Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.»Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?«, fragt sie.»Ihre Frage ist klüger als jede Antwort darauf«, erwidere ich.»Danke. Probieren Sie es trotzdem.«»Wir haben so viel Spaß wie 2006 bei Daniel Glattauers Riesenerfolg ›Gut gegen Nordwind‹.« Elke Heidenreich, BUNTE»Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur« DER SPIEGEL über ›Gut gegen Nordwind‹
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
18.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Fremde Freunde
Eine Zugfahrt, aus der sich einer direkt rauswinden möchte. Vermeintliche Berühmtheit, die ein wenig wie Eitelkeit wirkt, bringt am Ende zwei Bahnreisende zusammen, die sich sympathischer nicht sein könnten.
Der alles überblickende Eduard wird mit Fragen konfrontiert, denen er sich am liebsten entziehen möchte, aber am Ende ihm ein neue Perspektive auf sein eigenes Leben geben.
Schöne Café Lektüre, die einen schmunzeln und nachdenken lässt.
Bewertung
aus Duisburg
5/5
29.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Pflichtfahrt nach München
Heute angefangen und heute beendet. Wow!
Du bist ein älterer Mann, sitzst in einem Zug und fährst aus einem bestimmten Grund nach München. Schöne Stadt halt. Schräg gegenüber vor dir setzt sich eine Frau an. Sehr lieb von ihr, somit könnt ihr beide eure Beine ausstrecken. Du ahnst jedoch noch nicht, dass sie gleich ein interessantes Gespräch mit dir führen wird. Ein Gespräch der dich zum Nachdenken bringen wird. Diese Frau heißt Kathrin, oder Catrin, oder Katrin? Und wie war ihr Nachname? Mayer? Meier? Oder Mayr?
Nein, ich habe nicht vergessen, wie diese Frau heißt, sondern gebe dir einen kleinen Vorgeschmack, wie Daniel Glatthauer das Buch geschrieben hat. Eine so originelle, ausführliche und gleichzeitig lustige Schreibweise habe ich bis jetzt noch nie erlebt. Ich wollte und konnte nicht aufhören, das Hörbuch zu hören. Ich habe jede Minute und Sekunde genossen. Ich konnte mich damit sehr einfach in die Lage des Protagonisten, Eduard Brünhofer hineinversetzen und habe genauso wie er, über die Fragen und Aussagen von Catrin Meyr reagiert. Sie ist nämlich Therapeutin und das war kein einfaches und kurzes Gespräch. Mein Gott, und wie oft ich lachen musste, weil die Anekdoten Eduards sehr passend und durchdacht waren und mich immer zum Lachen gebracht haben. Oft haben mich seine Gedanken auch zum Grübeln gebracht. Alleine das Thema „Liebesromane und warum Autoren darüber schreiben“ fand ich großartig.
Der Sprecher, Christian Berkel, hat das Buch phänomenal gut vorgelesen. Er hat gut das Tempo und sein Ton angepasst, so dass die Gefühle der Charaktere besser spürbar waren.
Ich habe das Ende nicht kommen sehen, deswegen ein Applaus an diese gelungene Arbeit. Das Buch „In einem Zug“ hat mich positiv überrascht und wird tatsächlich zu den Highlights 2026 zählen.
Wenn es möglich wäre, hätte ich dem Buch mehr als nur 5 ⭐️ gegeben (bewertet auf READO). Ich empfehle dieses Buch allen. Es ist nicht lang, liest sich schnell und ist spannender als es zu erwarten scheint.
P.S. Wegen diesem Buch habe ich aus Versehen das Buch „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber gelesen Ich habe hintereinander die Beschreibungen beider Bücher gelesen und „In einem Zug“ fand ich sehr interessant und wollte es zuerst hören. Ich habe aber das falsche Hörbuch begonnen und nach ca. 2 Stunden fragte ich mich endlich: „Warum zum Teufel steigen die Protagonisten nicht in den Zug nach München?“
Bewertung
aus Nittendorf
3/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Langatmig
Ein berühmter Schriftsteller fährt mit der Zug von Wien nach München, im Zug sitzt in seinem Abteilung eine Frau mit welche eigentlich er will nicht sprechen aber doch die sprechen ganze Zeit, entweder sie fragt und er antwortet oder umgekehrt, da er viel über Liebe schreibt und führt eine langjährige Ehe fragt ihn die Frau, welche kann in dauerhaften Beziehung nicht bleiben, viel über Liebe und Ehe und er erzählt und erzählt...
Ja , das ist tatsächlich nicht mein Buch, ich mag die andere Bücher von der Autor aber diese hat mich gelangweilt, bestimmt ist hier viel wichtigen Beobachtungen aus unserem Leben und viel Gedanken über jetzige Welt aber mir war das alles zu langatmig und zäh. Der Schreibstil ist nicht schlecht , die bisschen Ironie hat mir auch gut gefallen, aber ich komme nicht zu Recht mit die Monotonie hier.
Bewertung
1/5
18.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Ich hätte es am liebsten Zug liegen gelassen…
Leider habe ich keine Ahnung, warum dieses Buch auf der Bestsellerliste steht. Über Seiten zieht sich ein Gespräch, dass mit einem viel zu lang ersehnten „Wann tut der denn endlich was“-Ende endlich zum Punkt kommt. Zwar zu einem unerwarteten Ende, das macht das Buch aber nicht besser.
