• Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz

Sanditz Roman | nominiert: Deutscher Buchpreis 2026 Longlist. Das große Epos der Nachwendezeit: »Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.« FAZ

18

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1230

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,8 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28516-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Lange keinen Roman gelesen, der so gut gezeichnete Nebenfiguren hatte. Schon allein die Szenen aus dem Gemeindeleben lohnen die Lektüre. Rietzschel – einer der begabtesten Erzähler seiner Generation. ("Die Welt, Literarische Welt")
Ein Panorama der Wendezeit bis heute. Dabei schreibt Lukas Rietzschel bemerkenswert detailliert. Er lässt sich Zeit für genaue Alltagsbeobachtungen, zeichnet Landschaften und Menschen mit viel Präzision, Feingefühl und Respekt. ("SWR Bestenliste")
Lukas Rietzschel zeigt mit ›Sanditz‹ eindrucksvoll, dass ein guter Roman manchmal besser als soziologische Studien helfen kann, komplizierte gesellschaftliche und politische Sachverhalte zu verstehen. Man kann in Zeiten wie diesen wohl kaum Besseres über ein Buch sagen. ("Kölnische Rundschau")
Der opulente Roman ›Sanditz‹ ist ein farbenprächtiges ostdeutsches Märchenbuch. (…) So ist vom Osten Deutschlands wohl noch nie erzählt worden. ("Buchkultur")
Mit seinem großartigen neuen Roman ›Sanditz‹ liefert Lukas Rietzschel ein historisches Panorama der sich langsam auflösenden DDR. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein epochaler Gesellschaftsroman. ("SuperIllu")
Er ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation. ›Sanditz‹ zählt jetzt schon zu den Höhepunkten des Literaturjahrs 2026. ("Ostdeutsche Allgemeine Zeitung")
Dieser junge Autor versteht schon jetzt sein Handwerk. Die Dialoge sitzen, die inneren Stimmen der Figuren sind von enormer Bandbreite. Die Sorgfalt, die er auch für Nebenfiguren aufbringt, ist außerordentlich. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
»›Sanditz‹ ist ein ganz erstaunlicher, erstaunlich gelungener, ja glänzend gelungener 500-Seiten-Roman, der einen weitgespannten Blick auf die Gesellschaft wirft. ("Berliner Morgenpost")
Ein toller, ein großer Wurf! ("ZDF Morgenmagazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

1230

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21/13,7/3,8 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Grau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28516-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Stricki

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alle Menschen

    Wir begleiten über fast 50 Jahre 3 Generationen einer Familie, die im fiktiven Sanditz leben. Da ist der Alltag Ende der 70er-Jahre in der damaligen DDR, da sind Roland und Achim, die sich beim Plündern im geräumten Nachbardorf - Tagebau, Zwangsumsiedlung - kennenlernen, und sich sofort verlieben. Da ist eine reiselustige Pastorin, die für Eingeweihte geheime Reisereportagen-Abende organisiert. Ganz normale Menschen, wie es sie damals gegeben hat. Zusammenhalt unter Freunden und in Familien. Die Veränderungen die die Wende ermöglicht haben, und das Leben nach der Wende. Neue Herausforderungen wie Corona und der Krieg in der Ukraine, völlig neue Probleme für die dritte Generation, wo Maria mit einem prekären Job und ihrem psychisch unstabilen Bruder Tom kämpft, und deren Onkel Dirk, der ein spätes Glück erfährt. Lukas Rietzschel schreibt unglaublich toll. Warmherzig, unaufgeregt, mit einem scharfen Blick für die Details. Ich sage nur: "katzengroße Löcher im Kopfsteinpflaster". Über allem liegt eine gewisse Melancholie, die Anstrengung, die jede Veränderung, jeder Schicksalsschlag, jede Entscheidung mit sich bringt, schwingt in jeder Zeile mit. Es dauert ein bisschen, bis man in diesem anspruchsvollen Roman angekommen ist, bis man die Familienkonstellationen durchdrungen hat, und dann nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf. Ich hätte gern noch weitergelesen und erfahren, was im Leben von Maria, Dirk und Roland noch passiert.

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sanditz

    Nach all den Bewertungen mit langen Inhaltsangaben möchte ich mich kürzer fassen. Ich habe das Buch von einem Bekannten empfohlen bekommen. Wir stammen beide aus der Lausitz, aus Orten, die Sanditz als Vorbild gedient haben könnten. Daher war es für mich unglaublich spannend, die Geschichte zu lesen. In vielen Momenten sah ich Situationen, Personen und Orte aus meinem eigenen Leben widergespiegelt. Der Autor muss viele Zeitzeugen befragt und gut recherchiert haben. Ich bin absolut begeistert. Toller Roman und deshalb fünf Sterne!

