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Sanditz Roman | Das große Epos der Nachwendezeit: »Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

13

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1149

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,8 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28516-2

Beschreibung

Rezension

Ein Panorama der Wendezeit bis heute. Dabei schreibt Lukas Rietzschel bemerkenswert detailliert. Er lässt sich Zeit für genaue Alltagsbeobachtungen, zeichnet Landschaften und Menschen mit viel Präzision, Feingefühl und Respekt. ("SWR Bestenliste")
Lukas Rietzschel zeigt mit ›Sanditz‹ eindrucksvoll, dass ein guter Roman manchmal besser als soziologische Studien helfen kann, komplizierte gesellschaftliche und politische Sachverhalte zu verstehen. Man kann in Zeiten wie diesen wohl kaum Besseres über ein Buch sagen. ("Kölnische Rundschau")
Der opulente Roman ›Sanditz‹ ist ein farbenprächtiges ostdeutsches Märchenbuch. (…) So ist vom Osten Deutschlands wohl noch nie erzählt worden. ("Buchkultur")
Mit seinem großartigen neuen Roman ›Sanditz‹ liefert Lukas Rietzschel ein historisches Panorama der sich langsam auflösenden DDR. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein epochaler Gesellschaftsroman. ("SuperIllu")
Er ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation. ›Sanditz‹ zählt jetzt schon zu den Höhepunkten des Literaturjahrs 2026. ("Ostdeutsche Allgemeine Zeitung")
Dieser junge Autor versteht schon jetzt sein Handwerk. Die Dialoge sitzen, die inneren Stimmen der Figuren sind von enormer Bandbreite. Die Sorgfalt, die er auch für Nebenfiguren aufbringt, ist außerordentlich. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
»›Sanditz‹ ist ein ganz erstaunlicher, erstaunlich gelungener, ja glänzend gelungener 500-Seiten-Roman, der einen weitgespannten Blick auf die Gesellschaft wirft. ("Berliner Morgenpost")
Ein toller, ein großer Wurf! ("ZDF Morgenmagazin")
Ein Buch, das der Geschichte Flügel verleiht. Das erste literarische Ereignis in diesem Bücherfrühling: Lukas Rietzschel hat einen Roman über Ostdeutschland geschrieben, der noch viel mehr ist. ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

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1149

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,8 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28516-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Gesellschaftsporträt

Lesens_werte am 06.05.2026

Bewertungsnummer: 3130138

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sanditz in Ostdeutschland. Ein Ort, der zu DDR-Zeiten einst vom Kohletagebau eingeholt und durch das sozialistische Regime beschnitten wurde. Heute ist es das Corona-Virus und damit auch wieder Politik, die Familien entzweit, egal ob aus Angst, Wut oder Verzweiflung. So geht es auch den Zwillingen Maria und Tom, mittlerweile fast vierzig Jahre alt, die sich fremder und ferner denn je zuvor sind. Der Roman "Sanditz" ist ein einzigartiges Gesellschaftsporträt. In zwei Zeitebenen lernt man Sanditz' Bewohner kennen. In den Jahren 1982 bis 1999 bietet die Evangelische Kirche einen Rückhalt für Protest und Kritik an der Regierung. Der Unmut unter den Jugendlichen ist zur Wendezeit verständlicherweise groß, der Handlungsspielraum klein. Die zweite Zeitebene widmet sich 2021/22 der Coronapandemie und den konkreten Herausforderungen innerhalb Sanditz und seiner Familien. Für mich war es besonders spannend das Miteinander dieser Gesellschaft in den unterschiedlichsten Krisensituationen von früher bis heute zu verfolgen, die sich über Verdrängung durch den Bergbau, politische Verfolgung, Homophobie bis hin zur Pandemie und Ukraine-Krieg erstrecken. Durch die abwechselnden Kapitel aus Vergangenheit und Gegenwart, konnte die Spannung gut gehalten werden und Hintergründe ließen sich Stück für Stück erschließen. "Sanditz" hat mich in seiner inhaltlichen Gesamtheit nicht nur tief berührt, sondern vor allem zum Nachdenken angeregt und den Blick für unser Gesellschaftsgefüge geschärft.

