• Produktbild: Die Assistentin
  • Produktbild: Die Assistentin
Gebraucht - 15%

Die Assistentin Roman | Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe. Es läuft bei Charlotte - nur in die ganz falsche Richtung ...

158
15% sparen

20,28 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8199

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001622757

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wahl hat sich ihren faszinierenden Sound bewahrt ... Was das Buch stark macht, ist die Verstrickung der Protagonistin in die Herrschaftsverhältnisse, die sie vorfindet. ("NZZ am Sonntag")
Eine wirklich gute, differenzierte Geschichte von Macht und Ohnmacht ... Caroline Wahl ist cool. ("Die Zeit")
Wahls größte Stärke sind ihre pointierten Dialoge, mittels derer sie mit dem Verleger das brillanteste Monster der jüngeren Gegenwartsliteratur erschafft. ("WELTplus")
Uneingeschränkt lesenswert! ("Rheinische Post")
Die neue Wahl ist mutig und provokant. ("stuttgarter-nachrichten.de")
Wie Arbeit zur Hölle werden kann, erzählt Caroline Wahl in ihrem neuen Roman mit bissiger Akribie. ("Brigitte")
Glänzend geschrieben ... Man darf „Die Assistentin“ als Plädoyer dafür lesen, sich nicht ausbeuten zu lassen. ("abendblatt.de")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8199

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001622757

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Alfter

    5/5

    01.05.2026

    Hörbuch-Download

    (Irr)witzig

    Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur im Mittelpunkt, wieder geht es um den Aufbruch in die Zukunft, um die Ungewissenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Auch hier sind die Familienverhältnisse nicht unbedingt hilfreich. Auch wenn hier der familiäre Hintergrund nicht so bedrückend ist. Allerdings ist der dritte Band keine einfache Neuauflage der ersten beiden, stellt auch keine Fortsetzung dar und mag in diesem Sinne den ein oder anderen in seinen Erwartungen getäuscht haben. Insbesondere der Tonfall ist ein ganz anderer, wir haben hier häufig eine von Spott triefende Erzählstimme im Hintergrund, die mit dem selbstverliebten, eitlen, neurotischen, egozentrischen und dabei willkürlichen bis hin zum despotischen Verlags- und Kulturbetrieb abrechnet. „Die Assistentin“ ist eine schlecht bezahlte Arbeitskraft, die ins kalte Wasser geworfen wird und von der man erwartet, dass sie von Anfang an alles richtig macht, ohne ihr zu sagen, was denn nun richtig oder falsch ist, weil das letztlich auch gar nicht möglich ist, da der Verleger so launisch und unberechenbar ist, dass man es nur falsch machen kann. Wenig hilfreich dabei sind Verlagsmitarbeiter, die ebenfalls im Dschungel der Launen versuchen, ihre Existenz im Verlag nicht nur zu sichern, sondern auch zu optimieren, und „Zweitassistentinnen“, die übefliegermäßig starten, ausgestattet mit überbordendem Selbstbewusstsein, wenig Reflexionsvermögen und noch weniger Frustrationstoleranz. Letztlich rechnet Caroline Wahl damit nicht nur mit dem Literaturbetrieb ab, sondern mit dem Teil der Arbeitswelt, der sich die Dienste von Trainees und Praktikanten zu nutze macht, billige Arbeitskräfte auszubeuten und dann fallen zu lassen. Trotz ihrer Schrullen und Macken ist die Protagonistin für mich eine Figur, der ich meine Sympathie aussprechen kann und der ich gerne gefolgt bin in ihrem Versuch, mit ehrlicher Arbeit und Anstand alles richtig machen und den Ansprüchen der anderen genügen zu wollen. Und die im Beruflichen und wie Privaten mit ihrer Ausdauer und Beharrlichkeit sowie der nötigen Selbstreflexion und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber doch so etwas wie innere Stärke zu entwickeln, um an den passenden Stellen dann auch einmal „Nein“ sagen zu können. Nach wie vor nimmt mich Wahls Schreibstil, wie gewohnt, wenn auch hier ganz anders, beißender, (irr)witziger, schonungsloser, gleich mit in die Geschichte und lässt mich nicht mehr los. Vielleicht muss man diesen Roman besser hören als selbst zu lesen, damit der Ton besser zur Geltung kommt. Auch wenn man sich an Caroline Wahls Art des Vortragens erst gewöhnen muss, ist es insbesondere ihre ausdrucksstarke, bisweilen nervtötende, aber damit hundertprozentig passende Lesart das, was die Lebenswelt, in der die Assistentin aufschlägt, noch einmal besonders stark veranschaulicht. Für mich auf jeden Fall absolut hörenswert!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    29.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kunst des Unbequemen