  • Lesens_werte

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftsporträt

    Sanditz in Ostdeutschland. Ein Ort, der zu DDR-Zeiten einst vom Kohletagebau eingeholt und durch das sozialistische Regime beschnitten wurde. Heute ist es das Corona-Virus und damit auch wieder Politik, die Familien entzweit, egal ob aus Angst, Wut oder Verzweiflung. So geht es auch den Zwillingen Maria und Tom, mittlerweile fast vierzig Jahre alt, die sich fremder und ferner denn je zuvor sind. Der Roman "Sanditz" ist ein einzigartiges Gesellschaftsporträt. In zwei Zeitebenen lernt man Sanditz' Bewohner kennen. In den Jahren 1982 bis 1999 bietet die Evangelische Kirche einen Rückhalt für Protest und Kritik an der Regierung. Der Unmut unter den Jugendlichen ist zur Wendezeit verständlicherweise groß, der Handlungsspielraum klein. Die zweite Zeitebene widmet sich 2021/22 der Coronapandemie und den konkreten Herausforderungen innerhalb Sanditz und seiner Familien. Für mich war es besonders spannend das Miteinander dieser Gesellschaft in den unterschiedlichsten Krisensituationen von früher bis heute zu verfolgen, die sich über Verdrängung durch den Bergbau, politische Verfolgung, Homophobie bis hin zur Pandemie und Ukraine-Krieg erstrecken. Durch die abwechselnden Kapitel aus Vergangenheit und Gegenwart, konnte die Spannung gut gehalten werden und Hintergründe ließen sich Stück für Stück erschließen. "Sanditz" hat mich in seiner inhaltlichen Gesamtheit nicht nur tief berührt, sondern vor allem zum Nachdenken angeregt und den Blick für unser Gesellschaftsgefüge geschärft.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    26.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lohnenswertes Graben durch gesellschaftspolitische Schichten

    Sanditz ein fiktives, aber vortrefflich skizziertes Dorf in der Lausitz, ist Schauplatz dieses Romans, an dessen Beispiel der Autor die geschichtlichen Ereignisse ab Ende der 70-er Jahre bis ins Heute in einem gesellschaftspolitischen Reigen Revue passieren lässt. Die Familie Wenzel steht dabei stellvertretend für die Generationen dieser Zeit, die sich von der Besetzung der örtlichen Stasi-Zentrale und dem Mauerfall, über den Gang in den Westen und die desillusionierte Rückkehr von dort bis hin zur Corona-Pandemie und zum freiwilligen Kriegsdienst in der Ukraine erstreckt. Dabei lebt die Geschichte von der Authentizität ihrer Figuren, die direkt aus dem Leben gegriffen zu sein scheinen, sowie der Atmosphäre und dem Idealismus der jeweiligen Zeit. Da ist Tom, ein ehemaliger Polizist, der das Weihnachtsfest nicht mit seiner Familie feiern kann, weil er sich einer Bewegung gegen die pandemiebedingten Einschränkungen der Freiheit angeschlossen hat, die er eigentlich hätte durchsetzen müssen. Sein Vater Roland, der nach der Wende in den Westen pendelte, um Dämmungen für Fußbodenheizungen zu verlegen und seiner einstigen Jugendliebe Achim, die er für eine Ehe mit der „gefallenen“ Marion opferte, nachtrauert. Eigentlich ein Held der Wende, da er maßgeblich an der Besetzung der Stasi-Zentrale beteiligt war und der Zerstörung vieler Akten entgegenwirkte. Und Marions Bruder Dirk, der ein lebenslanges Trauma überwinden und endlich an die Ostsee und in einen neuen Lebensabschnitt aufbrechen kann. Umrahmt von der sorbischen Krabat-Sage, in der es auch um orientierungslose, junge Männer geht, die sich in einer Gruppe zusammenfinden und sich einer Übermacht entgegenstellen müssen. Für mich ein großartiger Gesellschaftsroman, der sich Schicht für Schicht durch die Zeiten des Endes der DDR bis in die jüngste Vergangenheit gräbt und dabei noch wunderbar unterhält. Er spielt mit Träumen, Sehnsüchten und Glauben, macht die Gräuel dieses elendigen Krieges in aller Deutlichkeit bewusst und spendet schlussendlich Hoffnung für alle Beteiligten. Sehr lesens- und empfehlenswerter Blick auch hinter die Kulissen und Fassaden.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    07.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Panorama der Einsamkeit