Gesellschaftsporträt

Lesens_werte am 06.05.2026
Bewertungsnummer: 3130138
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sanditz in Ostdeutschland. Ein Ort, der zu DDR-Zeiten einst vom Kohletagebau eingeholt und durch das sozialistische Regime beschnitten wurde. Heute ist es das Corona-Virus und damit auch wieder Politik, die Familien entzweit, egal ob aus Angst, Wut oder Verzweiflung. So geht es auch den Zwillingen Maria und Tom, mittlerweile fast vierzig Jahre alt, die sich fremder und ferner denn je zuvor sind. Der Roman "Sanditz" ist ein einzigartiges Gesellschaftsporträt. In zwei Zeitebenen lernt man Sanditz' Bewohner kennen. In den Jahren 1982 bis 1999 bietet die Evangelische Kirche einen Rückhalt für Protest und Kritik an der Regierung. Der Unmut unter den Jugendlichen ist zur Wendezeit verständlicherweise groß, der Handlungsspielraum klein. Die zweite Zeitebene widmet sich 2021/22 der Coronapandemie und den konkreten Herausforderungen innerhalb Sanditz und seiner Familien. Für mich war es besonders spannend das Miteinander dieser Gesellschaft in den unterschiedlichsten Krisensituationen von früher bis heute zu verfolgen, die sich über Verdrängung durch den Bergbau, politische Verfolgung, Homophobie bis hin zur Pandemie und Ukraine-Krieg erstrecken. Durch die abwechselnden Kapitel aus Vergangenheit und Gegenwart, konnte die Spannung gut gehalten werden und Hintergründe ließen sich Stück für Stück erschließen. "Sanditz" hat mich in seiner inhaltlichen Gesamtheit nicht nur tief berührt, sondern vor allem zum Nachdenken angeregt und den Blick für unser Gesellschaftsgefüge geschärft.

Sehr lohnenswertes Graben durch gesellschaftspolitische Schichten

Buecherheidrun aus Horb am 26.04.2026

Bewertungsnummer: 3120568

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sanditz ein fiktives, aber vortrefflich skizziertes Dorf in der Lausitz, ist Schauplatz dieses Romans, an dessen Beispiel der Autor die geschichtlichen Ereignisse ab Ende der 70-er Jahre bis ins Heute in einem gesellschaftspolitischen Reigen Revue passieren lässt. Die Familie Wenzel steht dabei stellvertretend für die Generationen dieser Zeit, die sich von der Besetzung der örtlichen Stasi-Zentrale und dem Mauerfall, über den Gang in den Westen und die desillusionierte Rückkehr von dort bis hin zur Corona-Pandemie und zum freiwilligen Kriegsdienst in der Ukraine erstreckt. Dabei lebt die Geschichte von der Authentizität ihrer Figuren, die direkt aus dem Leben gegriffen zu sein scheinen, sowie der Atmosphäre und dem Idealismus der jeweiligen Zeit. Da ist Tom, ein ehemaliger Polizist, der das Weihnachtsfest nicht mit seiner Familie feiern kann, weil er sich einer Bewegung gegen die pandemiebedingten Einschränkungen der Freiheit angeschlossen hat, die er eigentlich hätte durchsetzen müssen. Sein Vater Roland, der nach der Wende in den Westen pendelte, um Dämmungen für Fußbodenheizungen zu verlegen und seiner einstigen Jugendliebe Achim, die er für eine Ehe mit der „gefallenen“ Marion opferte, nachtrauert. Eigentlich ein Held der Wende, da er maßgeblich an der Besetzung der Stasi-Zentrale beteiligt war und der Zerstörung vieler Akten entgegenwirkte. Und Marions Bruder Dirk, der ein lebenslanges Trauma überwinden und endlich an die Ostsee und in einen neuen Lebensabschnitt aufbrechen kann. Umrahmt von der sorbischen Krabat-Sage, in der es auch um orientierungslose, junge Männer geht, die sich in einer Gruppe zusammenfinden und sich einer Übermacht entgegenstellen müssen. Für mich ein großartiger Gesellschaftsroman, der sich Schicht für Schicht durch die Zeiten des Endes der DDR bis in die jüngste Vergangenheit gräbt und dabei noch wunderbar unterhält. Er spielt mit Träumen, Sehnsüchten und Glauben, macht die Gräuel dieses elendigen Krieges in aller Deutlichkeit bewusst und spendet schlussendlich Hoffnung für alle Beteiligten. Sehr lesens- und empfehlenswerter Blick auch hinter die Kulissen und Fassaden.

