Produktbild: Unser Sommer endet nie

Unser Sommer endet nie Roman | Humorvoller und berührender Familienroman über Schwesternliebe, Abschied und Neuanfang. Von der Autorin des Bestsellers "Unser Tag ist heute"

29

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

668

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2768 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Schwenk

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612888

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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668

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

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2768 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Schwenk

Sprache

Deutsch

EAN

9783961612888

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Tiefgründiges Wiedersehen

    Als ich gefühlt habe, dass ich nach Frankreich fahren kann, war bei meiner Bücherauswahl direkt klar, dieses Buch muss mit in den Koffer, weil ich es dort lesen kann, wo die Geschichte spielt. Aufgrund des Covers und des Titels habe ich mit einem Sommerroman gerechnet. Dass sich dahinter ein richtig emotionaler Hardliner verbirgt, habe ich nicht vermutet. Emma und Agathe treffen sich nach fünf Jahren Funkstille im Haus ihrer Großmutter. Im Herzen tragen sie auch nach all den Jahren die Narben mütterlicher Gewalt in der Kindheit, psychische Erkrankungen und die Frage, wie sehr die Vergangenheit das eigene Leben bestimmt. Keine leichte Sommerlektüre, weshalb ich eine Übersetzung des Originaltitels besser gefunden hätte. „Ein schönes Leben“. Für mich passt dieser Titel besser, denn Sommer und Meer bilden nur die Kulisse des Romans. Agathe und Emma kämpfen auf ihre eigene Weise um ein „schönes“ Leben. Gleichzeitig steckt darin eine bittere Ironie, denn ihr bisheriges Leben war alles andere als schön. Der Aufbau des Romans verlangt etwas Konzentration. Trotz der Kapitelüberschriften mit den Namen der Schwestern und den Datumsangaben musste ich immer wieder überlegen, in welcher Zeitebene ich mich gerade befinde, wer erzählt und welche Figur gerade in der Ich-Perspektive spricht oder bei wem der personalen Erzähler ist. Das hat meinen Lesefluss manchmal ausgebremst, das Leseerlebnis insgesamt aber nicht geschmälert.. Die Charaktere, auch die Nebenfiguren sind sehr tiefgründig gezeichnet. Die warmherzige Großmutter, aber auch die erschreckend glaubwürdige Mutter, die ihre Gewalt ständig rechtfertigt, haben mich tief bewegt. Auch die Darstellung psychischer Erkrankungen und ihrer Auswirkungen empfand ich als hervorragend recherchiert und bis ins Detail sehr authentisch dargestellt, was für betroffene Leser eventuell schwierig sein könnte. Am Ende ließ mich der Roman bedrückt und traurig zurück, ich habe aber auch viel über die Wertschätzung des Lebens nachgedacht.

  • Caro1893

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Emotionaler als erwartet

    Ich habe das Buch bereits vorgestern fertig gelesen und jetzt komme ich auch endlich dazu hier noch zum letzten Abschnitt meine Meinung kund zu tun. Puh, also der letzte Abschnitt war ja wirklich nochmal sehr emotional. Ich habe ehrlicherweise aber schon sowas in die Richtung befürchtet, als es immer mehr Andeutungen gab. Es wurde immer klarer, dass da was nicht stimmt und dass das, was Emma Agathe sagen will, nichts gutes ist. Dass sie das dann am Ende wirklich nicht überlebt ist mehr als tragisch und hat mich sehr mitgenommen. Vor allem, als ich an die Kinder gedacht habe. Ich habe selbst meine Mutter an Krebs verloren, war da aber zum Glück schon eine junge Erwachsene. Unvorstellbar, wie das für Kinder sein muss. Was ich sehr schön finde, ist die Tatsache, dass Emmas Mann und Agathe wohl weiter Kontakt haben und sie so nun weiter Teil des Lebens der Kinder sein wird. Sie kann bestimmt dafür sorgen, dass die Erinnerung an ihre Schwester lebendig bleibt und so hat sie aus dem Schmerz das Beste gemacht. Als Emma weg gefahren ist, hatte ich schon nicht mehr damit gerechnet, dass sie wirklich mit Agathe redet, aber ich bin froh, dass sie umgedreht ist und es ihr doch gesagt hat. Es war so schön zu lesen, wie die beiden Schwestern die Chance hatten, sich vorher anzunähern, ohne die drückende Last, dieses schlimmen Schicksals. Ich fand es sehr schön gewählt, dass Agathe es erst am Ende erfahren hat. Ein trauriges Ende, dass aber irgendwie auch hoffnungsvoll ist und mich zwar traurig, aber nicht ganz am Boden zerstört zurückgelassen hat.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    30.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Berührend, tragisch, hallt nach