    Sanditz, 2021: In der kleinen Stadt in der Lausitz gibt sich Tom Wenzel seinen trüben Gedanken hin. Weihnachten wird er erneut ohne seine Familie verbringen, denn noch immer hat er sich nicht gegen Corona impfen lassen. Und nun hat auch noch seine Freundin mit ihm Schluss gemacht. Toms Schwester Maria wittert derweil endlich eine etwas aufregendere journalistische Geschichte. Wer hat bloß die Sanditzer Bismarck-Statue von ihrem Sockel gestoßen? Währenddessen sitzt Roland, der Vater der beiden, wieder einmal am Fenster seiner unsanierten Wohnung und schaut den Kindern vor dem Haus zu, die nichts Besseres zu tun haben, als die Zeit totzuschlagen… „Sanditz“ ist der dritte Roman von Lukas Rietzschel, der bei dtv erschienen ist. Zweifelsohne handelt es sich dabei um das bislang ambitionierteste Werk des gebürtigen Oberlausitzers. Auf knapp 500 Seiten entfaltet er darin das Wimmelbild einer fiktiven Kleinstadt nahe der polnischen Grenze von 1978 bis 2022. Dabei spart er kaum ein gesellschaftlich oder politisch relevantes Thema aus. Ob Corona, der Ukraine-Krieg, Homosexualität in der DDR oder das Ende der Staatssicherheit. Rietzschel legt seinen Finger nicht nur in die ostdeutschen Wunden. Bemerkenswert ist daran vor allem der Umgang mit den zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren. Sei es der verschwurbelte Querdenker, der verräterische Christ, der scheiternde Vater oder die übergriffige Großmutter – der Autor urteilt und verurteilt nicht. Vielmehr agiert er als kluger Beobachter, als empathischer Vermittler zwischen den Zeiten, als Mahner ohne Holzhammer und als Kenner der ostdeutschen Gesellschaft und Geschichte. Dabei sollte sich der Leser vom etwas überdrehten Prolog mit „Krabat“-Hommage nicht abschrecken lassen. Spätestens mit dem ersten Aufeinandertreffen von Tom und Maria ist der Ton für den Rest des Romans gesetzt. Pointierte Dialoge, die auf der Klaviatur zwischen leiser Komik und tiefer Traurigkeit gekonnt hin- und herpendeln, vermischen sich mit einem eher nüchternen Erzählton, dem es trotzdem immer wieder gelingt, für große und kleine melancholische Momente zu sorgen. „Er hingegen konsumierte nur. Seine Welt war klein und hörte überall die gleiche Musik. Egal, wo er hinging, irgendwo stand ein Aldi“, heißt es beispielsweise in einem Kapitel über Tom und es sind solche Sätze, die „Sanditz“ auszeichnen. Besonders ist auch die Erzählstruktur des Romans. Während die Gegenwartsepisode sich auf einen relativ kleinen Zeitraum zwischen Ende 2021 und 2022 beschränkt, umfasst der historische Strang fast 25 Jahre. Um sich bei den Figuren und den Orten nicht zu verheddern, gibt es nicht nur eine eigene Internetseite des Buches, sondern auch Skizzen zwischen den Buchdeckeln, die so aussehen, als stammten sie direkt vom Autor. Im Mittelpunkt steht jedenfalls in beiden Strängen neben der eigentlichen Hauptfigur, der Stadt Sanditz, die Familie Wenzel. Was fast alle Figuren des Romans eint, ist die Einsamkeit, die sie ausstrahlen. So entsteht in „Sanditz“ nicht nur ein Gesellschaftsporträt, sondern vor allem auch ein Panorama der Einsamkeit. Mich hat es berührt, wie es Lukas Rietzschel bis zur nahezu kleinsten Nebenfigur gelingt, diese in den Familienroman und in die Stadt Sanditz einzubinden. Exemplarisch dafür sei die Figur Jeremy erwähnt, die nur in der ersten Hälfte des Buches drei kleinere, dafür aber umso bemerkenswertere Auftritte hat. Der zehnjährige Junge ist ein wahrer Kämpfer, der zudem das Herz am rechten Fleck hat. Nur in wenigen Fällen wirken die Charaktere und Episoden wie Fremdkörper, wie beispielsweise ein syrischer Gastarbeiter in der DDR und ein westdeutscher Sparkassendirektor. Diese brachten mich zunächst aus dem Konzept, sind bei näherer Betrachtung aber ein gelungener und sicherlich gewollter Bruch der Sanditzer Welt. Ärgerlicher hingegen ist, dass es eine kleinere inhaltliche Unstimmigkeit gibt, als eine Figur eingesperrt wird und anschließend ihr Handy in der Sofaritze findet. Später heißt es hingegen, sie habe keine Hilfe rufen können, weil ihr das Handy gestohlen worden sei. Anstrengend sind zudem die Passagen, die im letzten Drittel des Romans im Ukraine-Krieg spielen und durch die ich mich durchquälen musste. Wobei natürlich jeder Krieg auch eine Qual ist. Insgesamt ist „Sanditz“ aber ein kluger, berührender und wichtiger Roman, der modern und aktuell ist, und ohne erhobenen Zeigefinger andeutet, wie es zu der gesellschaftlichen Situation kommen konnte, in der wir uns heute befinden. Und das nicht nur in Ostdeutschland. 4,5/5