Stefi
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
05.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gespräche auf Schienen
Schon der Titel In einem Zug hat mir sehr gefallen: Einerseits spielt die Geschichte tatsächlich während einer Zugfahrt, andererseits bedeutet „in einem Zug“ natürlich auch, etwas auf einmal zu machen. Dieses Wortspiel passt für mich wunderbar zum Buch.
Fast die gesamte Handlung entsteht aus einem Gespräch während der Fahrt von Zürich nach Wien. Dabei geht es um Liebe, Beziehungen, Sex und das Schreiben selbst. Besonders interessant fand ich die Fragen darüber, wie ein Autor Liebes- und Sexszenen schreibt: Denkt er dabei an eine bestimmte Person? Wie viel von ihm selbst steckt eigentlich in seinen Geschichten?
Der Schreibstil ist angenehm, leicht und immer wieder humorvoll. Besonders gelungen fand ich auch den Aufbau: Die einzelnen Haltestellen der Zugfahrt strukturieren die Geschichte wie Kapitel und vermitteln tatsächlich das Gefühl, selbst mit im Zug zu sitzen.
Und das Ende? Für mich einfach: chef’s kiss. Ein unterhaltsames, clever aufgebautes Buch, das sich tatsächlich wunderbar „in einem Zug“ lesen lässt.
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5/5
14.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wort für Wort zur Liebe
Kaum jemand versteht es so wie Glattauer, über die Liebe zu schreiben – humorvoll, einfühlsam und mit einem feinen Gespür für Zwischentöne. Seine Worte treffen mitten ins Herz, ohne je kitschig zu wirken. Eine Reise durch das Auf und Ab des Lebens, zwischen Begegnungen auf Zeit, verpassten Momenten und der Suche nach einem Ort im Herzen, den man Zuhause nennen kann. Glattauers Sprache nimmt einen mit – leicht, berührend und voller Wärme.
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5/5
09.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Zugreise die verändert
Zwei Fremde, die sich auf der Zugfahrt von Wien nach München begegnen, kommen ins Gespräch über das Thema Liebe. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, jedoch fesselte mich das Buch bereits nach wenigen Seiten. Die Sprache, die Umschreibungen sowie sämtliche weiteren Elemente hinderten mich daran, das Buch aus der Hand zu legen. Insbesondere war ich sehr daran interessiert, zu erfahren, wie sich die gesamte Szenerie am Ende wieder auflöst. Meiner Meinung nach hat Daniel Glattauer mit diesem Buch wieder einmal ein tolles Buch geschrieben.
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5/5
24.04.2025
eBook (ePUB)
Eine etwas andere Zugfahrt!
Ein Liebesromanautor in der Schaffenskrise sitzt in einem Zug von Wien nach München. Ihm gegenüber sitzt eine Frau mittleren Alters. Genervt davon, dass ihn immer die gleichen Fragen zu seinem Dasein als Autor erreichen, hofft er darauf, dass kein Gespräch zu Stande kommt. Doch die Dame mittleren Alters lässt nicht locker und entpuppt sich schließlich als eine Psychologin, die überraschend persönliche Fragen stellt. Sie will alles über die Liebe wissen, schätzt sich selbst als beziehungsproblematisch ein und bittet um Ratschläge des erfahrenen Autors. Es folgen ein heiterer Schlagabtausch und ein meisterhafter Dialog. Ein echtes, vor allem kurzweiliges Lesevergnügen voller Humor und Tiefgang!
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5/5
19.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was für eine Zugfahrt!
Zugfahrer kennen die Situation wahrscheinlich. Man sitzt alleine im Abteil und es setzt sich jemand dazu, der ein Gespräch sucht. Mal hat man Lust drauf, mal nicht ...
Genauso geht es Eduard Brünhofer, früher ein bekannter Autor von Liebesromanen. Er sitzt im Zug von Wien nach München und möchte einfach seine Ruhe. Doch dann setzt sich eine Dame "frühen mittleren Alters" zu ihm und will sich unterhalten ... und sie ist auch noch Therapeutin und tendiert zu einem vertraulichen Gespräch! Was für eine Zugfahrt! Und ein Gespräch, das vom ersten bis zum letzten Bahnhof fesselt!
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5/5
15.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein höchst vergnüglicher Dialog
Ein Autor, der sich in einer Schaffenskrise befindet, muss in einem Zug von Wien nach München fahren. Dummerweise befindet sich in dem Abteil bereits eine Frau, mit der er eigentlich nicht ins Gespräch kommen möchte. Viel zu sehr fürchtet er mit den klassischen, nervigen Fragen an einen Autor konfrontiert zu werden. Oder fürchtet er sich mehr davor erst gar nicht erkannt zu werden?
Das Gespräch lässt sich dann doch nicht vermeiden. Die Mitfahrerin wird die ganze Strecke nach München fahren, sie wird überraschend persönliche Fragen stellen und dabei sehr hartnäckig sein. Nicht sehr einfach für den Autoren dem zu entkommen...
Ein höchst amüsanter Dialog, der so wahrscheinlich nur "In einem Zug" stattfinden kann. Ein echtes Lesevergnügen!
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