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Land Roman | Wortmächtiger Roman über Heimat, Verwurzelung und Familie | Von der Autorin von »Judith und Hamnet«

4

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2743

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

576

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Mokka / Camel

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Hansen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07456-8

Beschreibung

Rezension

»Maggie O’Farrell schreibt in ihrer eigenen Klasse, emotional und komplex, wie nur sie es kann.« ("NDR Kultur - Neue Bücher")
»O’Farrell schafft es auf unheimliche Weise, Bäume Felder, Haine, Hügel zum Träger dieser Geschichte zu machen. Ein großes Buch über ein kleines Land.« ("SPIEGEL Bestseller")
»Mit üppigen Wortschichten baut O’Farrell eine hypnotische historische Welt mit facettenreichen Figuren. Ein Buch, nach dem man Heimweh bekommt, wenn man es ausgelesen hat.« ("(A) Kurier")
»Maggie O’Farrell zu lesen, deren Roman ›Hamnet und Judith‹ kürzlich erfolgreich (...) verfilmt und mit einem Oscar geehrt wurde, ist immer wieder eine Bereicherung.« ("(A) Die Presse am Sonntag")
»Mitreißende Familienchronik über Heimat und Wurzeln. Mehrere Perspektiven und Zeitebenen und ein Hauch Mystik – ein Wunderwerk!« ("GONG")
»lhr Epos ›Land‹ erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Erzählerisch brillant und von einfühlsamer Personenzeichnung.« ("(A) Buchkultur - Das internationale Buchmagazin")
»Mit ›Land‹ legt sie einen Roman vor, der wieder einmal zeigt, wozu Literatur fähig ist, wenn sie in den richtigen Händen liegt.« ("Frankfurter Rundschau - Online")
»›Land‹ von Maggie O‘Farrell lässt das Herz höherschlagen, und man könnte noch ewig davon schwärmen.« ("NDR Kultur - Neue Bücher")
»Maggie O’Farrell trifft mit ihrem magisch-verrätselten und dennoch bisher politischsten Roman immer den richtigen Ton, genau mittendrin zwischen fesselnd, empathisch und nüchtern-abwägend.« ("Münchner Merkur")

Produktdetails

Verkaufsrang

2743

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

576

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Mokka / Camel

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Nikolaus Hansen
  • Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07456-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn das Land die Geschichten der Menschen bewahrt

    Manchmal scheint eine Landschaft selbst zu sprechen, und genau dieses Gefühl hat Maggie O’Farrell bei mir mit Land ausgelöst. Schon nach wenigen Seiten glaubte ich, den Wind vom Atlantik zu spüren, den Regen auf der Haut und diese schwere, beinahe greifbare Vergangenheit, die über allem liegt. Die Geschichte von Tomás und seiner Familie hat mich auf eine sehr stille Art berührt. Besonders fasziniert hat mich, wie eng persönliche Schicksale mit der Geschichte Irlands verwoben werden. Die Große Hungersnot ist keine bloße historische Kulisse. Ihre Wunden ziehen sich durch Familien, Erinnerungen und durch das Land selbst. O’Farrell schreibt unglaublich bildhaft und poetisch. Manchmal musste ich einen Satz zweimal lesen, nicht weil er schwer verständlich war, sondern weil ich ihn einfach noch einmal wirken lassen wollte. Gleichzeitig fordert der Roman Aufmerksamkeit. Die vielen Ebenen und die ruhige Erzählweise machen Land definitiv nicht zu einer schnellen Lektüre. Besonders der Gedanke, dass nichts vollkommen verschwindet, hat mich tief getroffen. Menschen gehen, Orte verändern sich und doch bleiben Spuren zurück. In Erinnerungen, Geschichten und vielleicht sogar in der Erde unter unseren Füßen. Ein kraftvoller, melancholischer und wunderschön erzählter Roman, der noch lange in mir nachhallen wird. Genau solche Bücher erinnern mich daran, warum ich historische Romane so sehr liebe.