Kundinnen und Kunden meinen

5

9

4

6

3

2

2

0

1

1

Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Eva Dorner

    Eva Dorner

    OSIANDER Fürth

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deutsch-deutsche Völkerverständigung

    Irgendwo im Osten Deutschlands, im fiktiven Ort Sanditz bricht der Tag an. So normal, wie es jeder selbst zahllose Male erlebt hat. Passiert in solchen Orten, wo sich Fuchs & Hase Gute Nacht sagen, überhaupt etwas Lesenswertes? Das pralle Leben natürlich & alles Zwischenmenschliche. Lukas Rietzschel erzählt multiperspektivisch von Lebenswegen & Schicksalen, vom Weggehen & Wiederkommen, vom Ver- & Entlieben. Ich habe die Geschichte der Leute von Sanditz mit großer Anteilnahme gelesen & am Ende des Buches stand ganz klar die Erkenntnis: die elementaren Themen wie das eigene Überleben, die Familie ernähren & fördern, Entscheidungen, das eigene Leben betreffend, fällen dürfen, sind für alle Menschen gleich. Kleine Quizfrage: erkennen Sie die literarische Reminiszenz im Prolog? Lob hat meiner Meinung nach auch der dtv Verlag für das Cover des Romans verdient!
  • Zum Bewerterprofil von Simon Reuber

    Simon Reuber

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ostdeutsche Lebensgeschichten

    Welch eine Detailverliebtheit Lukas Rietzschel an den Tag legt, wenn er in diesem Buch über ostdeutsche Lebensgeschichten schreibt, ist ein wahrer Augenöffner. Familie Wenzel durchlebt die 80er Jahre bishin zur Wende während sich die Nachfahren zur Zeiten der Corona-Pandemie und nach dem Ableben der Großmutter die Frage stellen, was ihnen die Zukunft bietet. Diese Geschichte stellt keine großen Fragen, sie besteht lediglich darauf, sich mit dem Gegenwärtigen und der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Gilg

    Katrin Gilg

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarisches Kaleidoskop des Lebens

    Eine ostdeutsche Familiengeschichte, die vom Ende der DDR bis in die jüngste Neuzeit erzählt wird - ein Spiegel gesellschaftlicher Zerrissenheit. Der gesellschaftliche Wandel, die 'Wende', umwälzende Zeiten, Corona, der Ukraine Krieg. Im Mittelpunkt des Romans steht Familie Wenzel. Aus multiperspektivischem Blickwinkeln und generationsübergreifend, geht es v.a. um Aufbruch aber auch Niedergang. Um Freundschaft, Familie, Vergangenheitsbewältigung, Zukunftsperspektiven und der Umgang mit der Gegenwart. Jedes Kapitel erzählt abwechselnd aus der Sicht einer anderen Person, die allerdings miteinander verknüpft sind. Auch in der Zeit springt die Erzählung von Kapitel zu Kapitel. Eine wirklich große, epochale Erzählung - kein Wunder, dass der Roman auf der Longlist für den Buchpreis 2026 zu finden ist.
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tief im Osten

    Rietzschel lesen heißt, den Osten besser zu verstehen. So geht es jedenfalls mir nach der Lektüre seiner Romane. Auch hier gelingt es dem Autor wieder, die Lesenden mit nach Sanditz, mit ins Nirgendwo zu nehmen und das Lebensgefühl vor und nach der Wende erlebbar und damit besser verstehbar zu machen. Absolute Leseempfehlung!

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz
  • Produktbild: Sanditz