    Caroline Wahl schreibt in Die Assistentin nicht nur über Überforderung, Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung — sie inszeniert diese Gefühle auch sprachlich. Ihr Stil fordert die Leser*innen bewusst heraus. Die Wiederholungen, das Vorwegnehmen einzelner Gedanken, das scheinbar Unsympathische, das sich immer wieder einschleicht: All das ist kein Zufall, sondern ein literarisches Mittel, das die innere Zerrissenheit von Charlotte spürbar macht. Es entsteht eine Art Hassliebe. Genau wie Charlotte muss auch die/ der Leser*in durchhalten, sich reiben, sich fragen: Soll ich weitermachen oder abbrechen? Soll ich etwas verändern oder nicht? Dieser dünne Grat zwischen Weitergehen und Aufgeben macht die Erzählweise so spannend. Man erlebt die gleichen Ambivalenzen wie die Protagonistin — und das ist unbequem, aber wirkungsvoll. Charlotte ist eine Figur, die man sofort versteht, weil sie so alltäglich wirkt. Sie ist erschöpft, pflichtbewusst, loyal – und merkt doch, dass sie sich selbst dabei verliert. Die Autorin zeigt diese innere Spannung ohne große Dramen, sondern in präzisen Beobachtungen, die den Roman so glaubwürdig machen. Gerade die sehr kleinen Momente, in denen Charlotte sich gegen Erwartungen stemmt oder sich nach einem anderen Leben sehnt, entfalten eine große Wirkung. Thematisch bewegt sich der Roman zwischen Überforderung, Selbstbestimmung und der Frage, wie man sich aus Strukturen löst, die man lange für selbstverständlich hielt. Wahl vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie mühsam, aber auch befreiend Veränderung sein kann. Die Sprache bleibt dabei unaufgeregt, aber eindringlich – ein Stil, der perfekt zu Charlottes innerer Reise passt. Gerade diese Kombination aus emotionaler Nähe und stilistischer Reibung macht Die Assistentin so besonders. Manche Leser*innen werden diese Intensität als genial empfinden, andere als schwer auszuhalten — und beides ist nachvollziehbar. Wahl zwingt einen dazu, sich mit den eigenen Grenzen, Erwartungen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Fazit: Ein Roman, der nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Wer bereit ist, sich auf die Reibung einzulassen, wird mit einer aussergewöhnlich dichten, mutigen und ehrlichen Leseerfahrung belohnt.

  • Bewertung

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischend

    Ich mochte das Buch, die Protagonistin und den Schreibstil sehr. Ich werde es definitiv weiterempfehlen! Das „Vorwegnehmen“ der Handlung ist definitiv ungewöhnlich, hat das Interesse in mir jedoch geweckt, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie es sich dorthin entwickelt.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anstrengend...

    ...aber Anstrengung wert. Keine reine Wohlfühllektüre, teilweise unbequem, aber sehr denkanregend. Das Lesen löste viele Emotionen aus, ich wollte die Protagonistin teilweise am liebsten schütteln oder trösten, was nicht jedes Buch hinkriegt.

  • Bewertung

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekte Lektüre für alle, die mit Machtmenschen arbeiten

    Mich hat das Buch gepackt und ich habe mich köstlich amüsiert über die vielen Einzelheiten, die die Autorin aus der Arbeit mit einem Machtmenschen beschreibt. Es ist eine wichtige Lektüre für alle, die toxische Arbeitsumfelder kennen und kann die Augen öffnen. Anders geschrieben als "22 Bahnen" und "Windstärke 17", experimenentell mit einem allwissenden Erzähler- daran gewöhnt man sich aber schnell, es ist ein interessantes Experiment. In meinen Augen ist es ein ernster Überlebensroman, wenn auch tragisch -amüsant für die, die sich in der Protagonistin Charlotte wiedererkennen. Ein Muss für das Bücherregal in Vorstandsetagen. Ich fand es klasse!

Kundinnen und Kunden meinen

5

43

4

20

3

29

2

18

1

48

Bewertungen (158)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christine Kleber

    Christine Kleber

    OSIANDER Achern

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Teufel trägt Prada - im echten Leben

    Mit Spannung habe ich den neuen Roman von Caroline Wahl erwartet. Die Protagonistin Charlotte, beugt sich nach einer gescheiterten Musikkarriere dem Wunsch der Eltern und nimmt die Stelle als Assistentin eines bekannten Verlags in München an. Charlottes Chef ist exzentrisch. Er ist ein charismatischer Tyrann mit narzisstischen Zügen. Charlotte organisiert seine Reisen, macht Friseurtermine und reserviert Tische in Restaurants. Sie ist sein Kalender. Im Gegenzug fordert er Dinge, die in der regulären Arbeitszeit nicht leistbar sind, ruft zu allen Tages- und Nachtzeiten bei ihr an und gibt neue Aufträge, die erledigt werden müssen. Charlotte macht Überstunden und arbeitet über bis zur Selbstaufgabe. Langsam findet sie zurück zu ihrer Musik, die ihr Halt und Hoffnung gibt. Erst durch ihre Musik gelingt es ihr sich aus der Situation zu befreien. Es ist das große Thema von Machtmissbrauch in Arbeitsverhältnissen, von Abhängigkeit, Anpassung und Selbstverleugnung und von der Abwertung der Leistung von Frauen in der Arbeitswelt. Distanziert in ruhiger klarer Sprache erzählt uns Caroline Wahl, die biographisch wirkende Geschichte. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht.
  • Zum Bewerterprofil von Vivien Becker