Sehr lohnenswertes Graben durch gesellschaftspolitische Schichten

Buecherheidrun aus Horb am 26.04.2026
Bewertungsnummer: 3120568
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sanditz ein fiktives, aber vortrefflich skizziertes Dorf in der Lausitz, ist Schauplatz dieses Romans, an dessen Beispiel der Autor die geschichtlichen Ereignisse ab Ende der 70-er Jahre bis ins Heute in einem gesellschaftspolitischen Reigen Revue passieren lässt. Die Familie Wenzel steht dabei stellvertretend für die Generationen dieser Zeit, die sich von der Besetzung der örtlichen Stasi-Zentrale und dem Mauerfall, über den Gang in den Westen und die desillusionierte Rückkehr von dort bis hin zur Corona-Pandemie und zum freiwilligen Kriegsdienst in der Ukraine erstreckt. Dabei lebt die Geschichte von der Authentizität ihrer Figuren, die direkt aus dem Leben gegriffen zu sein scheinen, sowie der Atmosphäre und dem Idealismus der jeweiligen Zeit. Da ist Tom, ein ehemaliger Polizist, der das Weihnachtsfest nicht mit seiner Familie feiern kann, weil er sich einer Bewegung gegen die pandemiebedingten Einschränkungen der Freiheit angeschlossen hat, die er eigentlich hätte durchsetzen müssen. Sein Vater Roland, der nach der Wende in den Westen pendelte, um Dämmungen für Fußbodenheizungen zu verlegen und seiner einstigen Jugendliebe Achim, die er für eine Ehe mit der „gefallenen“ Marion opferte, nachtrauert. Eigentlich ein Held der Wende, da er maßgeblich an der Besetzung der Stasi-Zentrale beteiligt war und der Zerstörung vieler Akten entgegenwirkte. Und Marions Bruder Dirk, der ein lebenslanges Trauma überwinden und endlich an die Ostsee und in einen neuen Lebensabschnitt aufbrechen kann. Umrahmt von der sorbischen Krabat-Sage, in der es auch um orientierungslose, junge Männer geht, die sich in einer Gruppe zusammenfinden und sich einer Übermacht entgegenstellen müssen. Für mich ein großartiger Gesellschaftsroman, der sich Schicht für Schicht durch die Zeiten des Endes der DDR bis in die jüngste Vergangenheit gräbt und dabei noch wunderbar unterhält. Er spielt mit Träumen, Sehnsüchten und Glauben, macht die Gräuel dieses elendigen Krieges in aller Deutlichkeit bewusst und spendet schlussendlich Hoffnung für alle Beteiligten. Sehr lesens- und empfehlenswerter Blick auch hinter die Kulissen und Fassaden.

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Sanditz

von Lukas Rietzschel

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Eva Dorner

OSIANDER Fürth

Zum Portrait

5/5

Deutsch-deutsche Völkerverständigung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwo im Osten Deutschlands, im fiktiven Ort Sanditz bricht der Tag an. So normal, wie es jeder selbst zahllose Male erlebt hat. Passiert in solchen Orten, wo sich Fuchs & Hase Gute Nacht sagen, überhaupt etwas Lesenswertes? Das pralle Leben natürlich & alles Zwischenmenschliche. Lukas Rietzschel erzählt multiperspektivisch von Lebenswegen & Schicksalen, vom Weggehen & Wiederkommen, vom Ver- & Entlieben. Ich habe die Geschichte der Leute von Sanditz mit großer Anteilnahme gelesen & am Ende des Buches stand ganz klar die Erkenntnis: die elementaren Themen wie das eigene Überleben, die Familie ernähren & fördern, Entscheidungen, das eigene Leben betreffend, fällen dürfen, sind für alle Menschen gleich. Kleine Quizfrage: erkennen Sie die literarische Reminiszenz im Prolog? Lob hat meiner Meinung nach auch der dtv Verlag für das Cover des Romans verdient!
  • Eva Dorner
  • Buchhändler/-in

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Deutsch-deutsche Völkerverständigung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwo im Osten Deutschlands, im fiktiven Ort Sanditz bricht der Tag an. So normal, wie es jeder selbst zahllose Male erlebt hat. Passiert in solchen Orten, wo sich Fuchs & Hase Gute Nacht sagen, überhaupt etwas Lesenswertes? Das pralle Leben natürlich & alles Zwischenmenschliche. Lukas Rietzschel erzählt multiperspektivisch von Lebenswegen & Schicksalen, vom Weggehen & Wiederkommen, vom Ver- & Entlieben. Ich habe die Geschichte der Leute von Sanditz mit großer Anteilnahme gelesen & am Ende des Buches stand ganz klar die Erkenntnis: die elementaren Themen wie das eigene Überleben, die Familie ernähren & fördern, Entscheidungen, das eigene Leben betreffend, fällen dürfen, sind für alle Menschen gleich. Kleine Quizfrage: erkennen Sie die literarische Reminiszenz im Prolog? Lob hat meiner Meinung nach auch der dtv Verlag für das Cover des Romans verdient!

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Simon Reuber

Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

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5/5

Ostdeutsche Lebensgeschichten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Welch eine Detailverliebtheit Lukas Rietzschel an den Tag legt, wenn er in diesem Buch über ostdeutsche Lebensgeschichten schreibt, ist ein wahrer Augenöffner. Familie Wenzel durchlebt die 80er Jahre bishin zur Wende während sich die Nachfahren zur Zeiten der Corona-Pandemie und nach dem Ableben der Großmutter die Frage stellen, was ihnen die Zukunft bietet. Diese Geschichte stellt keine großen Fragen, sie besteht lediglich darauf, sich mit dem Gegenwärtigen und der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.
  • Simon Reuber
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ostdeutsche Lebensgeschichten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Welch eine Detailverliebtheit Lukas Rietzschel an den Tag legt, wenn er in diesem Buch über ostdeutsche Lebensgeschichten schreibt, ist ein wahrer Augenöffner. Familie Wenzel durchlebt die 80er Jahre bishin zur Wende während sich die Nachfahren zur Zeiten der Corona-Pandemie und nach dem Ableben der Großmutter die Frage stellen, was ihnen die Zukunft bietet. Diese Geschichte stellt keine großen Fragen, sie besteht lediglich darauf, sich mit dem Gegenwärtigen und der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.

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