    Unser Sommer endet nie von Virginie Grimaldi ist mein erstes Buch der Autorin, ein weiteres liegt schon bereit. Das Cover weckt die Erwartungen auf eine sommerliche Wohlfühllektüre, was das Buch jedoch keineswegs ist. Es ist in viele kurze Kapitel aus der Vergangenheit und der Gegenwart unterteilt, immer abwechselnd aus der Sicht von Emma oder Agathe. Von klein auf haben die Schwestern die Sommerferien bei ihrer Großmutter Mima im Baskenland verbracht. Emma ist fünf Jahre älter als Agathe, sie hat sie von klein auf vor der gewalttätigen Mutter beschützt. Die alleinerziehende Mutter war permanent überfordert, ihr Geduldsfaden äußerst kurz, die Töchter wurden bei kleinsten „Vergehen“ von ihr verprügelt. Besonders Agathes Psyche leidet, sie ritzt sich, hat Essstörungen, später flüchtet sie sich in kurzlebige Affären. Eine Psychologin diagnostiziert Bipolare Störung. Emma ist stabiler, sie versucht, Agathe aus dem Fokus der Mutter zu nehmen und sie zu beschützen, was keine leichte Aufgabe für ein Kind bzw. eine Jugendliche ist. Als sie mit ihrem Mann und den beiden Töchtern ins Elsass zieht, bricht sie den Kontakt zu Agathe ab. „Ich wollte dich nicht im Stich lassen, ich wollte nur mich selbst retten.“ Fünf Jahre später, nach dem Tod der Großmutter bittet sie Agathe um einen gemeinsamen Urlaub in Mimas Haus, dem einzigen Ort, an dem sie als Kinder glücklich waren. Beim unvorhersehbaren Ende habe ich ein Tränchen verdrückt. Die Geschichte der beiden Schwestern ist tragisch und herzzerreißend und hat mich tief berührt. Wenn ihr erfahren möchtet, wie das Leben der Schwestern verlaufen ist, legt Taschentücher bereit. Einzig die unbeschwerten Sommer im Baskenland haben den beiden den Mut zum Weitermachen verliehen. Von mir eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne – ein halber Sternabzug wegen zu viel Tragik am Ende.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine sehr emotionale Geschichte über den harten Weg zum Neuanfang

    Die Geschichte spielt im Hochsommer im französischen Baskenland. Es geht um die Schwestern Emma und Agathe Delorme. Die beiden verbringen gemeinsam eine letzte Woche im Haus ihrer Großmutter. Zwischen den Erinnerungen an endlose Sommer, alten Verletzungen und der Sehnsucht nach Nähe bleibt ihnen nur wenig Zeit, um das Vergangene zu überwinden und neu zueinanderzufinden. Ich hätte nie gedacht, dass mir die Geschichte so gut gefallen würde. Aber sie zeigt auf sehr berührende Weise und voller Emotionen, dass der Weg zum Neuanfang sehr lang und hart sein kann und das betrifft mich auf andere Weise gerade auch selbst. Deshalb vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Neuanfang

