bänden und zeigt die Stärke des Gestütes Seydell.
Band 2 war meiner Meinung nicht so stark und war Kriegslastig.
Band 3 war wieder etwas Pferdelastiger und mit Herzschmerz versehen
Die Kreise schliessen sich und einiges wird aufgeklärt, ich möchte nicht zu viel verraten.
Einfach dieses tolle Trilogie lesen und Elisabeth & Luise und den den anderen auf ihrer Reise folgen.
Absolute Kaufempfehlung!!!
ELLI2015
5/5
02.01.2021
eBook (ePUB)
Gelungen und sehr Spannend -…
Gelungen und sehr Spannend - Macht Lust auf den zweiten Band!!! Sophie Martaler Die Erben von Seydell - Das Gestüt. Dieser erste Band der Trilogie lässt den Leser von der ersten Seite an eintauchen in die Welt der Vergangenheit und der Pferde. Der Schriftstellerin gelingt es, indem sie die Handlung immer durch die Zeiten und die verschiedenen Länder, England, Deutschland und Spanien, springen lässt, die Spannung zu steigern. Ich bin schon ganz gespannt auf den zweiten Teil und wie die Geschichte weiter geht. Die Handlung dreht sich um das Gestüt Seydell in der Lüneburgerheide, zwei Brüder und deren Lebensgeschichte. Der Ältere, überheblich, neidisch und rücksichtslos und sein jüngerer Bruder Alexander ein Pferdekenner und anerkannt und beliebt bei Mitarbeitern und Pferdeleuten. Allerdings lieben beide Brüder die selbe Frau. Aber leider ist Alexander der Nachgeborene und erbt beim Tode des Vaters garnichts. Mittellos verlässt er nach einem Streit mit seinem Bruder den Hof und nimmt nur den wertvollen Zuchthengst mit auf seine Flucht vor seinem rachsüchtigenBruder und so nimmt das Schicksal seinen Lauf......
Dass ich Geschichten mit dem Setting Gestüt mag wusste ich vorher – dass mich hier ein solches Highlight erwarten würde nicht! „Die Erben von Seydell“ war ein Buch, in dem ich ganz wunderbar versinken konnte – von der ersten bis zur letzten Seite! Ein wahrer Schatz in meinem Bücherregal.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Besonders ausführlich erfahren wir dabei von den Begebenheiten zwischen den Brüdern Ludwig und Alexander von Seydell und der jungen Frau Luise, die einen der beiden heiraten wird. Dieser Handlungsstrang setzt 1889 ein und hat mir ganz besonders gut gefallen. Ich fand, dass die Erzählung unglaublich gelungen war – charmant, mit vielen Bildern und trotzdem hochdramatisch und spannend!
Die Protagonisten schwankten zwischen sympathisch und unsympathisch – besonders schnell ins Herz schließen konnte ich Alexander, während ich besonders zu Beginn eine sehr starke Abneigung gegen Luise hatte, die sich im Laufe der Geschichte zum Glück ein wenig gelegt hat. Toll fand ich auch, dass jeder Charakter sich im Laufe der Erzählung weiterentwickelt. Sie lernen aus ihren Erfahrungen, versuchen begangene Fehler zu vermeiden, werden in mancher Hinsicht härter und in mancher weicher. Das hat mir die Charaktere unglaublich nah gebracht, auch wenn ich sie eventuell nicht mochte.
Insgesamt gesehen hätte dieses Buch für mich persönlich nichts besser machen können. Das Gesamtpaket war stimmig und genau so, wie ich es gernhabe. Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, wie es mit den erben weitergehen wird und fiebere der Erscheinung von Band 2 entgegen!
Chrissysbooks
5/5
22.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein gelungener und spannender Auftakt einer Familiensaga
Im Jahre 1947 stirbt der Ehemann der jungen Engländerin Elisabeth Clarkwell, der ihr einen Berg Schulden hinterlässt. Völlig unerwartet erbt Elisabeth kurz darauf von ihrem Onkel ein Anwesen in der Lüneburger Heide. Doch diesen Besitz kann sie nur verkaufen, wenn der zweite Erbe Javier Castillo y Olivarez zustimmt. Elisabeth reist nach Nevada, um sich mit ihm zu treffen. Dieser lehnt jedoch den Kontakt zu ihr ab. Hängt dies mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit zusammen, mit einer Geschichte, die 1889 mit zwei Brüdern begann, die dieselbe Frau liebten?
Der Roman der Familie Seydell spielt auf zwei Zeitebenen und beginnt mit Elisabeths Schicksal und ihrem Erbe. Der Fokus in diesem Buch liegt jedoch im Jahre 1889, mit den zwei Brüdern Ludwig und Alexander, die sich stark verfeindeten. Ludwig ist der ältere Bruder, ein unsympathischer, kaltschnäuziger und rücksichtsloser Mensch. Alexander dagegen ist ein sympathischer, gefühlvoller Protagonist, dem das Wohl der Pferde am Herzen liegt.
Die Familiensaga ist spannend und fesselnd erzählt, ein sehr gelungener Auftakt einer Trilogie. Ich liebe den täglichen Umgang mit Pferden und zusätzlich historische Romane, deshalb war es für mich klar, dass ich diesen Roman unbedingt lesen musste. Man merkt gleich, dass das Autorenduo Erfahrungen mit Pferden hat, dies aber an Informationen nicht übertreibt.
Schicksalsschläge und starke Emotionen treffen auf den Leser aber auch einige Geheimnisse halten die Spannung kontinuierlich hoch. Leider gibt es am Ende einen Cliffhanger, deshalb fiebre ich schon dem zweiten Teil entgegen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich kann diese Trilogie allen Lesern empfehlen, die sich für Pferde interessieren und spannende historische Romane lieben.
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