Produktbild: Der Sandkasten
Gebraucht Band 1

Der Sandkasten Roman

5
71% sparen

6,31 € 22,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,8 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001994991

Beschreibung

Rezension

»Als Leser dieses bitterbösen wie hochkomischen Buchs glaubt man manchmal geradezu in Siebenstädters Kopf zu stecken.« ("Christian Schröder / Der Tagesspiegel")
»Christoph Peters verschränkt Siebenstädters Biografie spielerisch leicht mit Stadtsoziologie und Politsatire, montiert, blendet. Findet einen fabelhaften Ton für diese sich verrückende Welt.« ("Elmar Krekeler / Die Welt")
»Selten war Kritik am ›politischen Berlin‹ so kurzweilig aus einer vermutlich nur halb fiktiven Binnenperspektive zu erfahren.« ("Stephan Hermsen / Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Ein bitterböses Sittengemälde der politischen Kultur in der deutschen Hauptstadt - und ein Roman, den man mit angehaltenem Atem bis zur letzten Seite liest.« ("Eva-Maria Lerch / Publik-Forum")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,8 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710001994991

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geradezu genial

    Klappentext: ".. einer der größten Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur " - bei sonst oft völlig übertriebenen Werbesprüchen trifft diese Beurteilung ausnahmsweise wirklich zu! Chr. Peters analysiert in klaren Worten, in einem selten so eindeutigen Stil mit messerscharfem Verstand unsere aktuelle Gesellschaft: politisch, gesellschaftskritisch und die menschlichen Schwächen erkennend. Und zwar ohne eigene Parteinahme. Niemand und nichts bleibt aus falscher Rücksichtnahme verschont. Die eigene Erkenntnis nach dem Lesen seiner Bücher ist allerdings zum Verzweifeln: alle Analyse und Erkenntnis ändert nichts an der Situation und wird auch zukünftig an der menschlichen Unzulänglichkeit scheitern.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    20.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende einer Ära Mann Ich…

    Das Ende einer Ära Mann Ich erinnere mich noch gut an die Lektüre von Wolfgang Koeppens Treibhaus in der Oberstufe, auch wenn es aus heutiger Perspektive lange her ist. Spricht für das Geschriebene und nun hat Christoph Peters ihn gleich auf der ersten Seite erwähnt und seinen Roman „Der Sandkasten“ ins Verhältnis gesetzt. Kühn, aber berechtigt. Es ist auf knappen 250 Seiten zum einen eine Satire über den Typus erfolgreicher weißer Medienmann im besten Alter von 52 Jahren mit sehr viel jüngerer Frau und als Moderator einer Morgensendung im öffentlich rechtlichen Fernsehen erfolgreich. Er fragt sich zu Recht was kommt nun? Denn seine Art der medialen Weltbeschallung ist Schnee von gestern und er eckt an und weiß aber nicht so Recht warum und wie da raus! Zum anderen ist der Roman eine Persiflage auf das politische Berlin. Der Roman spielt im November 2020 und wir sehen förmlich den ein und anderen Politiker vor dem Auge, auch wenn die Namen andere sind. Auch Corona wird hier ein Thema, wie es eben so war im Jahr 2020. Geballte bitterböse Satire – mir hat die Lektüre Spaß gemacht und ich freue mich auf den bald erscheinenden zweiten Roman von Christoph Peters „Krähen im Park“.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    20.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Ende einer Ära Mann

    Ich erinnere mich noch gut an die Lektüre von Wolfgang Koeppens Treibhaus in der Oberstufe, auch wenn es aus heutiger Perspektive lange her ist. Spricht für das Geschriebene und nun hat Christoph Peters ihn gleich auf der ersten Seite erwähnt und seinen Roman „Der Sandkasten“ ins Verhältnis gesetzt. Kühn, aber berechtigt. Es ist auf knappen 250 Seiten zum einen eine Satire über den Typus erfolgreicher weißer Medienmann im besten Alter von 52 Jahren mit sehr viel jüngerer Frau und als Moderator einer Morgensendung im öffentlich rechtlichen Fernsehen erfolgreich. Er fragt sich zu Recht was kommt nun? Denn seine Art der medialen Weltbeschallung ist Schnee von gestern und er eckt an und weiß aber nicht so Recht warum und wie da raus! Zum anderen ist der Roman eine Persiflage auf das politische Berlin. Der Roman spielt im November 2020 und wir sehen förmlich den ein und anderen Politiker vor dem Auge, auch wenn die Namen andere sind. Auch Corona wird hier ein Thema, wie es eben so war im Jahr 2020. Geballte bitterböse Satire – mir hat die Lektüre Spaß gemacht und ich freue mich auf den bald erscheinenden zweiten Roman von Christoph Peters „Krähen im Park“.