  • Bewertung

    4/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    opulenter Roman über eine irische Familie

    Tomás arbeitet als Kartograph für die Rotröcke, die Soldaten der britischen Besatzer-Armee in Irland. Während einer Landvermessung in einem abgelegenen Tal entdecken Tomás und sein Sohn einen seltsamen und vergessenen Ort, ein Stück verwildertes Waldgebiet, das sich um eine uralte Quelle schart. Der Hain scheint ein mystisches Vermächtnis zu hüten und wer von dem Wasser trinkt, verwandelt sich. So geschieht es auch Tomás und nichts ist wie zuvor. In seiner Obsession, dieses Land zu besitzen, zwingt er seine Frau und die gemeinsamen Kinder seinem Weg zu folgen. Meine persönlichen Leseeindrücke Ausufernde Familiengeschichten sind nicht meins, denn das ist Maggie O’Farrells neuestes Werk über eine irische Familie. Da kann man O’Farrells Wortgewandtheit noch so loben und preisen, der Roman bietet wenig Greifbares und präsentiert sich für mich als reine Unterhaltung mit Kitschfaktor. Was macht für mich einen gelungenen Roman aus – diese Frage muss hier eine Antwort finden, damit die geschätzten Literaturinteressenten, die sich die Zeit nehmen, meine Eindrücke zu lesen, meine leise Unzufriedenheit nachvollziehen können. Ich mag es, wenn ein Autor einen Schwerpunkt setzt und sich damit auseinandersetzt. Je nach Laune kann er sich dem Unterhaltungsgenre widmen oder etwas Neues und Aufregendes erzählen. Am liebsten mag ich es, wenn der Erzähler mich bei der Hand nimmt, und mich durch seine Geschichte führt, um mir zu zeigen, was es dort zu entdecken gibt. Und zu Beginn finde ich das Buch ganz ausgezeichnet! Das Handlungsfeld ist thematisch und geografisch abgesteckt und alsbald erkenne ich den Vater-Sohn-Konflikt und freue mich auf die Ausarbeitung desselben, durch die gekonnte Hand einer Frau, die ich bereits schätzen gelernt habe. Doch kommt alles anders als erwartet. Der stete Wechsel der Erzählperspektive, die zwischen den menschlichen Figuren, Hunden, einem ungeborenen Kind, einem Haus, dem Land selbst und einer allwissenden Perspektive wechselt, wird zu viel, zu umfangreich und zu ausschweifend. Handlungen und Figuren bleiben zu oberflächlich in der Ausarbeitung und ohne Fokus verliere ich das Interesse an der Lektüre. Dermaßen viel hat sich Maggie O’Farrell aufgeladen, dass sie dann in aller Eile die vielen Handlungsstränge mit wenigen Sätzen zum Ende hin abwürgen muss. Kaum glaubhaft, dass es so gewesen sein soll. Fazit Der neueste Roman „Land“ von Maggie O’Farrell präsentiert sich als eine von Schicksalen und unglaublichen Wendungen überladene Saga einer irischen Familie des 19. Jahrhunderts. Durchaus schwungvoll und unterhaltsam geschrieben, werden all jene Leser auf ihre Kosten kommen, die ein Faible für historisch angelehnte Familiengeschichten haben. Für mich wird allerdings von all dem wenig im Gedächtnis bleiben.