    Vivien Becker

    OSIANDER Waiblingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    18.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd

    Ganz anders als 22 Bahnen oder Windstärke 17 und man sollte Die Assistentin auch wirklich nicht mit ebigen vergleichen, aber in meinen Augen trotz allem richtig gut. Was mir vorallem gefallen hat war das ständige springen auf die Metaebene und der irgendwie schon flappsige Schreibstil der wunderbar zur Protagonistin Charlotte gepasst hat. Der trockene Humor passt hier irgendwie extrem gut zur eigentlich recht schweren Thematik. Mich hat das Buch irgendwie wirklich gefesselt und ich hätte gerne sogar noch mehr von dieser Geschichte gehabt!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    11.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mit hohen Erwartungen

    Wie alle ihre Fans habe ich mir dieses neueste Werk von Caroline Wahl mit hohen Erwartungen vorgenommen. Im Kollegenkreis hatten wir dann auch einige kontroverse Diskussionen. Abschließend möchte ich Frau Wahl zu ihrem Mut beglückwünschen, einen so ganz anderen Roman zu veröffentlichen wie 22 Bahnen und Windstärke 17. Sie hätte es sich auch einfach machen können und im Fahrwasser dieser beiden großen Erfolge verharren. Aber Caro Wahl möchte sich weiterentwickeln und unbequem bleiben, ihre Ecken und Kanten behalten und Reibung erzeugen. Auch ich fand den Stil und die Wiederholungen gewöhnungsbedürftig, und doch hat mich dieser Roman in seinen Bann geschlagen und aufgewühlt.
  • Zum Bewerterprofil von Anna Junginger

    Anna Junginger

    OSIANDER Aalen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    02.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Kopf sagt Ja, Bauch sagt Nein“

    TRIGGERWARNUNG: Dieses Buch kann zu Schweißausbrüchen, feuchten Händen und Herzrasen führen. Wer erlebt hat, wie Arbeit das eigene Leben auffrisst, wie Grenzen verschwimmen und man sich selbst verliert, wird hier vieles wiedererkennen. Charlotte will gefallen – ihrem Vater, ihrem Umfeld, der Idee vom richtigen Leben. Und so nimmt sie einen Job an, der sich bald überall in ihr Leben einschleicht. Freizeit, Privatsphäre, Selbstbestimmung: alles geht nach und nach verloren. Man kennt das. Dieses Denken: Nur einmal kurz durchhalten. Nur kurz vor die Welle kommen. Aber das passiert nicht. Und genau darum geht es. Caroline Wahl beschreibt diesen schleichenden Absturz mit überraschender Leichtigkeit. Ihre Sprache ist klar, zugänglich, oft durchzogen von trockenem Humor, der nicht vom Schmerz ablenkt, sondern ihn betont. Gerade dieser Kontrast – zwischen Ton und Thema – macht das Buch so kraftvoll. Einige Vorgriffe und Wiederholungen hätten für mich nicht sein müssen, da sie der Geschichte stellenweise ein wenig Dynamik nehmen. Die Assistentin erzählt eine Geschichte, die viele von uns kennen – aber selten so klar vor Augen geführt bekommen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat getroffen, an genau den richtigen Stellen – und einen Abdruck hinterlassen.
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Kaiser-Motz

    Stephanie Kaiser-Motz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    01.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Egozentriker entlarvt

    Den Eltern zuliebe verzichtet Charlotte auf eine Karriere als Musikerin und wird Assistentin eines berühmten Verlegers in München. Schnell wir die Egozentrik ihres Chefs und der Verschleiß an Assistentinnen, meist junge Frauen, deutlich. Charlotte ist ehrgeizig und bis zum quasi Burnout bereit alles zu geben ... Caroline Wahl legt den Finger auf das Patriachat. Nicht nur der Verleger, auch der Vater sind ein Beispiel für männliche Egozentrik. Ein Selbstverständnis, das sicher auch in der Literaturbranche üblich ist. Und Caroline Wahl hat früher selbst im Verlag gearbeitet. Allein ihre Meta-Ebene im Erzählen, das Spoilern und ständige Wiederholen von Fakten, macht die Lektüre nur bedingt vergnüglich.

Unsere Meinungen

Bewertungen (13)

  • Produktbild: Die Assistentin
  • Produktbild: Die Assistentin