  • Bewertung

    aus Greifswald

    4/5

    03.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flotter politscher Roman, der ins Schwarze trifft

    Christoph Peters schafft es mit scharfen und präzisen Sätzen, sowohl Siebenstädter als auch die politische Szene in Berlin und Deutschland schonungslos darzustellen. Ohne Umschweife beschreibt der Autor die knallharte Realität und die Veränderungen und Probleme in der Gesellschaft. Das Buch ist im Coronajahr 2020 angesiedelt und zeigt hervorragend auf, wie die Angst vor dem Ungewissen, Vorsicht vor dem Virus, Leichtsinnigkeit und Verschwörungstheorien in die Medienlandschaft eingezogen sind. Siebenstädter ist provokant, aber geht mit allen politischen Lagern hart ins Gericht. Dafür wird er von allen Seiten attackiert. Peters zeigt durch seinen tragischen Protagonisten, wie groß das Spannungsfeld ist und wie schnell eine Person besonders medial abgeurteilt wird. Peters schafft es außerdem einen Protagonisten zu erschaffen, der sehr vielseitig ist und das Ganze, in dem er ihn einfach erzählen lässt. Für mich ist das Buch ein Lesehighlight und seine 251 Seiten lassen sich flott lesen.

  • Ian_Gude

    3/5

    13.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Der Sandkasten“ von Christoph…

    „Der Sandkasten“ von Christoph Peters: Eine schonungslose Bestandsaufnahme der Berliner Politlandschaft. „Der Sandkasten“ ist ein Politroman, der die Berliner Politlandschaft und die kriselnde Funktionselite durch die Augen des Radiojournalisten Kurt Siebenstädter beleuchtet. Der Roman zeigt, wie Macht, Manipulation und persönliche Krisen in einem Umfeld des politischen Betriebs ineinandergreifen. Der Roman verdeutlicht, wie politische Macht durch Medien und persönliche Beziehungen ausgeübt wird. Siebenstädter, ein kritischer Moderator, sieht sich zunehmend in einem System gefangen, das mehr auf Selbsterhaltung als auf echte Veränderung ausgerichtet ist. Siebenstädters berufliche Identität wird durch die Coronakrise und den aufkommenden „Hypermoralismus“ in Frage gestellt. Seine skeptische Haltung, die einst geschätzt wurde, wird nun als störend empfunden, was die Krise des traditionellen Journalismus widerspiegelt. Der Roman zeigt zudem, wie persönliche Krisen und politische Machtspiele miteinander verwoben sind. Siebenstädter steht vor existenziellen Entscheidungen, die sowohl seine berufliche als auch seine private Zukunft betreffen. "Der Sandkasten" regt dazu an, die Rolle der Medien in der politischen Landschaft kritisch zu hinterfragen und die Mechanismen der Macht und Manipulation zu verstehen. Auch ermutigt er dazu, die Verantwortung von Einzelpersonen in politischen Systemen zu reflektieren und die Auswirkungen von persönlichen Entscheidungen auf die Gesellschaft zu bedenken Fazit: „Der Sandkasten“ ist eine schonungslose Bestandsaufnahme der politischen Kultur Deutschlands, die durch scharfsinnige Beobachtungen und feinen Humor besticht. Der Roman bietet nicht nur eine interessante Lektüre, sondern auch wichtige Impulse für die kritische Auseinandersetzung mit Macht, Medien und persönlicher Verantwortung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Sandkasten