  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    19.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Faszinierend

    "Land" von Maggie O'Farrell hat mich fasziniert & nicht mehr losgelassen. Wieder einmal zeigt Maggie O'Farrell sich als grossartige Erzählerin, die besonders sprachlich überzeugt. Sie fängt die Atmosphäre um 1865 nach einer Hungersnot gekonnt ein und vermittelt ein gutes Bild dieser dunklen Zeit. Ich sah die Menschen, die karge Landschaft und die verlassenen & verfallenen Dörfer vor mir. Diese Geschichte über Familie, Wurzeln & Heimat, auf die ich mich einlassen musste und die Aufmerksamkeit & Konzentration brauchte, konnte ich nur langsam lesen, wollte sie aufsaugen & kein Wort verpassen. Mich hat die ruhige & langsame Erzählweise gefesselt - und auch mit welcher Ausführlichkeit & Präzision und mit welch feinem Gespür die Menschen, die Natur & das Leben beschrieben werden. Ein Buch, das berührt & im Gedächtnis bleibt.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    19.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mehr als nur eine Familiengeschichte

    Regen, Wind und die raue Küste Irlands prägen dieses Buch von Anfang an. Viele Szenen wirken fast so, als würden sie direkt aus der Landschaft heraus entstehen. Zwischen alten Erinnerungen, Familiengeschichten und den Folgen der Großen Hungersnot entwickelt sich eine Erzählung, die weit über das Schicksal einzelner Menschen hinausgeht. Tomás arbeitet daran, das Land zu vermessen und auf Karten festzuhalten. Doch nach und nach wird deutlich, dass ihn etwas anderes antreibt. Es geht nicht nur um Orte und Grenzen, sondern auch um das, was verloren gegangen ist und nicht vergessen werden soll. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Geschichte. Auffällig ist, wie viel Bedeutung den kleinen Dingen gegeben wird. Ein Weg durch den Wald, ein Stück Küste oder eine Erinnerung aus der Vergangenheit bekommen oft mehr Gewicht als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Menschen und zu dem Land, in dem sie leben. Die Familiengeschichte entwickelt sich ruhig und ohne künstliche Dramatik. Nicht jede Entscheidung ist sympathisch, aber sie wirkt glaubwürdig. Gerade das macht die Figuren greifbar. Ihre Sorgen, Hoffnungen und Verluste fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein. Nach dem letzten Kapitel blieb vor allem die Atmosphäre zurück. Die Bilder der Landschaft, die alten Geschichten und die enge Verbindung zwischen Menschen und ihrer Heimat begleiten einen noch eine ganze Weile. Manche Bücher erzählen eine Geschichte und sind dann abgeschlossen. Dieses hier wirkt noch lange nach. Deshalb sind es für mich fünf Sterne.

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    Nicole Thelen

    OSIANDER Fürth

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Land und Zeit

    Die Geschichte beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts, als in Irland durch die große Hungersnot viele Menschen sterben. Der Waisenjunge Tomas kommt ins Armenhaus, muss dort hart für sein Essen arbeiten und lernt das Mädchen Phina kennen, die sein Schicksal teilt. Tomas entkommt dem Armenhaus, indem er sich in den Dienst der Engländer stellt, welche die Insel besetzt haben, und nun vermessen und kartieren. Später wird Tomas selbst Kartograph, holt Phina aus dem Armenhaus und gründet in Dublin mit ihr eine Familie. Als er bei einer Vermessungsreise auf einer westlichen Halbinsel zusammen mit seinem Sohn Liam in einen wundersamen Hain gerät, verändert sich sein Wesen und er zieht mit seiner Familie an diesen magischen Ort. Dort beginnt das sehr wechselhafte Schicksal des Lebens von Tomas, Phina und ihren vier Kindern, geprägt von unglücklichen Ereignissen. Am Ende leben die Geschwister auf unterschiedlichen Kontinenten. Maggie O'Farrell, aktuell eine der besten englischsprachigen Schriftstellerinnen, hat einen sehr lebendigen und detaillierten historischen Roman geschrieben mit eigenwilligen Charakteren. Das Besondere an diesem Roman ist das literarische Spiel von Ort und Zeit. Es wird zum einen berichtet, was sich auf dem selben Stück Land vor 1000 Jahren bis heute zutrug. Zum anderen beschreibt die Autorin die Gleichzeitigkeit von Ereignissen an verschiedenen Orten der Welt. Hervorragend!

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