    Wir wachsen zusammen auf, teilen uns Zimmer, Spielzeug und Erinnerungen. Wir stehen füreinander ein, verteidigen uns und nehmen jede Tal- und Bergfahrt zusammen. Wir fahren in den Urlaub, erleben Abenteuer und wenn wir unser Elternhaus verlassen, bleibt diese Verbundenheit, wenn wir uns Mühe geben. Geschwister können ein Geschenk sein, wenn wir es annehmen und die Beziehung pflegen und hegen. Sie sind das, was uns von Familie schlussendlich bleibt. Aber was passiert, wenn die einstige, enge Beziehung bröckelt, sich Distanz und das Leben dazwischen schleichen und auf einmal alles, was leicht war, unglaublich schwer wird? So empfinden die Geschwister Emma und Agathe Delorme, als sie einen letzten Sommer im Haus ihrer Großmutter im Baskenland verbringen. Überwältigt von den Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit nähern sich die beiden wieder an, begleitet von vielen Emotionen und Gedanken, die die beiden beschäftigen. Ein Neuanfang ist manchmal mehr als nur ein paar Worte, die längst gesagt werden sollten. Dieser Roman hat mich wirklich überrascht- hatte ich doch mit einer sehr leichten Sommerlektüre gerechnet. Durch die Sprünge in die Vergangenheit der beiden zwischendrin, die das Hier und Jetzt so wunderbar ungeschönt erklären, erlangt die Geschichte jedoch eine Tiefe, die die Charaktere in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Viel komplexer und greifbarer erwachsen sie immer eigenständiger im Kopf des Lesers, so klar, dass ich sie für mich vor meinem inneren Auge mit immer mehr Farben sehen konnte. Für mich eine der größten Stärken des Romans. Authentisch begleitet der Leser zwei sehr unterschiedliche Schwestern auf ihrer Reise durchs Leben hin zu diesem Urlaub im Baskenland, der eher durch wenige Worte besticht, dafür aufgeladen ist mit vielen, auch verdrängten Emotionen. Dabei würde ich den Roman nicht als schwer bezeichnen und dass die Autorin das schafft, ist ein wunderbares Talent. Eine Empfehlung für alle, die sich diesen Sommer etwas mit Herz wünschen und gleichzeitig offen für wunderschöne, tiefgründige Worte sind, denn sie platziert immer wieder intensive Gedanken, die mit meinen komplett räsoniert haben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Imke Volkmann

    Imke Volkmann

    OSIANDER Pfaffenhofen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sommerbuch mit Tiefgang

    Virginie Grimaldi gehört zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Auch bei diesem Buch gefällt mir ihr sensibler, emotionaler aber auch immer wieder humorvoller Schreibstil und die Tiefe die sich dabei entwickelt. Erzählt wird die Familiengeschichte der Geschwister Agathe und Emma Delorme. Beide treffen sich nach längerer Zeit im Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter im französischen Baskenland wieder. Noch einmal wollen sie dort, wo sie einst die Sommer ihrer Jugend verbracht haben, eine Woche gemeinsam Ferien machen, bevor das Haus verkauft wird. Nach und nach vermischen sich die schönen Erinnerungen mit Enttäuschung, Verletzung, aber auch Hoffnung, Verständnis und tiefer Verbundenheit, die letztlich allem trotzt! Ein wunderschönes (Sommer-)buch!
  • Zum Bewerterprofil von Karin Hoffmann

    Karin Hoffmann

    OSIANDER Konstanz

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    eine emotional bewegende Familiengeschichte

    Man vermutet hinter dem Titel und dem zauberhaft gestalteten Buchcover ja eher eine leichte Sommerlektüre. Dann entpuppt sich der Roman als eine tiefgründige Familiengeschichte, in deren Mittelpunkt die Beziehung zweier Schwestern steht. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, in diese, manchmal auch an die Schmerzgrenze gehende, tiefgründige und emotionale Geschichte, einzutauchen. Am Ende musste ich erst einmal tief durchatmen. Ein Buch, welches einen sehr berührt und nachwirkt, aber auch zu einem Neuanfang ermutigt.

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